Die lustigsten Windows Fehlermeldungen Teil 2

16. August 2010

 

Herzlich Willkommen zum zweiten Teil der lustigsten Windows-Fehlermeldungen. Viel Spaß 🙂

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„Wise“ entdeckt 25000 Asteroiden

12. August 2010

 

Das unendliche Weltall steckt voller Geheimnisse. Ein Infrarot-Teleskop der NASA hat jetzt innerhalb von sechs Monaten 25 000 neue Asteroiden entdeckt. 95 davon sind „erdnahe“ Objekte.

Als „erdnah“ werden Asteroiden bezeichnet, deren Umlaufbahn sie in die Nähe der Erdbahn führt. Das kann durchaus gefährlich für uns werden: Manchmal „schrammen“ die Himmelskörper nur wenige tausend Kilometer an der Erde vorbei. Doch für die neu entdeckten 95 Asteroiden gibt die NASA Entwarnung: Noch befinden sie sich etwa 30 Millionen Meilen (über 48 Millionen Kilometer) von unserem Planeten entfernt.

Bei den Astronomen herrscht nach den zahlreichen Neu-Entdeckungen große Zufriedenheit: Ein halbes Jahr nach ihrem Start hat eine NASA-Sonde das Firmament einmal komplett im Infrarotlicht abgelichtet. Der „Wide-field Infrared Survey Explorer“ (kurz: WISE) umkreist die Erde über die Pole hinweg und soll Millionen bisher unbekannte Objekte im All aufspüren.

Das Infrarot-Teleskop fotografierte auf 1,3 Millionen Bildern alles von Asteroiden bis hin zu weit entfernten Galaxien. Dabei entstanden unter anderem verblüffend scharfe Fotos von der benachbarten Feuerrad-Galaxie, die über 15 Millionen Lichtjahre von der Erde entfernt ist.

WISE wird in den kommenden drei Monaten wieder auf Foto-Mission gehen. Die neuen Bilder werden dann mit den alten verglichen. Die Astronomen wollen so herausfinden, was sich in der Zeit am Firmament verändert.

Außerdem hofft die NASA nach dem erfolgreichen Einsatz der Sonde, dass das Infrarot-Teleskop noch weitere unbekannte Asteroiden, Sterne und Galaxien entdeckt.

„Viele spannende Entdeckungen warten da draußen noch auf uns“, sagt Peter Eisenhardt, Mitentwickler des Infrarot-Teleskops WISE. „Es werden Objekte sein, von denen wir nicht glaubten, dass sie überhaupt existieren!“

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Google startet Street View in Deutschland

11. August 2010

 

Hamburg/Berlin (dpa) – Die laute Kritik hält Google nicht ab: Der Internet-Riese will bis Ende des Jahres seine digitale Straßenansicht Street View auch in Deutschland starten. Das Angebot werde zunächst für 20 Städte zwischen München und Hamburg eingeführt, teilte das Unternehmen am Dienstag mit.

Mieter und Hausbesitzer sollen vorher mit einem Online-Formular die Gelegenheit bekommen, ihr Gebäude unkenntlich zu machen. Die Reaktionen fielen gemischt aus – Lob gab es für die Zugeständnisse an den Datenschutz, Kritik an der kurzen Vorlaufzeit bis zur Einführung.

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Street View ist eine Ergänzung des Kartendienstes Google Maps. Sie bietet eine lückenlose Darstellung von Straßenzügen und Häusern – das Unternehmen spricht von der «nächsten Generation der Landkarten». Bislang hat das Unternehmen die Funktion in 23 Ländern eingeführt. Anders als in Deutschland gab es zumeist keine Proteste.

In Deutschland soll Street View zunächst 20 Städte abdecken, darunter München, Berlin und Hamburg, aber auch Mannheim, Leipzig und Bielefeld. Weitere sollen zu einem späteren Zeitpunkt folgen.

Die Bewohner sollen ab nächster Woche die Möglichkeit bekommen, mit einem Online-Formular Widerspruche gegen die Darstellung ihres Gebäudes anzumelden. Das Bild des entsprechenden Hauses wird dann mit einer «Blurring»-Technik unkenntlich gemacht, so dass es nur noch schemenhaft zu sehen ist.

