Neues vom organisierten Internet-Verbrecher Kim Schmitz

 

 

Der bekannte Mehrfachkriminelle Kim Schmitz (38) wollte eigentlich nichts über all die Vorwürfe und die Zeit in neuseeländischer Untersuchungshaft sagen. Er verordnete sich selbst einen Maulkorb, der aber nur ein paar Stunden hielt.

Im Gespräch mit einem Reporter der Zeitung „New Zealand Herald“ klagte der dicke EX-Internet-Millionär in seinem ersten Interview nach seinem „Gewöhnungsknastaufenthalt“ in Neuseeland wie üblich über seine Zeit im Gefängnis.

„In der ersten Nacht hatte ich keine Decke, keine Seife, keine Zahnpasta und kein Toilettenpapier“, sagte Schmitz. „Dann wurde ich nachts alle zwei Stunden geweckt. Mit einer Taschenlampe leuchtete mir jemand ins Gesicht und schaute nach, ob ich noch lebe. Ich schrieb einen Beschwerdebrief. Das ist Schlafentzug. Das ist Folter.“

Auch sein eigenes Gewicht habe ihm im Gefängnis Probleme gemacht. Seine Bandscheiben hätten geschmerzt. Doch der Dicke speckte im Knast ab. Angeblich ganze 16 Kilo.

Im Interview hat der Gründer der File-Sharing-Plattform „Megaupload“ die Vorwürfe gegen ihn, zur Belustigung aller, als „politisch motiviert“ bezeichnet.

Die Behörden hätten sich in ihrer 90-seitigen Anklageschrift E-Mails und andere Beweise in einer Art und Weise herausgepickt, die „irreführend und bösartig“ sei, sagte Schmitz.

Anm.d.Red.: E-mails und andere Dinge, die Verbrecher entlarven, werden von diesen immer als „bösartig“ bezeichnet.
E.d.red.Anm.

Sie werfen ihm und seinen Bandenmitgliedern vor, mit Megaupload millionenfach illegale Downloads von Filmen und Musikstücken ermöglicht und die Unterhaltungsindustrie um mindestens 500 Millionen Dollar (390 Millionen Euro) geschädigt zu haben. In den USA drohen ihm mehrfach Haftstrafen von jeweils bis zu 20 Jahren.

Zum Schluss des Interviews gibt Schmitz noch eine Liebeserklärung an Neuseeland ab: „Das ist das Land, in dem ich leben will… Ich liebe es hier.“

Anm.d.Red.: Dieses „Erkenntnis“ dürfte wohl etwas zu spät kommen.
E.d.red.Anm.

Auch John Campbell von „3News“ gab Schmitz ein Interview. In diesem glaubte er doch tatsächlich (oder versuchte sich zumindest darauf herauszureden), dass das DMCA einen Provider vor Straftaten bezüglich des Kopierrechtes schützen würde.

Das Digital Millennium Copyright Act (DMCA) ist aber in Tatsache ein Gesetz der Vereinigten Staaten von Amerika, welches die Rechte von Copyright-Inhabern sogar erweitert.

Das DMCA versucht nämlich die neuen Verhältnisse zu regeln, die sich auf Grund der heutigen Möglichkeit ergeben, durch digitale Reproduktion perfekte Kopien zu erstellen und nicht, um Serienkriminelle wie Schmitz vor Straftaten zu schützen.

Schmitz wurde in der vergangenen Woche leichtsinnigerweise gegen Kaution aus der Haft entlassen und wie es die Befürchtung will, verlangte der gerade erst frisch auf freien Fuß gesetzte von den Behörden auch gleich rund 140.000 Euro pro Monat aus seinem eingefrorenen, ergaunerten Vermögen. Man will ja schließlich nicht ganz ohne Geld dastehen, wenn man die Flucht zu ergreifen gedenkt.

Sollten dies tatsächlich Schmitz´ Pläne gewesen sein, so könnten sich diese am kommenden Dienstag, den 06.03.2012 schon wieder als zerschlagen herausstellen, denn dann muss sich „Herr Ex-Mega“ erneut vor Gericht einfinden.

Die Staatsanwaltschaft hat gegen die Freilassung von Schmitz nämlich sofort Beschwerde eingelegt und Aufhebung der selbigen beantragt.

Doch wie auch immer diesbezüglich entschieden wird:

Im August wird ein Richter am High Court in Neuseeland über seine Auslieferung an die USA entscheiden und es existiert kein bekannter Grund, warum der Richter diese Auslieferung verweigern sollte.

