Euro-Zone unter wachsendem Druck

29. April 2010

 

Berlin (dpa) – Die Krise der Euro-Zone hat sich massiv verschärft. Nach Griechenland und Portugal stufte die Ratingagentur Standard & Poor’s am Mittwoch nun auch Spaniens Kreditwürdigkeit herab.

Damit wächst die Angst vor einem Dominoeffekt, der auch noch andere schwächelnde Mitglieder der Euro-Zone in Finanz-Schwierigkeiten bringen könnte. Zudem wurde am Mittwoch bekannt, dass Griechenland zur Abwehr einer Staatspleite in den nächsten Jahren deutlich mehr Geld braucht als angenommen. Wirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) sprach von insgesamt 135 Milliarden Euro bis 2012. Der deutsche Aktienmarkt erlitt angesichts der anhaltenden Sorgen zum zweiten Mal Verluste.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) versicherte wiederholt: «Wenn die Stabilität des Euro-Raums insgesamt in Gefahr ist», fühle sich jedes Mitgliedsland – auch Deutschland – dieser Stabilität verpflichtet. Sie rief dazu auf, nach der Finanzkrise die hohen Staatsdefizite schnell und nachhaltig abzubauen.

Während Brüderle in Brasilien von 135 Milliarden Euro Finanzierungsbedarf bis 2012 sprach, ging die Opposition nach Treffen mit dem Chef des Internationalen Währungsfonds (IWF), Dominique Strauss-Kahn, und dem Präsidenten der Europäischen Zentralbank (EZB), Jean-Claude Trichet, von bis zu 120 Milliarden aus. Auf Deutschland kommen nach Angaben Brüderles 25 bis 30 Milliarden in diesem Zeitraum zu. Merkel wollte sich zu den Zahlen-Spekulationen nicht äußern.

EU und IWF teilen sich die Summe nach bisheriger Verabredung im Verhältnis 2:1. Die Euro-Länder sollten bisher 30 Milliarden in diesem Jahr tragen, der IWF bis zu 15 Milliarden Euro. Die jährliche Belastung für Deutschland liege aktuell bei 8,4 Milliarden Euro, sagte Brüderle in Sao Paulo. Die Risiken könnten aber weit größer sein: «Ich kann nicht ausschließen, dass es ein höherer Betrag wird.» Aus Regierungskreisen war zu erfahren, dass EU und IWF ihre Hilfe deutlich aufstocken müssten.

Die Finanzkrise der Griechen spitzte sich zu, nachdem griechische Staatsanleihen am Dienstagabend von der Ratingagentur Standard & Poor’s auf Ramschniveau heruntergestuft worden waren. Zusätzliche Hektik löste die Nachricht aus, dass auch Portugal erneut herabgestuft wurde. Spanien kämpft zwar auch mit einem erheblichen Defizit, wird aber noch deutlich besser als die beiden anderen südeuropäischen Länder bewertet.

International erlitten die Aktienmärkte Verluste. Der Euro fiel auf einen der niedrigsten Stände seit einem Jahr: 1,3116 US-Dollar. Außenminister Guido Westerwelle (FDP) sprach sich gegenüber der «WAZ»-Gruppe (Donnerstag) «für eine unabhängige europäische Rating-Agentur» aus.

IWF und EZB setzen Griechenland massiv unter Druck, schnell ein Drei-Jahres-Sparpaket zu schnüren. Es sei extrem wichtig, dass die Gespräche in Athen innerhalb der nächsten Tage beendet würden, sagte Trichet bei einer Pressekonferenz mit Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU). Strauss-Kahn sagte nach einem Treffen mit Merkel auf eine entsprechende Frage, es habe noch kein IWF-Programm gegeben, das nicht zurückgezahlt worden sei.

