90000 Arbeitsplätze bedroht!

28. August 2009

 

Nach der Euphorie folgt nun das böse Erwachen:
Laut der Agentur Roland Berger sind in Deutschland 90000 Arbeitsplätze in der Autoindustrie bedroht!

Noch vor wenigen Wochen tönte es sehr zuversichtlich aus dem Bundeskanzleramt:
„Die Krise ist überwunden – die Rezession gestoppt“.
Pustekuchen!

Schon damals verhielt sich newstopaktuell gegenüber dieser gekünstelten „Zuversicht“ äusserst skeptisch, in dem wir die Frage stellten: „was passiert eigentlich, wenn die so genannte „Abwrackprämie“ ausläuft!?

Die Antwort auf diese Frage werden wir schon bald erhalten, da die Abwrackprämie in der Tat in Kürze ausläuft.
Die Agentur Roland Berger sieht die Zukunft der Autoindustrie ziemlich düster und schliesst sich damit der Ansicht von newstopaktuell an.  So genannte „Konjunktur- und Krisenpakete“ können die Probleme eben nur nach Hinten verschieben, jedoch mögen diese Maßnahmen nicht dazu gereichen, Probleme zu lösen.

Die Fahrzeugindustrie verzeichnete in den letzten Monaten auf Grund der „Abwrackprämie“ einen boom im mehrstelligen Prozentbereich. Fahrzeughersteller lobten zusätzlich „Umweltprämien“ im Wert von bis zu 2500,- weiterer Euro bei Kauf eines Neufahrzeuges aus. Hunderttausende Bürger kauften sich daraufhin ein neues Fahrzeug. Unfassbare Recourcen landeten in der Schrottpresse.

Nun neigt sich „der Spaß“ dem Ende zu und die Realität hält wieder Einzug in den gängigen Alltag der Autobauer, Händler und Zulieferer. Doch wie sieht diese Realität aus?

Nach Ansicht von newstopaktuell: „nicht sonderlich erfreulich“.
Wer sich ein neues Auto gekauft hat (und wir wissen ja, dass das nicht gerade wenige Bürger der BRD waren), der wird dies so schnell nicht wieder tun. Die Folge: erneuter Einbruch in der fahzeugeherstellenden Industrie. Dem folgt Arbeitsplatzverlust und weitere Insolvenzen. Am schlimmsten betroffen dürfte der ohnehin schon schwer gebeutelte Markt von Gebrauchtfahrzeugen und auch von Reparatur-Werkstätten sein.

Wer sich einen gebrauchten Kleinwagen zu kaufen gedenkt, der sollte dies im Grunde noch ein paar Jahre raus schieben. Die Schwämme gebrauchter Kleinwagen dürfte dann nämlich gigantisch werden – die Preise dementsprechend „in den tiefsten Keller fallen“.

Von der Fahrzeugindustrie hängt in Deutschland sehr viel ab. Mehrere hunderttausend Arbeitsplätze – mehrere zehntausende Existenzen. Der Fahrzeugmarkt ist der mithin wichtigste der BRD. Gerät dieser in Gefahr, dann kann das immense Folgen nach sich ziehen.

Was wurde über Jahre falsch gemacht?

Man konzentrierte sich leider zu sehr auf den Export, „wuchs“ viel zu schnell und dann auch noch wie üblich „auf Pump“. Man vernachlässigte nicht nur sträflich den Binnenmarkt, sondern belastete diesen sogar noch zusätzlich, indem man den Export vom Binnenmarkt finanzieren ließ.

An dieser Stelle erinnert man sich doch immer wieder gern an Edmund „Eddi“ Stoiber und an Franz „Münte“ Müntefering, die nur zu oft und nur zu gern in die Kameras der Rundfunkhäuser grinsten und „stolz verkündetetn“: „Deutschland ist Exportweltmeister“.

Zu welchem Preis Deutschland zum so genannten „Exportweltmeister“ mutierte, ließen diese beiden Herren allerdings nie verlauten! Diesen von Stoiber und Müntefering nie erwähnten Preis zahlt der Deutsche Konsument übrigens bereits seit Jahren, wenn er sich z.B ein neues Fahrzeug zulegt, was auf dem Binnenmarkt deutlich teurer zu bezahlen war und ist, als für ausländische Importeure.

