Martin Baudrexel – der „Kochprofi“ wirbt für Fertigprodukte!

 

 Martin Baudrexel – der Kochprofi wirbt für Fertigprodukte

 

„Sie bringen  Schwung in die deutsche Gastronomie“:

 Die sogenannten „Kochprofis“!

 

Nie war Kochen so populär wie heute. Auf so gut wie jedem Sender „dampfen die Kochtöpfe“. Es wird gebraten, gebruzzelt, pochiert, pariert, passiert, paniert und blanchiert „bis die Schwarte kracht“. Einer der vielzähligen Darsteller ist neben Lafer, Lichter, Schubeck, Rach, Zacherl, Melzer, „Lecker“ und vielen weiteren mehr:

Martin Baudrexel

Dieser nimmt mit seinen „abgebrühten Kollegen“ regelmäßig Restaurants und Gaststätten unter die Lupe und zeigt den Inhabern, „dass es auch ganz anders geht“.

„Kochprofi“ Baudrexel erzählt in beratenden Fernsehformaten jedem Kantinenpächter und Restaurantbetreiber, dass es nicht nur auf Sauberkeit, sondern auch auf  „Frische“ ankommt. So bekommt Baudrexel und sein „kochprofessionelles Kollegium“ regelmässig einen „Nervenzusammenbruch“, wenn diese in den von ihnen zu begutachtenden Küchen irgendwelche „Convinience-Produkte, Tütensuppen oder sonstige industriell gefertigte- mit Zusatzstoffen, Glutamaten und Konservierungsstoffen versetzte „Produktirrtümer“ vorfinden.

„Alles muss stets „frisch“ sein“!

So die einklängliche Meinung der kochenden „Experten“.

So weit so gut.

 

Umso verwunderlicher, wenn man dann exakt diese „Profis“ und „Küchenteufel“ in der Werbung zu sehen bekommt, wo sie freudestrahlend für genau jene Produkte befürwortend ihren Namen, ihren Ruf und ihre Glaubwürdigkeit hergeben, die sie kurz zuvor noch aus jedweder Küche „herausempfahlen“!

So bewirbt Martin Baudrexel „brav und vollmundig“ einen Sahneersatz der Marke „Rama“ unter gleichzeitigem Betrachtungwinkel, dass er und seine „Kochprofis“ ein solches Produkte als erstes aus den Küchen der „Notleidenden“ vertreibt, verbannt und vernichtet.

Schöne „neue“ Zusatzstoffwelt


Damit die künstliche Sahne mit Namen „Cremefine“ ihrem Vorbild möglichst ähnlich sieht und schmeckt, hat Unilever nicht an Zusatzstoffen gespart. Für Stabilität sorgt unter anderem Carrageen, welches aus Rotalgen hergestellt wird und in Tierversuchen zu Geschwüren und Veränderungen des Immunsystems führte.

Auch auf der Zutatenliste dieses „leckeren“ Produktes:  Stabilisatoren wie Guarkernmehl und Johannesbrotkernmehl, Mono- und Diglyceride von Speisefettsäuren als Emulgatoren – sowie der Farbstoff Carotin. Schließlich hat Unilever die Sahne-Kopie auch noch mit „Aromen“ aufgepeppt. Woraus diese bestehen, wollte man uns leider nicht mitteilen. Dabei wäre Transparenz gegenüber den Verbrauchern doch mal wirklich modern – oder!?

Wie dem auch immer sei: es handelt sich bei dem von Baudrexel beworbenen Sahneersatz eindeutig um ein sogenanntes „Chemie-Produkt“!

Leider ist Baudrexel nicht der einzige „Fernseh-Spitzenkoch“ der Werbung für ein Produkt macht, dass er nach eigener Aussage selbst nie benutzen würde. So warb auch Alfons Schuhbeck für etikettenschwindelnde Dosensuppenhersteller und Horst Lichter für „Maggitüten“.

Auch scheint sich das Fachwissen all dieser vermeintlichen „Profis“ erheblichst in Grenzen zu halten! So ist beim „scharfen Anbraten“ von Fleisch immer wieder „von zu schließenden Poren“ die Rede. Schuhbeck, Horrmann usw…. Kaum einer der sogenannten „Profis“ und selbsternannten „Experten“, der noch nicht diesen Blödsinn dahergefaselt hätte. Dass Fleisch aus Muskelzellen besteht und keinerlei „Poren“ aufweist, scheint in all diesen elitären „Profikreisen“ gänzlich unbekannt zu sein! Traurig, wahr und im höchsten Maße peinlich!

Darüber hinaus ist es traurig, wenn die eigene Überzeugung so offensichtlich für Geld verkauft wird. Doch vielleicht ist die vermeintliche „Überzeugung“ genauso „dahingeheuchelt“ wie das vermeintliche Fachwissen, so dass es womöglich nicht ganz uninteressant wäre,wenn man sich in den Küchen dieser sogenannten „Kochprofis“ einmal umschauen würde!

„Einmal Medienhure,  immer Medienhure.“ sagen die Einen – „finanzielles Muss“ sagen die Anderen.

Offenbar scheint die Wirtschafts- und Finanzkrise auch an Zeitgenossen wie Baudrexel, Schuhbeck usw. nicht spurlos vorbeizugehen, so dass man sich „wohl oder übel gezwungen sieht“ für Produkte zu werben, die man sonst vehement ablehnt.

Man spricht hier auch „von der neuen Armut“! Denn besitzt man statt 20 Millionen- plötzlich nur noch 15 Millionen Euro, dann sollte man anfangen den Cent 3x umzudrehen, „merkwürdige Wege zu gehen“ und seinen Kopf,  tiefstmöglich in einen gewissentlichen „Jauchekübel“ zu stecken!

Früher haben uns unsere Eltern vor Leuten die so aussehen immer gewarnt. Heute bilden diese die leider nur scheinbar unbekleckerte „Intellektülle“ des „Drapierns, Würzens und Erhitzens“!

Fernsehköche

Die „porenschließenden-Experten“ in trauter Einigkeit!

„Guten Appetit und Prost!“

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2 Antworten zu Martin Baudrexel – der „Kochprofi“ wirbt für Fertigprodukte!

  1. Ingetraut Lamprecht sagt:

    Hallo. Vielen Dank für die tollen Hinweise und Tipps. Echt super Blogbeitrag! Zu dem Thema habe ich jetzt schon viele nützliche Anregungen gefunden. Viele Grüße, Ingetraut Lamprecht

  2. Hans-Jürgen sagt:

    Kochsendungen sind lustig.
    Man sollte sie einfach nicht allzu ernst nehmen.
    Spinner wie Baudrexel würde ich nicht mal für Geld in meine Küche lassen.

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