Nach Darstellung des Grünen-Fraktionschefs Jürgen Trittin soll Griechenland in den nächsten drei Jahren faktisch vom Finanzmarkt genommen werden. Der griechische Ministerpräsident Giorgos Papandreou versicherte erneut, alles in seiner Macht Stehende zu tun, um sein Land aus der schweren Krise zu führen.

Die Bundesregierung richtete einen Krisenstab ein. Schäuble warb bei den Fraktionen um schnelle Zustimmung zu einer Gesetzesvorlage, die die Staatsbank KfW zur Zahlung der Griechenlandhilfen ermächtigt. Bereits am Montag könnte das Kabinett einen entsprechenden Gesetzentwurf verabschieden.

In das Gesetzgebungsverfahren müsse dann auch der Bundesrat einbezogen werden, der am Freitag kommender Woche eine Sitzung habe, sagte Schäuble. Die Grünen signalisierten inzwischen, diesen Zeitplan zu akzeptieren – falls die notwendige Transparenz eingehalten werde. Die Bundesregierung lehnt eine Bankenbeteiligung am Rettungsplan ab.

Athen braucht bis spätestens 19. Mai rund neun Milliarden Euro, um Anleihen zu bedienen. EU-Ratspräsident Herman Van Rompuy kündigte einen Eurozonen-Gipfel für den 10. Mai an. Bei einer Pressekonferenz in Tokio bemühte er sich um Beruhigung der Lage. «Die Verhandlungen sind auf dem richtigen Weg.» Es sei keine Rede von einer Umschuldung.

Eine kleine Kabinettsrunde unter Leitung Merkels traf sich am Mittwochvormittag in Berlin zur Beratung über das weitere Vorgehen. Danach verlautete, es bleibe bei dem vereinbarten Fahrplan, dass zunächst der IWF und die EZB mit Griechenland über einen Drei-Jahres- Sparplan verhandelten und die Ergebnisse dann bewertet würden.

SPD-Chef Sigmar Gabriel schlug vor, die deutschen Hilfen für Griechenland durch eine Finanzmarktsteuer zu bezahlen. So würden auch die «Zocker und Spekulanten» an den Kosten der von ihnen verursachten Krise beteiligt, sagte er der Deutschen Presse-Agentur. 

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Erotik-Star Jana Bach hat Sex-Verbot

28. April 2010

 

Jana Bach (31) ist Deutschlands fleißigstes Sex-Bienchen. In fünf Jahren Porno-Karriere drehte sie mehr als 30 heiße Streifen, hatte Dildo-Sex auf Messe-Bühnen und traf sich sogar mit Fans zum Stelldichein in der Berliner Disco 90 Grad.

Jana Bach gab immer richtig Gas. Für genau diese unersättliche Leidenschaft an der Lust lieben sie ihre Fans…

Jetzt der Schock: Jana Bach hat Sex-Verbot! Der Grund: Die Erotik-Prinzessin aus Sachsen-Anhalt war gesundheitlich schwer angeschlagen.

Sie steckte voller Tatendrang. Sie plante eine neue Bühnenshow, in der sie die Männer mit einem einem Umschnalldildo für den Kopf verrückt machen wollte. Nach über 30 Porno (u.a. „Krankenschwestern: Nackt unterm Kittel – Koitus auf Rezept!“) hatte sie noch immer nicht genug von ihren amourösen Aktivitäten vor der Kamera.

Plötzlich wurde es ruhig. Der Porno-Profi war nicht mehr erreichbar.

Die Gerüchteküche brodelte. Hatte sie endlich den Mann fürs Leben gefunden? War sie etwa schwanger? Oder wollte sie sich womöglich, wie so viele andere Stars, den Busen vergrößern lassen?

Jana Bach: „Am 1. Februar habe ich eine Diagnose bekommen – und ich war daraufhin achteinhalb Wochen krank.“ Jana Bach wurde im Krankenhaus an der Gebärmutter operiert. „Gott sei Dank nichts Bösartiges“, sagt Jana. Für mich ist das emotional auch alles nicht so leicht. Ich möchte Kinder haben und musste jetzt feststellen, dass ich mit 31 nicht so gesund bin, wie man es eigentlich sein sollte.“

Und wie geht es weiter?

