Hoeneß-Urteil eine farce

 

Hoeneß-Urteil eine farce

 

Steuerbetrüger Uli Hoeneß ist zu einer lächerlichen Haftstrafe von drei Jahren und sechs Monaten verurteilt worden.

Das Landgericht München sprach ihn am Donnerstag in einem der spektakulärsten Steuerverfahren in Deutschland in sieben Fällen schuldig. Das Urteil ist aber noch nicht rechtskräftig.

Hoeneß hatte dem Fiskus mit einem Geheimkonto in der Schweiz mindestens 28,5 Millionen Euro an Steuern vorenthalten.

Die zuletzt genannte Summe von 27,2 Millionen Euro erhöhte sich noch einmal auf 28,5 Millionen Euro, weil noch ein Solidaritätszuschlag einberechnet werden müsse, sagte Richter Rupert Heindl bei der Urteilsbegründung.

Je mehr, desto weniger

Es handle sich bei den Vergehen nicht um einen besonders schweren Fall von Steuerhinterziehung, so Richter Heindl.

Interessant. Wenn man rund 30 Millionen Euro Steuern hinterzieht, dann ist das also kein besonders schwerer Fall.

Da stellt sich denkenden Menschen doch die Frage, was denn dann ein besonders schwerer Fall von Steuerhinterziehung ist, wenn nicht das, was Hoeneß getan hat???

Peter Graf (Vater von Tennisspielerin Steffi Graf) wurde seinerzeit wegen Steuerhinterziehung in Höhe von 12,3 Millionen D-Mark zu drei Jahren und neun Monaten Haft verurteilt.

Hoeneß hat hingegen mindestens 28,5 Millionen Euro (rund 57 Millionen D-Mark) hinterzogen, und bekommt nur 3,5 Jahre Knast. Mehr ist offenbar weniger.

Beide Parteien können bis zum 20. März Revision einlegen. Die Verteidigung wird das auch sicher machen.

„Wir werden das Urteil natürlich mit dem Rechtsmittel der Revision angreifen“, sagte Hoeneß-Anwalt Hanns Feigen.

Na da kann man doch nur hoffen, dass der nächste Richter eine richtige Strafe anordnet, und nicht nur lächerliche 3,5 Jahre Haft.

3 Jahre und 6 Monate für 28,5 Millionen am Fiskus vorbeigeschleuste Euro. Das ist ja fast schon eine Aufforderung zum Steuerbetrug.

 
                                                                                                                                 
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4 Antworten zu Hoeneß-Urteil eine farce

  1. Rainbow sagt:

    Ich empfinde es auch als zu wenig. Wenn man schaut, was der „Kleine Mann“ ohne Promi-Bonus für viel kleiner Vergehen an Strafe bekommt, da sträuben sich einem die Nackenhaare. Ich denke aber, beim nächsten Verfahren wird die Strafe noch milder ausfallen.

    Und am Ende bekommt er eine Fußfessel, darf in seiner Villa die Strafe absitzen und kann sich mit dem Geld, welches er hinterzogen hat (und was noch nicht rausgekommen ist) einen schönen Lenz machen…

    Tja, so ist das halt in einem Rechtsstaat…

  2. aussteiger sagt:

    nun wurde im fall hoeness doch “recht” gesprochen. hoeness muss für 3 jahre und 6 monate ins gefängnis! dummheit schützt vor strafe nicht! dummdreist verzockte der kriminelle steuer-hinterzieher und wurstverkäufer uli hoeness in den letzten jahren, nach eigenen angaben, ein guthaben in der schweiz in höhe von 130 millionen euro. der unterschied zwischen seiner kriminellen steuerhinter-ziehung und einer kreativen und legalen steuervermeidung war im auch nicht bekannt. für eine ordentliche selbstanzeige war er dann, trotz berater, auch noch zu blöde. hoeness erinnert sich jetzt an eine afrikanische weisheit: “warum gibst du dein geld einem affen, wenn du nicht klettern kannst?”

    die einstellung des verfahrens wollte hoeness eigentlich nie, dann wären zu der steuernachzahlung in höhe von rund 50 millionen euro (inkl. der säumniszuschläge und zinsen) noch 20 millionen euro “strafe” hinzugekommen und er hätte satte 70 millionen euro nachzahlen müssen. hat der unglückliche spekulant noch so viel?

