Angeblich essen wir viel zu billig


Ein Kilo Hähnchenfilet für 6 Euro, der Liter Milch für 49 Cent, das Rindersteak für 12,99 Euro das Kilo. Das sei alles viel zu „billig“ beklagt der Bauernverband zum Auftakt der Grünen Woche in Berlin.

Für den Ökobeauftragten des Bauernverbandes, Heinrich Graf von Bassewitz, ist diese „extreme Preisbewusstheit“ sogar eine der Ursachen für die Massentierhaltung. „Die Verbraucher, die sich heute über die sogenannte Massentierhaltung beschweren, haben mit ihrem Kauf von vermeintlichen „Billiglebensmitteln“ und ihrem extremen Preisbewusstheit letztlich genau diese Art der Landwirtschaft vorangetrieben“, kritisiert er.

Angeblich ist Deutschland bei Lebensmitteln das „Super-super-Billigland“ – und das sei kein guter Zustand, sagt auch Leo Blum, Präsident des Bauern- und Winzerverbandes Rheinland-Nassau. Angeblich sei in den vergangenen 50 Jahren der Nettoverdienst eines Industriearbeiters um das 20-Fache gestiegen ist, der Brotpreis aber „nur“ um rund das Neunfache.

„Der Preiswettbewerb der Märkte in Deutschland ist ruinös“, sagt Blum. Die sogenannten „niedrigen“ Preise gingen zulasten der Schweine- und Milchproduzenten. Der Einzelhandel übe starken Druck auf Schlachthöfe und Molkereien aus.

Eine Beobachtung, die auch Norbert Schindler vom Bauern- und Winzerverband Rheinland-Pfalz Süd teilt. „Ich stelle mit großer Verbitterung fest, dass wir das Kampfforum der großen Ketten in Europa sind“, sagt Schindler. „Hier werden Preise gedrückt bis zum Ende.“

Schuld an allem ist natürlich nicht etwa der Einzelhandel oder große Lebensmittelketten, die jährlich Milliardengewinne einfahren, sondern der Verbraucher soll  natürlich angeblich schuld sein. Dieser könne etwas an seinem Verhalten ändern und zum Beispiel restlos überteuerte sogenannte „Bio-Produkte“ kaufen.

Dass die Menschen hierzulande immer weniger Einkommen verzeichnen, unter Lohndumping leiden und die Preise für viele Waren nahezu unerschwinglich geworden sind, scheinen all diese Herren offenbar komplett zu ignorieren.

Nur rund 11 Prozent ihres Einkommens geben Deutsche für Lebensmittel aus, heißt es. Wenn man nur Besser- und Bestverdienende in solche Statistiken einfließen lässt, dann muss einen das nicht wundern.

Bei Biosupermarkt-Ketten gilt ein Kilo Putenoberkeule für 9,90 Euro bereits als „Sonderangebot“. Für Keulen aus der konventionellen Produktion werden in klassischen Supermärkten keine 6 Euro verlangt.

Laut Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU) sind langfristig steigende Lebensmittelpreise zu erwarten.

Das ist natürlich etwas „ganz Neues“, da die Menschen ja sonst auch nur stets „fallende Preise“ kennen. Scherz beiseite. Teurer ist insbesondere mit der Euro-Einführung ja nur praktisch alles geworden. Angefangen bei Mieten bis hin zum Benzin.

Hat man vor 15 Jahren noch für einhundert Mark volltanken können, so sind heute über einhundert Euro dafür zu bezahlen, was mehr als dem Doppelten von einhundert Mark entspricht.

Kostete eine Schachtel Zigaretten vor 20 Jahren noch 4 D-Mark, so sind heute 5 Euro zu bezahlen, was rund 10 D-Mark entspricht.

Das Kilo Thüringer Mett war vor 15 Jahren noch für 3,80 D-Mark zu haben. Heute bezahlt man dafür selbst im Discounter zum Teil 10 Euro.

Ein Kilo Rinderfilet gab es einmal für 25 D-Mark. Heute darf man dafür 35 oder auch weit mehr Euro berappen.

