Das Reaktorunglück von Fukushima und die Folgen

 

Das Reaktorunglück von Fukushima und die Folgen

 

Fast fünf Jahre nach der Atomkatastrophe von Fukushima hat die japanische Regierung erstmals bestätigt, dass ein früherer Angestellter des Kraftwerks, aufgrund der radioaktiven Strahlung nach der Kernschmelze, an Krebs erkrankt ist.

Nach dem Unglück waren schon mehrere seiner Kollegen von Krebserkrankungen betroffen.

Ein direkter Zusammenhang zwischen der Atomkatastrophe und den Krebsdiagnosen ist aber offiziell nie bestätigt worden. Jetzt also doch.

Im folgenden Video äußert sich Sebastian Pflugbeil zu den Folgen des Reaktorunfalls in Japan:

 

 

Dr. rer. nat. Sebastian Pflugbeil, Jahrgang 1947, ist Physiker und war zu DDR-Zeiten Bürgerrechtler, 1989 Mitbegründer des Neuen Forums und bis 1990 wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Akademie der Wissenschaften der DDR.

Nach 1990 engagierte sich Sebastian Pflugbeil für die Kinder von Tschernobyl, unterstützte die Kommunikation zwischen Ärzten aus Ost und West und klärte über Strahlenrisiken auf.

Seit 1999 ist er Präsident der Gesellschaft für Strahlenschutz.

Seit 2011 transferiert er sein Wissen, seine Kenntnisse und Erfahrungen mit den Folgen der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl nach Japan und war dazu bereits zehnmal in Japan, zuletzt im September 2015.

Versäumnisse, Beschwichtigungen und Lügen

Man kennt es bereits in mehrfacher Ausfertigung: „Alles halb so schlimm…“, „alles unter Kontrolle…“, „für die Bevölkerung besteht keine Gefahr“.

Diese Kleinredereien hörte man unisono weltweit, wenn mal wieder irgendwo ein Kernkraftwerk in die Luft geflogen ist.

Sehr interessant auch die erhobenen sogenannten „Statistiken, welche besagen, dass ein Super-GAU statistisch gesehen nur alle 100.000 Jahre vorkommt:

 

Das Reaktorunglück von Fukushima und die Folgen..........

 

Interessant! 1986 flog in Tschernobyl ein Reaktor in die Luft und schon 2011 waren die ersten 100.000 Jahre ´rum, als in Fukushima gleich zwei Reaktoren explodierten + ein Abklingbecken. So können sogar gleich 300.000 Jahre verstreichen, und zwar an nur einem Tag!

Als Konsequenz aus der Katastrophe in Fukushima vom 11. März 2011 hatten rund zwei Jahre lang alle 48 Reaktoren in Japan stillgestanden.

Wir finden das erstaunlich, da ja immer verkündet wurde, dass es ohne Atomkraftwerke ja angeblich nicht gehen, also quasi das Licht ausgehen würde.

Diese Lüge wurde allerdings stets nur von Nuklearlobbyisten (anderes Wort für Schwerverbrecher), von Poltikern (weiteres Wort für Schwerverbrecher) und von den alteingesessenen Lügenmedien (ebenfalls Schwerverbrecher) verbreitet.

Fukushima hat gezeigt, dass es auch ganz ohne diese Teufelsdinger geht, mit welchen bereits unermesslicher Schaden angerichtet wurde.

Die Sperrzonen

Die Sperrzonen sind, gelinde ausgedrückt, ein Witz. Tatsächlich sind sie allerdings glatter Mord.

 

Das Reaktorunglück von Fukushima und die Folgen..

 

Das Reaktorunglück von Fukushima und die Folgen...

 

Die menschlichen Schicksale

Viele sind dauerhaft aus den belasteten Gebieten um Fukushima weggezogen. Vor allem der wohlhabende Teil der Bevölkerung ist weg. Zurück blieben die Armen, die Alten und die Kranken.

