Geht es der Wirtschaft wirklich so schlecht?

 

Geht es der Wirtschaft wirklich so schlecht.

 

Liegt die Arbeitslosenzahl in einer schlechten Wirtschaft begründet? Gibt es einfach zu wenig für zu viele, oder liegt das Problem viel mehr in einer ungleichen Verteilung von Vermögen und Leistungen?

Die Wirtschaft läuft heute besser als je zuvor in der Geschichte. Nie zuvor gab es so viele technologische Hilfsmittel, die sowohl Ressourcengewinnung, Produktion, als auch Transport und Verteilung verbessern.

Die Ökonomie wird zu Gunsten der Einflussreichen und Mächtigen eingesetzt und damit leider gegen das Allgemeinwohl.

Die Wenigen, die profitieren, wollen das System genau so wie es ist. Die “einfachen Leute” sind mit ihren eigenen Problemen beschäftigt und werden mit Unsinn abgelenkt, weshalb das eigentliche Übel unbemerkt bleibt.

Das hochkriminelle verzinste Geldsystem ist so ausgelegt, dass Reiche reicher und Arme ärmer werden.

 

Geht es der Wirtschaft wirklich so schlecht..

 

Ein winzig kleiner Prozentsatz der Bevölkerung verfügt über die absolute Mehrheit an unter anderem finanziellen Mitteln. Bei einer gleichmäßigen Verteilung wäre mehr als genug für alle da.

Laut Massenlügenmedien ist die Wirtschaftslage mal wieder schlecht. Gehen wirklich so viele bankrott?

Geschäftsführer, Manager, Gewerkschafter und Inhaber gehen nicht pleite, wenn eine Firma Konkurs anmeldet.

Sie ziehen sich mit ihren von anderen erwirtschafteten Millionen und Milliarden zurück, nachdem der Untergang des Unternehmens zu weiteren Entlassungen geführt hat.

Auf der Strecke bleibt wie immer einzig und allein der ehemalige Arbeiterschaft.

Auswirkungen am Arbeitsmarkt (Angebot und Nachfrage)

Wie alles andere in der Wirtschaft, wird auch der Arbeitsmarkt von Angebot und Nachfrage bestimmt.

Übersteigt das Angebot an Arbeitswilligen die Nachfrage nach Arbeitskräften, entsteht Arbeitslosigkeit.

Würden sich auf der anderen Seite zu viele selbst versorgen, und kaum noch einer würde außerhalb arbeiten gehen, würde dies zu einem Mangel an Arbeitskraft und damit zu stagnierender bis rückläufiger Wirtschaft führen.

Zu Gunsten der Bevölkerung sollte das bedingungslose Grundeinkommen eingeführt werden, was den Ausbeutern natürlich absolut nicht in den Kram passt, denn dann würden sie ihre gesamte Macht über die Arbeitnehmerschaft (Sklaven) verlieren.

In einem idealen, ausgeglichenen Arbeitsmarkt kontrollieren Arbeitnehmer ihre eigenen Arbeitsbedingungen, denn Angestellte sind die Hauptpfeiler eines jeden Unternehmens.

Je weniger Personal, desto weniger Leistung und weniger Umsatz.

Folgen der Arbeitslosigkeit

Erst in einer Massenarbeitslosigkeit wird es üblich, Bewerbungen zu schreiben, anstatt von Unternehmen umworben zu werden.

Arbeitsbedingungen verschlechtern sich, denn jeder wird ersetzbar. Der nächste potentielle Arbeiter wartet schon auf einen frei werdenden Posten.

Gewerkschaften und Arbeitsvermittlungen entstehen, die Kluft zwischen arm und reich vergrößert sich und die Gesellschaft beginnt zu degenerieren.

Mangelnde finanzielle Versorgung in einem immer größer werdenden Teil der Bevölkerung führt zu einem sinkenden Konsum und zwingt zu Nachbarschaftshilfe (unentgeltliche Dienstleistungen).

Wenn nicht genug Geld für Konsum vorhanden ist, verfällt die Nachfrage an Produkten und Dienstleistungen, was wiederum verstärkte Arbeitslosigkeit zur Folge hat.

Die Bücher “1984” & “Das Tahiti Projekt” sprechen von einer bis 80%igen Arbeitslosenquote und die totale Spaltung der Gesellschaft in Massenarbeitslosigkeit und Sklaverei.

Wie gesellschaftlich heute bereits Realität, werden Rechte der nicht arbeitenden Bevölkerung immer mehr abgeschafft.

Ein ökonomischer Zusammenbruch dieser Art steht uns bevor, wenn kein Wandel stattfindet.

