Arbeitsagentur wegen Unfähigkeit geschlossen

 

Arbeitsagentur wegen Unfähigkeit geschlossen

 

An der Eingangstür zur Agentur für Arbeit in Teterow war am Dienstag der Türknauf mit einer Kette umwickelt.

Außerdem fanden sich an der Tür zwei A4-Blätter mit der Aufschrift: „Aufgrund von Unfähigkeit unserer Mitarbeiter ist das Amt vorübergehend geschlossen“.

Die A4-Blätter stammten natürlich nicht von der Firma Arbeitsagentur, denn dann wäre man ja ausnahmsweise mal ehrlich gewesen.

Wer sie an der Tür angebracht hatte, versucht jetzt hoheitsrechtlich unbefugterweise die Firma „Polizei“ herauszubekommen, denn die ermittelt jetzt allen Ernstes wegen „übler Nachrede“.

Hier noch mal der Text: „Aufgrund von Unfähigkeit unserer Mitarbeiter ist das Amt vorübergehend geschlossen“.

Komisch. Wir können da irgendwie gar keine üble Nachrede feststellen. Falsch ist lediglich, dass es sich nicht um ein Amt, sondern um eine Firma handelt, die gar nicht vorübergehend geschlossen war.

Schauen wir doch mal, was das Strafgesetzbuch dazu so auswirft:

§ 186
Üble Nachrede

Wer in Beziehung auf einen anderen eine Tatsache behauptet oder verbreitet, welche denselben verächtlich zu machen oder in der öffentlichen Meinung herabzuwürdigen geeignet ist, wird, wenn nicht diese Tatsache erweislich wahr ist, mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe und, wenn die Tat öffentlich oder durch Verbreiten von Schriften (§ 11 Abs. 3) begangen ist, mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

Seltsames Gesetz, denn das beißt sich irgendwie mit den Grundrechten. In Art. 10 (1) der EMRK steht geschrieben: Jede Person hat das Recht auf freie Meinungsäußerung.

Noch mal zurück zu § 186 des Strafgesetzbuches: …wird… mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe und, wenn die Tat öffentlich oder durch Verbreiten von Schriften (§ 11 Abs. 3) begangen ist, mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

Ah ja. Und wer soll einen bestrafen? Ein Scheinrichter etwa, der ohne Tätigkeitsgenehmigung der alliierten Militärregierung, ohne Beamtenausweis, ohne Bestallungsurkunde, ohne Gerichtsverfassungsgesetz, ohne rechtskonformen Geschäftsverteilungsplan, ohne Zivilprozessordnung und ohne Strafprozessordnung bei der Firma Scheinamtsscheingericht seinem justizkriminellen Job nachgeht!?

Gelächter hoch 10!

                                                                                                                                
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5 Antworten zu Arbeitsagentur wegen Unfähigkeit geschlossen

  1. Max sagt:

    Hoffentlich macht das Schule! Regelmäßig dutzende Schlösser.

  2. Aufgewachter sagt:

    Jobcenter-Mitarbeiter unterstellen Erwerbslosen Vermittlungshemmnisse, um sie der Arbeitslosenindustrie zur Verwertung zuzuführen.

    Nach der offiziellen Verschwörungstheorie der BA müsste ein junger qualifizierter, psychisch und physisch gesunder Erwerbsloser durch einen Arbeitsvermittler direkt in den ersten Arbeitsmarkt zu vermitteln sein.

    Lässt sich dieses Wunschdenken jedoch in der Praxis nicht verwirklichen, so werden die Ursachen nicht in der offiziellen Verschwörungtheorie der BA gesucht, sondern beim Erwerbslosen. Und wer suchet, der wird schließlich fündig, so die gängige Verschwörungspraxis der BA.

    Immer mehr unqualifizierte Jobcenter-Mitarbeiter finden bei gut qualifizierten Erwerbslosen sogenannte Vermittlungshemmnisse, die als Grundlage dazu herhalten sollen, sie dennoch zu verwerten, nämlich in teuren „Bildungs-Maßnahmen“, die Vermittlungshemmnisse beseitigen sollen, die es gar nicht gibt.

    Viele Jobcenter-Mitarbeiter sind schon psychisch mit sich selbst überfordert, also berufsunfähig aus reiner Unfähigkeit für diesen Beruf, da erwartet die BA noch von ihnen, die Erwerbslosen in drei Verwertungskategorien- oder Gruppen mit aufsteigenden Vermittlungshemmnissen (VH) einzuordnen, welche wie folgt zu verwerten seien:

    a) Informationskunde = keine VH, 1. Arbeitsmarkt („freie Wirtschaft“)
    b) Bedarfskunde = leichte VH, 2. Arbeitsmarkt („Zeitarbeit)
    c) Betreuungskunde = schwere VH, 3. Arbeitsmarkt („gemeinn. Einrichtungen“)
    d) Dauerkunde = sehr schwere VH, 4. Arbeitsmarkt („Bildungseinrichtungen“)
    e) Elitärkunde = überhaupt keine VH, nicht verwertbar*, nicht sanktionierbar*

    * da völlige geistige Überlegenheit im und außerhalb des Jobcenters durch die Anwendung der berühmt berüchtigten und gefürchteten 194 Hartz-4-Tipps.