Die großen Verdiener sind dabei die Einzelhändler. Die REWE Group verzeichnete im Jahre 2010 mit 10899 Märkten stattliche 53 Milliarden Euro Umsatz. Davon blieben 550 Millionen Euro als Gewinn stehen. 

Auch die Albrechtkette kann sich freuen. Mit ihren Aldi-Märkten stiegen Karl und Theo Albrecht zur Discounter-Weltmacht auf. Aldi Süd kommt auf rund 28 Milliarden Jahresumsatz, Aldi Nord liegt bei 25 Milliarden Jahresumsatz.

Bis Ende 2008 eröffnete der Discounter über 1000 Filialen im Ausland. Der Billigheimer setzte dort insgesamt weitere 26 Milliarden Euro um.

Mit einem Vermögen von knapp 17 Milliarden Euro war der verstorbene Theo Albrecht der zweitreichste Deutsche. Das Vermögen seines Bruders Karl, des reichsten Deutschen,  wird vom US-Magazin Forbes auf 18 Milliarden Euro geschätzt. Unfassbare Gewinne, obwohl man „Billiganbieter“ ist!

Und nun erzählt man dem Verbraucher allen Ernstes, dass er nicht genug Geld für Lebensmittel ausgeben würde!

Wie wäre es denn, wenn einfach mal die Multimilliardengewinne der Discounter herunter gefahren würden, statt dem Verbraucher einen solchen Unsinn erzählen zu wollen?!

Auch die „armen Bauern“ verdienen nicht schlecht. Insbesondere die Groß- und Ökobauern. Beinahe 50% des EU-Haushalts gehen für Agrarsubventionen drauf. Die Subventionen sind zu einer Zeit eingeführt worden, wo es den Bauern schlecht ging  (große Überschüsse und niedrige Preise). Dies hat sich grundsätzlich gewandelt, doch die Subventionen gibt es weiterhin.

Für Schweinefleisch bekommt der Landwirt derzeit 1,55 Euro pro Kilogramm (hier finden Sie eine Liste der stets aktuellen Preise).  Doch was zahlt der Verbraucher? Diesem wird pro Kilogramm Schweinefleisch ein Vielfaches dieses Preises abgenommen.

Und nun will man dem Verbraucher allen Ernstes erzählen, dass ja alles „superbillig“ sei und dieser ja noch viel mehr bezahlen müsse!???

Warum?

Damit die Discounter und Lebensmittelkonzerne noch mehr Milliarden scheffeln können!???

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8 Responses to Angeblich essen wir viel zu billig

  1. Robin sagt:

    Nun ja, das finde ich auch. Nur leider sind viele Geldbeutel nicht gut genug gefüllt um teure Lebensmittel zu bezahlen. Ich denke, wenn jeder die Wahl hätte, würde er sehr wohl auf seine Ernähung achten.

  2. Anne sagt:

    Liebes NTA-Team,

    zum Thema billige Lebensmittel möchte ich gern mal meinen Senf dazugeben.

    News Top-Aktuell:

    Nur zu. Wir sind ganz Auge.

    Ich gehe davon aus, dass mein Kommentar veröffentlicht wird, da ich bisher von euch den Eindruck hatte, dass Ihr im Gegensatz zu den Massenmedien die Wahrheit schätzt.

    News Top-Aktuell:

    Selbtsverständlich veröffentlichen wir ihren Kommentar, da wir bekanntermaßen nicht nur Wahrheit zu schätzen wissen, sondern auch Unsinn richtig stellen.

    In einer gewöhnlichen Zeitung würde das so sicher nie gedruckt werden, deshalb wäre es sehr wertvoll, den wachen Lesern, die eure Seite besuchen, einen – wenn auch winzig kleinen, jedoch unverfälschten – Einblick in die Landwirtschaft zu geben und das Bild etwas zu korrigieren, denn sie ist in der Vergangenheit reichlich durch den Dreck gezogen worden.

    News Top-Aktuell:

    Wie schon erwähnt: Wir sind ganz Auge. Schießen Sie los.

    Ich bedauere, aber mit diesem Artikel habt auch Ihr die Rechnung leider ohne den (Land-)Wirt gemacht.

