Was passierte mit den Restaurants eigentlich nach Rachs Besuch?

16. Mai 2012

 

 

Wöchentlich versuchte Sternekoch Christian Rach in seiner Sendung “Rach der Restauranttester” ein Restaurant nach dem anderen vor dem sicheren Ruin zu bewahren.

Nicht selten waren seine Missionen von Erfolg gekrönt. Allen “Sorgenkindern” konnte er dann aber doch nicht helfen.

Kreuz und quer durch Deutschland war der 54-jährige Sternekoch schon für seine Sendung unterwegs.

Seit 2005 durchleuchtet er im Auftrag von RTL Restaurants, die kurz vor dem Ruin standen. Er bat den Besitzern und Eigentümern Konzepte an und krempelt die Läden von der Einrichtung bis zur Speisekarte oftmals komplett um, auf dass die Gäste wieder zahlreich kommen mögen.

Bei den wenigsten der über 50 besuchten Restaurants war die “Rettung” jedoch von dauerhaftem Erfolg. 27 Restaurants sind ”nie wieder auf die Beine gekommen”. Sie mussten komplett schließen oder wurden an einen anderen Besitzer übergeben.

Eine positive Bilanz aus dem Rach-Besuch zieht zum Beispiel Michael Meier vom “Fellini al Teatro” in Ludwigshafen: “Rach hat toll geholfen. Zu uns kommen inzwischen sogar Promis wie Daniela Katzenberger oder Dirk Bach”, sagt Meier.

Weniger freundliche Worte hatte dagegen Gastronom Guido Kattwinkel aus dem “Cooks” in Borgholzhausen, das inzwischen auch geschlossen ist. Bei ihm soll Christian Rach während der Dreharbeiten seinen Geburtstag gefeiert haben.

Die zwei Flaschen Champagner, die er bestellt haben soll, hätten dann aber bei Kattwinkel auf der Rechnung gestanden. Die Produktionsleute, so acht bis zehn Mann, haben den ganzen Tag bei ihm gegessen und getrunken. Dafür wollte Kattwinkel eigentlich 12 Euro pro Person, doch die Produktionsfirma gab ihm nur drei von zwölf Euro.

Das versprochene Honorar von 500 Euro habe Kattwinkel auch nie gesehen. “Das wurde angeblich für Verbesserungen des Restaurants während der Dreharbeiten aufgebraucht”, so der enttäuschte Wirt.

Irgend etwas scheint solchen nörgelnden Ex-Restaurantbetreibern immer nicht ganz klar zu sein:

Sie bekamen gratis professionelle Hilfe vom einem der bekanntesten Sterneköche Deutschlands – sie bekamen zum Teil ganze funkelnagelneue Einrichtungen – und sie bekamen etwas Unbezahlbares: Eine Werbesendung für ihr Restaurant zur besten Sendezeit von 45 Minuten Länge. 

Wenn seitens Rach oder RTL Vereinbarungen nicht einghehalten wurden, dann ist das sicherlich nicht formschön. Dennoch sollte man aber auch nicht vergessen, was man alles erhielt.

Im Internet, namentlich bei Youtube, konnten wir einen ganz besonders unzufriedenen ehemaligen Restaurantinhaber ausfindig machen: Rainer Plinge.

“Das Fischrestaurant “Zum alten Kloster” ist dicht”, berichtete die WAZ damals mit einer gehörigen Portion Schadenfreude.

Vier Monate nach Rachs Rettungsversuch musste das Restaurant schließen. Zwischenzeitlich hatte der Betreiber es vergeblich versucht bei Ebay loszuwerden.

Der Restaurant-Tester hatte damals angesichts der katastrophalen hygienischen Zustände die Hände über dem Kopf zusammengeschlagen.