So kostete in Deutschland z.B. ein neuer VW Golf R32 ca. 40000,- Euro für den Endverbraucher.
Das exakt gleiche Fahrzeug war aber auch durchaus als so genannter „Re-Import“ käuflich erwerbbar. Dann allerdings zum Preis von sage und schreibe nur 25000,- Euro! Mit anderen Worten: der Deutsche Konsument hat in Deutschland für ein Original aus dem Hause Volkswagen 40000,- Euro zu bezahlen, während das gleiche Fahrzeug, welches einmal über den „grossen Teich“, hin und wieder zurück gefrachtet wurde (was natürlich für immense Frachtkosten und Zölle sorgt), bei einem Deutschen oder Niederländischen Re-Importeur, für nur 25,000 Euro zu haben ist (das daran natürlich noch kräftig verdient wird, muss eigentlich gar nicht erwähnt werden).

„Wie kann das eigentlich funktionieren“… dürfte sich der geneigte Leser berechtigt fragen?!

Nun…. das ist recht einfach erklärt:

Ein Fahrzeughersteller stellt ein Fahrzeug her und muss dies (unter normalen Umständen) in Deutschland für beispielsweise 30000,- Euro verkaufen um kostendeckend arbeiten- und Unternehmensgewinne generieren zu können. Nun tritt der Export auf den Plan! Ganz „besonders schlaue“ so genannte Manager entdeckten das Ausland und dachten still bei sich: „damit müsste sich doch ein RIESENGESCHÄFT machen lassen!?“.
Nun verhält es sich leider so, dass viele Länder ausserhalb Deutschlands leider nicht Willens- oder auch gar nicht dazu in der Lage waren, 30000,- Euro für ein solches Fahrzeug auf den Tisch des Hauses zu blättern. Was machte daraufhin „der gesondert befähigte“ Manager? Er bot der Welt (ausser Deutschland natürlich) das Fahrzeug für 20000,- Euro an. Da ließ sich das „gemeine Ausland“ natürlich nicht lange bitten und kaufte Fahrzeuge, bis die sprichwörtliche „Schwarte krachte“. 

Wenn man allerdings ein Fahrzeug, was eigentlich für 30000,- Euro zu verkaufen ist, für nur 20000,- Euro in´s Ausland „verschachert“, dann muss die daraus resultierende Differenz natürlich irgendwie ausgeglichen und von jemanden getragen werden.

Um aus diesem Dilemma heraus zu kommen schlägt man auf dem innerdeutschen Verkaufspreis einfach 10000,- Euro auf den regulären Verkaufspreis auf, denn: „der Deutsche…. der hat´s ja!“. Schon kostet der VW-Golf R32 nicht mehr 30000,- Euro, sondern für den Deutschen Verbraucher: 40000,- Euro!

Genau so funktioniert „der Deutsche Export“ – und nur so!
Mit anderen Worten: der gemeine Deutsche subventioniert seit Jahren dadurch den Export, indem er schlicht „konsumiert“- sich z.B. ein neues Auto kauft!

Damit aber noch nicht genug!

Jetzt gehen die Banken pleite!
(Wir erinnern uns: das waren jene „Institute“, die z.B der Fahrzeugindustrie Milliarden-Kredite für „Ausbau und Wachstum“ zur Verfügung stellten.)

Und nun passiert Folgendes: Kanzlerin Merkel und „Finanzexperte“ Steinbrück spannen für die maroden und ebenfalls fehlgeführten Banken einen „Rettungsschirm“ von wahnwitzigen 480 Milliarden Euro auf!  Dabei handelt es sich natürlich wie immer (um was auch sonst), um Steuergelder der Steuerzahlerinnen und Steuerzahler der Bundesrepublik Deutschland und so finanzieren die Damen und Herren Deutschen Bundesbürger den Export dann zum zweiten Male!

Wo kommen diese 480 Milliarden Euro eigentlich plötzlich her, obwohl man den Bürgern doch seit ca. 30 Jahren immer wieder erklärt, „dass die Kassen leer wären“!??

Nun… diese 480 Milliarden Euro sind im Grunde noch gar nicht existent und müssen von zukünftigen Generationen erst noch erwirtschaftet werden. Mit anderen Worten: der Säugling im Bauch einer werdenden Mutter ist bereits verschuldet, bevor er überhaupt das erste Mal das Licht der Welt erblickt.

In naher Zukunft wird der Größenwahn der Fahzeugindustrie, die Gier nach immer noch mehr Geld und das Streben nach immer mehr und noch mehr „Wachstum“ von Politik, Wirtschaft und Finanzenwesen noch weit aus teurer zu bezahlen sein. Dies wird nämlich genau dann passieren, wenn durch all diesen Irrsinn womöglich 90000 Menschen ihren Arbeitsplatz verlieren, womit sich der Kreis letztendlich schließt…

denn an genau diesem Punkt, hat der Deutsche Bürger dann zum dritten und letzten Mal, den Export teuer zu bezahlen gehabt!

