Shampoo – Der schleichende Tod im Badezimmer

 

Shampoo - Der schleichende Tod im Badezimmer

 

Dass herkömmliche sogenannte Körperpflegeprodukte Allergien auslösen können, wissen die meisten von ihnen. Dass sie aber auch schwere Krankheiten verursachen können, ist kaum jemandem bekannt.

Und wer kann sich schon vorstellen, dass die Hersteller in ihre Shampoos oder Cremes gefährliche Substanzen hineinmischen? Schließlich gibt es doch Gesetze und Grenzwerte?

Nun, die gibt es. Allerdings längst nicht für alle Substanzen, und man muss sich auch fragen, wer diese Gesetze und Grenzwerte festlegt und auf welcher Basis.

Fakt ist, dass herkömmliche Körperpflegeprodukte extrem gefährlich sind, und zwar weniger wegen ihrer akuten Giftigkeit, sondern wegen ihrer Langzeitgefahren.

Viele Substanzen reichern sich im Körper an. Auch können sie auf der Haut und im Körper chemisch miteinander reagieren.

Was dabei herauskommt und welche Auswirkungen dies auf Ihren Körper hat, ist überhaupt nicht erforscht.

Warum sagt uns das niemand?

Können Sie sich vorstellen, dass Inhaltsstoffe, die zum Beispiel als Konservierungsmittel deklariert sind, auch eine lokal betäubende Wirkung haben?

Solche Substanzen mischen die Hersteller gerne „milden“ Babyshampoos bei, damit Ihr Kind nicht weint, wenn Sie ihm die Haare waschen.

Tatsächlich jedoch passiert etwas ganz anderes: Das Auge wird kurzfristig betäubt, und Ihr Kind nimmt das Brennen im Auge nicht mehr wahr.

Das Resultat: Weil das Auge durch den fehlenden Schmerz (eine notwendige Warnung) keine Tränenflüssigkeit abgibt, gelangen giftige Substanzen leichter ins Auge und damit natürlich auch in den Körper.

Auch Lotionen, die „hautberuhigend“ wirken, enthalten oft ein Lokalanästhetikum, das die Haut einfach für einen gewissen Zeitraum betäubt.

„Aber ich habe keine Beschwerden und vertrage die Produkte!“

Dass Sie die Produkte „vertragen“, heißt nicht, dass Sie gegen Giftstoffe immun sind.

Es bedeutet lediglich, dass Sie noch nicht daran gedacht haben, dass gewisse körperliche Beschwerden – beispielsweise Konzentrationsschwierigkeiten, dauerhafte Müdigkeit oder andere unspezifische Beschwerden – mit diesen Produkten in Verbindung stehen können. Das ist alles.

„Aber die Dosis macht doch das Gift!“

Das ist völliger Unsinn, denn das Gift macht das Gift. Die Dosis bestimmt nur die Größe des gesundheitlichen Schadens.

Jetzt geht es nur noch darum herauszufinden, welche Dosis Sie bisher abbekommen haben.

Das wissen Sie nicht? Nun, wir wissen es auch nicht – und genau das ist das Problem. Wir haben die Dosierung überhaupt nicht im Griff.

Fluorid = Dumm durch Zahnpasta

Fluorid wird immer noch als Allheilmittel gegen Karies und als unverzichtbarer Bestandteil von Zahncremes deklariert, obwohl das erwiesener Kernquatsch ist.

Wir nehmen Fluoride jedoch auch nicht nur mit der Zahncreme auf. Viele Speisesalze enthalten Fluorid. Kindern verabreicht man Fluoridtabletten. Der Zahnarzt führt Behandlungen mit Fluorid durch.

Das bedeutet, Sie bekommen mehr Fluorid verabreicht, als Ihrem Körper lieb ist, denn Fluorid ist weder ein essentieller Nährstoff noch ein essentielles Spurenelement, und der Körper kann nur einen Teil des Fluorids wieder ausscheiden.

Der Rest reichert sich im Körper an und irgendwann, wenn das sprichwörtliche Fass übergelaufen ist, reagiert Ihr Körper.

Zum Beispiel mit einer reduzierten Gehirnleistung, mit Trägheit und Gleichgültigkeit, welche in Deutschland ganz besonders weit verbreitet ist, mit vorzeitigen Alterungserscheinungen, mit Schilddrüsenerkrankungen, Nieren- und Leberschäden, mit Fortpflanzungsstörungen, Knochenerkrankungen und sogar mit Krebs.

Das Problem: Schulmediziner sind nicht darauf geschult, eine Fluoridbelastung als Grund für diese Krankheiten in Betracht zu ziehen.

Schulmediziner sind überhaupt nicht darauf geschult, Inhaltsstoffe von sogenannten „Körperpflegemitteln“ als Grund für bestimmte Krankheiten in Betracht zu ziehen!

Der Pharmakologe und Toxikologe Professor Steyn (Südafrika) sagt, dass Fluoride die stärksten bekannten Breitspektrum-Enzyme sind.

Sie hemmen unter anderem auch das Enzym Lipase, das für die Fettverdauung unverzichtbar ist, und zwar bereits ab einer Konzentration von 1:15 Millionen.

Weil durch das Fluorid tausende von Stoffwechselvorgängen im Organismus nicht mehr ordnungsgemäß ablaufen, kann es zu Symptomen kommen, die dann „Zivilisationskrankheiten“ genannt werden.

In Wirklichkeit findet jedoch eine schleichende Vergiftung statt.

Schädliche Sonnencreme

Damit wir Vitamin D über Sonnenlicht möglichst gefahrlos aufnehmen können, empfehlen Dermatologen einen möglichst hohen Lichtschutzfaktor (LSF), doch jetzt nimmt der Irrsinn seinen Lauf, denn:

Sonnencremes mit LSF blockieren nämlich vor allem die nützlichen und nur latent schädlichen UVB-Strahlen, aber nur zu einem geringen Teil die viel schädlicheren UVA-Strahlen!

UVA-Strahlen dringen tiefer in die Haut ein als UVB-Strahlen und können dadurch mehr Zellen schädigen.

Schon an diesen Beispielen können Sie erkennen, wie komplex die Thematik „Körperpflegeprodukte“ ist.

Lug und Trug, wo man hinsieht

Dass ein „wirksames Deo“ lediglich die Poren in den Achseln verstopft (meist mit giftigen Aluminiumverbindungen), statt die Entstehung von Schweiß zu verhindern, wussten Sie vermutlich nicht.

