Wissenschaft Interessant Gemacht – Teil 37 – Warum „SETI“ sinnlos ist

 

 

Im Universum ist, wie bereits festgestellt,  kaum mit weiterem, höher intelligenten Leben zu rechnen. Trotzdem existiert auf unserem Planeten eine Einrichtung, die sich „SETI“ nennt (Search for extraterrestrial intelligence). Hier werden also Abschnitte des Himmels gezielt nach Radiosignalen von „Außerirdischen“ abgesucht.

 

„SETi“ war einmal eine rein staatliche Unternehmung, mit welcher nach Signalen von vermeintlichen „Außerirdischen“ gesucht wurde. Das Projekt verschlang hunderte Millionen Dollar, führte jedoch zu überhaupt nichts.

Nachdem die staatlichen Mittel versiegten, wurde das Projekt mit Geldern von Privatleuten weiter betrieben. Zu den großzügigen Unterstützern gehören unter anderem „Bildschirmgrößen“ wie „Madonna und Tom Cruise“.

Nun stellt sich die Frage: Ist es überhaupt möglich, jemals ein Radiosignal aufzufangen, welches von außerirdischen, höher intelligenten Lebensformen (so es diese gibt) ausgesandt wurde?

Diese Frage beantwortet eine ganz einfache kleine Formel: 1 durch R Quadrat (1: R²).

Eine „Radiowelle“ ist nichts anderes als elektromagnetische Strahlung, mit welcher Informationen transportiert werden können. Das funktioniert aber nur dann, wenn eine Radiowelle mit einer entsprechenden Sendeleistung auf den Weg gebracht wird, da die Intensität mit 1 : R² abnimmt.

Das bedeutet: Ein Radiosignal, welches sich um den Faktor 10 von seinem Ausgangspunkt entfernt, wird um den Faktor 100 schwächer usw..

Das kennt man z.B. von einem normalen Funkgerät. Ein solches hat meist eine ungefähre Ausgangsleistung von 4 Watt. Mit dieser Ausgangsleistung lässt sich, je nach örtlichen Gegebenheiten, in etwa ein Radius von 10 bis 20 Kilometer abdecken. Das heißt: Außerhalb dieses Radius kann ein Empfänger bereits keinerlei brauchbare Information mehr empfangen.

Wollte man nun „Außerirdische“ kontaktieren, welche sich z.B. in einer Entfernung von 100 Lichtjahren befinden, so benötigte man dafür eine Sendeleistung von rund 170 Petawatt. Weiteres Problem: Man müsste 200 Jahre auf Antwort warten, da sich elektromagnetische Wellen „nur“ mit Lichtgeschwindigkeit ausbreiten.

Doch welche Größenordnung sind denn nun eigentlich 170 Petawatt?

Bei 170 Petwatt handelt es sich um 170 Billiarden Watt!
Dies entspricht in etwa der Energie, welche auf dem gesamten Globus über einen Zeitraum von 150 Jahren „verbraucht“ wird.

Das heißt: Es müssten praktisch alle Kraftwerke dieser Welt 150 Jahre lang betrieben werden, um die erforderlichen Energien für eine kurzzeitige Informationsübertragung bereitstellen zu können. Dass sich derart ungeheure Energien ohnehin nicht speichern lassen, ist selbstredend.

Mit anderen Worten: Sollte es in diesem Universum tatsächlich noch irgendwo zu außerirdischen, höher intelligenten Leben gekommen sein, so ist eine Kontaktaufnahme aus physikalischen Gründen grundsätzlich unmöglich.

„SETi“ ist daher nichts anderes, als schlichter Unsinn. 

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2 Responses to Wissenschaft Interessant Gemacht – Teil 37 – Warum „SETI“ sinnlos ist

  1. […] zu machen, ist dabei nicht neu. Doch fest steht auch: Bisher ist es niemandem gelungen, Leben im Weltraum nachzuweisen und es KANN auch gar niemandem gelingen, da dies aus physikalischen Gründen grundsätzlich unmöglich ist. (Lesen Sie dazu bitte auch […]

  2. […] Das stimmt allerdings nur bedingt, da Strahlung jeglicher Art und Weise mit dem Quadrat des Abstandes abnimmt. Dazu finden Sie hier entsprechende Erläuterungen. […]

Schreibe eine Antwort zu Wie man Geld vom Staat schmarotzt « Antwort abbrechen

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