Wie die Superreichen Amerika sich selbst überlassen

 

Wie die Superreichen Amerika sich selbst überlassen

 

Bisher haben die Reichen und Superreichen die Mittelschicht und die Arbeiter als Beschäftigte und als Konsumenten gebraucht.

Im Zeitalter der Globalisierung wird jedoch beliebig viel Fertigungskapazität in Schwellenländer verlegt, wo nicht nur willige Billiglöhner zu zehntausenden Schlange stehen, um wie bei Foxconn zu schuften, sondern auch, um immer mehr der westlichen Produkte kaufen zu können.

Die Produktion wird nun also dort organisiert, wo das zu lächerlichen Löhnen möglich ist.

Trotzdem sind die Reichen aus dem sogenannten „Westen“ dort gern gesehen, haben Fahrer mit Dienstwagen, Hausmädchen und lokale Freundinnen, und sind nicht nur auf Empfängen und in der Provinz die großen Zampanos.

Der Reichtum der oberen ein Prozent hat zudem Ausmaße erreicht, die eine komplette Unabhängigkeit der öffentlichen Infrastruktur erlauben:

Öffentliche Schulen? Um Gottes Willen, nein! Meine Kinder besuchen private Bildungseinrichtungen.

Städtische oder andere Krankenhäuser? Ach iwo! Die Forbes 500 haben eigene Intensivstationen und statt sich die Luxuskarossen auf alternden Straßen mit unzähligen Schlaglöchern zu demolieren, fliegen sie mit privaten Helikoptern ein.

„They don’t need our infrastructure for their yachts and helicopters and submarines. They pay for private schools for their kids, private security for their homes.

They have private emergency rooms to avoid the health care hassle. All they need is an assortment of servants, who might be guest workers coming to America on H2B visas, willing to work for less than a middle-class American can afford“.

In den USA gehen überdies immer mehr betuchte Kommunen dazu über, Subventionen an arme Einwohner ihrer Gemeinde dadurch zu streichen, dass Dienstleistungen privatisiert werden.

So stoppte Sandy Springs, ein wohlhabender Vorort von Atlanta, 2005 sämtliche Zuwendungen an die ärmeren Nachbargemeinden im städtischen Verbund von Atlanta, und setzte Manager ein, die von der Straßenreparatur bis hin zu Strafzetteln, Müllabfuhr und dem Betrieb der Gerichte, alles übernahmen.

Die USA haben es geschafft, trotz sinkender Wettbewerbsfähigkeit ihrer Wirtschaft- und der seit 26 Jahren andauernden Handelsbilanzdefizite, den US-Dollar als Leitwährung zu halten – oder korrekter: als LEIDwährung.

Das Gesetz des Egoismus kennt nun mal keine Freunde und auch keine Feinde, sondern nur pures Eigeninteresse.

Die Grenzen amerikanischer Zumutungen sind längst überschritten. Verstehen Sie das bitte nicht falsch!

Wir meinen damit nicht die Menschen in Amerika, welche die Grenzen der Zumutungen überschritten haben.

Wir meinen damit ausschließlich die amerikanischen Polit- Wirtschafts- und Finanzkriminellen, die jede Grenze des Zumutbaren schon längst überschritten haben.

Was Reiche und Superreiche immer wieder vergessen: „The best of live is free“.

Das beste im Leben gibt ´s nicht nur gratis, sondern man kann sich das beste im Leben auch für kein Geld der Welt kaufen: Gesundheit zum Beispiel.

Auch ECHTE Freunde kann man sich nicht kaufen… oder jemanden, der einen aufrichtig von Herzen liebt.

                                                                                                                                
https://newstopaktuell.wordpress.com/        News Top-Aktuell abonnieren

Lesen Sie bei uns, was NIE in der Zeitung steht! 

NEWS TOP-AKTUELL

Aktuelle Nachrichten, Schlagzeilen, „breaking news“ und Eilmeldungen aus aller Welt,
den Tatsachen entsprechend aufbereitet

 

Advertisements

One Response to Wie die Superreichen Amerika sich selbst überlassen

  1. Karlchen2014 sagt:

    Die Botschaft lese ich gern; allein mir fehlt der Glaube.

    News Top-ktuell:

    Nein. Nicht nur Ihnen fehlt der Glaube. Immer mehr Menschen wenden sich von überflüssigen Glauben ab und neigen sich dem Wissen zu.

    Es ist ja auch nicht mehr zeitgemäss, dumm vor sich hin zu glauben, weil man doch heute so viel Wissen erlangen kann.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: