Bundespressekonferenz – Schelte an die Journalisten

 

 

Bundespressekonferenz -Schelte an die Journalisten

 

Neulich war es wieder soweit. Scheinregierungssprecher Steffen Seibert schaute genervt an die Decke.

Neben ihm versuchte sein Kollege vom sogenannten „Auswärtigen Amt“ eine weitere Frage von Tilo Jung abzuwehren, die da lautete (siehe Video):

 

 

Die Frage von Tilo Jung in der Bundespressekonferenz (BPK) war natürlich lästig, denn wo kommen wir hin, wenn Journalisten jetzt plötzlich anfangen für die Behauptungen von Scheinregierungssprechern Beweise zu fordern!

„Man müsse einfach vertrauen oder es bleiben lassen“

Vertrauen??? Den Sprechern einer Scheinregierung vertrauen!??

Wie bekloppt muss man denn sein, wenn man den Sprechern von Politkriminellen vertraut, die unter US-Administration „Regierung“ und „Opposition“ spielen?! (Schade, dass Tilo Jung diese Frage nicht gestellt hat.)

Der Moderator dieser Scheinregierungspressekonferenz sprang Jung zur Seite: „Die Frage von Herrn Jung sei sehr wohl legitim“.

Den Scheinregierungsvertretern passte das natürlich überhaupt nicht und beinahe wäre die Situation ordentlich eskaliert – vor laufenden Kameras.

Jungs Format ist erfolgreich

Wenn Tilo Jung montags, mittwochs und freitags zu den sogenannten „Regierungspressekonferenzen“ kommt, dann nimmt er sie förmlich ein, mit vielen immer wieder entlarvenden Fragen. Beim Publikum sammelt er damit Sympathiepunkte.

Jung will seine Präsenz auf absehbare Zeit nicht einstellen, wie er im Interview sagte.

Pressekonferenzen dauern jetzt länger

Vor zwei Jahren dauerten „Bundespressekonferenzen“ im Schnitt eine Dreiviertelstunde.

Seit Jung die BPK aufmischt: mehr als eine Stunde – in den vergangenen Monaten sogar 70 Minuten.

Die meisten haben nicht so viel Zeit wie Jung

„Während anderen Journalisten der Redaktionsschluss im Nacken sitzt, veröffentlicht Jung seine Videos in aller Ruhe dann, wenn sie fertig sind. Für seine an Aktualität nicht unbedingt interessierten Zuschauer im Internet geht das.“

Das behauptet zumindest Daniel Bouhs vom NDR, doch die Realität sieht mal wieder völlig anders, nämlich wie folgt aus:

Jungs Beiträge sind sehr aktuell, denn er veröffentlicht die BPK-Videos häufig noch am selben Abend, oder stellt diese nahezu direkt im Anschluss als Podcast zur Verfügung.

Seibert weist Jungs Vorwürfe zurück

In einem Interview behauptete Jung, „Regierungssprecher“ würden Druck auf die BPK ausüben, damit die Veranstaltungen zügiger abliefen.

„Regierungssprecher“ Seibert lässt das ebenso dementieren, wie Jungs Hinweis, Seibert lasse sich Fragen an die „Kanzlerin“ vorab von Journalisten zuschicken, damit er sich auf die Antworten vorbereiten könne.

„Weder lässt sich Herr Seibert vor Pressekonferenzen die Fragen der Journalisten an die „Bundeskanzlerin“ zusenden, noch hat er je in irgendeiner Weise Druck auf die BPK ausgeübt,“ so zumindest die Behauptung.

Zum Verhältnis mit der BPK lässt er mitteilen, dass die Einrichtung für das „Bundespresseamt“ und alle „Regierungssprecher“ „ein unverzichtbarer Ort der Begegnung zwischen Politik und Medien“ sei.

Da lachen nun wirklich nur noch die Hühner, denn längst ist bekannt, dass man auf brisante Fragen bei diesen sogenannten „Bundespressekonferenzen“ sowieso keine Antwort bekommt.

Längst wurde zugegeben, dass nur ausgewählte Lohnschreiber in Hinterzimmern und Cafes Antworten auf brisante Fragen bekommen.

Längst wurde zugegeben, dass exakt bestimmt wird, was die Bevölkerung wissen darf und was sie nicht wissen darf.

Wir berichteten bereits vor weit mehr als einem Jahr darüber, inklusive per Video dokumentierter Aussage vor laufender Kamera.

Man verschone uns daher bitte mit Geschwätz, dass Bundespressekonferenzen „ein unverzichtbarer Ort der Begegnung zwischen Politik und Medien“ sein würden.

Jungs Vorgehensweise stört nicht nur Herrn Seibert, sondern auch einige journalistische Kollegen. Diese vermeintlichen Kollegen bezeichnen Jung als Blogger und sich selbst als Journalisten.

Das kann Jung nur recht sein, wenn er nicht als Journalist, sondern als Blogger bezeichnet wird, da das Ansehen von Journalisten mittlerweile unterhalb der Beliebtheit von Kinderschändern angekommen ist.

Wegen der absurden Antworten, die auf Fragen kommen, die sich Jungs vermeintliche Kollegen nicht zu stellen trauen, ist seine Arbeit in Satiremagzine, wie „Die Anstalt“, „Heute Show“ und u.a N3 Extra eingeflossen (siehe Video):

 

 

Zurück zu Tilo Jung, mit einer kleinen Kritik:

Seine Ansätze sind sicher nicht schlecht, jedoch verwendet er des Öfteren leider irreführende Begriffe, wie zum Beispiel das Wort „Bundesregierung“.

Es wäre super, wenn Jung wahrhaftige Begriffe verwenden würde, also nicht „Bundesregierung“, sondern Scheinregierung.

Man wird abwarten müssen, wie sich Jung entwickeln wird. Wir erinnern uns an einen gewissen Ken Jebsen, der zuerst über lange Zeit einen seriösen Eindruck machte, dann aber leider in die Unseriösität abglitt.

Hoffen wir, dass Tilo Jung kein Nachfolger von Ken Jebsen wird.

                                                                                                                                
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Eine Antwort zu Bundespressekonferenz – Schelte an die Journalisten

  1. Martin FRANZ sagt:

    https://www.freitag.de/autoren/martin-franz/voelliges-versagen-der-staats-struktur

    News Top-Aktuell:

    Es fehlt der Hinweis, dass das hiesige Land kein Staat, sondern nur eine Staatssimulation ist.

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