Schock: Der deutsche Nationaltorhüter Robert Enke beging Selbstmord.
Robert Enke entstammte einer sportbegeisterten Familie. Sein Vater war Psychotherapeut und ein früher erfolgreicher 400-Meter-Hürdenläufer, seine Mutter Handballspielerin. Auch seinen Bruder und seine Schwester bezeichnete er als sehr sportlich. Er legte auf dem Jenaer Sportgymnasium sein Abitur ab. Ein in Erwägung gezogenes Studium gab er zugunsten seiner Karriere im Profifußball auf.
Der Profisportler Robert Enke war verheiratet und hinterließ eine acht Monate alte Tochter, die das Paar im Mai 2009 adoptiert hatte. Seine leibliche Tochter starb 2006 im Alter von zwei Jahren an einem angeborenen Herzfehler. Das Ehepaar Enke engagierte sich für den Tierschutz und lebte mit zahlreichen Haustieren auf einem kleinen Bauernhof.
Für die Organisation PETA hatte sich Robert Enke für ein Plakat gegen Pelze zur Verfügung gestellt. Insbesondere protestierte er gegen die Nutzung von Katzen- und Hundefellen aus China.
Der frühere Stürmer begann seine Karriere bei Jenapharm Jena, bevor er 1985 zum FC Carl Zeiss Jena ging. 1995 schaffte er den Sprung in den Profikader der 2. Bundesliga, wo er jedoch nur drei Spiele unter Trainer Eberhard Vogel absolvierte. Sein Debüt als Profi hatte er im November 1995 gegen seinen späteren Klub Hannover 96. 1996 wechselte Enke in die 1. Bundesliga zu Borussia Mönchengladbach. Dort verbrachte er zunächst zwei Jahre auf der Ersatzbank, bevor er in der Saison 1998/99 unter Friedel Rausch zum Stammtorhüter wurde und diese Position auch unter dessen Nachfolger Rainer Bonhof beibehielt. Enke brachte konstant gute Leistungen, konnte aber letztlich Mönchengladbachs Abstieg in die Zweite Liga nicht verhindern.
Im Sommer 1999 wechselte Enke nach Portugal zu Benfica Lissabon. Unter dem deutschen Trainer Jupp Heynckes wurde er Leistungsträger und schließlich Mannschaftskapitän. Der Lissaboner Traditionsclub erreichte allerdings in den folgenden drei Spielzeiten nur mittelmäßige Ergebnisse. Enke wechselte daher 2002 nach Spanien in die Primera División zum FC Barcelona. Hier erlitt er jedoch einen Karriereknick und kam neben einem Pokalspiel und zwei Auftritten in der Champions League nur zu einem Ligaeinsatz. Ein Ausleihgeschäft im Sommer 2003 in die Türkei zu Fenerbahçe Istanbul mit Trainer Christoph Daum wurde zu einem Desaster. Enkes erstes Spiel ging verloren und die eigenen Fans bewarfen ihn mit Gegenständen, woraufhin er seinen Vertrag auflöste und vorübergehend erwerbslos wurde. Formal immer noch bei Barcelona unter Vertrag, ließ sich Enke im Januar 2004 in die spanische Zweite Liga nach CD Teneriffa ausleihen, wo er wieder sportlich überzeugte.
Enke kehrte im Sommer 2004 mit seinem Wechsel zu Hannover 96 in die Bundesliga zurück. Von Beginn an wurde er zu einem Leistungsträger der Mannschaft und ist seitdem mehrfach im Rahmen von Umfragen des Fachmagazins Kicker von den Bundesligaspielern zum besten Torwart gewählt worden. Seit 2007 fungierte Enke auch als Mannschaftskapitän von Hannover 96. Erstmals hatte er einen Profivertrag in seiner Karriere verlängert und war damit noch bis 2010 an Hannover gebunden.
Von 1997 bis 1999 absolvierte Robert Enke 15 Spiele für die deutsche U21-Nationalmannschaft. 1999 wurde er von Trainer Erich Ribbeck erstmals in die A-Nationalmannschaft berufen und reiste mit zum Konföderationen-Pokal 1999 in Mexiko, wo er jedoch nicht zum Einsatz kam. Durch seinen Wechsel ins Ausland im selben Jahr geriet er aus dem Blickfeld der Nationalmannschaft. Erst 2006, seit zwei Jahren wieder in der Bundesliga bei Hannover 96 spielend, wurde Enke vor der WM 2006 von Jürgen Klinsmann in den erweiterten Kader der Nationalmannschaft berufen, nahm jedoch nicht am Turnier teil.
