Deutscher Atomausstieg war offenbar nie beabsichtigt!

 

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Tokio – Die Angst vor einer atomaren Katastrophe wächst. Im Kampf gegen den GAU am Atomkraftwerk Fukushima gibt es neue Rückschläge. Über Block 2 und 3 des japanischen Katastrophen-Kraftwerks stieg wieder Rauch und Dampf auf.

Sicherungsarbeiten an der strahlenden Ruine mussten erneut verschoben werden, um die Arbeiter nicht noch stärker zu gefährden. Gleichzeitig sind Wasser und Nahrungsmittel zunehmend radioaktiv belastet. Derweil kam ans Licht, dass der Energiekonzern Tepco bei der Wartung der Reaktoren geschlampt hat. Die Polizei geht inzwischen von knapp 22 000 Toten und Vermissten der Erdbeben-Katastrophe aus.

Unterdessen gerät die Bundesregierung bei der Überprüfung der Atomkraftwerke angesichts ungeklärter Details unter Druck.

So ist weiterhin unklar, wie der Fahrplan bis Mitte Juni aussehen soll und was überprüft wird – zumal viele Mängel der Regierung schon vor der AKW-Laufzeitverlängerung bekannt waren. «Wir können nur die Fragen stellen», betonte Sprechblasenkönigin und Kanzlerdarstellerin Merkel (CDU) am Montag in Berlin. Am Abend forderten 141 000 Menschen bei Mahnwachen in mehr als 720 Orten eine raschen Atomausstieg.

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Das Beste wie immer zum Schluss: Ein Bundesnetzplan soll den Bedarf erfassen und Schluss machen mit dem Flickenteppich beim Netzausbau. «Wenn wir das straffen, sind Bauzeiten unter fünf Jahren erreichbar», sagte der Chef der Bundesnetzagentur, Matthias Kurth.

Vor rund zehn Jahren wurde der Ausstieg aus der Atomenergie beschlossen, bevor dieser von Merkel und Konsorten wieder außer Kraft gesetzt wurde. An dieser Stelle muss wieder einmal eine stechende Frage gestattet sein:

Warum wurde bezüglich des Netzausbaus in den vergangenen zehn Jahren offenbar überhaupt nichts zu Wege gebracht, obwohl die Netzbetreiber seit fast zehn Jahren „angeblich“ wissen, dass ein Ausstieg aus der Atomkraft bis vor kurzer Zeit noch unmittelbar bevor stand!??

Offenkundig wusste man in Kreisen der Stromkonzerne bereits schon vor vielen Jahren, dass der Ausstieg aus der Atomenergie lediglich als Beruhigungstablette an die Bevölkerung verteilt wurde – in Tatsache aber nie wirklich beabsichtigt war. Wie ließe sich die Tatenlosigkeit der Stromkonzerne bezüglich Netzausbau sonst erklären!?

Warum gibt es eigentlich derart perverse Kungeleien zwischen Politik und Energiewirtschaft, die zu Lasten der Allgemeinheit gehen!? Um diese Frage zu beantworten lohnt ein Blick zurück in die Geschichte. Dadurch steigert sich zwar der Ärger und die Empörung, doch lässt wengstens die intellektuelle Verwirrung nach.
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Anm.d.Red.: Wie!? Sie sind noch nicht empört genug und wählen immer noch CDU, SPD, FDP und Grüne!?? Na dann schauen Sie mal, wie man früher mit politischem Einverständnis mit hochradioaktivem Atommüll umgegangen ist!

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Wer sich angesichts dieser Bilder noch über Krankheiten wie Krebs wundert, für den dürfte es diesbezüglich ab sofort nichts mehr zu wundern geben.

Übrigens! Hier noch ein paar weitere, überaus wissenswerte Dinge zu den Begriffen „Halbwertszeit“ und „Plutonium“, welche uns in den vergangenen Tagen über die Medien ja mehr als oft genug um die Ohren geflogen sind.

In den Medien wird gewöhnlich, sowie unangebrachter Weise, leider immer nur von „Halbwertszeiten“, wie z.B. 24000 Jahre bei Plutonium gesprochen. Der normale Bürger erhält damit die Suggestion, dass nach Ablauf von 24000 Jahren alles erledigt und die Strahlung abgeklungen sei. Doch alles andere als das ist der Fall, worüber Sie in den Videobeiträgen ja bereits ansatzweise informiert wurden.

