Merkel will deutschen Rüstungsetat von 31 auf 55 Mrd. Euro steigern

 

Merkel will deutschen Nato-Rüstungsetat steigern

 

Die Nato-Staaten wurden darauf festgelegt, wieder mehr Geld in die Rüstungshaushalte, also in Krieg, Zerstörung, Leid und Tod zu investieren.

Binnen einem Jahrzehnt soll die Zielmarke von mindestens zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) erreicht werden, hieß es in einer Erklärung des Gipfels in Wales.

In den vergangenen Jahren hatten die Mitgliedstaaten ihre Verteidigungsausgaben nach Nato-Angaben im Schnitt um 20 Prozent zurückgefahren.

Zudem wurde ein exklusiver Kreis von 10 sogenannten „Elite-Mitgliedern“ der Nato, also ein ganz besondere Kreis von Verbrechern gegründet, die sich privilegiert, also im Geheimen absprechen.

Mehr Geld fürs Militär: Das fordern zu Beginn des Nato-Gipfels in Wales US-Präsidentendarsteller Barack Obama und der britische Premierministerschauspieler David Cameron.

In einem gemeinsamen Gastbeitrag für die britische  „Times“ schrieben sie am Donnerstag:

„Großbritannien und die USA sind nur zwei von vier Nato-Mitgliedern, die die Norm erfüllen, zwei Prozent ihres Bruttoinlandsprodukts für Verteidigung auszugeben.“

Auch hier wird wieder irreführenderweise der Begriff „Verteidigung“ verwendet – nicht etwa korrekterweise Krieg, Zerstörung, Leid und Tod.

Die beiden Regierungschefs forderten die übrigen Mitgliedstaaten dazu auf, ihre Militärausgaben auf den gleichen Wert zu steigern.

Die „2-Prozent-Marke“ stammt übrigens aus dem Jahr 2002. Beim Gipfeltreffen in Prag hatten sich die Nato-Staaten damals auf den Richtwert geeinigt.

Neben den USA und Großbritannien erreichen heute nur Estland und Griechenland 2 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP).

Es ist schon irgendwie bezeichnend: Hochverschuldet aber 2 Prozent des BIP in Krieg, Zerstörung, Leid und Tod investieren.

Deutschland kommt derzeit auf 1,3 Prozent und müsste pro Jahr über 20 Milliarden Euro mehr für Zerstörung und Tod ausgeben, um die Forderung aus Washington und London zu erfüllen.

Die kriminelle Nato strebt eine gigantische Explosion der Rüstungsetats in allen Mitgliedsstaaten der Nato an. Die Hochrüstung soll munter weiter vorangetrieben werden, statt zur Besinnung zu kommen.

So sollen zukünftig 2 % der nationalen Wirtschaftsleistung aller 28 Mitgliedsstaaten in den Nato-Etat fliessen. Momentan sind es „nur“ etwa 1,3 % .

Warum agiert Ihr nicht mehr wie Estland, könnte der Präsident seine Kollegen auf dem Gipfel drängend fragen“, kommentiert „Bloomberg View“. Denn Estland sei eines von nur vier der 27 Nato-Mitgliedstaaten, die das von der Allianz selbst gesetzte Ziel einhalten, mindestens 2 Prozent des Bruttoinlandsprodukts fürs Militär auszugeben.

Die US-amerikanischen Parlamentsverbrecher selbst kommen übrigens auf eine Quote von 4,4 Prozent und stemmen damit im Alleingang drei Viertel der Gesamtausgaben aller Nato-Staaten – Großbritannien und ausgerechnet das krisengeplagte und hochverschuldete Griechenland.

Griechenland, als einst größter Abnehmer deutscher Kriegs- und Tötungsgüter, hat seinen Militäranteil von 4,1 Prozent des Bruttoinlandsprodukts Ende der 90er Jahre auf heute 2,3 Prozent gesenkt.

In anderen Staaten kommt die Armee von niedrigerem Niveau, ist aber ebenso auf dem Rückzug. Spanien beispielsweise, das sogar seinen einzigen Flugzeugträger abwrackt, hat die Quote auf 0,9 Prozent gesenkt und steht damit fast am Ende der Skala. Italien, das noch vor zehn Jahren dem Nato-Ziel treu war, steht jetzt bei 1,2 Prozent.

Die kanadische Presse berichtet, ihr konservativer Premier Stephen Harper habe sich in Gesprächen mit Obama bis kurz vor dem Gipfel selbst einer unverbindlichen Absichtserklärung zugunsten des Nato-Ziels verweigert.

Harper trete zwar mit harter Kriegsrhetorik auf, seine wahre Priorität sei aber ein schrumpfender Staat.

Harpers Regierung hat Steuern und Ausgaben drastisch gesenkt, was zum Teil auch auf Kosten des Militärs geht. Die Nato-Statistik sieht Kanada nun bei einem Prozent.

Großbritannien folgt einem ähnlichen Kurs und nähert sich der 2-Prozent-Marke – allerdings von oben.

Sogar die US-amerikanischen Parlamentsverbrecher haben ihren Militäranteil gesenkt.

2009, auf dem Höhepunkt der Besetzung von Irak und Afghanistan, gaben sie noch 5,3 Prozent des BIP für Tod, Leid und Zerstörung aus.

Es geht schlicht und ergreifend um ein riesiges Rüstungsgeschäft für den Militärisch-Industriellen Komplex der USA und der EU, sowie um eine neue Hochrüstungsspirale, die den „Global Playern“, also den Schwerkriminellen der Rüstungswirtschaft satte Profite bringen soll.

Damit wird die Hochrüstung in einen neue und bisher nie gekannte Dimension katapultiert.

Währenddessen verhungern auf unserem Planeten Jahr für Jahr rund 40 Millionen Menschen am lebendigen Leibe.

Statt in Leben zu investieren, wird in Zerstörung, Leid und Tod investiert. Da müssen echte Wahnsinnige und Geistesgestörte am Werk sein.

                                                                                                                                
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