Nach der WM setzte sich Enke zunächst wieder im Kader der Nationalmannschaft fest und fuhr als Ersatztorwart zu Länderspielen. Im März 2007 gab Enke sein Länderspieldebüt unter Jogi Löw in einem Freundschaftsspiel gegen Dänemark. In der Hierarchie der Nationalmannschaft stand Enke im folgenden Jahr hinter Jens Lehmann und gleichauf mit Timo Hildebrand. An der EM 2008 nahm Enke als offizielle Nummer zwei im deutschen Tor teil, hinter Lehmann und vor René Adler.
Nach der EM und dem Rücktritt von Jens Lehmann wurde Robert Enke einer der Anwärter für dessen Nachfolge als Stammtorhüter. Sein erstes Pflichtspiel bestritt Enke am 6. September 2008 in der WM-Qualifikation gegen Liechtenstein. Insgesamt hütete er in sechs von elf Spielen der Nationalmannschaft in der Saison 2008/09 das Tor. Löw hatte sich allerdings nicht ausdrücklich für Enke als neue Nummer Eins ausgesprochen, so dass sich dieser dem Konkurrenzkampf gegenüber René Adler, Tim Wiese und Manuel Neuer stellen musste.
Nun ist der sympatische Familienvater und Profifußballer Robert Enke tot.
Nach Angaben der Polizeidirektion in Hannover wurde der achtmalige Nationalspieler am frühen Abend des 10. November 2009 gegen 18.25 Uhr an einem Bahnübergang in Eilvese bei Neustadt am Rübenberge von einem Zug erfasst und tödlich verletzt.
Unser Mitgefühl gilt der Famlie Enke, allen Angehörigen, sowie Teamkollegen und den Fans von Robert Enke, welche vor dem Stadion von Hannover 96 noch am Abend des 10. November Kerzen aufstellten, um der Trauer um ihren Lieblingsspieler Ausdruck zu verleihen, der im Alter von nur 32 Jahren auf tragische Art und Weise aus dem Leben schied.
Rest in peace.
Hinterlassen Sie bitte hier Ihre Anteilnahme:
http://newstopaktuell.wordpress.com/robert-enke-kondolenz/


Robert Enke ist tot…
Ich erfuhr es via Twitter. Hannovers Präsident Martin Kind ließ die Bildzeitung wissen, dass er gegen 19:35 Uhr durch die Polizei erfahren habe, dass Robert Enke tot sei. Nach Informationen der WELT hat sich Enke in Neustadt am Rübenberg…
Warum hat er so viel Leid auch anderen Menschen zugefügt, dem Lockführer, den Helfern das war egoistisch, er hätte auch anders Schluß machen können, aber er war wohl krank im Kopft.
“Die Wahrheit klingt immer unglaubwürdig” (Heinrich Böll). Wieso keine kritischen Stimmen? Wie kommt es, dass ein Psychoanalytiker wie Herr Markser öffentlich Therapieinhalte preisgibt? Damit macht er sich nach dem Psychotherapeutengesetz strafbar und das weiss er. Er muss massiv unter Druck gesetzt worden sein, anders kann ich mir das nicht erklären. Eine Pressekonferenz am Tag nach dem Tod. Mit Witwe und Therapeut. Und niemand ist irritiert. Nächstes Jahr ist WM. Es geht um Millionen! Robert enke wird zur Ikone. Die Deutsche Nationalmannschaft wird für Robert gewinnen wollen. Das ganze Land wird für Robert Enke gewinnen wollen und kämpfen. Es wird eine riesige Welle an “Wir gewinnen die WM für Robert Enke” geben. Es geht um Geld, um viel Geld! Sympathieträger wie Robert Enke werden geopfert! Robert Enke war kein Mensch, der seine Frau und seiner Adoptivtochter alleine zurückläßt und Ihnen so etwas antut. Da muss ihm so massiv gedroht worden sein, so dass er keine Ausweg mehr sah. Was das war, werden wir nie erfahren.