Atomarer Vorfall in der Ukraine!

 

Atomarer Vorfall in der Ukraine

 

Droht eine weitere weltweite atomare Verstrahlung? Nach Tschernobyl und Fukushima soll es im Südosten der Ukraine zum nächsten Atomunfall gekommen sein. Das melden mehrere Nachrichtenagenturen übereinstimmend.

Der ukrainische Ministerpräsident Arseni Jazenjuk habe den Energieminister angewiesen, eine Pressekonferenz einzuberufen. Wann diese stattfindet, ist bislang nicht bekannt.

Nach Angaben der russischen Agentur Interfax soll es sich um das AKW bei Saporischschja handeln. In der Grossstadt leben fast 800 000 Menschen.

Das Kernkraftwerk hat insgesamt sechs Blöcke vom Typ WWER-1000, welche eine elektrische Leistung von jeweils 1000 Megawatt und eine thermische Leistung von je 3200 Megawatt erzeugen können.

Die thermische Gesamtleistung der Anlage von fast 20 Gigawatt erfordert enorme Mengen Kühlwasser, die dem Fluss Dnepr entnommen werden, welcher an dieser Stelle extra verbreitert wurde.

Die leichtwassermoderierten Reaktoren haben demnach eine Gesamtleistung von 6000 Megawatt. Damit ist das Kernkraftwerk Saporischschja die größte Kernkraftwerksanlage in ganz Europa.

Mit dem Bau der Reaktoren wurde zwischen 1980 und 1986 begonnen, die Inbetriebnahme der ersten fünf Blöcke erfolgte zwischen 1984 und 1989.

Für Block sechs gab es kurzzeitig nach dem Zerfall der Sowjetunion einen Baustopp. Allerdings wurde die Anlage 1995 fertiggestellt und in Betrieb genommen.

Die Reaktoren in Saporischschja waren die ersten, die mit dem sowjetischen Standardmodell WWER-1000/320 ausgestattet wurden.

Ebenso sind in den Reaktoren die ersten Prototypen der Dampfturbine K-1000-60/1500-2 von Turboatom installiert.

Über Schwere, Tragweite und Gründe des Unfalls war (wie immer) bislang noch nichts bekannt.

Nun heißt es: „Nach einer Panne sei der dritte Reaktorblock abgeschaltet worden“.

Der technische Defekt hat sich nach Angaben des Kraftwerksbetreibers bereits am 28. November ereignet.

Regierungschef Arseni Jazenjuk forderte am Mittwoch Aufklärung von Energieminister Wladimir Demtschischin.

„Nein, es gibt nichts Gefährliches“, sagt Demtschischin.

Bis zu diesem Freitag sollte „das Problem“ beseitigt sein. „Das ist eine technische Frage – und obwohl der dritte Block abgeschaltet ist, stellt er keine Gefahr dar“, sagt der neu ernannte Ressortchef.

Die AKW-Leitung hatte über die Abschaltung des dritten Blocks am Samstag informiert. Erhöhte Radioaktivität sei natürlich wie immer nicht gemessen worden.

Wollen wir hoffen, dass es tatsächlich so ist, denn wie oft hieß es schon:

„Alles halb so schlimm…“
„Es wurde keine Radioaktivität freigesetzt…“
„Keine erhöhten Strahlungswerte…“
„Die Bevölkerung ist nicht in Gefahr…“
„Alles unter Kontrolle…“

Oft genug schon – im Grunde jedes Mal – stellten sich solche Beschwichtigungen und Verharmlosungen als blanke Lügen heraus.

                                                                                                                                
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Eine Antwort zu Atomarer Vorfall in der Ukraine!

  1. Saheike sagt:

    *Link ausgeblendet*

    News Top-Atuell:

    Das Verlinken zu esoterischen Unsinn wird auf News Top-Aktuell nicht geduldet.

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