Die Entwicklung des Online-Werkzeugs für das Einlegen von Widersprüchen sei eng mit dem Hamburgischen Datenschutzbeauftragten Caspar abgestimmt worden, sagte der Google-Beauftragte für den Datenschutz in Deutschland, Per Meyerdierks. «Die Zusammenarbeit läuft aus meiner Sicht sehr gut.»

Die Bearbeitung der Widersprüche werde einige Wochen dauern, sagte Google-Sprecherin Lena Wagner. Danach werde das Angebot online gestellt. «Wir hoffen, dass dies im November der Fall sein wird.»

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Loveparade-Veranstalter Schaller fährt Lamborghini zu Schrott

9. August 2010

 

Die Negativschlagzeilen um den Loveparade-Organisator Rainer Schaller reißen nicht ab. Eine Ausfahrt des 41-Jährigen mit seinem Sportwagen endete in einer regnerischen Nacht an der Mittelleitplanke der A9 bei Berg im Landkreis Hof. Der Schaden an seinem Lamborghini beträgt 100.000 Euro. Schaller selbst blieb bei dem Unfall unverletzt.

Unterdessen ermittelt die Staatsanwaltschaft weiter gegen Schaller nach der Duisburger Loveparade-Katastrophe, bei der 21 junge Menschen ums Leben kamen. Schallers Firma Lopavent wies die Kritik der letzten Tage an seiner Organisation zurück.

Lopavent erklärte in der Mitteilung, es seien 148 Ordner am Unglückstunnel und der Rampe hoch zum Festgelände eingesetzt worden, während das genehmigte Planungskonzept nur 100 Ordner verlangt habe. Auch der Vorwurf, die Lopavent-Ordner hätten keinen intakten Sprechfunk gehabt, treffe nicht zu. 294 Handfunkgeräte seien im Einsatz gewesen, das System habe funktioniert, so das Unternehmen. Bei einer entscheidenden Vorbereitungssitzung mit den Behörden am 8. Juli sei Lopavent nur für eine Stunde gehört und dann von der weiteren Diskussion ausgeschlossen worden.

Das Unternehmen war von der Stadt Duisburg und dem NRW- Innenministerium in den vergangenen Tagen hart attackiert worden. NRW- Innenminister Ralf Jäger (SPD) nannte es „schäbig“, dass Lopavent die Polizei erst um Hilfe gerufen und sie dann für das Scheitern mitverantwortlich gemacht habe. Der Veranstalter habe sein eigenes Sicherheitskonzept nicht eingehalten, warf Jäger dem Veranstalter vor.

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„Ganz was Neues“: Stromkonzerne zocken die Kunden ab!

4. August 2010

  

„Wer hätte das für möglich gehalten!“: Die Stromkonzerne zocken doch tatsächlich die Verbraucher ab! So der „ganz neu“ gezogene Konsens aus verschiedenen „Studien und Erkenntnissen“!

Die Stromkonzerne kassieren in diesem Jahr offenbar eine Milliarde Euro zu viel bei ihren Kunden ab. Wie die „Saarbrücker Zeitung“ unter Berufung auf eine neue Studie der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen berichtet, sanken die Preise an der Leipziger Strombörse seit 2008 um 30 bis 40 Prozent. Auf entsprechende Strompreissenkungen würden die Endverbraucher aber vergeblich warten.

Anm.d.Red.: Wir machen eine kurze Zwischenrechnungen: Die Preise zur Beschaffung und Erzeugung von Strom sind seit 2008 um bis zu 40 Prozent gefallen. Die sogenannten „Netzentgelte“ erfuhren ebenfalls eine Senkung. Ferner wurden erhebliche Kosten durch Personalabbau und Lohnsenkungen eingespart. Demnach könnten die Preise für den Endverbraucher problemlos, sowie gerechterweise erheblich gesenkt werden.

Wir rechnen weiter: Die vier größten Stromkonzerne (EON, RWE, Vattenfall, EnBW) fahren nach Steuern und abzüglich missglückter Böresenspekulationen, Gewinne von jährlich über 30 Milliarden Euro ein.

