”Charm, chick” und gute Ohren…
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… das ist es, was die Juroren Sylvie, Bruce und Dieter ausmachen.
Samstagabend, 20.15 Uhr: das bedeutete wieder einmal Vorhang hoch und her mit den Künstlerinnen und Künstlern!
“Mandy Kim” eigentlich Marion Deipenbrock (55) aus Werne, hatt “richtig Power inne Futt” und träumt nachts von Dieter Bohlen. Mandy Marion Kim startete die Show mit “Let´s twist again”. Dabei verpasste sie zunächst den Einsatz und sang auch anschließend etwas “hinter der Musik”. Also alles in allem der übliche “schwache Auftakt”, welcher zwischenzeitlich System erkennen lässt. Das übliche “3fache Nein” war somit auch nicht mehr verwunderlich. Wo der Sinn dieses Konzeptes “sitzt”, wissen wahrscheinlich nur sogenannte “Studierte”. “Nicht für das Leben – für die Schule lernen wir – und wer so gar nichts mit dem Leben zu tun haben wolllte, der ging zurück in die Schule”.
Der Cebrail Michi (35) ist von Beruf Greenkeeper, interessiert sich für ”performantz” und den “Euro-Vision-Song Kontext”. Der gute Cebrail hielt sich nun ein Handy an´s Ohr und fing an zu…. ja was eigentlich !??? Irgendwie undefinierbar. Wir bitten unsere Leserinnen und Leser daher um entschuldigen, dass uns bei diesem “Künstler” schlicht die geeigneten Worte fehlen.
Hanar Maulud aus Luwigshafen – Sängerin – 9 Jahre alt. Das hörte sich doch schon mal etwas frischer an. Hanar war schon einmal beim Supertalent dabei. Damals reichte es leider nicht zum “weiterkommen”. Hanar gab aber nicht auf - kam wieder und sang erneut vor dem Millionenpublikum - und schon in den ersten Takten konnte das geschulte Ohr erkennen, dass die kleine Hanar offensichtlich fleissig geübt hatte und sich der Gesangsunterricht offensichtlich gelohnt hatte. Für die durchaus passabele Leistung bekam Hanar “3 Mal Ja” und so ging eine überglückliche kleine Hanar “von Bord”, die sich schon auf das nächste Mal freut.
“Gute Lieder, gute Texte, überduchschnittlich gutes Aussehen”. So beschreibt sich Tommy Rudolf (20) - der nächste Künstler des Abends, welcher sogenannte “Omamusik” liebt. Tommy hatte das erste Wort noch nicht ganz gesungen, da hatte Dieter schon dreimalig auf den Buzzer gedrückt. Dieter fühlte sich zu sehr an den Film “Psycho” erinnert und so musste die Darbietung von Tommy leider vorsätzlich beendet werden.
Thorsten “das Pferd” Boller (26) ist ein “Springinsfeld” aus Fulda und wollte der Menschheit einmal zeigen, dass Menschen genauso hoch springen können, wie Pferde. Das funktionierte eigentlich wie versprochen. Dennoch gab es 3 Mal “rotes Kreuz”.
Peter Uhlich sieht sich als “Bereicherung” für das Supertalent und man könne froh sein, dass sich Peter überhaupt am Supertalent beteiligt. So stand er denn da, in seinem ”Superman-T-Shirt”. Trotzdem hob er nicht ab, als er wie ein Irrer mit den Armen im Kreise zu fuchteln begann. Auch hier fehlt uns leider jedes weitere Wort…
Erva Yudissa (30) kommt aus Indonesien und gehört zu den Menschen, die leider an die falschen Leute gekommen sind. Geprügelt, und geschunden landete die junge Frau für 6 Monate im Frauenhaus. An diesem Samstagabend aber sang Erva einen Song von Toni Braxton, “Unbreak my heart”. Bruce fand die Darbietung der jungen Künstlerin “interessant” – Sylvie fand den Gesang überwiegend “ganz ganz toll”. Damit ist schon recht gut getroffen, was Erva zu Gehör brachte, doch nun nocheinmal auf Deutsch: Erva hatte leicht erhöhtes Lampenfieber, was sie daran hinderte, ihr Potential voll ausschöpfen zu können. Daraus ergab sich der eine oder andere “verunglückte Ton”. Jedoch waren auch Passagen zu hören, die gesanglich beinahe an Whitney Houston erinnerten. Kurzum: in diesem “Mädel” dürften noch ungeahnte Möglichkeiten schlummern und man darf wirklich gespannt sein, womit uns diese junge Dame noch überraschen wird. “3 Mal Ja”.