    News Top-Aktuell:

    Haben wir das!? Na schauen wir mal.

    Seht meinen Beitrag als gut gemeinte Kritik von meiner Seite, die euren Wissensschatz erweitert, so wie auch ich den meinen schon auf eurer Seite erweitern durfte. Danke dafür!

    News Top-Aktuell:

    Gern geschehen 🙂

    Vorab: der sogenannte Bauernverband ist ein Lobbyluschenverein, den man in der Pfeife rauchen kann!

    News Top-Aktuell:

    Etwas anderes haben wir auch nicht erwartet.

    Häufig zu finden sind dort Bauernsöhne, die lieber die Hände in den Taschen haben, als den elterlichen Betrieb weiter zu führen und Verantwortung zu übernehmen – man könnte bei der körperlichen Ertüchtigung nämlich ins Schwitzen geraten.

    Sie kassieren lieber horrende Beiträge und schwingen große Reden, in denen sie eindrucksvoll zum Ausdruck bringen, dass sie eine – pardon – KEINE eigene Meinung haben, die obendrein zensiert ist.

    Landwirte, die sich wagen, aus dieser Sekte auszutreten, bekommen vom Bauernverband die Berufskollegen auf den Hals gehetzt, die dann auf die vom Wege Abgekommenen „einwirken“ sollen! Die wenigsten Landwirte, besonders Milchkuhhalter, wollen sich mit dem Geschwafel dieser Eierschaukler identifizieren. Diese Clowns haben oft von Landwirtschaft so viel Ahnung wie die Kuh vom Kreppel backen.

    Deshalb gilt auch hier: Vorsicht vor dem was die Massenmedien so alles vom Stapel lassen!

    News Top-Aktuell:

    So lautet auch unsere Warnung.

    Nicht einfach nachplappern, sondern selbst recherchieren, z.B. einen landwirtschaftlichen Betrieb besichtigen, Gespräche führen mit Landwirten.

    News Top-Aktuell:

    Sie werden entzückt sein, denn genau das taten wir.

    Um noch kurz beim Thema Kuh zu bleiben: hier eine „Milchmädchenrechnung“: Derzeit zahlen einige Molkereien den Landwirten 0,24 € pro Liter Milch – für April ist ein weiterer Milchgeldabzug geplant, wo es enden wird, ist anscheinend unklar, während der konventionelle Liter Milch in der Produktion 0,45 € KOSTET!

    Ein Jeder kann sich selbst ausrechnen, was ein Durchschnittsbauer NICHT verdient, der 70 Milchkühe hat, die je im Schnitt 22 Liter Milch geben.

    News Top-Aktuell:

    Nun ja. Was jemand NICHT verdient ist schwer auzurechnen. Prima ausrechnen lässt sich hingegen, was der von Ihnen im Beispiel erwähnte Bauer mit seiner Milch für Einkünfte erzielt, nämlich 369,60 Euro pro Tag, was sich pro Monat auf 11088 Euro aufsummiert. Das ist natürlich echt „bitter“.

    Eine Putzfrau hat ´s da „natürlich deutlich besser“ mit ihren drei bis sechshundert lausigen Kröten pro Monat.

    Haben wir schon erwähnt, dass Landwirte riesige Landflächen und große Häuser (Bauernhöfe) besitzen, während die Putzfrau kein Land und meist noch nicht einmal eine Eigentumswohnung ihr Eigen nennen kann, sondern in einer 50 bis 70 Quadratmeter kleinen Bude ihr Leben fristet!?

    Eine Putzfrau bekommt übrigens auch keine Subventionen, wie die Großgrundbesitzer mit der Berufsbezeichnung Landwirt, obwohl gerade eine Putzfrau Subventionen bitter nötig hätte.

    Dazu kommt noch das Jungvieh, das er die ersten drei Jahre nur füttert und pflegt bevor überhaupt der erste Liter Mich gemolken werden kann.

    News Top-Aktuell:

    Na uns kommen ja gleich die Tränen! 🙂

    Im Supermarkt ist ein Liter Milch – im haltbaren, totgekochten und damit für den Organismus wertlosen Zustand – derzeit übrigens zwischen 0,50 – 1,20 € und mehr zu finden.