Durch diese Pfropfen in den Schweißdrüsen wird dann die natürliche Entgiftung der Haut verhindert, und es gibt immer mehr wissenschaftliche Anzeichen dafür, dass das Aluminium in direkter Verbindung mit der Entstehung von Brustkrebs steht.

Oder wussten Sie zum Beispiel, dass Anti-Schuppen-Produkte nur die Symptome bekämpfen, nicht aber die Ursache?

Das bedeutet: sobald Sie das Produkt absetzen, kommen die Schuppen wieder. Deshalb heißt es in der Werbung auch so schön „bei regelmäßiger Anwendung“.

Hinzu kommt, dass die meisten Anti-Schuppen-Wirkstoffe gefährliche Resistenzen erzeugen, das ungeborene Leben schädigen, negative Auswirkungen auf Leber, sowie Immunsystem haben können und häufig auch hormonähnliche Wirkungen aufweisen.

Haben Sie sich schon mal gefragt, wie es die Hersteller schaffen, diese fein duftenden Produkte vergleichsweise günstig anzubieten?

Das liegt schlicht und ergreifend daran, dass meist nur qualitativ minderwertigsten Zutaten verwendet werden. In vielen Fällen sind es auch einfach nur Abfallprodukte. Die meisten davon mit echten Gesundheitsgefahren.

So geht man mit Ihrer Gesundheit um

Es gibt im Grunde kein herkömmliches Produkt, das keine gefährlichen Substanzen enthält.

Duschgel, Shampoo, Spülung, Lotion, Creme, alle Arten Kosmetika, Sonnenschutz, Deo, Parfum, Haarspray, Rasierschaum, Lippenpflege usw. – alle enthalten zahlreiche synthetische Stoffe, die früher oder später krank machen.

Die meisten Hersteller werden Ihnen sagen, dass Sie sich wegen der Inhaltsstoffe keine Sorgen machen müssen.

Sie werden zwar zugeben, dass in ihren Produkten viele Chemikalien enthalten sind, dass die Konzentrationen aber sehr gering und damit harmlos sind.

Auf den ersten Blick klingt dieses Argument nachvollziehbar. Tatsächlich ist es jedoch eine süß umhüllte Lüge, denn Wissenschaftler haben bewiesen, dass Menschen, deren Haut immer wieder mit kleinen Mengen gefährlicher Substanzen in Berührung kommt, durchaus großen Schaden davon tragen können!

Was tun?

Lassen Sie sich nicht länger hinter ´s Licht führen und informieren Sie sich gleich hier.

Ziehen Sie die notwendigen Konsequenzen. Wechseln Sie zu unbedenklichen, gesunden Mitteln.

Leider ist auch hier nicht alles Gold, was glänzt. Die Begriffe „Naturkosmetik“ oder „Bio“ sind nämlich nicht geschützt.

Die Hersteller haben also freie Hand um ihre Produkte mit gesundheitsgefährdenden, billigen Inhaltsstoffen zu versehen, und genau das tun sie auch.

Ein Naturkosmetik- oder Ökosiegel sagt absolut nichts darüber aus, ob man es mit Giftstoffen zu tun hat oder nicht. Solche Siegel sind im Grunde nichts anderes als reine Verbrauchertäuschungen.

Ein Beispiel: Manchmal werden Stoffe erlaubt, die zwar auf natürlichen Rohstoffen basieren und biologisch abbaubar sein müssen, aber an ihrer hautreizenden oder allergenen Wirkung ändert das natürlich nichts.

Gerade die Älteren unter uns sollten mal darüber nachdenken, denn die haben diese gefährlichen Substanzen über Jahrzehnte hinweg verwendet.

Das bedeutet, in ihrem Körper hat sich vermutlich bereits eine sehr große Menge an Giftstoffen angesammelt.

Es ist also durchaus möglich, dass nur noch eine winzige Menge dieser giftigen Chemikalien fehlt, bis Ihr Körper mit einer schweren Krankheit rebelliert. Bitte gehen Sie dieses Risiko nicht ein.

Inhaltsstoffe

Wer kennt sich schon so gut mit Chemie oder Biochemie aus, dass er die Liste der Inhaltsstoffe auf seinen sogenannten Körperpflegeprodukten richtig versteht?

Nicht zuletzt trägt die mangelhafte Aufklärung der Verbraucher dazu bei, dass man heutzutage in fast allen im Handel erhältlichen sogenannten Körperpflegeprodukten gesundheitsgefährdende Inhaltsstoffe findet.

Inhaltsstoffe, die teilweise aus Behältern stammen, die mit Warnetiketten und Totenkopf-Symbolen vollgepflastert sind.

Selbst bei Pflegeprodukten für Kinder und Babys schreckt man nicht vor der Verwendung von aggressiven und potentiell gesundheitsgefährdenden Stoffen zurück.

In Pflegetüchern befinden sich zum Beispiel Stoffe wie Paraffinum Liquidum, die aus Erdöl gewonnen werden.

Dieser Inhaltsstoff legt sich wie ein Film über die Haut und behindert den normalen Regulationsmechanismus. Über die Haut dringt er teilweise in den Körper ein und kann sich in Leber, Niere und Lymphknoten anreichern.

Wie verhält es sich beispielsweise mit dem Inhaltsstoff Tetrasodium Edta?

Es ist ein Feuchthaltemittel, verhindert das Verderben der Tücher und ist als Konservierungsmittel nicht erlaubt.

Die Windeldermatitis, eine bekannte Hautreizung im Windelbereich, ist eine Folge dieses Stoffes.

Schlagzeilen machen auch die in den meisten Zahncremes verwendeten Fluoride, nachdem durchsickerte, dass in mehreren Versuchen deren krebserregendes Potential nachgewiesen wurde.

Daraufhin wurden in Belgien sämtliche Fluorid beinhaltenden Zahnpasten aus dem Verkehr gezogen und verboten.

Dr. John R. Lee, ehemaliger Vorsitzender des ‚Environmental Health Committee‘ (etwa: Ausschuß zu Umweltfragen) des regionalen Medizinverbandes von Marin County, Kalifornien, erklärt zu diesem Thema:

„Fluorid ist ein giftiges, von unterschiedlichen Industriezweigen erzeugtes Abfallprodukt. Zum Beispiel entsteht es bei der Herstellung von Glas, von Phosphatdüngern und bei vielen anderen Produktionsvorgängen.

