Und wieder Milliarden für Verbrecherbanken

 

Und wieder Milliarden für Verbrecherbanken

 

Wenn es so etwas wie einem moralischen Sieger der Finanzkrise gibt, dann ist es Hyman Minsky.

Zeit seines Lebens galt er als Außenseiter, abgetan als Untergangprophet. Mit dem Ausbruch der Finanzkrise erlangten die Lehren des Professors ungeahnte Bestätigung.

Er hielt den Finanzsektor für „von sich aus ruinös“. Auch wenn er selbst von seinem späten Ruhm nichts mehr mitbekam – Minsky starb 1996 – gab ihm die Pleite der Investmentbank Lehman Brothers recht.

Kommentatoren tauften die Jahrhundertpleite auch den „Minsky-Moment“. Heute, fünf Jahre nach der Lehman-Pleite, ist die Finanzkrise dramatischer denn je.

Zwar haben die Notenbanken den Totalzusammenbruch etwas in die Zukunft verlagert, indem sie fast unbegrenzt Geld bereitstellten, doch damit kann man eben nur Zeit kaufen, jedoch nicht den Totalzusammenbruch verhindern, der kommen wird, weil er kommen muss.

Die Kapitalmärkte sind abhängiger denn je vom billigen Geld. Investoren sind zu Süchtigen geworden. Die Geldpolitik der Notenbanken ist so maßlos geworden, dass sie selbst zur Bedrohung geworden ist.

Nach der Lehman-Pleite trauten die Banken einander nicht, sie verliehen kein Geld, weil sie fürchten mussten, dass ihr „Geschäftspartner“ genauso große Löcher in der Bilanz hatte wie sie selbst.

Die Krise hat ohnehin schon auf die echte Wirtschaft übergegriffen. Die Politkriminellen sind machtlos, weil sie bis über die Ohren mit drinhängen.

Es gab angeblich keine andere Alternative, als die Geldschleusen zu öffnen. Die Notenbanken senkten die Zinsen und machten Geld so billig wie nie.

Weil das nicht reichte, ging die US-Notenbank dazu über, Staatsanleihen und Immobilienpapiere aufzukaufen (Quantitative Easing).

Bislang hat sie dafür beinahe drei Billionen Dollar ausgegeben und monatlich kommen 85 Milliarden Dollar hinzu. Die Federal Reserve-Verbrecher sind inzwischen die größten Gläubiger des Staates.

Das Ergebnis: Der Totalzusammenbruch ist ausgeblieben. Zumindest für den Moment. Kommen wird er trotzdem. Alles nur eine Frage der Zeit.

Mit einem beispiellosen „Antikrisenpaket“ will die Europäische Zentralbank (EZB) nun „das Wachstum in der Eurozone wieder ankurbeln“ und einen drohenden Preisverfall verhindern.

Weiteres billiges Geld beschlossen die Währungshüter am Donnerstag in Frankfurt. Die EZB bietet den Geschäftsbanken also neue Milliardenspritzen an. Das „neue Programm“ soll zunächst einen Umfang von 400 Milliarden Euro haben.

Der EZB-Oberkriminelle Mario Draghi betonte: „Die Behauptung, wir wollten Sparer enteignen, ist völlig falsch.“

Schlechter Witz! Die Sparer werden schon seit Jahrzehnten durch winzige Zinssätze klammheilich enteignet, da die Inflation jährlich deutlich höher ausfällt, als die Zinsen für Sparer.

Die EZB wolle das Wirtschaftswachstum unterstützen. Warum sie das will, wird wie immer nicht erwähnt.

Dabei geht es nämlich nicht um Wachstum, das sowieso niemand braucht, sondern allein darum, den längst sterbebereiten Kapitalismus, also das hochkriminelle verzinste Geldsystem am Leben zu erhalten.

Nur das hochkriminelle verzinste Geldsystem verlangt nach unendlichem Wachstum, da es sonst zum Untergang verurteilt ist.

Die Menschen benötigen diesen Wachstumsirrsinn keineswegs. Schon seit vielen Jahren stehen und liegen so viel Güter auf Halde, dass niemand mehr weiß, wo man überhaupt noch damit hin soll.

Mit anderen Worten: Plünderung der planetaren Ressourcen und Ausbeutung der Bevölkerungen zum Erhalt eines hochkriminellen Geldsystems.