    Von einem Milchüberschuss seit Wegfall der Milchquote ist die Rede, allerdings schon drei Wochen (!) nach besagtem Wegfall der Quote. Eine Überproduktion quasi von heute auf morgen ist dabei schier unmöglich, denn die Milchkuhhalter durften nicht über ihr Kontingent hinaus liefern, sie bekamen dann Milchgeldabzug.

    News Top-Aktuell:

    Gibt ´s dann „nur“ 11 000, statt der sonst üblichen 11 088 Euro?

    Kein Milchkuhhalter kann und konnte es sich leisten schon mal mehr Kühe zu füttern und zu melken, aber die Milch wegzuschütten, solange die Quote noch existiert, um dann gleich viel mehr liefern zu können nach Wegfall des Kontingents. Wieder ein Märchen.

    News Top-Aktuell:

    Wir sind es gewöhnt, ab und an Märchen erzählt zu bekommen.

    Doch hier noch ein anderes Rechenexempel: Der Doppelzentner (= 100 Kg) hochwertiger Weizen liegt aktuell bei 14 €. Das bekommt der Landwirt – abzüglich der Produktionskosten. Im Supermarkt wird das Kilo Mehl ab 0,80 € aufwärts verkauft, entspricht hochgerechnet 80 € und mehr pro Doppelzentner. Vollkornmehl kostet deutlich mehr – paradox!

    News Top-Aktuell:

    Ja. In der Tat. Wir haben da auch ein schönes Beispiel zur Hand – direkt aus dem Leben und ganz frisch auf den Tisch: Wir fanden eine Tankstelle, welche Streusalz anbietet. Ein Eimerchen mit 5 Kilogramm Inhalt für 5,90 Euro.

    Und nun raten Sie mal, was ein Unternehmer für eine Tonne (1000 Kilo!) Streusalz zu bezahlen hat? Bitte nicht vom Stuhl kippen: Ca. 83 bis 88 lausige Euro.

    Bevor man sich Urteile über andere Menschen erlaubt, sollte man also auch hier erst einmal genau hinschauen, wer tatsächlich das größte Stück vom Kuchen einkassiert.

    News Top-Aktuell:

    Oh! Lesen Sie mal unseren Artikel. Da steht das drin. Machen Sie sich auch mal Gedanken darüber, wer den ganzen Kuchen zu bezahlen hat, von welchem andere große Stücke einkassieren.

    Denn in Wirklichkeit ist es mittlerweile leider Fakt, dass die „reichen Bauern“ hierzulande ohne die Subventionen ihre Betriebe sofort dicht machen könnten.

    News Top-Aktuell:

    Ja. „Natürlich“. Denn 11088 Euro pro Monat allein für Milch sind ja nicht genug. Was auf den Feldern wächst und ebenfalls Geld bringt, noch gar nicht mitgerechnet.

    Also die Bauern haben ´s schon „echt schwer“ und schauen neidvoll auf die Putzfrauen.

    Und dabei sollten jetzt in den Köpfen der Leser sämtliche Alarmglocken schrillen! Denn wenn es in diesem Land keine Lebensmittelproduzenten mehr gibt, sind wir gänzlich abhängig vom Import. Schön für alle, die die EU schätzen.

    News Top-Aktuell:

    Nö. Wir sind nicht abhängig vom Import. Jede und jeder kann nämlich durchaus auch selbst Nahrungsmittel gedeihen lassen, was wir sowieso empfehlen. Schaut man sich den im Supermarkt kaufbaren Dreck nämlich mal genauer an, dann findet man doch tatsächlich mehr Gift- und Zusatzstoffe, als Nahrungsmittel.

    Wir (News Top-Aktuell) entfernen uns mehr und mehr von Supermärkten und Discountern. Irgendwann werden wir die gar nicht mehr aufsuchen, weil dort schlicht nichts angeboten wird, was wir noch brauchen könnten.