Die Industrie sah sich vollkommen außerstande, all diese Tonnen von Fluorid-Abfällen zu entsorgen – jedenfalls, solange es keine zweckmäßige Verwendung für dieses Produkt gab.

Also hat sich jemand das Märchen einfallen lassen, dass Fluorid gut und gesund für die Zähne sei. Auf diese Weise schicken sie das Zeug auf die Reise in den menschlichen Körper.“

Dr. Burk vom NCI erklärt: „Zusammenfassend läßt sich feststellen, dass künstliche Fluorierung – nach fünfzehn- bis zwanzigjähriger Anwendung – die Ursache von ca. zwanzig bis dreißig zusätzlichen Krebstoten pro 100.000 Menschen jährlich ist.“

Dieser Artikel soll Ihnen daher helfen, sich im Dschungel der Inhaltsstoffe zurechtzufinden und Alternativen kennenzulernen, so dass Sie die wichtigsten bedenklichen oder gesundheitsschädlichen Inhaltsstoffe erkennen und meiden können.

Hier einige Produktkategorien, in denen die nachfolgend aufgeführten, potentiell gesundheitsgefährdenden Inhaltsstoffe enthalten sein können:

Mundwasser, Zahnpasta, Shampoo, Conditioner, Rasierschaum/ -gel, Deodorant, Duschgel, Seife, Hautcreme, Getönte Tagescreme und Make up.

Einige Beispiele für potentiell gesundheitsgefährdende Inhaltsstoffe sind:

a-Hydroxysäure

Dabei handelt es sich um eine organische Säure, die durch anaerobe Atmung entsteht.

Hautpflegeprodukte mit a-Hydroxysäure greifen nicht nur die Hautzellen an, sondern auch den Schutzmantel der Haut. Langfristige Hautschäden können die Folge sein.

Aluminium (z.B. Aluminium Chlorohydrate)

Ein metallisches Element, welches als Bestandteil von schweißhemmenden Mitteln (z.B. Deodorants), säurewidrigen Mitteln und Antiseptika verwendet wird.

Auf die Haut aufgebracht, verschließt Aluminium die Poren und unterbindet so die Schweißbildung. Die natürliche Entgiftung der Haut wird verhindert.

Aluminium dringt über die Haut in den Blutkreislauf ein. Aluminium wird mit der Alzheimer-Krankheit und mit Brustkrebs in Verbindung gebracht.

Collagen

Ein unlösliches Faserprotein, das wegen seiner Größe nicht in die Haut eindringen kann.

Das Collagen, das man in den meisten vermeintlichen Hautpflegeprodukten findet, wird aus Tierhäuten und zermahlenen Hühnerfüßen gewonnen. Die Substanz legt sich wie ein Film über die Haut und kann sie dadurch ersticken.

Elastin mit hoher relativer Molekülmasse

Ein ähnliches Protein wie das Collagen und Hauptbestandteil elastischer Fasern. Elastin wird auch aus Tierteilen gewonnen. Die Wirkung auf die Haut ist vergleichbar mit der des Collagens.

Fluoride

Fluorid ist ein biologisch nicht abbaubares Umweltgift und ein industriell erzeugtes Abfallprodukt, das von der amerikanischen Environmental Protection Agency offiziell als Giftstoff klassifiziert worden ist.

Dr. Dean Burk vom National Cancer Institut (Nationalen Krebsinstitut) sagt: „Fluorid verursacht häufiger und schneller Krebs beim Menschen als jede andere chemische Substanz.“

In Belgien wurden alle Fluorid enthaltenen Zahncremes verboten!

Formaldehyd/ -abspalter

Z.B. Bronidox, Bronopol, Diazolidinyl-Harnstoff, Diazolidinyl-Urea, DMDM Hydantoin, Imidazolidinyl-Harnstoff, Imidazolidinyl-Urea, 2-Bromo-2-Nitropropane-1,3-Diol, 2,4-Imiazolidinedione, 5-Bromo-5-Nitro1,3-Dioxane).

Ein farbloses, giftiges Gas – ein Reizstoff und Krebserreger.

In Kombination mit Wasser findet Formaldehyd als Desinfektionsmittel, als Fixierungsmittel oder Konservierungsmittel Verwendung.

Formaldehyd ist in vielen kosmetischen Produkten und vor allem in herkömmlichen Nagelpflegesystemen enthalten.

Schon in geringen Mengen reizt dieser krebsverdächtige Stoff Schleimhäute und kann Allergien auslösen. Zudem läßt er die Haut altern.

Kaolin

Ein feiner weißer Ton, der zur Porzellanherstellung verwendet wird. Ähnlich wie Bentonit erstickt und schwächt Kaolin die Haut.

Lanolin

Eine aus Wolle gewonnene fettige Substanz, als Sensibilisator bekannt, die häufig Bestandteil von Kosmetika und Lotionen ist.

Die Haut kann manchmal allergisch auf Lanolin reagieren, z.B. mit Hautausschlägen. 1988 stieß man bei Untersuchungen von Lanolin-Proben auf an die 16 Pestizide.

Mineralöl, Paraffinöl – z.B.: Paraffinum Liquidum

Ein Rohöl- (Petroleum-) Derivat, das industriell als Schneidflüssigkeit und Schmieröl genutzt wird.

Mineralöl bildet einen öligen Film auf der Haut. So werden Feuchtigkeit, Toxine und Abfallstoffe eingeschlossen und die normale Hautatmung unterbunden, weil der Sauerstoff nicht in die Haut eindringen kann.

Oxybenzon

Verbirgt sich auch hinter dem Namen Benzophenone-3. Lichtschutzfilter, der als starker Allergieauslöser bekannt ist.

Petrolatum (Vaseline)

Ein Fett auf Petroleumbasis, industriell als Schmiermittel genutzt. Die meisten der möglicherweise schädlichen Eigenschaften von Petrolatum decken sich mit denen des Mineralöls.

Vielleicht gehören auch Sie zu jenen Menschen, die regelmässig ein Shampoo verwenden, das dem Haar „Struktur, Glanz und Fülle verleiht“ – kurzum: eines, was die Werbung in derart ansprechender Weise beschreibt, dass man es einfach kaufen muss.