Statt die Polit- und Finanzverbrecher zur Fahndung auszuschreiben, werden Straßen und Flughäfen nach ihnen benannt.

Bundeskanzlerschauspielerin Angela Merkel sagte beim G7-Gipfel in Brüssel: „Die EZB entscheide unabhängig“.

Wir hoffen, dass Berufslügnerin Merkel nicht so blöd ist, den von ihr erzählten Unsinn auch noch selbst zu glauben.

„Die Entscheidung der EZB zeigt, dass sich Banken sehr billig Geld leihen können“, sagte Staatssekretär Gerd Billen. „Wenn Banken gleichzeitig für die Inanspruchnahme von Dispo-Krediten völlig überzogene Zinsen nehmen, ist das aus Sicht der Verbraucher unverständlich“.

News Top-Aktuell nennt das allerdings anders. Wir nennen das schamlose Abzocke, wenn sich Banken für unter ein Prozent Geld leihen können, vom Otto-Normalverbraucher aber bis zu 20 Prozent Dispozinsen verlangen.

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Wir nähern uns einem historischen Wendepunkt
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Ein beträchtlicher Teil des billigen Geldes ist in Aktien, Anleihen und andere Anlagen geflossen, und zwar weltweit.

Seit dem Tief im Frühjahr 2009 haben sich die Aktienindizes wie der S&P 500 in den USA oder der Dax in Frankfurt mehr als verdoppelt.

Wir nähern uns mit großen Schritten einem historischen Wendepunkt der modernen Wirtschaftsgeschichte – und zwar dem Ende.

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Der „Point of no return“ ist überschritten
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Kredite in Billionenhöhe für kriminelle Zockerbanken – Notenbanken, die Staatsschulden aufkaufen – wie lange kann das noch funktionieren?

„Das wüsste ich auch gerne“, sagt Vermögensverwalter Flossbach. „Der „Point of no return“, an dem man das Finanzsystem noch hätte reparieren können, ist eigentlich schon überschritten“.

Das sehen wir allerdings anders. Schon bei der Einführung des hochkriminellen verzinsten und zinsesverzinsten Geldsystems gab es keine Reparaturmöglichkeit.

Dieses hochkriminelle System war von vornherein zum Scheitern verurteilt und das Scheitern dieses Systems wird die Sparer um ihr Erspartes und die Menschen gleich mehrerer Generationen um ihre Lebensleistung bringen.

Die Inflationsrate liegt über den Zinsen für Spareinlagen. Die Ökonomen sprechen von „negativen Realrenditen“.

News Top-Aktuell zieht es vor, auf die Verwendung solcher Unsinnsbegriffe wie „negative Realrendite“ zu verzichten. Wir nennen das Kind beim Namen und das Kind heißt: Enteignung!

Unter dem Strich verliert jeder Sparer Geld, ohne es zu merken.

Das Geldvermögen der Deutschen liegt bei rund fünf Billionen Euro. Der größte Teil davon – etwa 90 Prozent – existiert nur als Forderung auf dem Papier.

Es liegt auf Sparbüchern, steckt in Lebensversicherungen oder in Pensionsansprüchen, und ist damit direkt gefährdet.

Die Postbank hat ausgerechnet, dass Kunden deutscher Banken in diesem Jahr rund 14 Milliarden Euro verlieren werden – allein durch Niedrigzinsen für Spareinlagen.

Dieses Desaster wird sowohl die großen Investoren, als auch die Kleinanleger noch lange beschäftigen – die einen Abhängige des billigen Geldes, die anderen Gefangene der Niedrigzinsen und der Inflation.

Es zeigt sich, dass die wahre Herausforderung nicht darin besteht, die Notenpresse anzuwerfen, sondern das hochkriminelle verzinste Geldsystem weltweit abzuschaffen und zu verbieten.

Dieses System hat lange genug nichts als Schaden angerichtet, für Tod und Verwüstung gesorgt, sowie die Menschen um ihre Lebensleistungen gebracht.

 

Und wieder Milliarden für Verbrecherbanken 2

 
                                                                                                                                 
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One Response to Und wieder Milliarden für Verbrecherbanken

  1. aristo sagt:

    Genau auf den Punkt gebracht!

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