Als nächstes stand Akrobatik auf dem Programm, welche von Sven und Sebastian angekündigt wurde. Ein Mix aus “Taiko” und “Strapaten” bot sich dem Publikum, wobei Taiko eine Form des Trommelspiels- und “Strapaten” eine besondere Form der Luftakrobatik ist. Das Publikum war überaus hingerissen. Auch die Jury war voll der guten Worte. Eine äußerst gelungene Mischung, welche mit einer erneuten Einladung belohnt wurde.
Nun wurde es wieder Zeit für das Gegenteil von “schön”. Karina Schmidt (56) ”gab sich die Ehre”. Diese kündigte “Pokerface” von Lady Gaga an. Die Sequenz startete und Karina sang. Am Ende des “buzzerns” angekommen, rief das Publikum aus Mitleid “Zuuuugabe”. “Nein Danke”, so das erzielte Endergebnis von Karina. Irgendwie sympatische “isse” aber doch schon.
Reiner Reismann, Altenpfleger und Hobbymusiker, kündigte nun als nächster seinen komplett selbst geschriebenen Song , ”Rappel-Zappel-Dudei” an. Wir gehen jede Wette ein: der Song wird in leicht abgewandelter Form demnächst auf “Malle”, z.B. gesungen von Mickey Krause zu hören sein. Trotzdem reichte es für “Reini” nicht in die nächste Runde.
Sandra Kus ist 12 Jahre alt, kommt aus Ahaus und singt schon seit ihrem zweiten Lebensjahr. Was sich daraus innerhalb von 10 Jahren entwickelte, galt es nun von der Jury zu beurteilen. Sandra sang “You better stop”, was ein vollkommen falsch gewählter Titel war, denn dieser hätte eher heißen müssen: ” You better never stop”, da das junge Talent mit einer durchaus hörbaren Leistung nicht nur das Publikum, sondern auch die Jury überzeugen konnte. ”Du bist wie ein kleines Wildpferd” koste Dieter Bohlen die kleine Künstlerin und bescheinigte ihr, dass sie durchaus über ein ungezügeltes Talent verfüge. Es ergab sich ein dreifaches “Ja” und eine überglückliche Sandra.
Vicki Lewis -Thumm “tanzt mit ihren Armen” eine “ausgestorbene Kunst: den “Serpentintanz”, wobei Bilder auf das Kostüm der Künstlerin projeziert werden. Es wurde dunkel im Studio – die Show begann und war ein echter “Hingucker”. Bildschön, fantastisch, magisch. Es stimmte alles und war ein Geschenk an das menschliche Auge. Warum diese Kunst ausgestorben ist, kann man eigentlich gar nicht nachvollziehen. Jury und Publikum waren begeistert und so darf sich auf weitere wunderschöne Bilder gefreut werden. So oft hat man sich schon gefragt…. doch nun liegt die Vermutung nahe, wo wohl der Begriff - ”bildschön” - herrühren mag.
Dr. med. Björn Thiede ist nicht nur der Arzt dem man vertrauen kann, sondern auch – wie er von sich selbst behauptet - ein Tänzer. Die Musik startete und Björn “bot dar”. Für die Dorfdisco sicher ausreichend - für “das Supertalent” leider ungenügend. Bleibt zu hoffen, dass Chirurg Björn ”am Messer” mehr kann.
Gabriele Wulf, alias “Roxana” war nun das nächste aufgeregte, aufregende, weil aufreizende Talent, welches die Bühne betrat. “Roxana” erschien allerdings in Begleitung - und zwar gefolgt von allerlei Getier, wie z.B. einer Schlange und einer Vogelspinne. Nun weiß man nicht, worauf Publikum und Jury mehr geachtet hat – auf “Roxana” oder auf die Tiere, denn Roxana ist ein durchaus “sehenswertes Talent”. Am Ende reichte es aber leider dennoch nicht für die taffe Künstlerin.
Der letzte Auftritt des Abends wurde von David Roßkopf (19) gestaltet, der im Interview alles andere, als fröhliche Geschichten zu erzählen hatte. Der sympatische Erfurter kam mit Gitarre auf die Bühne und begann zu singen. Sicherlich stieg in diesem Moment die Temperatur im Studio leicht an, denn David brachte mit “Hero” von Enrique Iglesias viel Wärme in die Herzen der Zuschauer. Bruce fand die Darbietung des jungen Mannes fantastisch. Auch Sylvie war überzeugt. Bohlen war nicht ganz überzeugt, dennoch darf David wiederkommen.
Wie immer bedanken wir uns bei den Kollegen von www.clipfish. de, für die unermütliche Bereitstellung der Video-Sequenzen.
Auch Dieter Bohlen möchten wir heute etwas widmen:
Lyrics (Songtext): http://www.songtexte.com/songtext/ultravox/reap-the-wild-wind-6bd7e2ee.html
Die Castings sind nun beendet, was bedeutet: nächsten Samstag wird´s ernst!
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