Rentenschwindel 2014 – Die Rentenreform kommt – die Altersarmut bleibt

 

Rentenschwindel 2014 - Die Rentenreform kommt - die Altersarmut bleibt

 

Die von Arbeitsministerin Andrea Nahles angekündigte „Rente mit 63“ entpuppt sich im jetzt vorliegenden Gesetzentwurf zur Rentenreform 2014 als Rentenschwindel.

Wer 45 Jahre lang in die Rentenkassen eingezahlt hat, kann zwar nach der jetzt geplanten Regelung mit 63 Jahren in Rente gehen. Dies gilt aber nur für Versicherte, die vor dem 1. Januar 1953 geboren wurden und deren Rente nach dem 1. Juli 2014 beginnt.

Für ab 1953 Geborene steigt nach den Plänen von Nahles die Altersgrenze mit jedem Jahrgang um zwei Monate.

Für die nach 1964 Geborenen liegt sie damit bei 65 Jahren. Die neue Rente mit 63 beziehungsweise 65 senkt die Anspruchsvoraussetzung von 45 Beitragsjahren.

Zeiten der Arbeitslosigkeit werden als Beitragsjahre mitgezählt, wenn ein Anspruch auf das reguläre Arbeitslosengeld I bestand.

Hartz-IV-Empfänger erhalten ihre entsprechenden Zeiten nicht angerechnet.

Die Kosten für diese Rente steigen von 900 Millionen Euro im Jahr 2014 auf 1,9 Milliarden Euro im Jahr 2015.

Nach dem Willen von Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles soll die Erwerbsminderungsrente erhöht werden.

Die Zurechnungszeit für Personen, die aus gesundheitlichen Gründen früher in Rente gehen müssen, soll von 60 auf 62 Jahre erhöht werden.

Die Erwerbsminderungsrente wird nach der Rentenreform so berechnet, als ob bis zum Alter von 62 Jahren Rentenbeiträge gezahlt worden wären.

Auch das Einkommen, das Frührentner in den letzten vier Jahren vor Rentenbeginn erzielt haben, wird anders berücksichtigt, damit Lohneinbußen in diesen Jahren wegen Erwerbsminderung nicht zusätzlich die Rente verkleinern.

Nach Hochrechnungen der Rentenversicherung steigt demzufolge die durchschnittliche Erwerbsminderungsrente von 600 Euro auf 640 Euro. Altersarmut ist damit vorprogrammiert, da diese Beträge unter dem Existenzminimum liegen.

Ein durchschnittlicher Empfänger einer Erwerbsminderungsrente profitiert also nicht von dieser Rentenreform, da er auch von 640 Euro nicht leben kann.

Er wird deshalb seine Rente mit der staatlichen Grundsicherung aufstocken müssen, die um die Rentenerhöhung von 40 Euro wieder gekürzt wird.

Der einzige Profiteur dieser Neuregelung von Bundesarbeitsministerin Nahles ist Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble. Die Staatskassen werden um den Erhöhungsbetrag entlastet und die Rentenkassen und mit ihnen alle Rentner werden belastet.

Auch Gregor Gysi von der Linkspartei klingt nicht wirklich zufrieden, wenn er über die Rentenpläne von Andrea Nahles spricht (siehe Video):

 

 

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Eine Antwort zu Rentenschwindel 2014 – Die Rentenreform kommt – die Altersarmut bleibt

  1. Gast sagt:

    was für ein SCH….Land ….

    News Top-Aktuell:

    Das Land kann nichts dafür und ist gar nicht so übel, wie wir finden. Was übel ist, sind die Politikschauspieler und andere Verbrecher, die wir hierzulande beherbergen. Diesem Gesindel sollte sich die deutsche Allgmeinheit mal beschleunigt entledigen, statt sich durch Bundestags- und sonstige ohnehin gefälschten Wahlen auch noch am Volksverrat zu beteiligen.

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