Wissenschaft Interessant Gemacht – Teil 120 – Wann schlug der letzte Komet ein?

 

Wissenschaft Interessant Gemacht – Teil 120 – Wann schlug der letzte Komet ein

 

Wann der letzte Komet einschlug, ist in dieser Ausgabe von „Wissenschaft Interessant Gemacht“ eigentlich schon fast nebensächlich.

Wir wollen aber trotzdem mal kurz draufschauen (siehe Videos).

 

 

Was viel interessanter sein dürfte, ist der Besuch, den unser Sonnensystem 2013 bekommen wird.

Ende 2013 wird nämlich der Komet ISON voraussichtlich heller als der Vollmond am Nachthimmel strahlen.

Dann steht er in der Nähe von Sonne und Erde, und sein Millionen Kilometer langer Schweif wird sich über unseren Himmel erstrecken.

Ein vergleichbares Himmelsschauspiel werden Sie mit großer Wahrscheinlichkeit in Ihrem Leben nicht mehr genießen können.

Bis Ende 2013 wird er weiter in das innere Sonnensystem vordringen und dabei immer besser sichtbar werden.

Etwa ab September dürfte er mit Amateurteleskopen sichtbar sein.

Am 1. Oktober ist die beste Beobachtungszeit für die Raumsonden auf unserem äußeren Nachbarplanet Mars.

Der Komet wird sich dem roten Planet bis auf 10,8 Millionen Kilometer nähern.

Zu diesem Zeitpunkt dürfte er bereits hell genug sein, um auch im Fernglas als nebliger Stern am Morgenhimmel zu erscheinen.

Bis Anfang November dürfte seine Helligkeit auf etwa 5 mag steigen.

Damit wäre er hell genug für das bloße Auge. Wie auffällig er dabei erscheint hängt natürlich davon ab, wie sich sein Schweif entwickelt.

Je näher er der Sonne kommt, desto schneller bewegt er sich und desto auffälliger wird er.

Am 28. November 2013 erreicht er den sonnennächsten Punkt seiner Bahn und nähert sich unserer Sonne bis auf lediglich 1,5 Millionen Kilometer.

Zum Vergleich: Die Erde ist von der Sonne rund 150 Millionen Kilometer entfernt, und der Durchmesser unseres Zentralgestirns beträgt etwa 1,4 Millionen Kilometer.

Rund 800.000 km trennen den Komet dann somit von der Sonnenoberfläche.

Voraussichtlich ist er mit -10 bis -16mag dann hell genug, um prinzipiell sogar am Taghimmel sichtbar zu sein – klaren, transparenten Himmel vorausgesetzt. Damit hätte er etwa die Helligkeit des Vollmonds.

Im Lauf des Dezember entfernt er sich wieder von der Sonne.

Zwar wird damit sein Schweif kleiner, der Kontrast wird allerdings besser, wenn er wieder eher in der Dämmerung, als am Taghimmel steht.

Voraussetzung dafür ist allerdings, dass der Komet die enge Begegnung mit der Sonne überhaupt übersteht. 

ISON wird dann als auffälliges Objekt recht nah am Horizont erscheinen und ein schönes Fotoobjekt abgeben.

Bis zum 26. Dezember nähert er sich der Erde auf etwa 63 Millionen Kilometer, als „Weihnachtsstern“ dürfte er mit etwa 4 mag immer noch gut mit bloßem Auge zu sehen sein.

Ab dann stört auch kein Mondlicht mehr die Beobachtung, da die Nächte schön dunkel sind.

 

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2 Responses to Wissenschaft Interessant Gemacht – Teil 120 – Wann schlug der letzte Komet ein?

  1. Spätestens mit dem Ernstnehmen von Harald Lesch haben Sie jede Seriosität verloren!

    • newstopaktuell sagt:

      News Top-Aktuell:
      Da müssen wir Ihnen leider widersprechen, da die von uns verwendeten Fernsehaufzeichnungen noch aus einer Zeit stammen, in welcher Harald Lesch noch nicht regelmäßig Unsinn über das Klima erzählte, so wie er es heute tut.

      Außerdem geht es in unserer Reihe „Wissenschaft Interessant Gemacht“ nicht um die Klimaschwindeleien (dafür haben wir einen Extrabereich eingerichtet und da klagen wir das Klimageschwätz des Herrn Lesch dann auch vehement an), sondern um Astronomie und Kosmologie. In diesen Bereichen war Lesch immer weitestgehend zu gebrauchen.

      Mit freundlichen Grüßen :

      News Top-Aktuell

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