Auf den ersten Blick entpuppt sich ‘Zum Alten Kloster’ für den Sternekoch Christian Rach eher als ein Schnellrestaurant. Der Gastraum verströmte keine Atmosphäre, neu angebrachte Fernseher an den Wänden nervten. Das Essen kam aus dem Tiefkühlfach, der Laden sah so aus wie das Fett, in dem der Backfisch frittiert wurde – ölig, siffig und klebrig.

Mit der Sauberkeit hatte Inhaber Plinge es nicht so. Seine Mitarbeiterinnen bemängelten, dass ihr Chef ihnen zu wenig Zeit zum Aufräumen und putzen lässt. Der damalig neue Dienstplan war eine große Belastung für die Kolleginnen und sorgte für Unzufriedenheit.

Aber das war nicht die einzige Sorge im Team. Die Mitarbeiterinnen waren motiviert und wollen Veränderungen. Herr Plinge dagegen kümmert sich um nichts und überließ sein Team sich selbst.

Für Christian Rach wurde von Tag zu Tag deutlicher, dass der wortkarge Möchtegern-Gastronom kein Konzept für sein Restaurant hat. Die Idee des Hamburger Sternekochs war es, den 40 Jahre alten Laden mit kleinen Veränderungen in die heutige Zeit zu führen.

Das Personal war mit vereinten Kräften dabei – Plinges Begeisterung hielt sich dagegen in Grenzen. Ohne einen guten Koch kann man bekanntlich keine Gourmetküche kochen, aber der Sternekoch will Rainer Plinge und seinem Team neue Lust auf Fisch machen – eben nicht nur auf Fisch aus der Friteuse.

Doch Plinge tut sich schwer…. und: als Gastronom muss man reden – mit seinem Personal, mit den Gästen und den Lieferanten. Für Restaurantbetreiber Plinge offenbar unvorstellbar.

Inhaber Plinge erhoffte sich durch die Sendung trotzdem einen positiven Marketingeffekt, der sein schlecht gehendes Restaurant nach Vorn bringen sollte.

Leider hatte er mit seinem Auftritt in der Sendung das genaue Gegenteil erreicht, indem er sich als eine Person entpuppte, der man “beim Gehen die Schuhe besohlen” kann.

Es ist selbstredend, dass Plinge die Schuld für den eigenen Misserfolg natürlich nicht etwa bei sich selbst suchte, sondern im Nachhinein Rach für den Niedergang seines Geschäftes auserkor.

Plinge startete nach Rachs Hilfsversuch nämlich einen “Nachruf” in dessen Richtung, welchen wir im folgenden Video-Stream für Sie bereit halten.

Achten Sie insbesondere auf Plinges “dynamische Ausstrahlung”. So wie er in diesem Video-Clip spricht, ungefähr so bewegte er sich auch in seinem ehemaligen Restaurant. Viel Spaß beim Lauschen :-)

 

 

Dieser Video-Clip ist mehrere Jahre alt und leider vergaß Herr Plinge damals die Kommentarfunktion für sein Video zu deaktivieren. Daraufhin rauschten Unmengen Kommentare unter das Video, welche an Plinge kein gutes Haar ließen.

“Wer noch nicht einmal seinen Laden halbwegs sauber halten kann, der sollte besser schließen und durch den Dreck nicht auch noch die paar Gäste vergiften, die ihm noch geblieben sind”.

So und so ähnlich lauteten die Kommentare von Menschen, welche sowohl die Sendung im Fernsehen, als auch anschließend Plinges selbstgemachtes Video bei Youtube gesehen hatten.

Da Plinge von Wahrheiten und Tatsachen offenbar nichts hält,  löschte er irgendwann sämtliche Kommentare und deaktivierte die Kommentarfunktion.

Etwas gelernt hatte der ehemalige “Gastronom” offenbar nicht. So z.B., dass wenn ein Restaurant nach 40 Jahren nicht mehr läuft, wohl die eine oder andere Veränderung her muss, damit es wieder läuft.