Zöge man von 30 Milliarden Euro Reingewinn nur einmal die gleichen 40 Prozent zugunsten der Verbraucher durch Senkung der Energiepreise ab, welche die Konzerne bei der Beschaffung seit 2008 einsparen, so würden den Stromkonzernen nach Steuern noch immer 18 Milliarden Euro Gewinn verbleiben. Das bedeutet, dass die Verbraucher nicht eine Milliarde Euro zu viel bezahlen, sondern mindestens 12 Milliarden Euro, wenn man nur einmal die Überschüsse der Konzerne zu Grunde legt!

An dieser Stelle darf dann auch einmal die Frage gestellt werden, warum Stromkonzerne, selbst wenn die Preise um 40 Prozent gesenkt würden, dann eigentlich noch immer Achtzehntausend Millionen Euro Gewinn nach Steuern auf Kosten der Stromkunden einsacken müssen!???

Ende der Anmerkung.

Durchschnittlich 0,8 Cent pro Kilowattstunde an geringeren Beschaffungskosten hätten die Konzerne demnach nicht an ihre Kunden weitergegeben. Bei einem gesamten Absatz in Deutschland von rund 131 Milliarden Kilowattstunden ergebe sich daraus „eine Summe von einer Milliarde Euro“, die den Verbrauchern vorenthalten werde. Zugleich seien Preiserhöhungen „nicht gerechtfertig“ gewesen.

Anm.d.Red.: Wir rechnen erneut: Die Stromkonzerne fahren jährliche Gewinne von beispielhaften 30 Milliarden Euro trotz missglückter Spekulationen ein. Die Beschaffungspreise sind hingegen um bis zu 40 Prozent gefallen, was angeblich 0.8 Cent pro Kilowattstunde entsprechen soll. Bei einem Verbrauch von hier angegebenen 131 Milliarden Kilowattstunden ergeben sich daraus rund eine Milliarde Euro, welche der Verbraucher „zu viel“ bezahlt.

Was stimmt an dieser Rechnung nicht?

In diese Rechnung fließen lediglich die „Beschaffungspreise“ ein, nicht aber die Preise, welche der Endverbraucher pro Kilowattstunde zu zahlen hat. Auch wurde der Abbau von Beschäftigten, sowie Lohnsenkungen nicht berücksichtigt. Ebenso nicht: Die Senkung der Körperschaftssteuer.

Kurzum: Der Verbraucher zahlt zwischenzeitlich durchschnittlich rund 20 Cent pro Kilowattstunde Strom. Das entspricht weit mehr als dem zehnfachen des Beschaffungspreises. Aus dem Verbraucherpreis resultieren demnach Gewinne nach Steuern von mehr als 30 Milliarden Euro jährlich für die Stromkonzerne.

Das heißt: Der gemeine Stromkunde bezahlt bereits seit je her viel zu hohe Preise für Strom. Sämtliche Preierhöhungen der letzten 7 Jahre, (welche einer Erhöhung von übrigens 50 Prozent und mehr entsprechen) waren und sind bereits schon von Haus aus und von Anfang an ungerechtfertigt und dienten lediglich der Gewinnmaximierung der Konzerne.

Führe man diese überzogenen Gewinne durch Preisnachlässe in Höhe von 40 Prozent wieder auf ein halbwegs erträgliches Maß zurück, so ergäbe sich eine daraus resultierende Einsparung auf Seiten der Verbraucher von weit über 12 Milliarden Euro.

Nun haben wir allerdings das Problem, dass es die Stromkonzerne einen feuchten Kehricht interessiert, wenn man diesen vorrechnet, dass Preissenkungen sowohl angebracht, als auch (dank Milliardengewinnen trotz Finanz- und Wirtschaftskrise) problemlos möglich wären. 

Warum sich die oligopolen Stromriesen nicht dafür interessieren erklären wir im Folgenden:

Verdankt werden dürfen die heutigen horrenden  Strompreise der Bundesregierung – damals gestellt von SPD und Grünen, welche die vorher in staatlicher Hand befundenen Stromlieferanten privatiserten. Das Ergebnis dieser Politik ist die freie Gestaltung der Energiepreise durch die Konzerne. Staat und Politik haben dabei kein einziges Wörtchen mehr mitzureden.

