Selbstzahler-Angebote beim Arzt meist reine Abzocke

 

Selbstzahler-Angebote beim Arzt meist reine Abzocke

 

„Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker“. Wenn Sie schlau sind, lassen Sie das besser bleiben.

Die Chance, eine medizinische, statt eine kommerzielle Auskunft zu bekommen, ist nämlich so gut wie gleich Null.

Selbstzahler-Angebote in den Praxen nutzen sicher dem Arzt,  leider aber nur sehr selten dem Patienten, da diese nach Ansicht der Krankenkassen meist keinen medizinischen Wert aufweisen.

Gerade bei den sogenannten „individuellen Gesundheitsleistungen“ (IGeL genannt), die am häufigsten verkauft werden, sei praktisch nichts mit erwiesenem Nutzen dabei, teilt der Medizinische Dienst der Krankenkassen (MDS) mit.

Das gelte im Großen und Ganzen etwa für Ultraschalluntersuchungen der Brust zur Krebsvorsorge, der Früherkennung von Grünem Star (Glaukom), der Früherkennung von Prostatakrebs oder der „professionellen Zahnreinigung“, also der Karies- und Zahnsteinprophylaxe.

„Die Mehrzahl der IGeL-Leistungen schneidet sehr schlecht ab“, sagt MDS-Geschäftsführer Peter Pick.

Dabei wächst der Markt laut einer neuen Untersuchung des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WidO) immer weiter: Binnen zwei Jahren um 5,3 auf 26,2 Millionen Angebote in 2012.

In zwei von drei Fällen kommt es zu der Untersuchung oder Behandlung. Die Ärzte „verdienen“ (ergaunern wäre wohl der passendere Begriff) damit laut WidO grob geschätzte 1,3 Milliarden Euro im Jahr.

Trotz Aufklärungspflicht der Mediziner passiert zu Eigenbereicherungszwecken oft das genaue Gegenteil.

„Oft werden Patienten auch unter Druck gesetzt“, kritisierte Pick.

Zum Beispiel werden Suggestivfragen gestellt wie: „Wenn Sie Ihre Zähne noch länger behalten wollen, dann sollten Sie eine Kariesprophylaxe machen lassen“.

Entsprechend groß ist der Bedarf unabhängiger Information. Rund 900000 Interessierte haben einen sogenannten „IGeL-Monitor“ im Internet mit den MDS-Bewertungen seit dessen Start vor einem Jahr besucht.

Künftig werden dort noch mehr Angebote bewertet. Vorbei die Zeiten der „Götter in Weiß“ – vorbei die Zeiten des absichtslosen Beratungsgespräches beim Arzt.

Das für viele Betroffene wohl überraschend negative Votum zu den Ultraschall-Brustuntersuchungen begründete der MDS mit einer erschreckend schlechten Studienlage zum Nutzen.

Doch nicht alle Selbstzahler-Angebote sind unsinnig. Als sinnvoll gilt zum Beispiel eine Untersuchung vor einem Tauchlehrgang.

 

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Eine Antwort zu Selbstzahler-Angebote beim Arzt meist reine Abzocke

  1. Eigerhar sagt:

    ich bin schon lange der meinung das ärzte der gesundheit mehr schaden als nutzen.

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