Auch scheint er nicht begriffen zu haben, dass Rach zwar professionell helfen kann, aber ganz sicher kein Zauberkünstler ist, der aus einem lustlosen Rainer Plinge, mal eben einen dynamischen Menschen mit Tatendrang - und aus einem “Fisch-Schnellrestaurant” im Eilverfahren ein “Sternerestaurant” machen kann.

Menschen wie Rainer Plinge hatten offenbar folgtende Vorstellung:

“Och… da versuche ich mal den Rach + Team hierher zu bekommen… die räumen mir dann schön meine Dreckbude auf… streichen mir die Wände… schenken mir ein paar neue Einrichtungsgegenstände + ein tolles, neues Konzept… und dann kriege ich auch noch 45 Minuten Gratiswerbung zur besten Sendezeit im Deutschen Fernsehen…”  

So oder so ähnlich muss wohl die Denkweise von Plinge gewesen sein. Dabei bedachte er offenbar nicht, dass auch er selbst dabei mitwirken muss.

Dass es auch anders geht, bewies sogleich der neue Besitzer des ehemaligen Fischrestaurants. Wir fanden im Internet den Kommentar eines Gastes:

“Das Restaurant “Zum alten Kloster” hat einen neuen Besitzer. Es heißt nun “In der guten Kantine + Suppenwerk”

Das Restaurant ist renoviert und wirkt sehr viel heller und freundlicher. Neben Fischspezialitäten werden auch Suppen, vegetarische Speisen, laktosefreie Gerichte, holländische Snacks angeboten. Es kann vorbestellt werden.”

Weiter heißt es: “Ich war zweimal essen und sehr beeindruckt. Ich finde es ist eine angenehme Mischung aus Soul Food (holländische Pommes etc) und gehobeneren Gerichten (Rotbarschfilet mit Salzkartoffeln).

Auch das Puplikum ist sehr gemischt. Was ich vor allem interessant fand, ist die Tatsache, dass es eine “Dressingbar” gibt, vor allem da ich eine Laktose Intoleranz habe, konnte ich mir so ein Dressing aussuchen.

Außerdem konnt ich mich selbst davon überzeugen, dass wirklich keine Laktose im Dressing enthalten war, da ich auf Nachfrage, einen Blick auf die Inhaltsstoffe werfen konnte.
Also das lässt hoffen…”

Scheinbar kann man Gäste also auch zufrieden machen und beeindrucken.

Zu den Restaurants, die ebenfalls nicht gerettet werden konnten, zählen unter anderem das “Wöllenhaus” in Mettmann, “Zur Laterne” in Nierendorf, das “Parkhotel” in Villingen-Schwenningen, das “Conmux” in Berlin, der “Obstgarten” in Dresden und das “Flic Flac” in Mannheim.

Einige hatten später private Probleme – andere gesundheitliche, so wie z.B. der ehemalige Gastronom des Restaurants “Zur Laterne”

 

Immerhin konnten 23 Restaurants vor dem Ruin bewahrt werden und das ist laut Christian Rach ein riesiger Erfolg:

“Wenn wir zu den Restaurants kommen, fangen wir nicht bei null an – sondern im Minusbereich”, so Rach. “Das muss man klar sehen. Die Läden sind am Ende. Für mich wäre es bei 50 Häusern sogar ein Erfolg, wenn wir auch nur eines mittel- oder langfristig retten könnten.”

 

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Rentensysteme in Ost und West nach wie vor ungerecht

15. Mai 2012

 

 

Noch immer werden Renten im Osten anders berechnet als im Westen. Was für eine Übergangszeit geplant war, währt nun schon über 20 Jahre lang.

Der Druck auf die Bundesregierung wächst seit Jahren, das versprochene einheitliche Rentensystem herzustellen.

Nach Ansicht von Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsident Erwin Sellering darf die Angleichung der Rentensysteme in Ost und West nicht an drohenden Mehrkosten scheitern.