Bevor Sie sich von den scheinbaren Vorzügen dieser Shampoos blenden lassen, sollten Sie jedoch einen Blick auf die Inhaltsstoffe werfen.

Shampoo für rotes, braunes oder blondes, für feines oder dickes, für trockenes, sprödes oder fettiges Haar. Was auch immer das Problem sein mag: es gibt für jeden Fall garantiert die perfekte Lösung.

Was allerdings von vorne so wunderbar klingen mag, erweist sich auf der Rückseite oftmals als die reinste Horrorshow, denn die meisten regulären Shampoos stecken heutzutage voller Giftstoffe, die sich katastrophal auf die Gesundheit auswirken können.

Unter Anbetracht der Tatsache, dass jede Substanz über die Kopfhaut in den Körper gelangt, können einige der enthaltenen Stoffe Ihre Gesundheit immens gefährden.

Shampoos bestehen in erster Linie aus einer Mischung von Wasser und chemischen Tensiden. Hierbei handelt es sich um waschaktive Substanzen, die Schmutz- und Fettablagerungen im Haar lösen.

Hinzu kommen eine ganze Reihe weiterer chemischer Inhaltsstoffe, die dazu beitragen, dass das Shampoo angenehm duftet, eine ansprechende Farbe und eine gute Konsistenz aufweist, das Haar leicht frisierbar macht, einen natürlichen Haarglanz zaubert und dem Shampoo eine möglichst lange Haltbarkeit beschert.

Viele Shampoo-Inhaltsstoffe sind gesundheitsgefährdend

Bei den meisten dieser Inhaltsstoffe handelt es sich um sehr aggressive Chemikalien, die der Gesundheit nachgewiesen schaden.

Sie wirken entweder schon als Einzelsubstanz schädlich oder werden in Kombination mit anderen Inhaltsstoffen zu Problemsubstanzen, die verschiedene Gesundheitsrisiken bergen.

Angefangen bei Hautproblemen bis hin zu Krebserkrankungen – das Spektrum der möglichen Gesundheitsschäden ist groß.

In der folgenden Auflistung sind einige der häufig im Shampoo verwendeten Inhaltsstoffe aufgezählt – inklusiver ihrer Gesundheitsrisiken.

Propylenglykol

Propylenglykol ist ein aktiver Bestandteil in Frostschutzmitteln, ein Feuchthalte- und Lösungsmittel, das Eiweiß- und Zellstrukturen zerstört.

Propylenglykol ist ein Erdöl-Derivat. Es soll die Hautfeuchtigkeit erhalten und das Entweichen des im Shampoo enthaltenen Wassers verhindern.

Gleichzeitig hat es jedoch eine hautreizende Wirkung und kann allergische Reaktionen auf der Haut auslösen, so dass Propylenglykol eigentlich nicht direkt mit der Haut in Kontakt kommen sollte.

Die Gefahr besteht unter anderem darin, dass Propylenglykol aufgrund seiner aggressiven Reizwirkung die Kopfhaut durchlässig macht, so dass die Substanz – einschliesslich aller anderen enthaltenen chemischen Inhaltsstoffe des Shampoos – deutlich besser und schneller in den Körper gelangen.

Propylenglykol wird leicht absorbiert und erfordert deshalb eigentlich das Tragen von Handschuhen, was aber offensichtlich kein Grund ist, es nicht auch als Bestandteil von Shampoos zu verwenden.

Propylenglykol führt unter anderem zu starken Hautreizungen und schadet Hirn, Leber und Nieren.

Sodium Lauryl Sulfat oder SLS (auf Deutsch: Natriumlaurylsulfat)

Lauryl-Sulfate sind stark entfettende Schaumbildner, die zur Austrocknung der Kopfhaut führen. Sie greifen zudem die Schleimhäute und die Augen an und sind generell hautreizend.

Einmal im Körper angekommen, können Lauryl-Sulfate schnell von Augen, Gehirn, Herz und Leber absorbiert und dort eingelagert werden, was zu Langzeitschäden dieser Organe führen kann.

Im Bereich der Augen kann Sodium Lauryl Sulfat bei Erwachsenen grauen Star verursachen und bei Kindern dazu führen, dass sich die Augen nicht richtig entwickeln.

Darüber hinaus kann Sodium Lauryl Sulfat krebsauslösende Nitrosamine enthalten.

Sodium Laureth Ether Sulfat oder SLES (auf Deutsch: Natriumlaurylethersulfat)

Sodium Laureth Ether Sulfat ist die alkoholische (ethoxylierte) Form des Sodium-Lauryl-Sulfats.

Während des Umwandlungsprozesses dieser Substanz entsteht das gefährliche Dioxan – die Hauptsubstanz in dem chemischen Entlaubungsmittel „Agent Orange“.

Dieses steht im Verdacht, als Auslöser für zahlreiche Krebserkrankungen verantwortlich zu sein.

SLS und SLES finden sich häufig in Auto- und Motorreinigern – und leider auch in schäumenden Shampoos.

Bekommt ein Kind SLS in die Augen, gibt es meistens ein großes Geschrei. Wenn man bedenkt, dass dieses brennende Gift dort auch gewaltige Schäden anrichten kann, ist das auch weiter nicht verwunderlich.

Dioxan kann sich als Verunreinigung in Shampoos befinden, die SLS oder SLES enthalten.

Sodium Laureth Ether Sulfat zeigt ebenso wie das Sodium Lauryl Sulfat eine stark entfettende sowie haut- und schleimhautreizende Wirkung.

Ammonium Lauryl Sulfat (ALS)

ALS ist ein scharfes Tensid auf Basis von Polyethylenglykol (PEG), das eine stark allergene Wirkung hat und häufig Kopfhautirritationen sowie starke Schleimhautreizungen verursacht.

DEA (Diethanolamin), MEA (Momoethanolamin), TEA (Triethanolamin)

Diese Substanzen werden im Shampoo als Feuchthaltemittel und Weichmacher eingesetzt.

Sie werden leicht über die Haut aufgenommen und sobald sie erst einmal im Körper sind, machen sie dort viel kaputt. Sie

– Zerstören Hirnzellen und Zellen im Nervensystem
– Behindern die Entwicklung des Gehirns bei Föten
– Verursachen Fehlgeburten
– Fördern die Entstehung von Krebs, vor allem in Magen, Leber, Speiseröhre und Blase.