Mit abschliessenden Worten: der von „Münte und Eddi“ so hochgelobte  Titel „Exportweltmeister“ ist ein äusserst teuer zu bezahlender und der wohl mithin grösste Fehltritt der Deutschen Politik, Wirtschaft und des Finanzwesens, seit bestehen der BRD.

Doch bald sind ja wieder Bundestagswahlen.
Wissen Sie schon welche Partei Sie wählen werden?

(Anm. v. John Bloggerty: ich weiß bereits welche Partei ich wählen werde und das wird ganz sicher nicht die CDU, SPD, FDP, oder die Grünen sein! Von deren geballter Unfähigkeit durfte sich Deutschland lange genug überzeugen.)
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Katja Günther muss zahlen!

26. August 2009

 

 

Wie bekannt wurde, muss Katja Günter nun Schadenersatz leisten!
Die bereits seit langer Zeit aus den Medien bekannte Katja Günther ist eine so genannte „Mahn-Anwältin“, welche für betrügerische Firmen (namentlich: „Online Content Ltd.“), Mahnungen in ungezählten Mengen an  Bürger versendete, welche sich guten Glaubens auf einer Vielzahl dubioser Plattformen  angemeldet hatten und unrechtmässig zur Kasse gebeten wurden.

Die Masche war dabei immer die Gleiche:

Es wurde unter zur Hilfe nahme verheissungsvoller Namen wie z.B. „Fabrikverkauf“ mit vermeintlichen Schnäppchen gelockt. Um die vermeintlichen Schnäppchen überhaupt zu Gesicht zu bekommen, musste sich bei den entsprechenden Plattformen zunächst angemeldet werden und damit war die Falle auch schon zugeschnappt. Denn jeder der sich anmeldete, schloss „angeblich“ einen Abo-Vertrag über ein Jahr ab. Zu zahlen waren dafür meist ca. um die 50,- Euro, welche zunächst per E-mail, dann auf dem normalen Postweg eingefordert wurden. 

Warum so viele Menschen in diese Falle tappten liegt darin begründet, dass der Betrag in Höhe von ca. 50,- Euro nicht ordnungsgemäß dem Deutschen Recht entsprechend deutlich ausgewiesen- sondern feinsäuberlichst im so genannten „Kleingedruckten“ versteckt war. Eine solche Vorgehensweise ist nach Deutschem Recht und Gesetz unzulässig – ein geschlossener Vertrag somit nichtig.

Dass diese Tatsache nicht jedem bekannt ist, wussten auch die Betreiber zahlreicher Internet-Plattformen, die sich dieses allgemeine Unwissen zu Nutze machten und so ungezählte Menschen in die Abo-Falle lockten.

Weigerte sich der getäuschte Interessent nach mehrmaliger Aufforderung zu zahlen, trat Katja Günther auf den Plan!
Diese verschickte dann in gewissen Zeitabständen immer wieder bis zu 4 Mahnschreiben, mit immer horrenderen Forderungen. Auch vor haltlosen Drohungen, welche zur Eintreibung dieser unrechtmässigen Forderungen dienen sollten, machte Katja Günther keineswegs halt!

Das Resultat solch rechtswidriger, unter vollem Vorsatz begangener Abzockereien ist ebenfalls immer das Gleiche:

Gewisse Prozentsätze der Angemahnten liessen sich von solchen Schreiben a la Katja Günther nicht beeindrucken, da diese um die Rechtslage wussten und ihnen bekannt war und ist, dass derlei hanebüchene, unrechtmäßige Forderungen auf Grund des Verstoßes gegen die Preisabgabeverordnungen weder zu zahlen- und schon gar nicht (wie von Katja Günther immer wieder angedroht wurde), einklagbar sind.

Doch leider gibt es auch einen nicht zu unterschätzenden Prozentsatz jener, welche nicht so rechtssicher waren und die horrenden Forderungen schliesslich bezahlten, um vermeintlich noch höhere Kosten zu vermeiden.  Für genau jene, die der unrechtmässigen Forderungen der Katja Günther nachkamen, dürfte das nun Folgende äußerst interessant sein!

Der Karlsruher Rechtsanwalt Benedikt Klas und sein Mandant haben die Inkasso-Anwältin Katja Günther erfolgreich auf Schadensersatz verklagt. Zunächst ließ der Anwalt feststellen, dass die Abo-Rechnung für ein dubioses „Geburtstags-Archiv“ nichtig ist.