Dann wird es verdammt eng für den dicken Deutsch-Finnen, dem offenkundig der „Peinlichkeitsnerv“ herausoperiert wurde.

 

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2 Responses to Neues vom organisierten Internet-Verbrecher Kim Schmitz

  1. Micha sagt:

    Klasse Beitrag. Liest sich wie ein Satire 🙂

  2. J.J. sagt:

    Tja…
    Der Fette wäre sicher froh, wenn das alles nur „Satire“ wäre. Es ist aber keine. Finde der Artikel beschreibt den Sachverhalt absolut realitätskonform. „Satire“ kann ich da keine erkennen.

    Und dass der Pläne hegt sich zu verkrümeln liegt doch wohl mehr als auf der Hand! Was hat der denn schon noch zu verlieren? Der weiß doch ganz genau was ihm blüht, wenn er in die USA ausgeliefert wird. Wenn der da vor Gericht kommt, dann sieht der nie wieder die Sonne außerhalb von Gefängnismauern. So viel ist mal klar!

    Das lässt sich auch ziemlich simple begründen, warum es so kommen wird und kommen muss!

    Angenommen, der bekommt eine nicht erwähnenswerte Strafe, von sagen wir mal nur 2 Jahren Knast, dann ist das ein künftiger Freibrief für jeden Raubkopierer und Datenpirat.

    SO WEIT wird es die US-Justiz ganz sicher niemals kommen lassen! Die würde sich ja lächerlich machen und in Zukunft würden solche Leute wie Schmitz allen Geschädigten und der Justiz beliebig auf der Nase herumtanzen und raubkopieren und die Rechte andere verletzen wie sie lustig sind.

    DAS wird ganz sicher nicht riskiert werden! Mit anderen Worten: An dem Fetten wird (zur Warnung aller ähnlichen Internetkriminellen) unter Garantie ein schönes Exempel statuiert werden.

    Das ist meines Erachtens nach so sicher wie morgens die Sonne aufgeht.

    Am lustigsten finde ich übrigens die „Solidarität“, die diesem Kerl vielfach entgegenschlägt. Was kann man da nicht alles lesen…

    „free Kim“
    „der hat doch nichts gemacht“
    „lasst ihn frei“
    …. und ähnlichen Kleinkinderkram mehr.

    Klar!
    Die ganzen Kiddis (hirnmäßig jeden Alters) sind jetzt natürlich sauer, dass sie nicht mehr gratis Filme glotzen und teure software nun eben nicht mehr so einfach für fast nix herunterladen können.

    Was das für ungeheure Schäden bei den Eigentümern und Rechteinhabern anrichtet, wenn alles einfach so für nix runtergeaden werden kann, DAS ist für all diese geistigen Kleinstkinder natürlich wieder mal wie immer zu hoch.

    Dass sich all diese „ich will alles umsonst haben Kiddis“ mit ihren seltsamen Ansichten selbst in´s Bein schießen, DAS begreifen sie einfach nicht.

    Wer will den unterhalten werden? Wer will denn Musik hören? Wer will denn geile Filme sehen? Wer will denn, dass für was auch immer software entwickelt wird?

    GENAU DIESE KIDDIS wollen das!

    Aber wer soll denn noch für ´zig Milllionen Euro Filme produzieren, wenn er schon vorher weiß, dass er das Geld nie wiedersehen wird?

    Wer soll denn noch Musik produzieren, wenn alles nur noch gratis sein soll?

    Wer ist so bescheuert und programmiert noch über Monate und Jahre aufwendige software, wenn hinterher alles „for free“ runtertgeladen werden kann?

    Verstehe immer nicht, dass all die Leute, die in Kriminellen wie Schmitz den „Held des Internet“ zu sehen glauben, noch nicht einmal so weit zu Denken im Stande sind!

    Alles umsonst und alles for free, RICHTIG?!
    Und sich dann irgendwann wundern und womöglich sogar auch noch „BESCHWEREN“, wenn niemans mehr Filme, Musik, Software oder was auch immer produziert!

    Also ich war ja auch mal jung. Aber so bescheuert im Kopf wie manche Leute es heute sind, war ich nie. Noch nicht einmal als ich 5 Jahre alt war! Selbst in DIESEM Alter habe ich schon mehr Grips im Kopf gehabt, als die heutige „Generation Download“!

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