Fukushima: Kernschmelze in drei Reaktoren

 

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Das Ausmaß der Kernschmelze in Fukushima ist offenbar so groß, wie von News Top-Aktuell bereits vor Monaten beschrieben.

Laut dem Betreiber haben sich auch in den Reaktoren 2 und 3 die Brennstäbe verflüssigt. Damit wären alle Reaktoren betroffen, die bei dem Unglück in Betrieb waren.

Das Kraftwerk war am 11. März durch ein schweres Beben und einen anschließenden Tsunami stark beschädigt worden. Das Kühlsystem fiel aus. Seither tritt Radioaktivität aus.

Betreiber Tepco verharmloste die Katastrophe von Beginn an: Alles sei „unter Kontrolle“ – alles sei „halb so schlimm“. Die Realität sah stets anders aus.

Erst Wochen nach der Katastrope gestand man zu, dass in Reaktor 1 die Brennstäbe größtenteils geschmolzen seien und die Masse sich nun am Boden des Reaktordruckbehälters befände.

Auch in Deutschland ansässige sogenannte „Atomexperten“ hielten sich mit ihren Aussagen weitestgehend zurück. Bei den Explosionen sollte es sich lediglich um „Wasserstoffexplosionen“ gehandelt haben – von bereits stattgefundener Kernschmelze sprach kein einziger der „Experten“.

Wie der Betreiber nun am Dienstag erstmalig zugab, ist auch in Reaktor 2 und 3 der größte Teil der Brennstäbe bereits 60 bis 100 Stunden nach dem Beben geschmolzen.

Mit von News Top-Aktuell bereits vor Monaten verwendeten Worten: Die Explosion der einzelnen Reaktorgebäude war die unmittelbare Folge von Kernschmelzprozessen.

Selbstverständlich beschwichtigt Tepco sofort wie folgt: „Es sei unwahrscheinlich, dass dies die Krise verschlimmerte, da die Brennstäbe seitdem mit Wasser bedeckt und wieder gekühlt wurden. Die Reaktoren seien stabil“, sagte ein Sprecher. Was von derlei Aussagen zu halten ist, dürfte sich zwischenzeitlich selbst in „Expertenkreisen“ herumgesprochen haben.

Unterdessen teilte Industrieminister Banri Kaieda mit, dass die Regierung ein unabhängiges Gremium zur Untersuchung der größten Atomkatastrophe seit der Reaktorunglück von Tschernobyl einberufen wird.

Der zehnköpfigen Kommission, die noch bis Ende des Monats mit der Arbeit beginnen soll, würden neben sogenannte „Atomexperten“ auch sogenannte „Juristen“ angehören.

Neben einer Untersuchung der Ursachen für das Fukushima-Desaster sollen es auch um Möglichkeiten gehen, solche Katastrophen in der Zukunft zu verhindern.

Anm.d.Red.: Offenbar hat man noch immer nicht die Unvermeidbarkeit von Unfällen realisiert, die aus welchen Gründen auch immer passieren können. Einhundertprozentige Sicherheit kann und wird es niemals geben. Das einzig verstandesbegabte wäre, es einfach bleiben zu lassen.

Irgendwann sollte selbst der perverseste Kapitalist begreifen, dass Profit nur dann „genossen“ werden kann, wenn noch irgendwo ein „unverstrahltes Eckchen“ auf unserem Planeten vorzufinden ist.

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