Weitere Schicksale

Ein Jungunternehmer kann nicht von seinem neu hergerichteten Restaurant weg, weil sein ganzes Geld darin steckt.

Würde er wegziehen, hätte er keine Ansprüche auf Entschädigung. Die Kundschaft bleibt natürlich aus, weil kein Mensch in eine strahlenbelastete Stadt fährt, um dort essen zu gehen.

Eine Erzieherin leidet mit den von ihr betreuten Kindern, weil diese fast ausschließlich in geschlossenen Räumen aufwachsen werden, denn draußen ist die Strahlenbelastung viel zu hoch.

Ein Kinderarzt berichtet, dass er bei 500 untersuchten Kindern 277 Mal radioaktives Jod in der Schilddrüse fand. Eine tickende Zeitbombe.

Landwirte und Fischer haben ihre Existenzgrundlage verloren. Produkte aus Fukushima genossen vor der Katastrophe einen guten Ruf. Jetzt sind sie praktisch nicht mehr zu verkaufen.

Eine alte Frau hofft, bald wieder in ihr vom Tsunami unbeschädigtes Haus zurückkehren zu können, doch keiner sagt ihr, dass die Strahlenbelastung so hoch ist, dass sie nie wieder zurückkehren können wird.

Gesundheitliche Auswirkungen auf Tiere

Schmetterlinge sind bei Experten als eine Art Bioindikator („Zeigertierchen“) bekannt. Wenn sie auf die Umwelt reagieren, dann kann das Veränderungen im jeweiligen Ökosystem anzeigen.

Ein Forscherteam sammelte Mitte Mai 2011 insgesamt 144 Schmetterlinge an zehn Orten im Umfeld von Fukushima, die während des Unglücks noch Larven gewesen waren.

Die meisten Tiere sahen auf den ersten Blick normal aus, doch bei genaueren Hinsehen zeigten sich Veränderungen. Man entdeckte abnorme Merkmale wie kleinere Flügel bei insgesamt 12,4 Prozent der Tiere.

 

Das Reaktorunglück von Fukushima und die Folgen......

 

Die Forscher untersuchten auch die zweite Generation der eingesammelten Tiere. Hier stieg die Zahl der Auffälligkeiten sogar auf 18,3 Prozent.

In einer dritten Generation – die die Forscher durch Kreuzung von veränderten Tieren und gesunden züchteten – wiesen sogar 33,5 Prozent Veränderungen auf.

Darunter waren etwa missgebildete Fühler. Offenbar waren einige Defekte vererbt worden, was eine weitere Furchtbarkeit von Radioaktivität ist: sie schadet nicht nur direkt Betroffene, sondern auch die Folgegenerationen.

 

Das Reaktorunglück von Fukushima und die Folgen.....

 

Dies hier sind die letzten Tiere, die noch in der Sperrzone leben. Viele andere, Hühner, Schweine, Hunde usw. sind qualvoll gestorben.

Naoto: “Ich bin durch die Nachbarschaft gelaufen. Dann habe ich die ersten Hunde gesehen. Sie haben gebellt, weil sie nichts zu fressen und nichts zu trinken hatten. Also habe ich ihnen zu fressen gegeben.

Beim nächsten Haus waren wieder Hunde und die Nachbarn daneben hatten auch ihre Hunde zurückgelassen. Die ganze Stadt war voller Tiere. Alle waren zurückgelassen worden.”

Neben seinen 60 Kühen, die er mit Hilfe von spenden durchfüttert, hat Naoto zwei Vogelstrauße und drei Hunde.

Einen hat er halbtot in der Nachbarschaft gefunden, angeleint und hungrig kläffend. Auch ein paar Katzen sind noch da. Gemeinsam haben sie sich eingerichtet im hoffnungslosen, einsamen Leben.

Politische Folgen

Das Vertrauen in die Politik ist zerstört. Viele Betroffene kämpfen zunehmend gegen Verzweiflung und Depression.