    Landwirtschaftliche Betriebe sind hierzulande meistens Familienbetriebe, die nicht selten 4 Generationen ernähren. Es kommt schon einmal vor, daß man in einem Melkstand noch die 75-jährige Großmutter arbeiten sieht, der Großvater mit über 80 Jahren noch bei der Feldbestellung mitwirkt. Durchschnittliche Betriebe können sich meist schon lange keinen Betriebshelfer mehr leisten.

    News Top-Aktuell:

    Is´ ja kein Wunder bei „nur“ 11 088 Euro pro Monat allein nur für Milch. Übrigens! Wir haben hierzulande noch nie einen 80 Jahre alten Großvater auf einem Feld arbeiten sehen. Was wir hingegen Jahr für Jahr beobachten können, sind junge Männer, die in geschlossenen, vollklimatiserten Traktoren über die Felder tuckern, und tonnenweise den Giftstoff Glyphosat versprühen.

    Klar, der Bauer kann ja auf Selbstvermarktung umsteigen, und sich aus seinem Auflagen-Subventionen-Schraubstock befreien: „Jeder ist seines eigenen Glückes Schmied.“

    News Top-Aktuell:

    Tja…
    Nur da müsste man ja arbeiten. Im Übrigen muss das, was in sogenannten „Hofläden“ angeboten wird, noch lange nicht auch von dem Hof stammen.

    Wir haben da schon wieder etwas Interessantes als Beispiel, nämlich einen Metzger. Sie wissen… „der Metzger des Vertrauens“ und so.

    Wir konnten doch tatsächlich mehrfach beobachten, dass dieser „Metzger des Vertrauens“ große Teile seiner Angebote im Großmarkt einkauft. Niedlich, oder?! 🙂

    Im Übrigen sind in fast allen Warenangeboten vom „Metzger des Vertrauens“ Nitritpökelsalze verarbeitet. Nitrit ist so schon ein hochgradig giftiger Stoff. Erhitzt man das Zeug dann auch noch auf mehr als 130° Celsius, entstehen auch noch stark krebserregende Nitrosamine.

    Und sowas bietet „der Metzger oder auch der Landwirt des Vertrauens“ dann zum Kauf an. Wir nennen das schon lange nicht mehr Angebot von Nahrungsmitteln, sondern vorsätzliche schwere Körperverletzung!

    Aber sind wir doch mal ehrlich,

    News Top-Aktuell:

    Ja. Wäre schön, wenn manche Leute mal erhrlich wären, statt anderen und sich selbst etwas vorzumachen.

    wer fährt denn schon zum Bauern raus und holt sich seine Kanne Milch oder seine zehn Eier? Wer bestellt denn noch sein Sechzehntel Rind direkt von der Hausschlachtung?

    News Top-Aktuell:

    Da müssen wir passen. Die Namen all dieser Menschen sind uns nicht bekannt.

    Wohl die wenigsten Landwirte könnten sich so über Wasser halten.

    News Top-Aktuell:

    Ja. Die „armen ertrinkenden“ Bauern.

    Viele müssen heute aufstocken, haben Kredite aufgenommen usf.

    News Top-Aktuell:

    Ja. So geht es vielen Menschen. Viele müssen von der Firma JobCenter aufgestockt werden, um über den Monat zu kommen, weil die Ausbeuterei der Menschen das so vorsieht. Großgrundbesitzer, die 11 088 Euro pro Monat nur für Milch einsacken, gehören allerdings nicht zu den Aufstockern.

    Übrigens! Wer Kredite aufnimmt, ist selber schuld. Das Unrechtssystem freut sich allerdings darüber, wenn Kredite aufgenommen werden, denn nur so kann das hochkriminelle verzinste Geldsystem ja überhaupt am Leben gehalten werden.

    Es bräuchte plötzlich einen sehr großen und zuverlässigen Kundenstamm um den Betrieb aufrecht zu erhalten.

    News Top-Aktuell:

    Tja…
    Dann sollte man vielleicht mal daran arbeiten, sich sowas aufzubauen, oder?! Wissen Sie auch, wie man das womöglich hinbekommen kann? Indem man zum Beispiel einwandfreie Waren zu geringen Preisen anbietet.