In Verbindung mit anderen chemischen Inhaltsstoffen können sie gefährliche Nitrosamine entwickeln.

Das sind Stoffe, die im Verdacht stehen, insbesondere die Leber, die Nieren und das Erbgut zu schädigen. Sie zählen zu den krebserregendsten Stoffen überhaupt.

Daneben können DEA, MEA und TEA Allergien auslösen, sind haut- und schleimhautreizend sowie potentiell giftig.

Formaldehyd

Auch wenn das hautreizende Potential dieses Stoffes bekannt ist, findet sich Formaldehyd in der einen oder anderen Form noch immer in Körperpflegeprodukten.

Zwar muss der Konservierungsstoff (der z.B. auch in manchen Impfstoffen zu finden ist) auf der Verpackung genannt werden, doch versteckt er sich oft hinter anderen Bezeichnungen: Doazolidinyl-Urea, Imidazolidinyl-Urea, sowie Quarternium-15.

Nebenwirkungen von Formaldehyd sind, u.a. Reizung von Augen und Haut, Allergien, Schädigung des Nervensystems, Krebs.

Polyethylenglykol PEG (Tensid)

Zur Gruppe der Polyethylenglykole zählen all jene Tenside, welche die Silben „PEG“ oder „eth“ im Namen enthalten (siehe SLES).

Zur Herstellung der PEG`s wird Ethylenoxid verwendet. Hierbei handelt es sich um eine extrem reaktionsfreudige, potentiell krebserzeugende, erbgut- und fruchtschädigende Substanz.

Da PEGs in der synthetischen Herstellung sehr billig und leicht abwandelbar sind, finden sie in sehr vielen Produkten Verwendung.

Genau wie SLS kann auch der Shampoo-Inhaltsstoff PEG auf eine mögliche Verunreinigung mit Dioxan hinweisen.

Konservierungsstoffe im Shampoo

Wie bereits einleitend erwähnt, enthalten Shampoos in erster Linie grosse Mengen an Wasser, das schnell zum Brutplatz für Bakterien werden kann.

Um das Shampoo vor dieser Entwicklung zu schützen und somit eine lange Haltbarkeit zu erreichen, werden den herkömmlichen Shampoos chemische Konservierungsstoffe zugefügt.

Parabene

Parabene können das Wachstum von Schimmelpilzen und Bakterien wirksam verhindern. Daher werden sie als Konservierungsmittel in den meisten herkömmlichen Kosmetikprodukten eingesetzt und auch in Shampoos.

Sie gelten als Kontaktallergene, die auf der Kopfhaut entsprechende Reaktionen auslösen können.

Parabene greifen in den Hormonhaushalt ein

Das Fatale an Parabenen ist, dass sie in ihrer chemischen Struktur dem Hormon Östrogen sehr ähnlich sind.

Sie sind in der Lage, den Hormonhaushalt durcheinander zu bringen, indem sie im Körper zu einer Östrogendominanz führen.

Ein aus dem Gleichgewicht geratenes Hormonsystem kann bei Frauen zu Stimmungsschwankungen und PMS, bis hin zur Gebärmutter- oder Brustkrebserkrankung führen.

Bei Männern – insbesondere bei männlichen Kindern und Jugendlichen – kann eine Östrogendominanz zu einer Verweiblichung, wie beispielsweise einer Brustentwicklung, beitragen.

Methylisothiazolinone

Methylisothiazolinone werden wie Parabene gegen das Wachstum von unerwünschten Mikroorganismen im Shampoo verwendet.

Methylisothiazolinone können jedoch starke Kontaktallergien auslösen und werden sogar verdächtigt, eine fruchtschädigende Wirkung zu haben.

DMDM Hydantoin

Diese Substanz sorgt in Kosmetikprodukten wie Shampoos ebenfalls dafür, dass diese nicht schimmeln oder sich Bakterien in ihnen ansiedeln.

DMDM Hydantoin ist jedoch dafür bekannt, dass es Formaldehyd freisetzt. Formaldehyd lässt die Haut schneller altern, reizt die Schleimhäute und kann Allergien auslösen.

Es wird sogar vermutet, dass DMDM Hydantoin krebserregend ist.

Silikone im Shampoo

Silikone legen sich wie ein Film um jedes einzelne Haar und machen es auf diese Weise glatt, glänzend und leicht kämmbar.

Oberflächlich betrachtet erscheint das Haar in einem guten Zustand, doch dies sollte nicht darüber hinwegtäuschen, dass Silikon der Gesundheit schadet.

Der Grund dafür liegt darin, dass Silikone nicht wasserlöslich sind und somit bei der Haarwäsche auch nicht ausgewaschen werden können. Ganz im Gegenteil – es legen sich bei jedem Haare waschen weitere Silikone auf das Haar. Das Haar wird regelrecht vom Silikon umschlossen.

Fatal ist in diesem Zusammenhang vor allem die Tatsache, dass das Silikon nicht „nur“ das Haar, sondern auch die Kopfhaut versiegelt.

Sie kann nicht mehr atmen, so dass sie ihre wichtige Funktion als Ausleitungsorgan für Gifte und andere Schadstoffe nicht mehr wahrnehmen kann.

Dieser Fakt führt dazu, dass der Körper schliesslich versucht, die Schadstoffe über andere Hautstellen auszuscheiden.

So entstehen Hautprobleme, wie unreine Haut, Pickel etc., bis hin zu Hauterkrankungen wie z. B. Neurodermitis.

Im schlimmsten Fall sind jedoch auch die anderen Hautregionen durch Silikone, die beispielsweise in Körperlotionen die Haut so wunderbar zart machen, bereits abgedichtet.

Dann hat der Körper keine andere Wahl, als die gefährlichen Gifte einzulagern. Dass diese Notmaßnahme zu vielen Erkrankungen führen kann, wird niemanden erstaunen.

Duftstoffe / Parfüm

Für viele ist beim Shampoo neben der vermeintlichen Pflege des Haares auch der Duft wichtig. Schließlich will man ja nicht nur sauber aussehen, sondern auch noch möglichst angenehm riechen.

Dass dieser Duft sich jedoch aus bis zu 4000 synthetischen Chemikalien zusammen setzen kann, weiß kaum jemand, und natürlich bleibt ein solcher Cocktail nicht ohne Nebenwirkungen.

