Einzelhändler verhüllen ihre Schaufenster

 

Einzelhändler verhüllen ihre Schaufenster

 

Wer diese Woche durch Kastellaun geht, erlebt eine Geisterstadt. Kaum ein Geschäft, dass seine Schaufenster nicht verhüllt hat.

Sogar Friseure, Dönerladen und Bratwurst-Imbiss machen mit. Versicherungsfilialen sind ebenso mit dabei wie Optiker, Schuhgeschäfte und Apotheken.

Angeregt durch die Initiative „Kauf lokal“ möchten die Geschäftsinhaber der Burgstadt die Kundschaft dafür sensibilisieren, wie die Innenstadt aussehen könnte, wenn es irgendwann keine Läden mehr gibt.

Und was sagen die Kunden? „Ich dachte, Sie hätten zu“, meinte eine Kundin gestern früh in einem Optikergeschäft.

Angesichts wachsender Konkurrenz durchs Internet von Amazon bis Zalando haben es Einzelhändler immer schwerer, sich am Markt zu behaupten.
 
Richtig ist, dass der steigende Konsum im Internet immer mehr Einzelhändler zur Aufgabe ihres Ladengeschäftes zwingen wird.

Richtig ist auch, dass dies´ nur dadurch aufgehalten werden kann, wenn die Menschen wieder mehr bei den ortsansässigen Händlern einkaufen.

Richtig ist im Weiteren, dass der stationäre Handel teurer als die Internetanbieter sind.

Da immer mehr Menschen immer weniger Geld besitzen, wird sich das Einkaufen allerdings weiterhin eher mehr, denn weniger auf das Internet konzentrieren – ein Teufelskreis.

Das nennt man übrigens „Wettbewerb“, der ja angeblich das Geschäft „beleben“ soll.

Tatsächlich ruiniert der Wettbewerb die kleinen und die mittleren Einzelhändler, da diese preislich mit großen Ketten unmöglich mithalten können.

Aus diesem Grunde gehört Wettbewerb auch nicht in die Wirtschaft, sondern ausschließlich auf die Rennstrecke.

Auf der Rennstrecke gewinnt am Schluß übrigens immer nur einer.
Genauso wird es im realen Leben kommen, wenn diesem ruinösen „Wettbewerbiismus“ nicht Einhalt geboten wird.

Irgendwann wird es dann nämlich nicht nur keine kleinen und mittleren Unternehmen mehr geben, sondern der Größte von allen wird alle anderen Großen „fressen“, so dass es am Ende kommen wird, wie auf der Rennstrecke: Nur Einer gewinnt.

Über manche Dinge sollte sich also selbst das Großunternehmergesindel mal Gedanken machen, welches jetzt noch siegessicher die kleinen und mittleren Einzelhändler ruiniert.

Doch wie es auch immer, wann auch immer kommen mag: Das Internet ist nicht mehr abzuschaffen. Das ist mal Fakt.

Man könnte den Menschen allerdings mal wieder menschenwürdige Löhne zahlen, so dass diese es sich wieder erlauben können, dem örtlichen Einzelhändler den Vorzug zu geben, statt im Internet einzukaufen.

Dann hätten die Unternehmer und Großausbeuter zwar etwas weniger als viel zu viel – es wäre schlussendlich allerdings für alle Beteiligten besser, da jeder etwas davon hätte.

Leider lähmt unendliche Gier nach mehr und immer noch mehr das verstandesbegabte Denken der Damen und Herren Großausbeuter.

Aus diesem Grunde sollte sich der Gedanke im Kopf eines jeden Bürgers manifestieren, dass das hochkriminelle verzinste Geldsystem unbedingt abgeschafft und verboten werden muss, damit die Damen und Herren Großausbeuter mal wieder zu Verstand und Menschenwürde kommen.

 
                                                                                                                                 
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One Response to Einzelhändler verhüllen ihre Schaufenster

  1. Reinhard Zerres sagt:

    Sehr treffend, wie Sie den Teufelskreis beschreiben, der sich ergibt, wenn immer mehr „Niedriglohn-Sklaven“ gezwungen sind auf Billigangebote aus dem Netz einzugehen. Kommt hinzu, dass in der Regel die Leute oft mehrere Jobs verrichten müssen, um überhaupt noch über die Runden zu kommen. Resümee: Denen fehlt dann natürlich auch von der Zeit her die Möglichkeit zum Stadtbummel und Einkauf in der City!
    Man sollte daran denken, dass die Städte das kulturelle Bild prägen und die menschliche Begegnung wieder Teil dieser Kultur werden sollte. Ansonsten entwickeln wir uns bei dem ach so hochgelobten Fortschritt allmählich wieder hin zum Höhlen-Menschen, der seine Behausung- wenn überhaupt- nur noch zur Nahrungsaufnahme verlässt. Das wäre ein trauriges Bild. Ich denke:Hier sind schon die Schulen gefragt, ebenso wie Medien und Politik, darauf Einfluss zu nehmen, wie die gesellschaftliche Entwicklung aussehen soll und ob es neben der virtuellen Welt auch noch ein Stück erhaltenswerter, realer Welt geben wird. Das es auf Ladenseite nicht beim „weiter so“ bleiben kann, liegt allerdings auch auf der Hand. Der „Ladenhüter“ hat keine Überlebens-Chance.Innovative Service-Konzepte und Angebotskonzepte sind gefragt. Meinen Kakao mit Amaretto, in dem nostalgischen Kultur-Cafe mit Literaturecke und philosophischer Themenbehandlung, kriege ich GOTTLOB nicht im Internet.
    Glückwunsch jedenfalls zu Ihrer Sicht auf die Dinge!
    Reinhard Zerres ( für die Initiative „lokal statt global“)

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