    Hierzulande, wo jeder überall mithalten muss, wo keiner aus der Reihe tanzen will, keiner ausgelacht werden will, weil er anders ist oder gar DENKT; hierzulande, wo es Internetseiten wie die eure geben muss, um die Menschen darüber aufzuklären, dass sie zeitlebens tagtäglich belogen, betrogen und ausgenommen werden wie die Weihnachtsgänse; glaubt Ihr hierzulande könnte ein Landwirt mal eben so mir nichts dir nichts auf seine Subventionen pfeifen und seine Produkte selbstvermarkten?

    News Top-Aktuell:

    Nein. Das glauben wir nicht. Wir WISSEN, dass das geht, wenn man sich nicht völlig blöd anstellt.

    Übrigens! Wenn man ausgelacht wird, dann darf einen das nicht jucken. Über News Top-Aktuell wurde auch mal gelacht. Heute sind wir überaus beliebt und bei steigender Tendenz sehr gut besucht.

    Man muss auch nicht überall mithalten. Man kann durchaus aus der Reihe tanzen, doch den meisten fehlt leider der Mut dazu.

    Viele Menschen, nennen wir sie mal Verbraucher, legen doch ganz andere Schwerpunkte: Billigurlaub all inclusive, All-you-can-eat im Restaurant, Flatrate beim Mobilfunkanbieter, Stromversorger, Autohändler, Hundezüchter, Arzt, Apotheker und vielleicht auch noch im Puff. Qualitativ hochwertig, umso besser!

    News Top-Aktuell:

    Ja und!? Man nennt das Eine oder Andere zwar „Faltrate“ oder wie auch immer, doch bezahlt werden muss trotzdem, und das nicht zu knapp.

    Im Supermarkt einzukaufen ist bequem, beim Discounter obendrein günstig.

    News Top-Aktuell:

    Ja. Bequem mag das sein. Günstig allerdings nicht. Schon gar nicht, wenn man weiß, was man für sein Geld bekommt:

    Emulgatoren, Stabilisatoren, Glutamaten, Aspartam, Siliciumdioxid (Sand) in Gewürzmischungen, Sägespäne als Himbeerersatz, Tapetenkleister in hellen Soßen, Scharlachschildläuse in rötlichen Soßen Schulkreide als Rieselhilfe, mit industriellen Abfallstoffen (Fluorid, Kaliumjodit) versetze Salze und nicht zu vergessen Nitrit, welches hochgardig giftig ist, um nur mal einigen Dreck aufzuzählen, der sich in kaufbaren Produkten findet, welche die Bezeichnung Nahrungsmittel schon lange nicht mehr verdienen. Das hat man dann von seiner Bequemlichkeit, um nicht zu schreiben Faulheit.

    Eigentlich dürften Nahrungsmittel, Energie usw. gar nichts kosten, denn was jede und jeder jeden Tag zum überleben braucht, hat nichts zu kosten, sondern unentgeltlich zur Verfügung zu stehen.

    Ein großes Sortiment an Lebensmitteln zu Spottpreisen lockt zum Zugreifen.

    News Top-aktuell:

    Ja. Deppen lockt das. Menschen mit Verstand hingegen nicht. Im Übrigen gibt ´s keine Lebensmittel zu Spottpreisen. Zumindest nicht für den Konsument.

    Bunt durcheinander gewürfelt liegen deutsche Kartoffeln zwischen spanischen Apfelsinen, belgischen Gurken, italienischem Salat und holländischen Tomaten.

    News Top-Aktuell:

    Ja. Und alles schön mit sogenannten „Pflanzenschutzmitteln“ vergiftet.

    Nebendran noch besser: Fleisch, Fisch, Fertiggerichte aus aller Herren Länder.

    News Top-Aktuell:

    Sie meinten wohl aus aller Herren Chemielabore.

    Da hat man alles auf einem Fleck.

    News Top-Aktuell:

    Ja. Nur keine unbelasteten Nahrungsmittel.

    Einfach Einkaufswagen voll machen, zahlen und daheim in die Mikrowelle.

    News Top-Aktuell:

    So würde uns das keinen Spaß machen.