Mit anderen Worten: Die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Grünen, Bärbel Höhn, beschwert sich heute (wie Sie im folgenden gleich lesen werden) über Strompreise, für welche ihre eigene Fraktion verantwortlich zeichnet, indem man im Zusammenwirken mit der SPD die Energieversorgung im Jahre 1998 privatisierte und damit höchstselbst für die heutigen Wucherpreise gesorgt hat!

Sollten Sie nun glauben, dass CDU und Mövenpickpartei (FDP) hier unschuldig wären, so seien sie versichert, dass dem nicht so ist.

Denn auch eine Frau Merkel und ein Herr Westerwelle schauen seelenruhig dabei zu wie die Bürger dieses Landes von den Konzernen abgezockt werden. Auch und gerade von CDU und Mövenpickpartei vernehmen Sie nicht ein einziges Wort, welches dazu taugen würde, dieser unverschämten Preistreiberei endlich Einhalt zu gebieten.

Was ist der einzige Ausweg aus dieser Situation?

Re-Verstaatlichung der Energieversorgung!

Doch das wird im Bundestag noch nicht einmal angedacht, geschweige denn ausgesprochen. Die einzige Ausnahme bildet hier die Linksfraktion, welche die Re-Verstaatlichung der Energieversorgung, sowie anderer Unternehmen mit öffentlichem Auftrag bereits seit Jahren fordert. Doch leider wird die einzig verstandesbegabte Partei dieses Landes von nur 12 Prozent der aktiven Wählerinnen und Wähler gewählt, so dass wir für Energie, Transport und Verkehr wohl auch weiterhin tief und noch tiefer in die Tasche zu greifen haben werden.

Ende der Anmerkung.

Stromindustrie spricht von „hartem Wettbewerb“

Die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Grünen, Bärbel Höhn, forderte die Energiekonzerne auf, die Kunden endlich von den stark gefallenen Einkaufspreisen an der Strombörse profitieren zu lassen.

Anm.d.Aut.: Wäre ich „Stromkonzern“, so würde ich mich über solch witzfigürliche Politiker, welche mit solch „gar lustigen Forderungen“ das Parkett betreten, krumm und kringelig lachen. Den Energiekonzernen geht das übrigens nicht anders.

Ende der Anmerkung.

Offenbar sei bisher die Wechselbereitschaft der Verbraucher noch nicht groß genug, „sonst würde die Weitergabe von Preissenkungen besser funktionieren“, sagte Höhn der „Saarbrücker Zeitung“. Die energiewirtschaftliche Sprecherin der Grünen, Ingrid Nestle, sagte der Zeitung, die steigenden Strompreise seien „ein Symptom des nicht funktionierenden Wettbewerbs“ auf dem deutschen Markt.

Anm.d.Red.: News Top-Aktuell erklärte bereits vor fast einem Jahr, warum der sogenannte „Wettbewerb“ nicht funktioniert. Dies liegt nicht etwa in der „mangelnden Wechselbereitschaft“ der Verbraucher begründet, sondern darin, dass der gemeine Stromkunde nach Wechsel des Anbieters meist mehr zu bezahlen hat als vorher!

Begründet findet sich dies widerum in den bestehenden Altverträgen, welche dem Stromkunden einen verbilligten Nachttarif zusichern, der nach Wechsel zu einem anderen Anbieter aber grundsätzlich wegfällt! Ergebnis: Der Stromkunde bezahlt nach Wechsel meist deutlich mehr, als vor dem Wechsel. Das ist der Grund, warum kein „Wettbewerb“ stattfindet – und nicht etwa, weil der gemeine Deutsche „zu faul ist“ den Anbieter zu wechseln.

Lesen Sie zu diesem Thema bitte auch folgenden, hochinteressanten Artikel: „Alle Jahre wieder…“

Ende der Anmerkung.

Die Stromindustrie wies den Abzocke-Vorwurf postwendend zurück. Es gebe einen harten Wettbewerb auf dem Energiemarkt: „Keiner kann es sich erlauben, überhöhte Preise zu verlangen“, sagte die Geschäftsführerin des Branchenverbandes BDEW, Hildegard Müller, in Berlin.