Damit Sie mal einen Eindruck davon bekommen, was Halbwertszeit überhaupt bedeutet, nehmen wir 1000 Plutoniumisotope zur Hand, wie sie in Kernkraftwerken an laufenden Band erzeugt werden.

Bei einer Halbwertszeit von 24000 Jahren sind nach diesem Zeitraum 500 der 1000 Isotope unter Abgabe höchst radioaktiver Strahlung zerfallen. Nach weiteren 24000 Jahren sind weitere 250 Isotope von den verbleibenden 500 zerfallen und so weiter und so weiter. Mit anderen Worten: Bis allein nur 1000 Plutoniumisotope zerfallen sind, gehen mehrere hunderttausend Jahre in´s Land!

Leider reden wir hier aber nicht nur von 1000 Plutoniumisotopen, sondern im Fall von z.B. Japan, von MEHREREN TONNEN dieses im Übrigen auch noch hochgiftigen Materials, wovon ein Mikrogramm bereits ausreicht, um einen Menschen zu töten!

Als kleine Veranschauung: Ein Kubikzentimeter „Luft“ enthält ca. 10 hoch 23 Teilchen. Also rund 10000000000000000000000 Teilchen. Wie viele Teilchen mehrere Tonnen Plutonium enthalten, darf sich jeder selbst ausrechnen. Dementsprechend umso länger sind selbstverständlich auch die Zeiten, die der Zerfall in Anspruch nimmt.

Doch das ist leider noch immer nicht alles.

Manche Elemente haben recht kurze Zerfallsketten. Wie z.B. Uran 238, welches über die instabilen und somit radioaktiven Elemente Tellur, Jod, Xenon und Cäsium, letztendlich zum stabilen Barium zerfällt. 

Die radioaktive Zerfallskette von Plutonium ist hingegen deutlich länger, da Plutonium in eine Unzahl weiterer radioaktiver Elemente zerfällt, welche ihrerseits wieder in eine Vielzahl weiterer und weiterer radioaktiver Elemente zerfallen. All diese Elemente sind wie das Plutonium instabil, haben mehr oder weniger lange Halbwertszeiten und geben bei Zerfall, hoch radioaktive Strahlung ab.

Um das Ganze etwas abzukürzen: Die Zerfallskette von mehreren Tonnen Plutonium in letztendlich stabile und somit harmlose Elemente dürfte grob geschätzte 2,5 bis 5 Milliarden Jahre in Anspruch nehmen.

Mit einfachen, ganz klaren Worten(!): Erlauben wir uns alle 25 bis 50 Jahre einen GAU der Größenordnung Tschernobyl, bei welchem große Mengen Plutonium in Umwelt und Atmosphäre freigesetzt werden, dann dürfte sich das Thema LEBEN auf unserem schönen Planeten in ca. 500 bis 1000 Jahren ein für alle Mal erledigt haben, da es dann kaum noch ein Fleckchen Erde geben dürfte, welches noch nicht für Milliarden Jahre radioaktiv kontaminiert ist. Und das ist keine „düstere Prognose“, sondern eine mathematische, sowie physikalische Tatsache.

Ihre CDU-Kanzlerin, sowie SPD, FDP und auch die Grünen nennen das übrigens „Restrisiko“!

Und um es zum Abschluss mal mit „IKEA“ zu sagen: „Wählst du noch immer CDU, FDP, SPD und Grüne – oder DENKST du schon“! 

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One Response to Deutscher Atomausstieg war offenbar nie beabsichtigt!

  1. […] Die sogenannte „Ethikkommission“ war auf Veranlassung von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) nach dem Atomunfall im japanischen Fukushima eingesetzt worden. Sie sollte Risiken durch den Betrieb der Atommeiler bewerten. (Anm.d.Red: Wir haben uns bereits am 22 März diesen Jahres eine „Bewertung“ erlaubt: „Deutscher Atomausstieg war offenbar nie beabsichtigt!“ […]

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