Wer versucht Sündenböcke in eingewanderten Arbeitern oder sogenannten “Karrierefrauen” zu suchen, versucht lediglich seiner Frustration Luft zu machen, die aus eigenem Druck und gleichzeitigem Mangel an Lösungsansätzen entsteht.

Diese Vorgehensweise des (fälschlichen) Verurteilens verstärkt den sozialen Verfall der Gesellschaft.

Wem die Hoffnung genommen wird, der versucht gar nicht erst etwas zu verändern. Objektiv betrachtet ist die heutige Lage jedoch keineswegs ausweglos, wie es einem gerne glaubhaft gemacht wird.

Rentner arbeiten freiwillig

Warum müssen wir bis ins hohe Alter arbeiten, wenn so viele junge, leistungsfähige Menschen ohne Arbeit sind?

Was würde passieren, wenn das Rentenalter auf beispielsweise 50 Jahre reduziert wird?

Mehr Rentner heißt nicht nur mehr scheinstaatliche Kosten für Rentenbeiträge, sondern gleichzeitig geringere Scheinstaatskosten für Arbeitslosenhilfe junger Menschen.

Das Wichtigste ist ein würdevolleres Leben für jung und alt!

Wie heißt es im seit über 20 Jahren ungültigen Grundgesetz Art. 1 Abs. 1: “Die Würde des Menschen ist unantastbar”!

Das steht so auch in der Charta der Grundrechte der Europäischen Union.

Leider wird die Würde des Menschen nicht definiert, womit solche Texte nicht mehr als eine Floskelei und praktisch wertlos sind.

Umverteilung von Arbeitszeiten

Wenn in sogenannten „Sozialstaaten“ wie Deutschland, Österreich und der Schweiz doch sowieso jeder grundlegend finanziert wird, dann kann die arbeitsfreie Zeit auch fairer auf die Bevölkerung verteilt werden, indem Arbeitnehmer beispielsweise mehr bezahlte Urlaubstage erhalten und die wöchentlichen Arbeitsstunden reduziert werden.

Die fehlende Arbeitszeit kann problemlos durch weitere Festeinstellungen von (derzeit) Arbeitslosen kompensiert werden.

Diese erhalten so eine Chance, sich ihren Unterhalt würdevoll mit ebenso guten Arbeitsbedingungen verdienen zu können.

Die wegfallenden Kosten durch „Hartz IV“ und andere Maßnahmen wären enorm.

Die Arbeitskosten könnten durch Abschaffung der ohnehin seit über 70 Jahren rechtswidrigen Einkommensteuer erheblich gesenkt werden.

Eine Einkommensteuer (ESt) ist glatter Raub an Arbeitnehmern und Arbeitgebern. Sie stammt aus der Nazizeit und ist seit über 70 Jahren verboten.

Angestellte machen den Hauptanteil an Unternehmenskosten aus. In den USA ist eine Einkommensteuer gar verfassungswidrig, auch wenn es diese dort trotzdem gibt!

Um einer Auslagerung von Dienstleistungs- und Produktionsstätten in andere Länder entgegen zu wirken (bzw. rückgängig zu machen) ist vor allem ein Importzoll von zentraler Bedeutung.

Arbeit kann freiwillig(er) sein

Wer würde sich unter erheblich verbesserten Arbeitsbedingungen nicht gerne etwas dazu verdienen?

Jeder Mensch hat das natürliche Bedürfnis nach Respekt und Anerkennung, und möchte etwas zum Gemeinwohl beitragen.

Insbesondere Mütter, Studenten, Rentner und körperlich geschädigte sollten mehr Unterstützung erhalten, damit Arbeit von denjenigen übernommen werden kann, die sich in optimaler arbeitsfähiger Lage befinden.

Ein angemessener Mindestlohn würde zudem Sklaverei in Form von Ein-Euro-Jobs, oder andere Arbeitsplätze mit Hungerlöhnen abschaffen.

Ein bedingungsloses Grundeinkommen in Höhe von z.B. 1000 Euro pro Monat, welches problemlos finanzierbar wäre, würde die Sklaverei erst recht beseitigen.

Arbeitslosenzahlen  in Deutschland

“Glaube keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast”.

Im hiesigen Land existieren nicht, wie von Politkriminellen und Lügenmedien behauptet, nur 2,7 Millionen Arbeitslose, sondern deutlich mehr.

Dass die großen Medienkriminellen stets an der Seite der Politkriminellen schreiben, ist ja schon lange nichts Neues mehr.

Schließlich versorgen Politik und Wirtschaft die Medienmultis mit Millionenaufträgen in Sachen Werbung und dem Schalten von Anzeigen in deren Lügenpostillen.

