Yahoo schwer angeschlagen

 

Yahoo schwer angeschlagen

 

Der einstige Web-Pionier Yahoo entlässt 15 Prozent der Belegschaft und stellt sich selbst zum Verkauf. Aktionäre messen dem Unternehmen kaum noch Wert zu – Konzernchefin Mayer scheint gescheitert.

Für Yahoo hat sich ´s ausgejodelt. Marissa Mayers kostspielige Shoppingtour war offenbar erfolglos.

Marissa Mayer sagte, Yahoo lote parallel zu einer Strategie, um Profitabilität und Wachstum zu erhöhen, auch „strategische Alternativen“ im Sinne der Aktionäre aus.

Damit bringt sie unverhohlen den Verkauf des gesamten Web-Konzerns ins Spiel, zu dessen Chefin sie im Sommer 2012 von Google berufen wurde.

Ihre Bemühungen, Yahoo zu einem Wachstumskonzern durch Zukäufe zu machen, gelten damit als gescheitert.

Nun will Mayer nicht nur kräftig Stellen abbauen, sondern auch Büros und Produkte aufgeben. Sie erwägt zudem den Verkauf von Immobilien und ganzer Unternehmensteile.

Was sich hinter der kolportierten Suche „nach strategischen Alternativen“ verbirgt, ist nicht viel weniger als ein Unternehmen zur Disposition zu stellen.

Einzelne Investoren fordern schon länger den Kahlschlag beim kriselnden Internet-Pionier Yahoo – gleich samt Absetzung ihrer Chefin Marissa Meyer.

Dabei war sie erst vor rund drei Jahren angetreten, das Urgestein aus den Anfängen des Internets wieder auf einen Pfad des Wachstums zu bringen.

Sie kaufte zu: Aus der Übernahme des Nachrichten-Start-ups Summly wurde die App Yahoo News geboren, und 2014 übernahm Yahoo den Microblog-Dienst Tumblr für 1,1 Milliarden Dollar.

Mit den jüngsten Quartalszahlen hat Yahoo jetzt offiziell 230 Millionen Dollar dieser Übernahmesumme abgeschrieben.

Auch andere Zukäufe gingen ins Geld. Insgesamt hat Mayer drei Milliarden Dollar für Übernahmen ausgegeben.

Unter ´m Strich präsentierte Mayer nach milliardenschweren Firmenwertabschreibungen vor allem in den USA (3,7 Milliarden) einen Verlust von insgesamt 4,43 Milliarden Dollar.

Die Fokussierung auf Produkte passte zu Mayer – ein Sparkurs weniger.

Die Mitarbeiterin Nummer 20 bei Google ist laut Insiderberichten dort nicht weiter aufgestiegen, weil sie zwar geradezu besessen an der Verbesserung der Produkte des Konzerns arbeitete, aber wenig Lust zeigte, sich mit der Frage des Geldverdienens zu beschäftigen.

Während Mayer zu jedem internen Meeting über Produkte erschien, tauchte sie niemals bei Geschäftsbesprechungen auf, sagte ein ehemaliger Kollege.

Investoren halten Kerngeschäft Yahoos für wertlos

Die Zukäufe haben sich bis heute nicht ausgezahlt. Die Yahoo-Aktie hat im vergangenen Jahr rund 30 Prozent ihres Werts verloren. Allein in den vergangenen drei Monaten waren es 17 Prozent.

Das Kerngeschäft des einstigen Web-Pioniers halten die Investoren für nahezu wertlos.

Marissa Mayer ist schon länger zu Defensive gezwungen. Das Unternehmen zog sich aus Mexiko, Argentinien und Südkorea zurück. Nun soll ein möglicher Verkauf einen Ausweg aus dem Dilemma zeigen.

In einem Webcast auf Yahoo Finance versuchte es Mayer noch einmal mit guter Stimmung.

Yahoo will sich fortan auf vier große Themen konzentrieren: Nachrichten, Sport, Finanzen und Lifestyle.

Im Falle von Yahoo bedeutet das, man will sich auf Lügen, Unsinn, Raub und Mumpitz konzentrieren.

Mayers Marissa betonte, dass die mobile Nutzung von Tumblr sich verdoppelt habe, und kündigte neue Funktionen für eine Reihe von Yahoo-Apps an.

Der weitere Stellenabbau und der nun offen ins Spiel gebrachte Verkauf sprechen jedoch eine andere Sprache: Yahoo, eine Internetmarke, die bis in ´s Jahr 1995 zurückreicht, kämpft um ´s Überleben.

                                                                                                                                
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2 Antworten zu Yahoo schwer angeschlagen

  1. Tom sagt:

    War Yahoo jetzt schlecht oder gut?

    News Top-Aktuell:

    Wie wär ´s, wenn Sie das selbst entscheiden?

    • Berni sagt:

      Lieber Tom

      Ich möchte Ihnen gerne meine Erfahrungen zu Yahoo, speziell Nachrichten, kurz schildern: Bis auf das es ganz ganz selten mal ein paar gute Beiträge gab, ein gewisser Jan Rübel mal ganz ausgeschlossen, bin ich nur enttäuscht. Vor allem habe ich das Gefühl dort bekommen, das es immer wieder der gleiche Tanz ist, nur eine andere Melodie.
      Das was mich auch sehr enttäuschte waren die Kommentare, die zum großen Teil auch sehr extrem beleidigend waren/sind, die von Yahoo nicht gelöscht werden, aber einige was Wahrheiten enthielten und auch sehr sachlich waren, wurden gelöscht. Zensur eben, Wahrheit unerwünscht. Lügen sind willkommen.
      Auch wenn man immer wieder versuchte viele Kommentatoren auf belegte Wahrheiten hinzuweisen, wurde man gelöscht oder von einigen Kommentatoren diffamiert.
      Ich weiß gar nicht wie oft ich darauf hingewiesen hatte, auf sogenannte “Behörden“ oder anderes wie “Wahlen“ usw., doch die meisten scheinen es einfach zu ignorieren und ziehen ihr Ding durch, und lassen sich von Lügenmedien weiter an der Nase herumführen.
      Von daher habe ich all meine Kommentare gelöscht, so gut es eben ging, obwohl löschen ja so ’ne Sache ist da das Netz ja nie vergißt, und habe Yahoo byebye gesagt.
      Ich könnte noch einiges negatives über Yahoo schreiben, doch das würde hier den Rahmen sprengen.
      Ich für meinen Teil sage: Nie wieder Yahoo, da ist man schon wesentlich viel besser bei News Top-Aktuell aufgehoben.
      Meine Erfahrung.

      LG, und ein schönes Wochenende für Sie.

      Berni

      Berni

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