«Die unterschiedliche Rentenberechnung war als Übergangslösung gedacht, gilt nun aber schon seit über 20 Jahren. Dass die Angleichung nicht erfolgt, empfinden die Menschen in den neuen Bundesländern als große Ungerechtigkeit», sagte Sellering. Er forderte Kanzlerdarstellerin Angela Merkel (CDU) auf, ihr Wahlversprechen eines einheitlichen Rentensystems einzulösen.

 

 

«Die Bundesregierung darf sich nicht länger dahinter verstecken, dass die Thematik “kompliziert” sei. Sie muss endlich Modellrechnungen vorlegen. Wenn sich höhere Kosten ergeben, müssen wir uns dem stellen», so Sellering.

Neben dem Ost-West-Unterschied müssten unter anderem auch die Folgen für heutige und künftige Rentner beachtet werden. Die Schaffung eines bundeseinheitlichen Rentensystems ist eine elementare Frage der Gerechtigkeit. Alle ostdeutschen Regierungschefs seien sich über Parteigrenzen hinweg darin einig, dass eine zügige Anpassung notwendig ist.

Auch ein Bündnis aus acht Gewerkschaften und Sozialverbänden hatte jüngst beklagt, dass Union (CDU) und Mövenpickpartei (FDP) bei der Rentenangleichung auf der Stelle träten, obwohl sie im Koalitionsvertrag vereinbarte hätten, das Problem noch in dieser Legislaturperiode anzugehen.

Dem Bündnis zufolge liegt der Rentenanspruch, den ein Durchschnittsverdiener für ein Jahr Beitragszahlung erwirbt, im Osten aktuell um 12,1 Prozent unter dem West-Wert. Dass im Osten nach wie vor geringere Löhne als im Westen bezahlt werden, ist eine weitere Absurdität, die es endlich durch Angleichung der Löhne an West-Niveau zu beheben gilt.

 

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François Hollande – Dieser Mann könnte Geschichte schreiben

14. Mai 2012

 

 

Nach 17 Jahren regiert endlich wieder ein Sozialist in Paris und Frankreichs Reiche fangen schon an zu zittern. François Hollande vertritt nämlich eine Politik, die man zuletzt von Franklin Delano Roosevelt kannte.

Roosevelts Einstellung beinhaltete Stärkung der Demokratie und Stärkung des Gemeinwohls. Dem Börsencrash von 1929 folgte die Weltwirtschaftskrise. In der US-amerikanischen Ausformung wurde sie als „Great Depression“ (dt. „Große Depression“) bezeichnet.

Roosevelt führte damals radikale Reformen durch, um die weit verbreitete soziale Not zu lindern und die Wirtschaft wieder anzukurbeln.

 

 

Allgemein gab es in den 1930er-Jahren eine stark ausgeprägte linke soziale Bewegung, die Amerika in eine goldene Zeit führte.

Mit anderen Worten: Genau das, was uns die deutschen Volksverblödungsmedien im Auftrag von kapitalistischen Verbrechern immer als angeblich “schlecht” verkaufen wollen (soziale Gerechtigkeit, Mindestlöhne, Reichenbesteuerung, Kommunsimus, Linkspartei, etc.), genau das führt zu Wohlstand für die Allgemeinheit.

Ein erster Schritt ist nun vollbracht. François Hollande, der Mann, der seit Monaten quasi einstimmig von unseren deutschen Volksverblödungsmedien heftig kritisiert wurde, ist neuer Präsident Frankreichs.

Abwechselnd wurde er im Laufe der vergangenen Monate als „Populist“ („Die Welt“), „Kommunist“ und „Demagoge“ („Süddeutsche Zeitung“) und von der Hadelszeitung sogar als “Gift” bezeichnet – auch schon als “Persona non grata” für Kanzlerdarstellerin Merkel.

Wenn sämtliche Medien eine Person derart kritisieren, dann ist das ein sehr gutes Zeichen, denn dann ist stets das genaue Gegenteil von Schlecht der Fall.