Anm.d.Red.: Personen wie Frau Müller scheinen sich offenbar für überhaupt nichts mehr zu schämen. Noch nicht einmal für offensichtliche Lügen! So wird sich nämlich sehr wohl bereits seit Jahren erlaubt, überhöhte Preise zu verlangen und wer angesichts von Gewinnen in Höhe von weit über 30 Milliarden Euro pro Jahr von „hartem Wettbewerb“ faselt, der muss die Bevölkerung wohl für noch dümmer halten als sie  ist. 

Ende der Anmerkung.

Sie wies darauf hin, dass der Strompreis nicht nur von den Beschaffungskosten abhängt. Die Preise würden durch wieder leicht gestiegene Netzentgelte sowie Steuern und Abgaben belastet. Dazu komme die höhere Ökostrom-Umlage. Grundsätzlich würden die meisten Versorger den Großteil ihres Stroms langfristig im Voraus einkaufen. Dies verringere das Risiko kurzfristiger Preissprünge.

Anm.d.Red.: „Liebe“ Frau Müller
Die Preise für Netzentgelte sind in den letzten Jahren mehr gefallen, denn gestiegen.

Und nun erfahren Sie einmal etwas ganz Neues(!):

Man muss gar nicht jede Steuer- und Abgabenerhöhung an die Verbraucher weitergeben. Man könnte auch einfach mal auf Gewinne verzichten. Insbesondere dann, wenn diese ohnehin schon im mehrstelligen Milliardenbereich ansässig und damit weit jenseits von „Gut und Böse“ sind.

Es ist einfach nur noch eine abenteuerliche Unverschämtheit von einem „dringenden muss“ bei der Erhöhung von Preisen zu fabulieren, obwohl die Stromkonzerne schon jetzt und schon lange, jährliche Multimilliardengewinne einfahren!

Darum nocheinmal unsere eindrigliche Empfehlung für alle Stromkunden:
Lesen Sie diesen Artikel: „Alle Jahre wieder…“
Dann „geht Ihnen ein Licht auf“!

Ende der Anmerkung.

Jeder fünfte Kunde wechselt Anbieter

Bereits Ende März hatte die Bundesnetzagentur die Preispolitik der Stromanbieter kritisiert. „Wir haben Zweifel, ob die gestiegenen Beschaffungspreise der Grund für höhere Preise sein können“, sagte damals der Präsident der Behörde, Matthias Kurth, bei der Vorlage des Jahresberichtes in Bonn. Denn die Netzentgelte gingen zurück und die staatlichen Abgaben seien gleichgeblieben. Kurth riet wie die Verbraucherschützer auch den Kunden, gegebenenfalls den Versorger zu wechseln.

Anm.d.Red.: Ein „Rat“, welchem Sie als Stromkunde besser nicht folgen, so Sie nicht noch mehr für Strom bezahlen wollen, als Sie ohnehin schon dafür zu bezahlen haben! 

Prüfen Sie vor jeglichem Wechsel bitte ihre bestehenden Verträge „auf  Herz und Nieren“ und stellen Sie exakt fest, ob sich ein Anbieterwechsel tatsächlich und überhaupt für Sie lohnen würde. In den meisten Fällen dürfte dies jedoch nicht der Fall sein.

Uns ist bekannt, dass es für ganz normale Menschen kaum möglich ist die Abrechnung eines Stromanbieters zu begreifen. Doch grämen Sie sich nicht. Das soll auch gar niemand begreifen können. Was glauben Sie, was in diesem Land los wäre, wenn hier jeder alles begreifen würde?!

Sinn der Sache ist, Rechnungen so konfus wie möglich zu gestalten, damit Ihnen als Rechnungszahlende(n) jeglicher Durchblick verwehrt wird.

Übrigens: Diese Art der konfusen, sowie unverständlichen Rechnungsgestaltung ist in Deutschland strikt untersagt! Sollten Sie künftig also wieder einmal eine Rechnung von welchem Unternehmen auch immer erhalten, die für Sie nichts als „böhmische Dörfer und Bahnhöfe“ enthält, so verlangen sie schlicht eine gesetzeskonforme, leserliche, in allen Detail aufgeschlüsselte, ohne „Fachchinesisch“ enthaltene Rechnung. Lehnen Sie bei Verweigerung einer leserlichen Rechnung schlicht jegliche Zahlung ab.

„Die“ wollen IHR Geld – nicht umgekehrt!

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