    Es will kaum mehr jemand sein Sechzehntel Rind in der Kühltruhe liegen haben und eigenhändig zubereiten müssen, oder gar Gemüse. Das kostet Zeit und erfordert womöglich Kreativität und Feingefühl, wenn es dem Gaumen schmeicheln soll.

    News Top-Aktuell:

    Ja. Faulheit wird man dann überwinden müssen, wenn man ´s anständig haben will.

    Dabei ist es durchaus auch der Verbraucher, der die Preise mitbestimmt, zum Beispiel indem er statt spanischer „Bio“-Tomaten im Winter lieber Kohl aus Deutschland kauft.

    News Top-Aktuell:

    Oder noch besser: Kohl in Deutschland selber im eigenen Garten gedeihen lassen. Das macht sogar noch viel mehr Freude und man kann sicher sein, dass dieser Kohl recht giftstoffrei ist, wenn man ihn nicht selbst vergiftet hat.

    Statt mit „Fair“-Trade-Bananen, die hier auf den Markt geschleudert werden, Existenzen im Ausland mitzuruinieren, lieber deutsche Äpfel aus der Miete kaufen.

    News Top-Aktuell:

    Oder noch besser: Apfelbäume im eigenen Garten haben.

    Aber wenn wir schon im Überfluss leben, muss es ja auch hübsch aussehen.

    News Top-Aktuell:

    Ach ja?! Das erzählen Sie mal jenen, die sich ihr Fertigfressen in der Mikrowelle warm machen. Da sieht nur das Bild auf der Verpackung hübsch aus. Was darunter zum Vorschein kommt, ist eine einzige Pampe.

    Wer will schon die gebunkerten heimischen Äbbel vom Herbst, wenn ich die jetzt halbreif und hübsch begast frisch vom LKW von Weißdergeierwoher kriegen kann, ohne braune Stellen und alle gleich groß und homogen im äußeren Erscheinungsbild – geschmacklich katastrophal, aber was soll´s!?

    News Top-Aktuell:

    Also wir wollen Äpfel vom LKW nicht, denn wir haben Apfelbäume.

    Deshalb wird über die „reichen Bauern“ gelästert, weil niemand mehr hingeht mit seiner Milchkanne und sich für diese Arbeit interessiert.

    News Top-Aktuell:

    Ach!? Interessiert sich denn der Bauer für die Arbeit der Putzfrau oder für die Arbeit der „Tippse“ in einem Schulsekretariat?? Wohl kaum. Übrigens! Die Worte >reichen Bauern< brauchen Sie nicht in Anführungszeichen zu setzen, denn die sind mit ihren Landbesitzen tatsächlich reich.

    Denn sonst wüsste man z.B., dass so ein Bauer immer einsatzbereit sein muss, unter anderem um nachts Kälbern, Ferkeln, Lämmern auf die Welt zu helfen;

    News Top-Aktuell:

    Tja…
    Das müssen Entbindungsärzte und Hebammen auch. Die bringen zwar Menschen zur Welt, doch die müssen auch ständig einsatzbereit sein. Der Feuerwehrmann muss übrigens auch ständig einsatzbereit sein und unter denen gibt ´s sogar jede Menge, die das sogar freiwillig machen.

    Also mal bitte nicht zu sehr überteiben und nicht so tun, als ob der Bauer Übermenschliches leisten würde.

    oder im Sommer Tag und Nacht auf dem Mähdrescher zubringt, dort isst und NICHT schläft um die Ernte trocken einzuholen;

    News Top-Aktuell:

    Tja…
    Würde er das mit Sense und Handwagen machen, dann hätten wir sogar Respekt. Auf einem geschlossenen, vollklimatisierten Mähdrescher zu hocken, ist hingegen keine sonderliche Leistung.

    bei Eis und Schnee, Regen und Hagel oder 40 Grad im Schatten JEDEN Morgen früh bis am Abend spät, ganz gleich ob Sonn-, Feier- oder Ferientag, ganz gleich ob gesund, hochschwanger oder krank, raus muss und sich um seine/ihre Tiere kümmern muss.

    News Top-Aktuell:

    Ist doch nur gerecht, denn seine Tiere kümmern sich ja auch um ihn. Die sorgen nämlich dafür, dass er ein stattliches Einkommen hat.