Dann reichte er am Amtsgericht (AG) Karlsruhe Klage für seinen Mandanten ein. Darin forderte er von Katja Günther Schadensersatz für die entstandenden Anwaltskosten zur Abwehr der unberechtigten Inkasso-Forderung. Das AG gab Klas nun recht und verurteilte Katja Günther dazu, 46,41 Euro Anwaltsgebühr plus rund 150 Euro Gerichtsgebühr für das Verfahren selbst zu zahlen (Az. 9 C 93/09). 

Ein solches Urteil ist doch mal äußerst erfreulich und zeigt eindeutig in die richtige Richtung!
So darf es in Deutschland eben nicht einfach so gestattet und möglich sein, dass sich Anwälte ungestraft als Handlanger für Abzocker und Betrüger zur Verfügung stellen können. Meines persönlichen Erachtens nach ist hier sogar staatsanwaltlich wegen Mittäterschaft gegen Katja Günther zu ermitteln was (wie ich hoffe), längst geschieht!

Folgende Frage bleibt jedoch offen:
Warum hat man diese Person nicht schon längst „dingfest“ gemacht!? Es ist ein Skandal und ein eindeutiger Missstand des Deutschen Justizsystems, dass Katja Günther offenbar noch immer auf Kosten unbedarfter Dritter einem solchen „Banditengewerbe“ nachgehen kann!

Sämtlichen Geschädigten kann auf Grund des Oben genannten Urteils nur der dringende Gang zum Anwalt angeraten werden, um sich gegen Katja Günther zur Wehr zu setzen.

Auf diesem Wege erfährt Katja Günther einmal selbst, wie sich Forderungen anfühlen! 
Allerdings mit dem Unterschied, dass diese berechtigt sind!

Bleibt noch das Schlusswort:
Was in den Köpfen von Menschen wie Katja Günther eigentlich vor sich geht, vermag ich nicht zu beurteilen.
Warum man eine juristische Ausbildung durchläuft (welche ja eigentlich einmal dazu gedacht war, dem Recht zu selbigem zu verhelfen), um anschliessend „des Teufels Handlanger“ zu werden und vorsätzliches Unrecht zu vertreten, ist eine Frage, die nicht wirklich zu beantworten ist. Jedoch spielt Geld hier sicherlich keine untergeordnete Rolle.

Katja Günther wird nicht die Letzte bleiben, die aus überschwänglicher Gier nach Unmengen „schnellen Geldes“  nicht nur ihr Gewissen (falls ein solches  eventuell einmal vorhanden war), sondern auch ihren gesamten Werdegang und ihre berufliche Karriere und Zukunft „an den Teufel“ verkauft hat.

„Unrecht Gut, tut selten gut“.


plentyMarkets: Kurzfristige Umstellung verärgert Nutzer

3. August 2009

So genannte „Miet-Shops“ wie sie von plentyMarkets angeboten werden verursachen nicht nur erhebliche Kosten, sie sind für Shop-Inhaber obendrein äusserst unsicher da  kaum planbar, weil man stets auf Gedeih und Verderb dem Anbieter ausgeliefert ist.

So  hat plentyMarkets überraschend bekanntgegeben, dass der FTP-Zugriff der Nutzer auf ihren Webspace am kommenden Wochenende eingeschränkt wird. Das verärgert viele Betroffene, denn diese überraschende Umstellung lässt ihnen nur zwei Werktage Zeit, erhebliche Veränderungen im System durchzuführen.

Dazu schreibt plentyMarkets: „Uns ist bewusst, dass diese Änderung für einige Anwender einen nicht unerheblichen Arbeitsaufwand darstellt.

Nun geht es nicht nur um Arbeitsaufwand, sondern auch um die Einschränkung selbst, welche rechtlich nicht ganz unbedenklich ist. So hat der Nutzer des Angebotes ja schliesslich einmal einen Vertrag mit plentyMarkets geschlossen, woraus hervor gehen sollte, welche Leistungen in diesem enthalten sind.

„Der Zugriff auf Ihren Webspace wird auf den Ordner http://www.domain.de/layout/ beschränkt. Sie benötigen dafür jedoch plentyMarkets 4.120, um Dateien im Ordner layout/ verwalten zu können“ heißt es bei plentyMarkets.

Nun wäre es interessant zu wissen, ob die Nutzung der Version 4.120 mit Kosten verbunden ist? PlentyMarkets war so freundlich, diese Frage selbst zu beantworten. Lesen sie dazu bitte den Kommentar von plentyMarkets.

Kommentieren Sie Ihre Erfahrungen mit plentyMarkets.


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