    hoeness wünschte sich so sehr ein faires promi-urteil, ist er doch in der bayrischen öffentlichkeit ein wohltäter und keiner der sozialschmarotzer. eine günstige freiheits-strafe auf bewährung und die dann nur 50 millionen euro steuernachzahlung wären doch mit der öffentliche häme gerecht genug gewesen.

    nun muss er wohl (nachdem das urteil rechtskräftig geworden ist) für 3,5 jahre ins gefängnis. aber schon nach sechs monaten wird er freigänger und kann wieder seinen wurst-geschäften nachgehen und nachts das gefängnis nur noch als pension benutzen. die günstigeren 50 millionen euro steuernachzahlung sind aber trotzdem noch fällig.

    steuervermeider, -hinterzieher und -verschwender:
    http://campogeno.wordpress.com/2014/03/13/steuervermeider-hinterzieher-und-verschwender/

    jeder zahlt doch steuern:
    http://campogeno.wordpress.com/2014/03/13/jeder-zahlt-doch-steuern/

  3. user unknown sagt:

    So schnell kann’s gehen: „Die Verteidigung wird das auch sicher machen.“ Wird sie nicht, wie wir jetzt wissen.

    News Top-Aktuell:

    Ja. Wie wir jetzt wissen. Gestern sah das aber noch anders aus. Da waren die Rechtsanwälte noch davon überzeugt, dass sie in Revision gehen werden.

    Hatte Hr. Graf auch versucht über eine Selbstanzeige aus der Nummer rauszukommen, oder wieso taugt sein Fall als Vergleich?

    News Top-Aktuell:

    Es spielt überhaupt keine Rolle, ob jemand per Selbstanzeige aus dem Dilemma herauskommen wollte. Der Vergleich taugt darum, weil:

    Peter Graf = Steuerbetrüger
    Uli Hoeneß = ebenfalls Steuerbetrüger

    Peter Graf: 3 jahre 9 Monate Knast bei 12,3 Millionen D-Mark hinterzogenen Steuern –
    Uli Hoeneß: 3 Jahre 6 Monate Knast bei 28,5 Millionen Euro hinterzogenen Steuern, was rund 57 Millionen D-Mark entspricht.

    Offenbar gibt ´s umso weniger Bau, je größer der Betrug ist.

  4. Gerechtigkeits-Fanatiker sagt:

    abgesehen von einer – aus meiner Sicht – zu geringen Strafe, sollte man die Hoeness-Haftstrafe …….. STRAFE!!!! mal beleuchten!
    Sow wie man lesen konnte, die ersten Wochen verbrachte er auf der Krankenstation, dann ein nur ein sehr kurzer Aufenthalt in einer Luxusklinik [wie man lesen konnte, war dieser für länger geplant/gewünscht] und nun schon zwei mal Ausgang. UND …… offensichtlich sehr bald eine „Tätigkeit“ bei dem FC-Bayern / Jugendarbeit!!! Und zu guter letzt wird ihm wohl dann noch der größte Teil der Strafe erlassen. PS: Wie hieß der Spruch???? „Über manche Dinge könnte man den Verstand verlieren, wenn man denn noch einen hätte!“ PPS: Ich sehe das wohl alles total falsch? Man betrügt die Steuer/Staat/die Gemeinschaft, wird erwischt, zahlt dann die Betrugssumme + ein paar Prozent Aufschlag zurück, geht für ein paar Monate in den Vollzug, der dann eigentlich in praxi dann kein ECHTER ist, dann wird man Freigänger in der „eigenen Firma“ und dann ist man auf recht absehbarer Zeit wieder in Freiheit [die Zeit als Freigänger könnte man ja schon als „in Freiheit“ bezeichnen]. Ich habe da wohl doch was falsch verstanden!!!!!

    FAZIT: „HASS HASS HASS“ waren Hoeness Worte …………

    ich hätte mir gewünscht zu hören:

    „Ich habe mich schuldig gemacht, ich erwarte eine harte Strafe und werde diese annehmen und über meine SCHULD nachdenken und diese ohne wenn und aber und ohne Vergünstigungen absitzen!!!

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