Zalando erneut mit roten Zahlen

 

Zalando Konzept Abwärts

 

Der Online-Modehändler Zalando wächst rasant. Gewinne hat Zalando bislang allerdings noch nicht ein einziges Mal erwirtschaftet.

Der Online-Versandhändler Zalando hat im vergangenen Jahr seinen höchsten Verlust eingefahren.

Nach 60 Millionen im Vorjahr büßte das Unternehmen 2012 rund 90 Millionen Euro ein, obwohl es die Umsätze europaweit nahezu verdoppelte.

„Wir haben 1,15 Milliarden Euro umgesetzt“, sagte Rubin Ritter, einer von drei Gründern und Geschäftsführern.

Doch was nützen die größten Umsätze, wenn untem Strich noch nicht einmal eine rote Null steht?!

„Wir bauen eines der größten Unternehmen Europas auf – das gibt es nicht umsonst“, sagt Ritter weiter.

Sicherlich mögen Firmenvergrößerungen ihren Preis haben, die Probleme dürften allerdings an anderer Stelle liegen.

Zunächst einmal befindet sich die ganze Welt in einer tiefen Wirtschaftskrise, was zu immer weniger zahlungsfähigen Menschen führt.

Ritter gibt an, dass etwa 50 Prozent der ausglieferten Waren wieder zurück geschickt werden. Auch das dürfte eines der Hauptprobleme sein.

Im Anfang machte Zalando sogar noch unsinnigerweise Werbung damit, dass ja alles kostenlos zurück geschickt werden könne – ein kapitaler Fehler.

Wer seiner Kundschaft geradezu aufdrängt, Kosten zu verursachen, der muss sich nicht wundern, wenn genau das passiert

Die Kosten der Rücksendung muss nämlich Zalando übernehmen.

Das hat nicht nur einen entsetzlich großen Kostenfaktor zur Folge, sondern auch ein riesiger Logistikapparat ist dafür erforderlich, der natürlich ebenfalls Unmengen Geld verschlingt.

Ein weiterer Punkt ist die Fernsehwerbung, mit der Zalando alles andere als geizt.

Das macht das Unternehmen zwar bekannter, doch leider gibt es Werbung im TV nicht umsonst, sondern kostet das Unternehmen jährlich Multimillionen Euro.

Auch die Warenlager sind nicht billig. Nachdem 170 Millionen Euro in ein Warenlager in Erfurt flossen, wird in Mönchengladbach nun ein ähnliches Projekt realisiert.

Das dortige Lager soll nicht nur Nordrhein-Westfalen, sondern auch Nachbarländer wie Holland, Belgien und Frankreich beliefern.

Trotz enormen Kosten besteht ein kleiner Hoffnungsschimmer: Nach vier Jahren könnte das Unternehmen zum ersten Mal seit seinem Bestehen einen Gewinn erwirtschaften.

„Die genauen Zahlen liegen uns erst Ende März vor. Es zeichnet sich aber ab, dass wir die Gewinnschwelle erreichen“, sagte Ritter.

Das rasant wachsende Unternehmen war 2008 als Internet-Shop für Schuhe in einer Wohngemeinschaft in Berlin-Mitte gegründet worden.

Mittlerweile beschäftigt es 3500 Mitarbeiter, davon 2600 in Deutschland.

Branchenbeobachter bezweifeln jedoch wiederholt, dass Zalando je rentabel wird.

 

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