Es ist also an der Zeit, bezüglich der Arbeitslosenzahlen wieder einmal Licht in die Märchen- und Traumwelt von Politikgesindel, Volksverdummungsmedien und Wirtschaft zu bringen.

Ein jeglicher Ein-Euro-Jobber wird nicht als “Arbeitsloser” gezählt!

 

Geht es der Wirtschaft wirklich so schlecht

Ferner muss man wissen, dass mehr als 3 Millionen Vollzeitarbeitsplätze in unterbezahlte Teilzeit- Mini- und 400-Euro-Jobs umgewandelt wurden, von denen kein einziger Mensch auch nur im Ansatz einen Lebensunterhalt bestreiten kann!

Auch die sogenannten “Praktikanten” und Arbeitslosen, welche sich in irgendwelchen von Jobcentern angeordneten, sogenannten “Maßnahmen” welcher Art auch immer befinden, zählen nicht als Arbeitslose!

Sogenannte “Kurzarbeiter”, welche im Grunde nichts anderes sind, als vorübergehende Teilzeitarbeitskräfte, gelten nicht als Arbeitslose!

Im Grunde würde nur noch fehlen, dass ein jeder, der am Morgen allein nur seinem geregelten Stuhlgang nachgeht, auch nicht mehr in die Statistik der Arbeitslosen einfließt.

Das würde das Paket der Lächerlichkeit und der vorsätzlichen Verdummung des Volkes dann komplettieren!

Werfen wir einen Blick auf weitere Fakten:

Rund 54 Prozent der Erwerbstätigen unter 25 Jahren sind prekär beschäftigt, das heißt, in Leiharbeit, befristeten Jobs oder in sogenannten “Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen”!

Bei den Erwerbstätigen unter 35 Jahren liegt der Anteil sogar bei etwa 30 Prozent!

Allein hier entlarvt sich bereits die so hochgepriesene Arbeitsmarktpolitik der Scheinbundesregierung deutlich als das, was sie ist: Eine von Schönfärberei und Manipulation geprägte Zahlenkosmetik, die versucht, mit Hilfe der Schaffung schlechtbezahlter (Teilzeit-)Jobs, möglichst viele Menschen aus der Erwerbslosenstatistik hinaus zu lügen.

Schließlich gilt in Deutschland nicht mehr als arbeitslos, wer in der Woche mindestens 15 Stunden arbeitet. Ob man von einer solchen „Arbeit“ leben kann oder nicht, ist gänzlich uninteressant.

Wichtig ist nur, dass die hochkriminelle Scheinbundesregierung und deren mediales Gefolge den Menschen in Deutschland ein x für ein u vormachen kann, indem man den Leuten wie schon so oft erzählt, was man nicht alles für die “Verminderung der Arbeitslosigkeit” getan hätte.

In Tatsache hat man, außer Millionen Menschen für Hungerlöhne zu versklaven, nichts dergleichen getan!

Fügt man nämlich all die vorgenannten “angeblich nicht Arbeitslosen” der Arbeitslosenstatistik hinzu, so stellt sich heraus, dass die Arbeitslosigkeit in Deutschland noch niemals so hoch war, wie sie gegenwärtig ist!

Zahlen und Fakten

Die Anzahl der Menschen, die zwar nicht in der offiziellen Arbeitslosenstatistik auftauchen, dennoch aber dieser in Tatsache zugehörig sind, summiert sich auf die unglaubliche Zahl von fast

10 Millionen Menschen!

Diese enorme Menge setzt sich wie folgt zusammen: Zu den offiziellen rund 3 Millionen Arbeitslosen kommen zunächst 0,35 Millionen ALG1-Bezieher die über 58 Jahre alt sind hinzu, welche aufgrund ihrer altersbedingten Unvermittelbarkeit statistisch nicht mehr erfasst werden.

Dem zuzüglich, fallen 0,32 Millionen sogenannte „1-Euro-Jobber“, 0,19 Millionen in Weiterbildungs-, sowie 0,2 Millionen in sogenannten „Eingliederungsmaßnahmen“ ebenfalls aus der Statistik heraus.

Diese Menschen mit eingerechnet, ergebe dies zunächst eine Summe von knapp 4,1 Millionen Menschen ohne Arbeit. Doch das ist ja noch längst nicht alles!

Zu diesen 4,1 Millionen gesellt sich nun noch die sogenannte „stille Reserve“ von etwa 1,2 Millionen Menschen hinzu, die nirgendwo gemeldet sind, sich aber dennoch auf Arbeitssuche befinden.

