Space Shuttle-Missionen waren stets ein reines Glücksspiel

 

Space Shuttle-Missionen waren stets ein reines Glücksspiel

 

Schaut man sich das Foto an, so ist das Space Shuttle schon eine beeindruckende Konstruktion.

Es macht den Eindruck eines durchdachten, ausgereiften, sicheren Raumfahrzeugs, doch wie so oft, trügt auch hier der Schein.

Tatsächlich handelt es sich im Grunde um eine Fehlkonstruktion, mit welcher jede Mission ein reines Glücksspiel war.

Diese Art Raumfahrzeuge litt nicht nur unter einem gravierenden Fehler, sondern unter mehreren hunderten von Fehlern.

 

Space Shuttle-Missionen waren stets ein reines Glücksspiel.

 

STS-51-L (Space Transportation System) war die Missionsbezeichnung für den US-amerikanischen Space Shuttle Challenger (OV-99) der NASA.

Der Start erfolgte am 28. Januar 1986. Es war die 25. Space Shuttle-Mission, sowie der zehnte und letzte Flug der Raumfähre Challenger.

73 Sekunden nach dem Start explodierte die Konstruktion, wobei alle sieben Besatzungsmitglieder um ´s Leben kam.

 

Space Shuttle-Missionen waren stets ein reines Glücksspiel..

 

Es handelte sich zu diesem Zeitpunkt um das schwerste Unglück in der US-Raumfahrtgeschichte.

Der Start der Mission STS-51-L war ursprünglich für den 22. Januar geplant, musste dann aber wegen der Verzögerungen bei der vorangegangenen Mission (STS-61-C) um zunächst zwei Tage verschoben werden.

Die Witterungsverhältnisse am Startort und auf den vorgesehenen Notlandeplätzen, sowie technische Probleme an der Startrampe, erzwangen weitere Verschiebungen bis zum 28. Januar.

Die Mission hatte die Aufgabe, den Kommunikationssatelliten TDRS-2 auszusetzen. Zudem sollte mit verschiedenen Hilfsmitteln der Komet Halley beobachtet werden.

Als Höhepunkt der Mission war geplant, dass die Grundschullehrerin Christa McAuliffe, die im Rahmen eines Sonderprogramms der NASA zur Besatzung gehörte, einige Unterrichtsblöcke live aus dem Weltraum abhält.

Vorgesehen war eine Missionsdauer von 6 Tagen, 0 Stunden und 34 Minuten.

Die Landung sollte am Kennedy Space Center in Florida erfolgen, doch dazu kam es nicht mehr.

Das folgende Video beschreibt, wie extrem unsicher die gesamte Space Shuttle-Flotte war.

 

 

Laut Video ging es also um Folgeaufträge und somit um sehr viel Geld.

Je mehr Geld im Spiel ist, desto wertloser werden Menschenleben, denn die spielen ab gewissen Summen offenkundig überhaupt keine Rolle mehr.

Nach dem Unglück wurde ein generelles Startverbot für die Shuttle-Flotte ausgesprochen.

Fast zweieinhalb Jahre lang arbeitete man an Verbesserungen. Die wichtigste Änderung war, die Feststoffbooster zu überarbeiten.

Insgesamt wurden über 2000 Änderungen am Shuttle-System vorgenommen.

Am 29. September 1988 startete mit der Discovery zum ersten Mal nach dem Unglück wieder ein Space Shuttle ins All (STS-26).

Im Februar 2003 passierte ein weiteres Unglück, als die Columbia beim Wiedereintritt auseinanderbrach, wobei ebenfalls alle sieben Besatzungsmitglieder um ´s Leben kamen.

Die Columbia befand sich auf der Rückflug zur Erde, als sie am ersten Februar 2003 gegen 8:59 Uhr Ortszeit (14:59 Uhr MEZ) in ca. 63,13 km (207.135 Fuß) Höhe über Texas bei einer Geschwindigkeit von ungefähr Mach 18,3 (20117 km/h) auseinanderbrach.

Ursache war die Überhitzung des Tragflächeninneren bis zum Erweichen des Materials, hervorgerufen durch ein Loch im Hitzeschild, welches beim Start durch ein abgerissenes Schaumstoffteil verursacht worden war.

 

 

Die Raumfähre Columbia war das erste Space Shuttle der NASA (im März 1979 fertiggestellt, erfolgte der Jungfernflug am 12. April 1981) und das erste wiederverwendbare Raumfahrzeug.

Wr gedenken den Familien, den Verwandten, den Bekannten und den Freunden.

                                                                                                                                
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5 Antworten zu Space Shuttle-Missionen waren stets ein reines Glücksspiel

  1. Berni sagt:

    Salü wertes NTA-Team

    Das ist doch wohl mehr als nur ein starkes Stück!!