Bei vielen Menschen lösen sie Kopfschmerzen, Schwindel, Hautausschläge, Hustenanfälle, Erbrechen, Schäden am Nervensystem, die sich durch Depressionen, Hyperaktivität oder auch durch Reizbarkeit äußern können.

Auch allergische Reaktionen können von diesen Duftstoffen ausgehen. In Tierversuchen zeigten sie eine krebserregende und erbgutschädigende Wirkung. Die Substanzen reichern sich im Fettgewebe an und sind sogar in der Muttermilch nachzuweisen.

Phtalate

Gefährliche Weichmacher, die u.a. hormonelle Störungen hervorrufen können.

Iodopropynyl Butylcarbamate

Der Konservierungsstoff Iodopropynyl Butylcarbamate ist krebserregend, eiweiß- und erbgutverändernd, sowie allergieauslösend.

Sein Kollege – Methylisothiazolinone (MIT) – reizt die Haut, ruft Allergien hervor und spielt auch eine Rolle bei der Entstehung von Alzheimer und anderen neurologischen Krankheiten.

Gruselig, oder? Und da viele dieser Substanzen auch noch unter anderen Namen aufgeführt werden, ist es für den Laien eigentlich fast unmöglich herauszufinden, was man nun eigentlich noch bedenkenlos kaufen kann und was nicht.

Kinder und kranke Menschen sind besonders gefährdet

Die Liste der oben aufgeführten schädlichen Inhaltsstoffe in Shampoos ließe sich noch weiter fortführen.

Zusammenfassend kann man jedoch schon jetzt sagen, dass all diese Substanzen über die Kopfhaut in den Blutkreislauf gelangen, so zu Organbelastungen sowie zur Beeinträchtigung der Regulationssysteme führen und letztlich sogar Krebserkrankungen auslösen können.

Ganz besonders gefährdet sind schwangere und stillende Frauen, kleine Kinder sowie kranke oder geschwächte Menschen, deren körpereigene Abwehrkräfte noch nicht, oder nicht mehr ausreichend aktiv sind.

Diese Personen sollten Produkte mit den erwähnten Inhaltsstoffen unbedingt konsequent meiden.

Unternehmen werden von Profitinteressen gesteuert

Warum werden diese schädlichen Inhaltsstoffe trotz bekannter und schockierender Untersuchungsergebnisse verwendet?

Zum einen, weil sie relativ billig sind und die Illusion eines gesundheitsfördernden Produktes vermitteln.

Ein weiterer Grund ist die Tatsache, dass die Genehmigung mancher Inhaltsstoffe noch aus einer Zeit stammt, als viele die Haut als eine sichere Barriere betrachteten, durch die giftige Stoffe nicht in den Körper gelangen können.

Dass dies ein großer Irrtum war, kann jeder durch einen einfachen Versuch nachvollziehen:

Binden Sie zerriebenen Knoblauch für eine halbe Stunde unter Ihre Fußsohlen und Sie werden aus dem Mund riechen, als hätten Sie einen ganzen Eimer davon gegessen.

Giftstoffe in Shampoos

Wenn Verbraucher mit diesen Informationen zum ersten Mal konfrontiert werden, sind sie oftmals schockiert und verunsichert.

Natürlich wird angenommen, dass Pflegeprodukte einer bestimmten Kontrolle unterliegen und erst dann in den Handel gelangen, wenn deren Inhaltsstoffe als unbedenklich eingestuft wurden.

Leider ist dies nicht der Fall und Unternehmen werden in erster Linie von Profitinteressen gesteuert.

Es kann mit Sicherheit gesagt werden, dass die Gesundheit und Sicherheit des Menschen für Unternehmen, die derartige Inhaltsstoffe verwenden, nicht an erster Stelle stehen.

Verändern Sie Ihr Kaufverhalten

Sie als Verbraucher haben die Macht, die Entscheidungen von Unternehmen in Bezug auf die verwendeten Inhaltsstoffe zu beeinflussen.

Wenn Sie informiert sind und zukünftig die Inhaltsangaben auf den Verpackungen lesen, werden Sie Ihre Kaufgewohnheiten ändern. Schliesslich gibt es Alternativen.

Anmerkung:

Die in diesem Text erwähnten synthetischen Konservierungsmittel, Duftstoffe, Weichmacher, Tenside etc. sind – neben einigen anderen bedenklichen Substanzen – auch in vielen weiteren herkömmlichen „Pflegepräparaten“ enthalten.

So sind sie beispielsweise auch in Haarspülungen und -packungen, Stylingprodukten, Körper- und Gesichtspflegecremes etc. zu finden.

Seien Sie daher stets achtsam beim Kauf dieser Produkte, denn eine wahre Pflege kann nur dann stattfinden, wenn Ihre Haut auch tatsächlich von der Verwendung dieser „Schönmacher“ profitiert und Ihr Körper in keiner Weise dadurch belastet wird.

Fast in jedem zweiten überprüften sogenannten „Pflegeprodukt“ sind zudem hormonell wirksame Chemikalien zu finden.

Hormonell wirksame Stoffe werden in Kosmetika vor allem als Konservierungsmittel und UV-Filter eingesetzt. Diese Stoffe werden ebenfalls über die Haut in den Körper aufgenommen.

Vor allem Föten im Mutterleib, Kleinkinder und Pubertierende sind durch hormonell wirksame Chemikalien gefährdet, denn diese Stoffe können sensible Entwicklungsphasen stören.

Sie werden mit gesundheitlichen Problemen in Verbindung gebracht, die in den letzten Jahrzehnten weltweit immer häufiger auftreten.

Dazu gehören ein Rückgang der Spermienqualität und -anzahl, bestimmte hormonbedingte Krebsarten wie Brust-, Prostata- und Hodenkrebs, verfrühte Pubertät bei Mädchen, sowie Verhaltensauffälligkeiten bei Kindern. Man stelle sich vor: Trotzdem sind solche Stoffe legal.

Die in einem einzelnen Produkt enthaltene Menge dieser Stoffe ist in der Regel sehr gering und macht noch nicht krank.

Fast jedes fünfte Produkt enthält jedoch gleich mehrere hormonell wirksame Chemikalien. Hinzu kommen weitere Alltagsprodukte, in denen Stoffe mit hormoneller Wirkung, wie Phthalat-Weichmacher oder Bisphenol A, enthalten sind.

Da sich die Wirkung der Stoffe aus verschiedenen Quellen im Körper aufsummiert, kann so ein gefährlicher Hormoncocktail zusammenkommen.