Angeblich würde die französische Volkswirtschaft laut einiger kapitalistischer Verbrecher mit einem sozialistischen Präsidenten Hollande nachhaltigen Schaden nehmen. Die Wahrheit ist natürlich, dass das Kapitalistengesindel lediglich seine Felle davonschwimmen sieht.

Die Wahl Hollandes ist bedeutsamer als alles, was unsere deutschen Politverbrecher jemals zu Stande gebracht haben.

Hollande wurde mit knapp 52 Prozent gewählt und eine europäische Dynamik begleitet ihn. Die Erwartungen und Hoffnungen, die sein politisches Projekt für Europa geweckt hat, sind enorm. Hollande vertritt eine neue Politik und wird die Völker Europas an seiner Seite haben. Damit ist er für Merkel sehr gefährlich.

Da Hollande sehr klare Ansichten vertritt und über das unmittelbare politische Kapital seiner Wahl verfügt, wird Merkel nicht mehr die Herrscherin im deutsch-französischen Haus sein können.

Was Hollande verändern will:

Reiche zur Kasse
Der neue französische Präsident hat ganz besonders die Reichen in´s Visier genommen und will die Steuerlast auf Vermögen und Immobilien deutlich erhöhen.

So plant François Hollande, reiche Franzosen ab einem Einkommen von einer Million Euro pro Jahr in Zukunft mit bis zu 75 Prozent zu besteuern. Zudem ist er für eine Finanztransaktionssteuer.

Dazu kann man nur bemerken: Applaus! Dieser Mann hat genau das Richtige vor, was hier in Deutschland schon seit sehr langer Zeit überfällig ist.

Das Gehalt der Regierungsmitglieder und des Präsidenten soll um 30 Prozent gekürzt, die von Sarkozy beschlossene Mehrwertsteuererhöhung rückgängig gemacht werden.

Auch plant Hollande Attacken auf das Schweizer Bankgeheimnis. Schweizer Steuerberater und die französische Oberschicht rechnen bei Hollande mit dem Schlimmsten, was im Umkehrschluss, das Beste für die Bevölkerung ist.

Außen- und Europapolitik
Hollande will mehr Engagement der Europäischen Zentralbank (EZB) im Bereich Beschäftigung und Wachstum einfordern. Die französischen Truppen sollen bereits bis Ende 2012 aus Afghanistan abziehen.

Renten
Hollande will früh ins Berufsleben gestarteten Franzosen wieder die von Sarkozy abgeschaffte «Rente mit 60» ermöglichen.

Arbeitsmarkt
Hollande will 150.000 Arbeitsplätze für junge Jobsuchende schaffen und über «Generationenverträge» Unternehmen entlasten, die sich sowohl für junge als auch für alte Arbeitnehmer einsetzen. Die Sarkozy-Regel, nach der die Hälfte der in Rente gehenden Beamten nicht ersetzt wird, soll gekippt werden.

Atom- und Energiepolitik
Der Anteil des Atomstroms am Energiemix soll bis 2025 von 75 auf 50 Prozent zurückgefahren werden. Dafür soll unter anderem das Akw Fessenheim an der französisch-deutschen Grenze stillgelegt werden. Außerdem will Hollande für drei Monate die Erhöhung der Spritpreise verbieten.

Gesellschaft
Homosexuellen Paaren soll das Recht zu Heirat und Adoption gegeben und die Gesetzgebung zur Sterbehilfe soll liberalisiert werden.

Von 2014 an will er Nicht-EU-Bürgern die Teilnahme an Kommunalwahlen erlauben.

Einen solchen Kanzler bräuchten wir mal in Deutschland. Doch bei uns sieht´s leider (noch) so aus (siehe Video-Clip).

 

 

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NRW Wahl – Nur 3 von 100 mit Verstand

14. Mai 2012

 

 

Wahlen in NRW 2012. Die gute Nachricht zuerst: Die CDU hat einen historischen Einbruch erlitten. Das war´s dann aber auch leider schon mit den guten Nachrichten.