Desweiteren befinden sich derzeit knapp 4,2 Millionen Menschen in Arbeitsverhältnissen, deren Verdienst weder vorn noch hinten zum Leben ausreicht.

Der größte Teil davon ist teilzeitbeschäftigt – der restliche Teil zwar vollzeitbeschäftigt, doch das Einkommen lässt diese Menschen eher sterben, denn leben!

Auch diese Menschen sind auf der Suche nach einer zusätzlichen Beschäftigung, um finanziell unabhängig zu werden.

Es ist also ein vollendeter, sowie durch und durch verlogener Blödsinn, wenn Politik, Wirtschaft und Medien “STOLZ VERKÜNDEN”, dass vermeintlich “erfolgreich” etwas gegen die Arbeitslosigkeit unternommen worden sei, und von nur “2,71 Millionen Arbeitslosen” daherfaseln!

Rechnet man nämlich all jene gerade erwähnten Menschen in die Arbeitslosenstatistik (zu Recht!) mit ein, so resultiert daraus eine tatsächliche Arbeitslosenzahl in Höhe von insgesamt

9,5 Millionen Menschen!!!

Eine derart hohe Anzahl Arbeitssuchender hat die Firma „Bundesrepublik Deutschland“ seit ihrer Gründung nicht erlebt.

In Deutschland leben mehr als 12 Millionen Menschen an oder unterhalb der Armutsgrenze. Das sind in etwa 14,5 Prozent der Deutschen, die echte Auskommensprobleme haben.

Trotz dieser entsetzlichen Tatsachen jubelt man in den Volksverblödungsmedien und tut so, als ob es die Probleme gar nicht gebe!

Wer dazu bereit ist, sich für Dumpinglöhne versklaven zu lassen oder gleich ganz ohne Bezahlung zu arbeiten, der findet überall Arbeit.

Von Arbeit kann man aber nicht leben, sondern nur von EINKOMMEN!

Abschaffung der Arbeitslosigkeit ist möglich aber nicht zielführend

Es gäbe keine Arbeitslosigkeit, wenn der durchschnittliche Arbeitnehmer 4 Stunden pro Woche weniger arbeiten würde.

Würde man die gesamte in Deutschland getätigte Arbeitszeit mit auf die Erwerbslosen verteilen, würde sich die durchschnittliche Arbeitszeit der Erwerbstätigen um 9,5% reduzieren.

Folgende humane Maßnahmen würden alternativ (bzw. in Kombination) zum selben Resultat führen:

  • Erhöhung der jährlichen Urlaubstage
  • Renteneintrittsalter reduzieren
  • Abschaffung der widerrechtlichen Einkommensteuer
  • Erhöhung von Importzöllen

Mehr Arbeitslose sind erfreulich

Früher musste alles von Hand gemacht werden. Technologischer Fortschritt und Automatisierung führten jedoch dazu, dass immer weniger Arbeitskräfte gebraucht werden, was ein Segen ist, denn das ist ja der eigentliche Sinn und Zweck der Sache, zumindest für die arbeitende Bevölkerung.

Weniger Arbeit – mehr Freizeit. Das ist es, was die Menschen wollen. Niemand will sein ganzes Leben mit Arbeit vermurksen, und das ist auch absolut nicht nötig, wenn endlich mal umverteilt werden würde.

Es sind nicht die sogenannten Chefs und sogenannten Manager, welche den Löwenanteil der Arbeit erledigen. Es sind die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, welche den Löwenanteil der Arbeit erledigen.

Sogenannte Chefs und Manager sind es, welche jenen, die den Löwenanteil der Arbeit erledigen, den Löwenanteil des Geldes klauen, der daraus resultiert.

Ziemlich ungerecht sowas.

                                                                                                                                
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7 Antworten zu Geht es der Wirtschaft wirklich so schlecht?

  1. Martin sagt:

    Unglaublich aber die Wahrheit, man muss die Augen einfach mal auf machen was ich nur mit hilfe von newstopaktuell geschafft habe. Klasse Artikel wieder und ich bin froh das wir euch haben.

    News Top-Aktuell:

    Vielen Dank für Ihre freundlichen Worte. Wir sind froh, dass wir unserer Leserinnen und Leser haben, die jeden Tag mehr werden.

  2. M K sagt:

    Hallo NTA Team,

    ich entnehme die Kernaussage dieses Berichtes,

    ALLE die nicht ausreichendes Einkommen haben – SOFORT die Arbeit niederlegen und wenn das alle so tun, verändern sich die Verhätnisse zu Gunsten derjenigen die die Arbeit leisten.

    Im Gegensatz zu Geld, hat verrichtete Arbeit einen WERT!

    LG MK

    • stenleh sagt:

      Genau!

