ebay bricht weiter ein!

 

ebay

 
Rückgang um 29 Prozent im dritten Quartal!

 

anti-ebay

Zum dritten Mal in Folge liefert ebay erneut einen rückläufigen Quartalsgewinn ab. Beim Umsatz kam es zu einer geringfügigen  Steigerung im Vergleich zum Vorjahr.

Der Online-Marktplatz eBay kämpft trotz leicht steigender Umsätze weiter mit drastisch sinkenden Gewinnen. So fiel dieser im dritten Quartal um 29 Prozent auf 349,7 Millionen US-Dollar (27 Cent pro Aktie). Im Vergleichzeitraum des Vorjahres wurden noch 492,2 Millionen US-Dollar (38 Cent pro Aktie) verbucht.

Vergleichsweise gut schlug sich die Finanzsparte um den Anbieter Paypal, der 688,1 Millionen Umsatz machte und damit um 15 Prozent zulegen konnte. Insgesamt wurden Zahlungen im Wert von 17,7 Milliarden US-Dollar abgewickelt. Dank des bei ebay weitestgehend eingeführten Paypal-Zwang, zählt Paypal derzeit 78 Millionen aktive Kundenkonten und damit knapp 20 Prozent mehr als 2008.

Bei den Marktplätzen eBay, Shopping.com, StubHub und Kijiji schrumpfte der Umsatz um ein Prozent auf 1,4 Milliarden US-Dollar. Die Noch-Telefonie-Tochter Skype steuerte 185,2 Millionen US-Dollar bei (plus 29 Prozent).

Mit seinen Zahlen für das vergangene Quartal schnitt das weltgrößte Online-Auktionshaus leicht besser ab als von Experten erwartet. Die Prognose für den Rest des Jahres enttäuschte die Anleger jedoch. Die Aktie stand in einer ersten Reaktion nachbörslich schwer unter Druck.

Das Kerngeschäft ebays – also das Geschäft mit Auktionen – muss folglich massiv eingebrochen sein, wenn ebay trotz eines Plus bei Paypal in Höhe von 15 % – und eines Plus bei Skype in Höhe von 29 %, lediglich ein Gesamtumsatzplus von wenigen Prozent realisieren kann – die Gesamtgewinne hingegen, sogar um 29 % wegbrechen!

ebay - nein danke

So scheinen es mehr und mehr die „Noch“-Mitglieder zu sehen.
Nach erheblichen Gebührenerhöhungen und sonstigen Änderungen, die bei den ebay-Verkäufern seit 2008 zu erheblichen Unannehmlichkeiten, Benachteiligungen und Unabwägbarkeiten führten, suchen mehr als offensichtlich immer mehr Mitglieder das Weite und kehren ebay den Rücken.

 

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So schimpft sich das derzeit jüngste „Attentat“, welches ebay am 19.10.09 bei einer Vielzahl der Kategorien einführte.
Dies hat zur Folge, dass die Verkäufer nunmehr gezwungen sind, den Versandaufwand in den Artikelpreis zu integrieren. Dadurch ergeben sich gleich mehrere Nachteile:

1.) Verkäufer zahlen ab sofort Verkaufsprovisionen für Versandkosten.
2.) Durch höhere Einstellpreise fallen automatisch höhere Einstellgebühren an.
3.) Weitere Wettbewerbsnachteile durch höhere Artikelpreise und somit erheblich verminderte Wettbewerbsfähigkeit.

Auch das dritte Quartal war für ebay also wieder ein Desaster.

Das 4 Quartal dürfte alles bisher dagewesene allerdings noch weit in den Schatten stellen, da auf Grund des kostenlosen Versanddiktates damit zu rechnen ist, dass eine Vielzahl weiterer Verkäufer ihre bisherigen- verkaufenden Tätigkeiten bei ebay, nun endgültig einstellen werden!

 

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3 Responses to ebay bricht weiter ein!

  1. Tam und Sam sagt:

    richtig so!
    hoffentlich macht der drecksladen bald dicht!!!

  2. gunter sagt:

    Wenn man zehntausende kleine Verkäufer von der Plattform drängt und mit solchen verärgert, werden diese auch ihre KÄUFE bei Ebay einstellen.

    Das ist das kleine Einmaleins der Verkaufs-Psychologie, aber Ebay-Manager sind anscheinend noch nicht mal fähgig, das kleine Einmaleins zu begreifen:
    Verprellte und verärgerte Menschen, kaufen auch nichts mehr!

    Wer mit Ebay nur Ärger und abzockende Mananger in Verbindung bringt, wird garantiert nicht seine Weihnachtseinkäufe bei Ebay tätigen!

    Es geht noch weiter…
    Wenn man Verkäufer durch diese Maßnahmen dazu zwingt, sich erstmal bei anderen Plattformen anzumelden um ihre (angeblich uninteressanten kleinen Artikel zu verkaufen), hat dieser Schritt weitreichende Folgen:
    Sich bei einer neuen Plattform anzumelden ist eigentlich immer die größte Hürde! Wenn Ebay die kleinen Privatverkäufer verärgert und verdrängt, melden sich diese zu tausenden bei anderen Plattformen an…und wenn man erstmal dort angemeldet ist schaut man sich auch mal um und wird auch selber dort zum KÄUFER!

    Ebay wird durch das Verdrängen der kleinen Privatverkäufer auch massenhaft Käufer verlieren!

    Die großen gewerblichen Powerseller haben nur ein Interesse an Ebay: Verkaufen – nicht kaufen.
    Tausende kleine Privatverkäufer waren aber bisher immer auch KÄUFER bei Ebay – wer diese verärgert und von der Plattform drängt wird dafür teuer bezahlen!

    Wer noch Ebay-Aktion hält, sollte diese schleunigst verkaufen, das nächste Quartal wird ein Desaster für Ebay!

    • Das ist das kleine Einmaleins der Verkaufs-Psychologie, aber Ebay-Manager sind anscheinend noch nicht mal fähgig, das kleine Einmaleins zu begreifen:

      Im BWL Studium wird kein Einmaleins der Kaufmännischen Grundlage mehr vermittelt, stattdessen versuchen sich Pseudopsychologen mit BWL Grundlagen am optimierten Verkaufsmanagement. Und BWLer mit Psychogrundlagenseminar das Verkaufsmanagement zu optimieren.

      Die Pest des 20 Jahrhundert, war das von einem Kokser entwickelte Model namens Psychanalyse, die übergreifende Entwicklung dieser Seuche, bezeichnet man jetzt als strukturell & psychologisch, ausgereiftes dynamisches (High Profit) Management.

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