Die SPD holte rund 38 Prozent, die Grünen 12 Prozent der Stimmen. Das sendet natürlich ein dramatisches Warnsignal an Kanzlerdarstellerin Merkel (CDU). Es gibt in NRW jedoch sogar schon wieder 8,5 Prozent wahlaktive Deppen, die die Mövenpickpartei (FDP) wählen. Offenbar vergisst man nicht gehaltene Wahlversprechen in NRW ziemlich zügig.

Wir möchten auch nochmal daran erinnern, welchen Gefahren CDU, FDP, SPD, und Grüne die Menschen in Deutschland rund um die Uhr, Minute für Minute aussetzen (siehe Video-Clip).

 

 

 

Wie kann man angesichts dieser Sachlage eigentlich noch freiwillig CDU, FDP, SPD oder Grüne wählen? Offenbar hängt man in NRW nicht sonderlich an seiner Gesundheit und seinem Leben.

Die Linke, welche zahlreiche Dinge zum Wohl der Allgemeinheit fordert, erhielt eigentümlicher Weise nur rund 3 Prozent der abgegebenen Stimmen. Offenbar hält man Mindestlöhne in NRW nicht für nötig, obwohl gerade NRW eines der Länder ist, dass am stärksten von der Armut betroffen ist.

Viele der ehemaligen Wählerinnen und Wähler der Linken sind scheinbar zur Piratenpartei abgewandert, welche rund 8 Prozent der Stimmen verzeichnete.

So kann SPD-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft also auf stabiler Basis zusammen mit den sogenannten Grünen weiter Schaden anrichten. Die CDU von Norbert Röttgen stürzte mit nur noch 25,5 Prozent auf ihr Rekordtief an Rhein und Ruhr. Röttgen tritt als Landeschef zurück.

Die Partei mit den meisten Stimmen war die “Nichtwählerpartei”. Satte 40 Prozent der Wahlberechtigten blieben der Wahl fern.

 

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Geschäftsmodell Abzocke – Wut auf die Banken wächst

11. Mai 2012

 

 

Die Dispozinsen gehören hierzulande zu den höchsten in Europa. Ein lukratives Geschäft für die Banken.

In Zeiten der Finanzkrisen genießen Banken bei ihren Kunden schon lange kein Vertrauen mehr. Schlechte Beratung, mangelhafte Aufklärung über die Risiken von Anlageprodukten, maßlos überhöhte Dispozinsen und intransparente Gebühren bei Krediten sind nur einige der gängigen Kritikpunkte an den Geldinstituten.

Der Vertrauensverlust der Banken ist messbar: Die Zahl der Kundenbeschwerden hat 2011 einen Rekordstand erreicht.

Kunden können sich bereits seit Anfang der neunziger Jahre kostenlos an einen Schlichter wenden, wenn sie mit den Geschäftspraktiken ihrer Bank nicht einverstanden sind.

Bei den Schlichtungsstellen der Sparkassen, Genossenschaftsbanken und privaten Geldinstitute sind im vergangenen Jahr insgesamt 13.556 Beschwerden von unzufriedenen Kunden eingegangen. Demnach haben sich die Zahl der negativen Meldungen um 33 Prozent erhöht.

Die größte prozentuale Steigerung des Unmuts mussten die Volks- und Raiffeisenbanken im Land registrieren. Dort erhöhte sich die Zahl der an die Schlichter herangetragenen Streitfälle gegenüber 2010 um 65 Prozent!

So sieht sie wohl aus, die Lizenz zum Gelddrucken: Man besorge sich zu einem Zinssatz von einem Prozent Geld und verleihe es weiter zu irgendwo um die 13, bis zu sage und schreibe 19,5 Prozent! Letzterer Prozentsatz ist des Öfteren bei Volksbanken zu erleben. Genau so rauben viele deutsche Banken seit jeher eine Menge Geld von ihren Kundinnen und Kunden.