Eine überwiegende Mehrheit der Japaner würde sich jetzt deutlich gegen Atomenergie aussprechen. Doch die Verflechtungen zwischen Atomwirtschaft und Politik sind eng, was kein Wunder ist: Allesamt Schwerkriminelle.

Folgen für Meerestiere

Hunderte Millionen Liter hoch radioaktives Wasser lagern in großen Tanks auf dem Gelände der zerstörten Kernkrafwerksanlage.

 

Das Reaktorunglück von Fukushima und die Folgen............

 

Wie Sebastian Pflugbeil schon im Video erwähnte, stehen in Fukushima ´zig tausende Säcke mit radioaktiven Bodenabtragungen.

Tatsächlich dürften es allerdings nicht ´zigtausende, sondern hunderttausende Säcke sein.

 

Das Reaktorunglück von Fukushima und die Folgen....

 

Nicht das Sie nun glauben, dass das „schon“ alle sei…

 

Das Reaktorunglück von Fukushima und die Folgen.............

 

Kein Mensch weiß, wohin man mit all diesem kontaminierten Material soll.

Auch flossen und fließen hunderte Millionen Liter radioaktiv verseuchtes Wasser in ´s Meer.

 

Das Reaktorunglück von Fukushima und die Folgen.

 

Das hat natürlich Mutationsfolgen für die Meeresbewohner:

 

Das Reaktorunglück von Fukushima und die Folgen.......

 

Das Reaktorunglück von Fukushima und die Folgen........

 

Die radioaktive Verseuchung wird sich über alle Meere ausbreiten und ist sogar schon am Südpol angekommen.

 

Das Reaktorunglück von Fukushima und die Folgen...........

 

Trotz all dieser katastrophalen Folgen ist diese Todestechnologie nach wie vor weltweit hundertfach vertreten und produziert am laufenden Band hoch radioaktiven Müll, der teilweise hunderte Millionen Jahre oder sogar mehr als eine Milliarde Jahre für radioaktive Strahlung sorgen wird. Wohin man damit soll, weiß ebenfalls niemand.

Zwar wird immer von sogenannter „Endlagersuche“ gefaselt, die Unmengen Geld kostet und von den Steuerraubzügen der Scheinregierung finanziert wird, doch ein Endlager für radioaktiven Müll wird man trotzdem nie finden können, da es nirgendwo eine Struktur gibt, die über derart gewaltige Zeiträume stabil ist.

 

Das Reaktorunglück von Fukushima und die Folgen.........

 

Nachdem die Scheinbundesregierung erst 2010 beschloss, ohne Atomkraft nicht auskommen zu können, überboten sich alle politischen Parteien (wieder eine Wortfolge für Schwerverbrecher) nach der Reaktorkatastrophe von Fukushima mit Ausstiegsbekundungen aus der Atomkraft.

Wer jedoch hinter die Kulissen schaut, stellt fest, dass diese Bekundungen wohl nur Lippenbekenntnisse sind.

Nach dem Abschalten von alten, nicht mehr rentablen Kraftwerken, werden weitere Atomkraftwerke (AKW) nur noch sehr zurückhaltend stillgelegt. Erst ab 2021 sollen dann alle AKW stillgelegt werden.

Gleichzeitig wird die gesamte Infrastruktur um die AKW nicht eingeschränkt, sondern sogar noch ausgebaut.

Weder die Urananreicherung, noch die Brennelementeproduktion sind bisher angetastet worden.

Dies spiegelt sich in einer großen Anzahl von Atomtransporten wieder, die durch Deutschland gefahren werden.

Zwar werden zur Zeit scheinbar keine derartigen Transporte über die Bremer Häfen abgewickelt, doch annähernd wöchentlich fahren Atomtransporte von Hamburg kommend auch durch Bremen.

Es werden Uranerz, Uranhexafluorid, angereichertes Uran, Uranoxid und viele andere Stoffe der Produktionskette für AKW transportiert.

Am Beispiel der Transporte wird aufgezeigt, wie lebendig die Atomwirtschaft in Deutschland nach wie vor ist.