Tatsächlich weisen Wissenschaftler im menschlichen Blut regelmäßig eine ganze Reihe hormonell wirksamer Chemikalien nach, darunter auch Parabene und UV-Filter aus der Kosmetik. Dabei werden teilweise bereits Konzentrationen erreicht, die im Tierversuch zu Gesundheitsschäden geführt haben.

Dazu Sarah Häuser (Chemikalienexpertin): „Wenn es um unsere Gesundheit und vor allem die Gesundheit der Kinder geht, sollten wir keine Experimente machen.

Selbst wenn geltende Grenzwerte eingehalten werden, birgt die Kombinationswirkung verschiedener Chemikalien im Körper (der sogenannte ‚Cocktaileffekt‘) ernste Gefahren.“

Schauen Sie mal in Ihrem im Badezimmer nach, was sich so alles in Ihrem Shampoo wiederfindet.

Alternativen

Wer auf Nummer sicher gehen will, kann sich wunderbares Shampoo ganz einfach selber herstellen – vollkommen natürlich und ganz ohne Nebenwirkungen.

Wer sich sein Shampoo selber bastelt, vermeidet nicht nur eine Menge schädlicher Chemikalien, sondern kann mit den entsprechenden natürlichen Zusätzen ganz gezielt für besseres Haarwachstum und gesunde Kopfhaut sorgen.

Nicht alle Do-it-yourself-Shampoo-Rezepturen sind natürlich und gesund

Nun gibt es auf vielen Kosmetikseiten im Internet Rezepturen für Shampoos. Die Zutatenliste dafür ist oft nicht bedeutend kürzer als die von herkömmlichen gekauften Shampoos.

Letztendlich erreicht man aber keine sonderlich bessere Qualität, was aber doch das ursprüngliche Ziel war.

Gesunde Haarpflegemöglichkeiten

Die einfachste und gesündeste Möglichkeit, Haar und Kopfhaut zu pflegen, ist das Waschen mit Lavaerde. Man rührt diese Erde mit Wasser an und wäscht damit das Haar. Hier sind keinerlei Reizstoffe oder sonstigen Zusätze enthalten.

Eine weitere einfache und gesunde Lösung sind sog. Naturseifen für Haut und Haar. Diese Seifen bestehen aus pflanzlichen Ölen und sind mit natürlichen ätherischen Ölen beduftet.

Bei beiden Methoden fühlt sich Haar, das jahrelang mit chemischen Mitteln gewaltsam auf „schön“, kämmbar und glänzend getrimmt wurde, erst spröde an. Es ist glanzlos und lässt sich schlecht frisieren.

Nach einigen Haarwäschen jedoch gesundet das Haar langsam und entwöhnt sich von künstlichen Shampoos. Normalerweise kehren bald darauf die natürliche Spannkraft, Kämmbarkeit und der natürliche Glanz zurück.

Natürliche Haarspülung und Haarkur

Statt gewöhnlichen Haarspülungen oder Haarpackungen, die genau wie herkömmliche Shampoos meistens sehr viele gesundheitsschädliche und für die Haarpflege völlig überflüssige und unnötige Chemikalien enthalten, gibt es viele vollkommen natürliche Rezepturen, die im Handumdrehen zubereitet sind. Hier zwei Beispiele:

Verdünnen Sie Apfelessig oder Zitronensaft mit Wasser und spülen Sie damit das gewaschene, noch feuchte Haar. Das Haar wird weich und glänzend.

Eine Haarpackung aus einem Eigelb, 3 Esslöffeln Mandelöl und 1 Teelöffel Zitronensaft hilft gegen stumpfes und glanzloses Haar.

Dazu rührt man das Öl unter das Eigelb und gibt dann den Zitronensaft dazu. Die Masse wird in das gewaschene und leicht vorgetrocknete Haar gründlich einmassiert.

Nach einer Einwirkzeit von 30 Minuten werden die Haare noch einmal gewaschen und gut ausgespült.

Oft genügt auch schon allein das Auftragen und Einwirken lassen eines Eigelbs (ohne die anderen Zutaten), um das Haar weich und geschmeidig zu machen.

Natürlicher Haarfestiger

Um Haar fester und besser frisierbar zu machen, wird Bier in einen Zerstäuber gefüllt und auf das Haar gesprüht. Keine Sorge! Wenn das Haar getrocknet ist, riecht man vom Bier nichts mehr.

Shampoo aus reiner hochwertiger Seife

Bei einem selbst hergestellten flüssigen Shampoo, dessen Rezeptur so natürlich wie möglich gehalten wird, umgeht man – wie bei Lavaerde und Haarwaschseife – sämtliche bedenklichen und überflüssigen Stoffe, die in herkömmlichen Shampoos routinemäßig enthalten sind.

Außerdem ist ein selbst gemachtes Shampoo bei hervorragender Qualität außerordentlich kostengünstig.

Stellen Sie aus einer reinen und natürlichen Olivenseife eine Seifenlauge her. Sie entfernt schonend Fett und Schmutz und kann sogar dabei helfen, das Haarwachstum anzuregen.

Verwenden Sie auf keinen Fall eine Billigseife. Diese werden gewöhnlich aus Erdöl hergestellt und enthalten außerdem viele zusätzliche chemische Bestandteile, die das Haar beschädigen und zusätzlich das Haarwachstum verlangsamen können.

Ätherische Öle und Kräuterauszüge

Zur Seifenlauge können Sie jetzt verschiedene Kräuterauszüge oder ätherische Öle geben. Wählen Sie Kräuter aus, die sich für Ihr Haarproblem eignen.

Ätherisches Zedernöl beispielsweise hilft gegen fettendes Haar. Bei einem Schuppenproblem bieten sich ätherische Öle aus Eukalyptus, Lavendel, Lorbeer, Melisse, Rosengeranie oder Teebaum an.

Konkret gegen Haarausfall helfen ätherische Öle aus Birke, Cajeput, Kamille, Lavendelsalbei, Muskateller-Salbei und Wacholder, wobei besonders Birke, Kamille, Wacholder und Rosmarin gleichzeitig auch haarwuchsfördernd wirken.

Bei ätherischen Ölen achten Sie bitte darauf, dass auf dem Fläschchen „100 Prozent naturreines ätherisches Öl“ steht.