    Ja, und sonst wüsste man auch, dass das Grüne da, wo jeden Tag mehrmals der Hund reinscheißt, die Grundlage unserer Lebensmittel ist! Guten Appetit!

    News Top-Aktuell:

    Der Stadtpark und der Gehsteig ist die Grundlage unserer Lebensmittel? Entschuldigen Sie bitte… aber das stimmt nicht.

    Warum die Bauern das immer noch machen?

    News Top-Aktuell:

    Na um Geld zu einzusacken natürlich. Warum denn sonst?!

    Nun, die meisten sind damit groß geworden und sehen es als ihre Berufung an, den Betrieb weiter zu führen, in der Hoffnung, dass die Übergangszeit während der schlechten Preislage, für die die Subventionen als Unterstützung zur Deckung der Produktionskosten ja offiziell gedacht waren, bald zu Ende ist. Doch es hat irgendwie so den Anschein, als hätte man den Bauern hier ein X für ein U vorgemacht und sie mit den Subventionen schön in den Schwitzkasten genommen.

    News Top-Aktuell:

    Es hat eher den Anschein, dass Sie uns ein X für ein U vormachen wollen.

    Ja, auf dem Weltmarkt ist vielleicht zu viel Milch, Getreide, Fleisch etc., aber um die hiesige Bevölkerung in Notzeiten zu ernähren reicht es BEI WEITEM nicht mehr aus! Noch ein Paradoxon.

    News Top-Aktuell:

    Ja. Aber nur ein von Ihnen frei erfundenes Paradoxon. Es gibt nämlich so viele Nahrungsmittel, dass sich sogar geleistet wird, fast die Hälfte davon gar nicht erst auf den Markt kommen zu lassen.

    Bestimmt gibt es auch unter den Bauern welche, die es nicht so genau nehmen.

    News Top-Aktuell:

    Darauf können Sie wetten.

    Das sind dann die, die als Tierquäler durch die Medien gezogen werden und zum Aushängeschild für alle anderen gemacht werden.

    News Top-Aktuell:

    Tja…
    So ist das nun mal. Vielleicht sollte man sich in den Verbänden mal darauf besinnen, ordentlich zu arbeiten und Tiere zu Profitzwecken nicht zu quälen. Wäre doch mal ´was ganz Neues!

    Das noch garniert mit dem Internetlink zur Einsicht der Subventionen eines jeden namentlich aufgeführten Landwirtes dieses schönen Landes – allerdings unter Verschweigen der Wahrheit über die restlichen 99 % seines Lebens – und schon entsteht das Feindbild „Bauer“.

    News Top-Aktuell:

    Genau. Das Feindbild, wofür Bauern selbst gesorgt haben.

    Richtig, auch der Bauer ist Teil des maßlosen Verbrechens an der Bevölkerung dieses Landes, aber auch er steht nicht auf der Seite der Begünstigten und das sollte uns zu denken geben.

    News Top-Aktuell:

    Uns gibt eher zu denken, was Sie hier für ein Lamento vom angeblich „armen Bauern“ ablassen. Wer 11 088 Euro pro Monat allein nur mit Milch einsackt, und dann auch noch Subventionen erhält, steht durchaus auf der Seite der Begünstigten.

    Wenn ein Bauer meint, dass er nicht auf der Seite der Begünstigten stehen würde, dann kann er ja gern mit der Putzfrau oder mit einer Pflegekraft in einem Altersheim tauschen!

    Wenn Ihr einen Artikel über die Landwirtschaft hierzulande veröffentlichen wollt, meine Unterstützung habt Ihr! Fragen kostet nix!

    News Top-Aktuell:

    Nein Danke. Sie haben uns schon genug von den angeblich „ach so armen Bauern“ vorgeflennt.

    Freundliche Grüße
    Anne

    News Top-Aktuell:

    Freundliche Grüße auch für Sie.

  3. Anne sagt:

    *Kommentar ausgeblendet*

    News Top-Aktuell:

    Wir gestatten Ihnen bei uns keine weitere Unsinnschreiberei.

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