Spaniens verlorene Generation

 

Spaniens verlorene Generation

 

Ana hat Betriebswirtschaft studiert. Dazu jede Menge Praktika und ein Auslandssemester in England absolviert.

Als Spanien 2008 in die Krise trudelt, hat sie auch noch einen internationalen Abschluss draufgesattelt.

Jetzt sitzt die 29-Jährige auf einem Berg Schulden und hinter dem Steuer eines Taxis in Barcelona, um die Studiengebühren abzustottern.
Kredite über rund 15 000 Euro haben sich aufgetürmt. Für eine eigene Wohnung reicht es hinten und vorn nicht.

Ana lebt wie so viele junge Spanier noch bei ihren Eltern. In ihrem Beruf hat sie nie gearbeitet.

Wie viele Bewerbungen sie geschrieben hat, weiß sie nicht mehr. Irgendwann hat Ana einfach aufgegeben – hat sich mit Gelegenheitsjobs über Wasser gehalten – hat gekellnert, im Kino Karten abgerissen, in einem Schnellrestaurant Hamburger verkauft – bis sie eine feste Stelle als Taxifahrerin gefunden hat. Ihr Traumjob ist das wahrlich nicht.

Doch ihr geht es immer noch besser als vielen ihrer Freunde. Mehr als die Hälfte aller Spanier unter 25 stehen nach offiziellen Angaben auf der Straße.

„Die Arbeitslosigkeit ist verdammt hoch“, sagt Ana.

„Ich bin gerade mal Ende 20 und habe schon keine Perspektive mehr.“ Zumindest nicht in Spanien.

Es ist die Rede von der verlorenen Generation. Das Land stöhnt unter der schwersten Krise seit Jahrzehnten.

Für Aufsehen sorgte die Ausschreibung von elf Stellen als Saalwärter im Madrider Prado- Museum, auf die nicht weniger als 18000 Bewerbungen eingingen. Und das für gerade mal 929 Euro brutto im Monat. Ana will nur noch weg.

Was hält sie eigentlich von Angela Merkel? Falsche Frage. Schon die bloße Erwähnung der deutschen Kanzlerdarstellerin hat bei den meisten Spaniern eine Blutdruck steigernde Wirkung.

Auch Ana gebraucht den Namen wie eine Kriegserklärung: „Merkel? Wie soll es denn in Spanien wieder aufwärts gehen, wenn die uns ständig überall nur sparen lässt?“

Eine Ökonomin, die die Wirtschaft nicht mehr versteht. „Die Rechnung bitte“, meldet sich die freundliche Frauenstimme von der Deutsch-CD wieder. „Ich möchte zahlen.“

Ausgerechnet Deutschland. Lange schreckte die Spanier das miese Wetter im Norden ab – und dann noch diese „eigenartige“ Sprache.

Das war einmal. Mittlerweile wird dem Goethe-Institut in Barcelona geradezu die Tür eingerannt.

Seit 2009 hat sich die Zahl der Sprachschüler fast verdoppelt. Knapp 3000 meist junge Spanier haben hier in diesem Jahr Deutsch gepaukt. Und es werden immer mehr.

Kann den jungen Leuten mal jemand in spanischer Sprache mitteilen, dass Deutschland genauso ausbluten wird wie Spanien?!

Der Weg nach Deutschland lohnt nicht. Kein Weg lohnt sich in ein Land, in welchem das hochkriminelle verzinste Geldsystem herrscht, welches unbedingt weltweit abgeschafft und verboten gehört.

Zum Teufel mit den schwerkriminellen Rockefellers, Rothschilds Warburgs etc., die dieses schlimmste Verbrechen an der Menschheit eingeführt und weltweit verbreitet haben.

 
                                                                                                                                 
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