Was ist eigentlich Inflation und wie entsteht sie??

 

 

Inflation steht für Geldentwertung. Das heißt: Je höher die Preise steigen, desto mehr entwertet sich das Geld, da immer höhere Preise bei gleichbleibenden Einkommen zur Folge haben, dass die Menschen immer weniger Waren und Dienstleistungen für ihr Geld erwerben können.

Die Kaufkraft sinkt also. Ebenso der Wert der Ersparnisse. Auf der anderen Seite zehrt Inflation aber auch Schulden auf. Da die ganze Welt zurzeit in Schulden absäuft, ist Inflation zum Abbau der Schulden mehr als willkommen. Allerdings nur bei jenen, die verschuldet sind. Alle anderen büßen dabei ihre Guthaben ein.

Der kleine Sparer ist von einer Inflation nicht begeistert – noch weniger der Millionär oder Milliardär, denn nach wie vor gilt: Wer nichts hat, hat auch nichts zu verlieren. Wer hingegen viel hat, der hat viel zu verlieren. Leider sind solche Binsenweisheiten bei vielen Leuten noch nicht so ganz ankommen.

Das andauernde Zittern rund um den Euro weckt in Deutschland offenbar, sowie absolut zu Recht, tief sitzende Ängste: Steigen bald die Preise? Droht der große Wertverfall?

Die Angst vor Inflation hat sich tief ins kollektive Gedächtnis der Deutschen eingebrannt. Die Hyperinflation von 1923 vernichtete die Ersparnisse der kleinen Leute – Banknoten wurden zum wertlosen Papierfetzen – Lebenswerke ganzer Generationen lösten sich in Luft auf.

In der Tat stiegen die Verbraucherpreise im vergangenen Jahr mit 2,3 Prozent so stark wie seit 2008 nicht mehr. So zumindest die offiziellen Zahlen.

Vor allem teure Energie und hohe Spritpreise heizten die Inflation an. Energie verteuerte sich im Vergleich zum Vorjahr um etwa 10 bis 45 Prozent.

Am stärksten zogen die Preise für Kraftstoffe und Heizöl an, doch auch die Stromkunden wurden wieder einmal kräftig mit Preisaufschlägen versehen.

Volksverdummungsmedien erzählen Ihnen, dass die Preistreiberei eine Folge der angeblich “höheren Nachfrage” weltweit sei.

Zudem würden die Spannungen in Nordafrika, namentlich in Libyen, für “Unsicherheit auf dem Ölmarkt und zu Schwankungen bei den Ölpreisen” führen.

Alles Quatsch!

Die Preistreiberei hat mit all dem nichts zu tun. Die einzigen Gründe für ständig steigende Preise sind: Gewinnsucht und Habgier! Mehr nicht.

Doch zurück zum Eigentlichen.

Zinsen auf Rekordtief und Billionen für selbstverschuldet klamme Banken. Das soll das angebliche Allheilmittel gegen die Finanz- und Wirtschaftskrise sein. Die Kehrseite der Medaille: Diese zusätzliche Liquidität muss wieder aus dem System gezogen werden, damit sie nicht die Inflation befeuert. Wenn mehr Geld im Umlauf ist, sorgt das tendenziell für mehr Inflation.

Das dumme daran: Wenn Geld einmal im Gesamtsystem ist, bekommt man es nicht mehr so einfach heraus, da Geld immer nur durch Kreditaufnahme in das System gelangt. Das zieht wiederum die Erhebung von Zinsen nach sich. Diese Zinsen müssen auch wieder irgendwo herkommen. Mit anderen Worten: Je mehr Geld sich im System befindet, desto höher müssen automatisch die Schulden im Gesamtsystem sein und werden.

Finanzexperte Dirk Müller hat einmal erklärt: “Man kann Schulden nicht zurück zahlen”. Damit hat Dirk Müller nicht nur vollkommen Recht, sondern das wird auch von den meisten Menschen nicht verstanden.

Aus diesem Grunde noch einmal die diesbezügliche Erklärung von Dirk Müller im folgenden Video-Clipper:

 

 

Wer misst eigentlich Inflation und wie??

Die Preisentwicklung messen Statistiker mit Hilfe eines Warenkorbes aus gängigen Gütern und Dienstleistungen.

Für das Statistische Bundesamt notieren etwa 600 Preisermittler in 188 Gemeinden Monat für Monat die Preise der gleichen Produkte in denselben Geschäften. Zusätzlich werden für viele Güter Preise im Internet oder in Versandkatalogen erfasst.

Insgesamt kommen so monatlich Daten zu 300.000 Einzelpreise zusammen. So wird zum Beispiel erhoben, wie sich die Preise für Bücher, Kinokarten, Benzin oder den Frisörbesuch entwickeln.

Das größte Gewicht in dem Warenkorb haben mit gut 30 Prozent Mieten inklusive Nebenkosten. Weitere große Posten sind Nahrungsmittel (10 Prozent), die Ausgaben für Verkehr (13 Prozent) sowie Freizeit und Kultur (rund 12 Prozent).

Wie aussagekräftig sind die Zahlen der Statistiker?

Im Grunde sind diese Statistiken nicht das Papier wert, auf welchem sie gefertigt werden. Sicher ist Ihnen schon mehr als nur ein Mal aufgefallen, dass die Daten der Statistiker nicht mit Ihren persönlichen Erfahrungen zusammenpassen. Die “gefühlte Inflation” ist meist deutlich höher als die “ach so amtlich gemessene”.

Steigt der Preis für Benzin oder Brot, merken die Verbraucher das fast täglich an der Zapfsäule oder beim Bäcker.

In solche Statistiken fließen aber nicht nur Waren des täglichen Bedarfs ein, sondern auch zum Beispiel Notebooks. Diese werden ständig preisgünstiger. Allein im letzten Jahr wurden Notebooks um 16,2 Prozent und Mobiltelefone um 14,5 Prozent billiger.

Obwohl es sich bei Telefon und Notebook nicht um Güter handelt, die jeder andauernd kauft wie zum Beispiel Brot oder Butter, fließt das Minus bei den Preisen dieser Waren selbstverständlich mit in die Statistik ein.

Das ist auch absolut so beabsichtigt, denn sonst könnte man der Allgemeinheit ja nicht die Lüge von angeblich nur 2,3 Prozent Inflation auftischen.

Warum die Lüge der angeblich geringen Inflation so wichtig ist, liegt auf der Hand: An der Inflation werden viele andere Entwicklungen festgemacht. Zum Beispiel die Entwicklung des Lohnes von Arbeitnehmern – die Hartz IV-Sätze – die Renten – usw. usf.

Es dürfte logisch sein, dass das Interesse an geringen Inflationszahlen deutlich höher ist, als an hohen Inflationszahlen, da man ja sonst die Löhne viel mehr erhöhen, also gerecht angleichen müsste – ebenso die Renten usw..

Drückt man die Quote aber künstlich nach unten, so kann man die Menschen doch viel besser um das betrügen, was ihnen eigentlich zusteht.

Das Ganze hat allerdings einen Nachteil: Immer weniger Geld in den Taschen der Menschen = immer weniger Kaufkraft = immer weniger Warenumsatz = immer weniger benötigte Hersteller und Arbeitskräfte = immer mehr Arbeitslose und Firmenpleiten = immer höher werdende Sozialkosten = immer höher werdende Schulden = immer mehr werdende Zinslasten = noch höher werdende Schulden = Befeuerung der Finanz- und Wirtschaftskrise = dumm gelaufen.

 

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