Eigentlich müsste die gesamte Bevölkerung auf die Barrikaden gehen und dafür sorgen, dass diesem Wahnsinn endlich ein Ende gesetzt wird, aber wir wissen ja um die „Aktivität“ des gemeinen Deutschen:

Der pennt so lange im U-Boot bei offenem Fenster, bis er die Katastrophe vor der eigenen Haustür hat.

Dann ist es allerdings leider zu spät, um noch etwas ändern oder verhindern zu können. Dann ist Massensterben angesagt, und zwar unvermeidlich.

                                                                                                                                
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3 Antworten zu Das Reaktorunglück von Fukushima und die Folgen

  1. Heinrich Blezinger sagt:

    Man zähle die in Europa in Betrieb befindlichen Atomkraftwerke und man wird weit über 100 kommen. Dann weiß man, dass sich Europa zerstört, wenn nicht umgedacht wird über Abbau und Laufzeiten und Entsorgung.

  2. Peter Kiene sagt:

    An einer Problemlösung scheint niemand wirklich interessiert zu sein.

    News Top-Aktuell:

    Doch. Wir sind daran interessiert. Leider wissen wir, dass es keine Lösung für radioaktiv strahlende Probleme gibt.

    Labortechnisch läst sich Radioaktivität schon seit vielen Jahren neutralisieren, durch begasen mit Wasserstoffgas.

    News Top-Aktuell:

    Normalerweise blenden wir akuten Unsinn gleich aus, aber wir wollen Sie dazu mal etwas fragen: Wer hat Ihnen denn diesen Quatsch unter die Hirnschale gejubelt?

    Nun zu den Fakten: Radioaktivität kann nicht neutralisiert werden. Das Einzige, was Radioaktivität neutralisieren kann, ist das Vergehen von Zeit. Leider muss man bei einigen Elementen entsetzlich lange warten, bis sie zu etwas zerfallen sind, was nicht mehr radioaktiv strahlt.

    Plutonium 239 ist diesbezüglich eines der besten Beispiele. Bis Plutoinium 239, sowie all seine Spaltprodukte zu etwas zerfallen ist, was nicht mehr strahlt, vergehen mindestens eine Milliarde Jahre.

    Wie lange das exakt dauert, ist leider nicht bestimmbar, da Plutonium 239 (Pu 239) absolut unberechenbar ist. Das liegt daran, dass Plutonium 239 in alles Mögliche zerfallen kann. Die Zerfallsketten von Pu 239 fallen unterschiedlich lang aus. Darum weiß man nur, dass mindestens eine Milliarde Jahre in ´s Land gehen müssen, bis Pu 239 schlussendlich zu etwas zerfallen ist, was nicht mehr radioaktiv strahlt. Kann aber auch schon mal 2 Milliarden Jahre dauern, bis das der Fall ist. Wie schon erwähnt: Pu 239 ist da absolut unberechenbar.

    *Kommentar ausgeblendet*

    News Top-Aktuell:

    Den Rest Ihres Kommentars mussten wir leider ausblenden, da wir Unsinn nur in kleinen Dosen ertragen (wenn überhaupt).

  3. k sagt:

    ich finde es unmöglich, wie Leute sagen können Atomkraft ist schlecht.

    News Top-Aktuell:

    Dann sind Sie entweder strohdumm, oder ein beschissener Atommafialobbyist, oder sie haben den Artikel nicht gelesen, unter welchem Sie diesen Kommentar hinterlassen haben.

    ich wohne neben einem Atomkraftwerk und mir geht es super !!!

    News Top-Aktuell:

    Nehmen Sie diesen Artikel zur Kenntnis und warten Sie die Zeit ab: https://newstopaktuell.wordpress.com/category/atomkraft-das-wissen-die-wenigsten/

    mir wächst langsam ein Hirschgeweih

    News Top-Aktuell:

    Wenn es nur das ist…
    Wenn Ihnen erst einmal sowas wächst:

    oder sowas:

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