Konsumgüter-Riesen „reagieren“ mit höheren Preisen auf Armut in Europa

 

Versteckte Preiserhöhung (19,7%); 1,25 l statt 1,5 l bei gleichem Preis.

„Die Armut kehrt mehr und mehr nach Europa zurück“. Große Konsumgüterhersteller der Welt „reagieren“ nun auf die Schulden-Krise.

Künftig will man auch in der EU Lektionen anwenden, die man in Ländern wie Indonesien gelernt hat: weniger Premium-Marken und vor allem viel, viel kleinere Packungen.

Die Euro-Zone befindet sich in einem wachsenden Desaster. Im zweiten Quartal schrumpfte die Wirtschaftsleistung in den 17 Euro-Ländern um 0,2 Prozent. In Spanien, Italien und Portugal fiel das Minus noch weit höher aus.

Bislang hatten Konsumgüterunternehmen versucht, Wachstum in westlichen Märkten etwa durch überteuerte sogenannte „Ökoprodukte“ oder mit sogenannten „Premiummarken“ zu erreichen, um sich von den günstigen Handelsmarken der Discounter abzuheben.

In Spanien bietet ein Konzern nun Waschmittel in Packungen an, die für gerade mal fünf Waschgänge reichen. Gerade kleinere Mengen sind allerdings oft teurer als größere Mengen. Der Trick: Die Verpackung wird kleiner und der Inhalt weniger. Der Preis bleibt jedoch gleich oder ist sogar höher.

Verbraucher sollten daher Vorsicht walten lassen und immer genau auf den Preis pro Kilo bzw. pro Liter achten. Nur so lässt sich feststellen, ob es sich um einen günstigen, fairen Preis handelt, oder ob Abzockerei betrieben wird.

Auch ist in angeblich gesünderen Produkten immer häufiger anzufinden, was dort ganz sicher nicht hinein gehört. Wir möchten da einige wenige Beispiele nennen:

Hipp Instant-Tees Früchte, Waldfrüchte und Apfel Melisse.

Die Zuckertees für Kleinkinder werden von Hipp ab dem 12. Lebensmonat empfohlen. Doch die Instant-Zucker-Tees bringen es auf umgerechnet zweieinhalb Stück Würfelzucker pro 200-Milliliter-Tasse.

Das widerspricht allen Empfehlungen für die Ernährung von Kleinkindern. Und es passt ganz und gar nicht zum Anspruch von Unternehmenschef Claus Hipp, der sich in seinen Werbespots für die Herstellung „gesunder“ und „kindgerechter“ Produkte „verbürgt“.

Becel pro-activ von Unilever

Das Medikament zum Aufs-Brot-Schmieren. Eine Margarine mit hochkonzentriert zugesetzten Pflanzensterinen, die den Cholesterinspiegel senkt. Trotz aller Hinweise auf Risiken und Nebenwirkungen und völlig unklarer Langzeitfolgen verkauft Unilever das Produkt frei für jedermann im Supermarkt. Zudem ist der Nutzen von Becel pro-activ ungeklärt – denn ob der Verzehr tatsächlich zu weniger Herzinfarkten führt, hat Unilever nicht einmal untersucht. Oliver Huizinga von foodwatch: „Becel pro.activ sollte nur auf Rezept und in der Apotheke verkauft werden“.

Viva Vital Hackfleisch-Zubereitung mit pflanzlichem Eiweiß

Das gestreckte Hack! 30 % Fleisch werden ersetzt durch billiges, mithilfe von Weizen schnittfest gemachtes Wasser. Die laut Werbehinweis „30 % weniger Fett“ sind damit keine Besonderheit, sondern logische Folge des Streckens – und rechtfertigen keineswegs den Preisaufschlag von mehr als 30 % gegenüber reinem Hack bei Netto.

Im Vergleich mit frischem Hack von Bedien-Theken, wo in der Regel magereres Fleisch verwendet wird, hat das gestreckte Produkt sogar meist mehr Fett und nicht weniger. Oliver Huizinga von foodwatch: „Hier geht es nicht um weniger Fett oder eine Reduktion des Fleischkonsums, sondern schlicht um mehr Brutto für die Unternehmer vom Netto der Verbraucher“.

 

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One Response to Konsumgüter-Riesen „reagieren“ mit höheren Preisen auf Armut in Europa

  1. lana.mcintosh sagt:

    Zuckrige Kindertees der Firma Hipp sind von der Verbraucherorganisation Foodwatch mit dem Negativpreis „Goldener Windbeutel“ ausgezeichnet worden.

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