      So gesehen sind ALG II-Empfänger auch sozialer als Menschen, die sich für Hungerlöhne ausbeuten lassen und so das System erhalten.

      News Top-Aktuell:

      Das würden wir so nicht unterschreiben, da das Ganze etwas weitläufiger und komplexer ist. Ein ALG II-Leistungsberechtigter ist jemand, der mit wenig Geld über den Monat kommen muss. Bei Menschen, die sich für Hungerlöhne ausbeuten lassen, ist das ebenso. Auch diese Menschen müssen mit wenig über den Monat kommen.

      Es ist nicht die Frage, ob von zwei Gruppen, die beide mit wenig klar kommen müssen, die eine sozialer als die andere ist. Das erinnert uns sofort an Guido Westerwelle (politkrimineller Berufslügner), der vor Jahren in der „Hartz VI-Debatte“ mal von „spätrömischer Dekadenz“ sprach, womit mal wieder die, die so gut wie nichts haben, gegen die aufgehetzt wurden, die ebenfalls so gut wie nichts haben.

      Zitat Westerwelle: „Wer dem Volk anstrengungslosen Wohlstand verspricht, läd zu spätrömischer Dekadenz ein“. Zitat Ende.

      So ein Spruch gehört nicht in eine „Hartz VI-Debatte“, sondern ganz woanders hin, denn die Sache ist nämlich die:

      Wer verfügt denn über anstrengungslosen Wohlstand? Ein Hartz VI-Leistungsberechtigter ganz sicher nicht, denn die paar Kröten, mit welchen sich ein solcher über den Monat schleppen muss, haben mit Wohlstand gleich erstmal gar nichts zu tun.

      Menschen, die für Hungerlöhne arbeiten, und sich ebenfalls über den Monat schleppen, sind ebenfalls nicht jene, die in Wohlstand leben.

      Wer verfügt also über anstrengungslosen Wohlstand? Richtig! Die Reichen!

      Die erhalten auf ihre von anderen erarbeiteten Vermögen Zinsen und Dividenden, die ebenfalls andere erarbeitet haben. Reiche sind es also, die tatsächlich in Wohlstand leben. Anstrengungslos ist dieser Wohlstand nur für die Reichen, denn die brauchten sich nicht dafür anstrengen, um an ihren Reichtum zu kommen.

      Anstrengungslos ist deren Wohlstand allerdings nicht in der Gesamtschau, denn für den Wohlstand der Reichen haben sich Arbeiter anstrengen müssen.

      Kurzum: Die, die wenig haben (ALG II-Leistungsberechtigte, 400 Euro-Jobber, Arbeiter), sollten sich nicht von Leuten, die alles haben (Reiche) gegeneinander aufhetzen lassen.

      Von denen, die wenig haben, ist keiner mehr oder weniger sozial als der andere. ALG II-Leistungsberechtigte lassen sich nur nicht derart ausbeuten, wie sich zum Beispiel weibliche wie auch männliche 400 Euro-Jobber und normale Arbeiter ausbeuten lassen.

      Lösungen: Schluss mit der Ausbeuterei! Legt die Arbeit nieder. Erlernt Autarkie (Selbstversorgung).

      Das hochkriminelle verzinste Geldsystem hat die Menschheit in die Abhängigkeit getrieben. Muss das so beibehalten werden? Nein! Was vor 70 und weit mehr Jahren ging, geht heute auch.

      Damals hatten die Menschen Gärten, in welchen sie ihr Gemüse selbst anbauten. Man hatte Stallungen, in welchen man Tiere züchtete. Man half sich gegenseitig, zum Beispiel beim Bau eines Hauses. Trieb Handel mit realen Gütern und Leistungen, statt mit wertlosen Baumwollzetteln, die wir heute Geld nennen.

  3. robertknoche sagt:

    Der Wirtschaft geht es hervorragend! Nur ist die Gier unermeßlich, wie der Reichtum, den sie auf
    unsere Kosten angehäuft haben!

    • Frau Guddi sagt:

      Ja, genauso sehe ich das auch.

      Machtgier und Besessenheit die uns leider zum Kampf zwingt, endlich was gegen dieses Gesindel zu tun.

      Die müssen endlich merken, dass das Volk die Schnauze voll hat. Und das geht nur, wenn wir Gas geben. Und das lauthals.

      Und ich wünsche mir, dass viele viele wach werden und der Kampfgeist stark wird. Ach, was sag ich viele, ALLE….

  4. julie leach sagt:

    *Kommentar ausgeblendet*

    News Top-Aktuell:

    Bitte keine Werbung für Kapitalunternehmen.

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