Jana Bach: „Es geht mir zwar schon viel besser, aber ich muss meine Energie zurückgewinnen.“ Stripshow-Auftritte und Pornos werde er erst einmal nicht geben.

„Ich habe gelernt, dass Jana Bach auch nur ein Mensch ist und leider nicht so unzerbrechlich ist, wie ich immer dachte.“ Jana Bach sitzt auch jetzt nicht untätig rum. „Ich schreibe schon wieder an den ersten Drehbüchern für neue Filmprojekte und spätestens Ende Mai können die Fans wieder mit mir rechnen“, meint Jana.

 

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Angst um unser Geld!

28. April 2010

 

Reißen die Pleite-Griechen ganz Europa runter? Griechische Staatsanleihen gelten seit gestern als „Schrott“. Auch Portugals Kreditwürdigkeit wurde herabgestuft! Sorgen um eine Ausweitung der Krise schickte auch deutsche Aktien auf Talfahrt! Ein Händler: „Die Probleme weiten sich aus, das schürt Angst!“

Die Eil-Meldung kam um 17.35 Uhr: „RatingAgentur Standard & Poor’s (S&P) stuft die Kreditwürdigkeit Griechenlands auf „Schrott“ herunter. Damit ist Griechenland praktisch pleite. Und das Finanz- und Politbeben breitet sich in ganz Europa aus.

Das staatliche griechische Fernsehen sendet: „Es ist eine Attacke gegen das Land. Etwas muss jetzt dringend geschehen.“ Viele Radio-Stationen im Land unterbrechen ihr Programm, berichteten vom „neuen Schlag gegen die Wirtschaft“ des Landes. Bereits am Nachmittag war die Athener Börse um sechs Prozent gefallen – Jahrestief.

Ministerpräsident Giorgos Papandreou warnt seine Landsleute im TV: „Griechenland geht durch eine der schwierigsten Phasen seiner Geschichte.“ Gleichzeitig versichert ­Finanzminister Giorgos ­Papakonstantinou: „Die Geldeinlagen in griechischen Banken sind ­garantiert und absolut sicher.“

Auch der Chef der Europäischen Zentralbank versucht zu beruhigen. Jean-Claude Trichet: „Für mich ist es ausgeschlossen“, dass Griechenland oder ein anderes Euro-Land ihre Schulden nicht mehr bedienen.

Doch wer soll das glauben?

Auch der wichtige Deutsche Aktienindex Dax knackt weg, als die Hiobsbotschaft aus Athen bekannt wird: minus 2,7 Prozent. Aber die Angst geht in ganz Europa um: Ist Portugal das nächste Land, das unter seinen Schulden und dem Druck der Finanz-Zocker zusammenbricht – und „wann geht´s Deutschland an den Kragen“?

Auch Portugals Kreditwürdigkeit wird herabgestuft. Der portugiesische Premier Socrates spricht von einem „Angriff“ auf sein Land, die Börse bricht um mehr als fünf Prozent ein.

Der Euro fällt zeitweise auf ein Zwölf-Monats-Tief von 1,3217 Dollar – und die EU reagiert. Am 10. Mai soll ein Son­dergipfel der Staats- und ­Regierungschefs die Griechen-Nothilfe beschließen.

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Energie aus Wind

28. April 2010

 

Rund 45 Kilometer vor der Nordseeinsel Borkum wurde Deutschlands erster Hochsee-Windpark am Dienstagmittag offiziell eingeweiht. Das Projekt „Alpha Ventus“ mit zwölf gigantischen Windrädern ist ein Testprojekt der Energieriesen E.on und Vattenfall sowie der Stromgesellschaft EWE aus Niedersachsen. Die Offshore-Anlage (was bedeutet, dass sie in einiger Entfernung von der Küste liegt) liefert Strom für 50 000 Haushalte.