Ätherische Öle werden – wenn Sie Ihr Shampoo für jede Haarwäsche frisch zubereiten – tropfenweise, also vorsichtig dosiert, in die Seifenlauge gegeben.

Wenn Sie eine größere Shampoomenge für mehrere Haarwäschen im Voraus herstellen, dann geben Sie in 120 Milliliter Seifenlauge höchstens ein kleines Teelöffelchen des ausgewählten ätherischen Öls.

Kräuterauszüge können ganz einfach zu Hause hergestellt werden. Dieser Prozess ähnelt dem des Teekochens, mit dem Unterschied, dass ein Kräuterauszug höher konzentriert ist, als ein Tee.

Mischen Sie drei Teelöffel der entsprechenden Pflanze mit etwa 200 Milliliter Wasser. Lassen Sie die Kräuter circa 15 Minuten ziehen und gießen Sie dann den Kräuterauszug durch ein Sieb.

120 Milliliter Seifenlauge mischt man dann mit 60 Milliliter Kräuterauszug.

Brennnessel und Rosmarin lassen das Haar wachsen

Brennnesseln haben sich als sehr stimulierend für das Wachstum der Haare erwiesen.

Diese einheimische Pflanze kann im Frühling und im Sommer gepflückt werden und sowohl im frischen als auch im getrockneten Zustand verarbeitet werden. Bereiten Sie daraus einen Kräuterauszug wie oben beschrieben zu.

Rosmarin wird seit Jahrhunderten in der Volksmedizin als Haar-Tonikum verwendet. Diese wunderbar duftende Pflanze wirkt nicht nur gegen Schuppen, sondern stimuliert auch die Haarfollikel.

Da das Wachstum des Haares im Follikel beginnt, regt der Rosmarin in einem selbst gemachten Shampoo sowohl das Wachstum des vorhandenen Haares als auch das Neuwachstum bereits ausgefallener Haare an.

Rosmarin kann nach dem Pflücken direkt zu einem Auszug verarbeitet werden. Sie können Rosmarin auch trocknen und dann getrocknet für einen Kräuterauszug verwenden.

Lagerung Ihres Shampoos

Am allerbesten wäre es, Sie könnten Ihr Shampoo vor jeder Haarwäsche frisch zubereiten, denn gerade Kräuterauszüge entfalten frisch hergestellt eine besonders starke Wirkung.

Falls Sie jedoch Ihr Haar täglich waschen, bereiten Sie sich Shampoo jeweils für höchstens ein bis zwei Wochen zu.

In diesem Falle müssen Sie sich auch keine Gedanken um ein verträgliches Konservierungsmittel machen, da Sie gar keines brauchen werden.

Möchten Sie Ihr Shampoo unbedingt länger aufbewahren, sollten Sie auf Glasbehälter zurückgreifen, da Glas langfristig nicht mit den Kräutern reagiert.

Bitte lagern Sie Ihr Kräutershampoo kühl, da seine natürlichen Inhaltsstoffe nicht so haltbar sind, wie die eines kommerziellen Giftstoffshampoos, das eine Konserve ist und praktisch nie verdirbt.

Selbst gemachtes Shampoo sollte nicht länger als vier Wochen aufbewahrt werden.

Hier noch ein paar weitere Tipps:

 

 

 

 

Vermutlich werden Sie durch Anwendung Ihres selbst gebastelten Shampoos erst einmal spröderes Haar haben. Vielleicht lässt es sich auch schlechter frisieren, aber Ihr Haar muss erst mal wieder gesund werden.

Schliesslich hat es jahrelang jeden Tag Industrie-Shampoo verkraften müssen. Nach ein paar Haarwäschen reguliert sich das aber wieder.

Machen Sie den Test! Detox your hair!

Immer mehr Menschen entsorgen ihr Shampoo und Duschgel und duschen nur noch mit Wasser und selbst hergestellten Produkten.

Ihre Haut reguliert sich nach wenigen Tagen – Ihre Haare spätestens nach 3-4 Wochen und oft bleibt nur die Frage:

Warum habe ich meinen Körper bloß jemals freiwillig täglich mit dieser chemischen Kriegsführung geschädigt?

                                                                                                                                
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79 Responses to Shampoo – Der schleichende Tod im Badezimmer

  1. Bernd sagt:

    Vielen Dank für die Informationen.

    News Top-Aktuell:

    Gern geschehen.

    Es ist schon schockierend, wie die Menschheit sich selber abschafft.

    News Top-Aktuell:

    Es ist nicht die Menschheit, die sich selber abschafft. Es sind einige profitgierige geisteskranke Schwerverbrecher, welche die Menschheit vergiften und Lebensgrundlagen zerstören.

    Das ist ja nicht nur bei den Haar- und Pflegeprodukte so. Auch in unseren Nahrungsmitteln und im Wasser sind viele bedenkliche Stoffe.

    News Top-Aktuell:

    In Nahrungsmitteln ja – in Wasser weniger. Unser Trinkwasser ist den Umständen entsprechend noch einigermaßen unbedenklich.

    Doch keiner unternimmt was und das Unheil nimmt seinen Lauf.

    News Top-Aktuell:

    Wer soll denn ´was unternehmen, wenn nicht wir selbst!? Niemand wird gezwungen diesen ganzen Dreck zu kaufen und zu verwenden.

    Wie schon so oft mitgeteilt: Selbstversorgung und Eigenherstellung ist das Gebot der Zeit!

  2. Gross sagt:

    Sehr hilfreich, vielen Dank.

    News Top-Aktuell:

    Gern geschehen.

    Ich werde umdenken.

    News Top-Aktuell:

    Das ist der richtige Weg. Durchwühlen Sie doch mal unsere Rubrik Äußerst Wissenswertes!, und Sie werden sicherlich noch so einige Male mehr umdenken.

  3. gugu sagt:

    zum thema fluorid-verbot in belgien: Zahncremes sind von dem verbot ausgenommen. waer ja auch zu schoen gewesen
    http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/belgien-verbietet-fluor/333950.html

  4. Xy sagt:

    Ihr seid bestimmt auch Impfgegner.

    News Top-Aktuell:

    Das können Sie unter folgenden links herausfinden:

    https://newstopaktuell.wordpress.com/category/vorsicht-impfung/

    https://newstopaktuell.wordpress.com/2017/05/29/impfen-ein-kinderarzt-packt-aus/

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