    News Top-Aktuell:

    Da haben Sie vollkommen Recht.

    Wenn, so wie gesagt wird, es ein “reines Glücksspiel“ ist bzw. war, dann muß man den Verantwortlichen Mord, wenn nicht sogar Mord in Serie, unterstellen.

    News Top-Aktuell:

    Damit liegen Sie unseres Erachtens nach ein wenig falsch, denn Mord ist die gewollte, also die vorsätzliche Tötung eines oder mehrerer Menschen.

    Die Anklage müsste daher wohl eher wie folgt lauten: Mehrfache, grob fahrlässige Körperverletzung mit Todesfolge.

    Wäre die Crew über die Wahrheit informiert worden, dann könnten sie sich sicherlich heute noch bester Gesundheit erfreuen.

    News Top-Aktuell:

    Das könnte durchaus sein, denn wenn die Crew etwas von diesen gravierenden Problemen gewusst hätte, dann wäre sicherlich kein einziger von denen in das Ding eingestiegen.

    Es ist schon erschreckend wie wertlos ein Menschenleben geworden ist, nur damit irgendwelche Kreaturen ihre ziele erreichen. Hauptsache es erwischt “sie“ nicht.
    Wie erbärmlich!!

    News Top-Aktuell:

    Sie sprechen uns aus der Seele… aber sowas von!

    Auch wir sind erschüttert darüber, was für Monster Geld aus manchen Menschen gemacht hat.

    Merci wertes NTA-Team

    News Top-Aktuell:

    Gern geschehen. Vielen Dank für Ihren Kommentar.

  2. Matthias aus der Familie Reger sagt:

    Klasse Beitrag….ich finde….persönlich….ihr bringt alles auf den Punkt und durch viele Gedanken euererseits….entsteht…gewollt oder ungewollt…die Logik…die man braucht um zu erkennen….zu hinterfragen….wundervoll…einzigartig….und immer aufschlussreich.

    jedoch stellt sich mir eine kleine Frage…im Bezug auf die Raumfahrt…

    habe einige artikel im Netz gelesen und bin auf eine Frage gestossen…die bisher unbeantwortet blieb zum Thema Raum und Luftfahrt.

    es gibt Flüge….mit mit dem Flugzeug von Amerika nach Japan…..fast einmal…geographisch gesehen….rundherum um die Erde…einmal rundherum am Äquator entlang…

    und nun das was ich suche….die Umrundung der Erde um die Nord und Südachse….um die Pole herum…sozusagen von Nord nach Süd…. in einem durch.

    die Möglichkeit besteht doch seitens der Technik…

    ich finde nichts….weder von der NASA noch ESA….gibt nur im Netz/Computer simulierte Animationen….die es darstellen würden…oder sollen…..Google ist auch nicht wirklich alles;-)
    Habt ihr Gedanken….um dieses Thema aufzugreifen….wäre eine sagenhafte Unterstützung….in Meiner Gedankenwelt

    News Top-Aktuell:

    Die technische Möglichkeit, von Nord nach Süd (oder umgekehrt) um die Welt zu fliegen, ist durchaus vorhanden, nur hat das wohl noch nie jemand gemacht.

    Das könnte damit zusammenhängen, dass die Zeiten der Amelia Earhart, also die Zeiten fliegerischer Pionierleistungen, wohl vorbei sind.

    Vielen Dank:

    Matthias Reger

    News Top-Aktuell:

    Gern geschehen:

    News Top-Aktuell

  3. Rainer Wolf sagt:

    *Kommentar ausgeblendet*

    News Top-Aktuell:

    Schleichwerbung ist hier nicht erwünscht. Themenferne Kommentare ebenfalls nicht.

  4. Jürgen Hunke sagt:

    Wie unsensibel unsere öffentlich rechtlichen sind, geht mir bei der Challanger Katastrophe auch nicht mehr aus dem Kopf. An dem Tag lief im ersten der Film „Louis und seine ausserirdischen Kohlköpfe“. Wollt ich mir eigentlich aufnehmen. Eigentlich!

    Auf einmal wurde der Film unterbrochen und es folgte ein Bericht über die Katatrophe. Nach etwa 3-4 min. ging der Film mit folgender Szene weiter: Louis de Funes holte eine Flasche Rotwein und meinte zu seinem Freund:…darauf trinken wir erstmal einen.

  5. werner sagt:

    *Kommentar ausgeblendet*

    News Top-Aktuell:

    Für Unsinn bietet News Top-Aktuell keine Plattform.

    Vielen Dank für Ihr Verständnis.

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