250 Millionen Euro hat das Mammut-Projekt „Alpha Ventus“ gekostet. Jedes der zwölf Windräder ist mit 85 Metern etwa halb so hoch wie der Kölner Dom. Das Fundament steht in 30 Meter tiefem Wasser, es ist 700 Tonnen schwer. Die drei Rotorenblätter sind 56 Meter lang und je 16,5 Tonnen schwer. Schon seit rund sechs Monaten erzeugt die Anlage probehalber Energie.

Seit Jahren steigt die Zahl der Windräder in vielen Teilen Deutschlands. Doch Anwohnern sind die grauen Riesen oft ein Dorn im Auge. Sie fühlen sich durch die Geräusche belästigt oder beklagen eine verstellte Sicht. Im Meer dürften die Windräder wohl weniger störend sein.

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Drama: Sechsjährige von Baumstamm getötet

28. April 2010

 

Sponheim – Bei einem Kindergartenausflug ist ein sechsjähriges Mädchen nahe Sponheim (Kreis Bad Kreuznach) von einem Baumstamm begraben und tödlich verletzt worden. Der am Hang liegende Stamm war ins Rutschen geraten, als mehrere Kinder darauf spielten, bestätigte ein Polizeisprecher.

Ein Notarzt konnte die Sechsjährige nicht mehr retten. Sie verstarb an den Folgen eines Schädelbruchs. Ein Junge verletzte sich das Sprunggelenk und kam ins Krankenhaus, ein drittes Kind erlitt leichte Blessuren. Zwei Erzieher waren mit der 18-köpfigen Kindergartengruppe in den Wald gegangen, um den selbst angelegten „Kindergartenwald“ zu pflegen. Am Ort des tragischen Unglücks spielten sich erschütternde Szenen ab.

Nach ersten Zeugenaussagen wollten die Erzieherinnen zunächst durch Zuruf die Kinder vom Klettern auf den Baumstämmen zurückhalten. Zwei Kinder hätten sie dann noch wegziehen können. Bei den drei weiteren kamen sie jedoch zu spät. Die Betroffen waren zunächst nicht vernehmungsfähig.

Die Staatsanwaltschaft geht dem Verdacht nach, ob das Holz im Gemeindewald von einer beauftragten Privatfirma nicht ausreichend gesichert war. Ein Gutachter ist eingeschaltet, sagt der Bad Kreuznacher Oberstaatsanwalt Wolfram Papenbreer. Auf den ersten Blick seien keine Pflöcke oder Keile zur Sicherung entdeckt worden.

Nach Angaben des umgehend verständigten Forstdirektors Bernd Closen, Leiter des Forstamts Soonwald, war der ins Rutschen gekommene Stamm 12 Meter lang und zwei Tonnen schwer. Drei oder vier Kinder seien auf dem einzeln liegenden Buchenstamm balanciert, wodurch er ins Rollen geraten war. Rückeunternehmen seien angehalten, auf die sichere Lagerung von Stämmen und von Poltern zu achten. Aber auch Stapel sehr stabil aufgesetzter Stämme könnten instabil werden, weil das Holz im Laufe der Lagerung an Volumen verliert. So könnten auch einzeln gelagerte Stämme eine eigentlich stabile Lage verlieren. Auf Holzpoltern zu balancieren sei verboten.

Die Unglücksstelle im Wald wurde abgesperrt. Polizei, Feuererwehren und Rettungskräfte waren mit rund 30 Kräften und einem Hubschrauber im Einsatz. Kinder, Eltern und Kita-Personal wurden anschließend im Feuerwehrgerätehaus von einem Notfallseelsorgeteam betreut. Das ganze Dorf steht unter Schock. Der genaue Unfallhergang wird von der Polizei überprüft.

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