Von der Europäischen Zentralbank (EZB) werden sie unbegrenzt mit billigen Krediten versorgt, während sie gleichzeitig Menschen abzocken, die ihr Girokonto überzogen haben.

Während die EZB den Leitzins seit Ausbruch der Finanzkrise im Herbst 2008 in mehreren raschen Schritten von vier auf nur noch ein Prozent senkte, tat sich bei den Dispozinsen im Grunde gar nichts.

Verlangten die Banken im Herbst 2008 im Durchschnitt etwas mehr als 12 Prozent, so hat sich daran nicht wirklich sensationell etwas geändert.

Wiederholt haben Verbraucherschützer die hohen Zinsen kritisiert. Bei Zinsen über 13 Prozent sprechen sie von Abzocke. Zuletzt forderte der Chef der Verbraucherzentralen, Gerd Billen, die Bundesregierung auf, die Zinsen gesetzlich zu beschränken.

“Alles über zehn Prozent ist Wucher”, sagte Billen in einem bekannten Boulevardblatt. Verbraucherministerin Ilse Aigner (CSU) hat schon im Februar eine Untersuchung angekündigt, Ergebnisse sollen im Laufe des Jahres vorliegen.

Was da noch “untersucht” werden muss, ist wieder einmal schleierhaft. Dass die Banken die Kunden nach Strich und Faden abzocken, das wissen sogar “kleine Kinder mit Taschengeldsparbuch”.

“Aber man müsse doch die Risiken bedenken”, wenden die Banken ein. Nicht jeder Kunde zahle schließlich seinen Dispokredit zurück. Außerdem müssten sie jede Kreditlinie mit Eigenkapital unterlegen, lautet eine weitere übliche Scheinbegründung.

Im europäischen Vergleich der Dispozinsen rangiert ausgerechnet Deutschland weit oben. Sogar die angeschlagenen griechischen Geldinstitute verlangen im Schnitt deutlich weniger für Dispokredite und sonstige Dienstleistungen, als die deutschen Geldhäuser.

In Österreich kosten Dispokredite hingegen gerade einmal halb so viel wie hierzulande. Niederländische Banken verlangen im Schnitt 6,7 Prozent.

Am höchsten sind die Zinsen in den Krisenländern Irland (12,8 Prozent) und Portugal (13,2 Prozent). Im gesamten Euroraum liegt der Durchschnitt bei 8,8 Prozent. Die Zahlen gehen aus einer Antwort des Bundesfinanzministeriums auf Anfrage hervor.

Die deutschen Banken setzten offenbar weiter auf das “Geschäftsmodell” Dispozins-Abzocke.

Jeder sechste Deutsche hat sein Bankkonto überzogen. Dass für die Banken dabei deutlich mehr, als nur “Klimpergeld” ´rüberkommt, liegt auf der Hand.

Wieder einmal müssen wir darauf hinweisen, dass die Linkspartei die einzige Partei des Bundestages ist, die sich vehement gegen diese Abzocke der Bürger durch die Banken ausspricht.

Den vom Volke stets gewählten Volksverrätern der CDU/CSU, FDP, SPD und Grünen ist das hingegen offenbar vollkommen egal, wenn Menschen am Bankschalter zur finanziellen Schlachtbank geführt werden.

Gestiegener Unmut über Volks- und Raiffeisenbanken

Beim Kreditgeschäft, beim Zahlungsverkehr und bei der Kontoführung verharren die Zahlen der Beschwerden auf hohem Niveau. Eine aktuelle Erhebung zeigt, dass es vor allem die großen Filialbanken sind, die Wucherzinsen berechnen.

Zum Abschluss dieses Artikels noch einen Satz, den Sie sich für den Gang zu Ihrer Bank merken sollten:

Der Klügere gibt so lange nach, bis er der Dümmere ist!

 

 

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