    Immer mehr Erwerbslose haben jedoch diese gängige Verschwörungspraxis durchschaut und wollen sich nicht mehr von der „Arbeitslosenindustrie“ verwerten lassen. Sie alle unterschreiben seit neuester Zeit einfach keine Eingliederungsvereinbarungen und auch keine Maßnahmeverträge mehr. Das bedeutet in der Praxis : Nie wieder 1-Euro-Jobs und nie wieder Maßnahmen.

  3. Aufgewachter sagt:

    Mittlerweile spielen die Erwerbslosen mit den unqualifizierten Jobcenter-Mitarbeitern YoYo …

    Sanktionsfreie Erwerbslose

    Das Bild des heutigen Erwerbslosen hat sich grundlegend geändert. Ein Erwerbsloser, der heute von seiner Fallmanagerin eingeladen und auf dem Flur im Jobcenter von ihr gebeten wird in ihr Büro zu gehen, hält ihr die Tür auf, nicht weil die Fallmanagerin eine Dame wäre, sondern weil der Erwerbslose ein Gentleman ist.

    Durch sein verführerisches After Shave, gepflegtes Äußeres und seiner zuvorkommenden Art bietet er der eifrig nach Ressentiments suchenden Fallmanagerin keinen Anlass ihn zu stigmatisieren, abzuwerten oder zu bevormunden. Die Fallmanagerinnen begreifen immer noch nicht, womit sie es bei den heutigen Erwerbslosen überhaupt zu tun haben.

    Mit einem perfekten Transferleistungsempfänger, geschaffen von der Elite durch Hartz-IV, um zu überleben. Kein Gewissen oder Furcht beeinflusst ihn, nur seine völlige geistige und verbale Überlegenheit übertrifft noch seinen nicht sanktionierbaren und nie endenden Langzeit-Leistungsbezug, also quasi genauso, wie bei den Fallmanagern selbst.

    Der Wind in den geschlossenen Büroräumen der Jobcenter hat sich schon lange gedreht. Nicht die Fallmanagerinnen stellen sanktionsbewährte Fangfragen, sondern der freundliche Erwerbslose verhört nun seine Fallmanagerin. Beispielsweise, ob sie überhaupt qualififiziert sei ein fachgerechtes Profiling, einer Eignungs- und Verwendungsprüfung mit ihren Kunden durchzuführen.

    Der freundliche Erwerbslose von heute harkt solange durch den Einsatz gezielter und multipler rhetorischen Fragen nach, bis die Fallmanagerin den Termin offiziell für beendet erklärt, unter Tränen aus dem Büro ´rausläuft oder Verstärkung durch den Herbeiruf weiterer unqualifizierter Kolleginnen sucht, weil die allermeisten mit sich selbst völlig geistig überfordert sind.

    Das soll den scheinbar eiskalten Erwerbslosen von heute aber nicht davor abhalten nunmehr beide Jobcenter-Mitarbeiterinnen danach zu fragen, was sie denn beruflich machen würden, wenn sie nicht gerade, als Transferleistungsempfängerinnen getarnt als Fallmanagerinnen beim Jobcenter sitzen und so tün würden, als wenn sie arbeiten täten.

    Fragen, ob es nicht auch eine sinnvollere Arbeit gäbe, die weitaus weniger „staatliche“ Mittel in Anspruch nehmen, gehören zum Grund-Repertoire seines scheinbar nie endenden für Jobcenter-Mitarbeiter offensichtlich qualvollen Fragenkatalogs seiner unersättlichen Neugier, die mittlerweile einen Teamleiter, einen Juristen und den Geschäftsstellenleiter in das Büro gezogen haben.

    Aber auch mit nunmehr fünf Jobcenter-Mitarbeitern im Büro seiner Fallmanagerin wird der moderne „Mr. Body Love“ in Gestalt des Erwerbslosen mühelos fertig und antwortet lässig auf die eindringliche Bitte aller Anwesenden die Eingliederungsvereinbarung doch endlich zu unterzeichnen, daß er jetzt gar nichts mehr unterschreiben würde.

    Als die beiden Fallmanagerinnen und ihre Teamleiterin anfingen zu zittern, schritten Jurist und Geschäftsstellenleiter ein und meinten, daß dann gegen ihn ein Eingliederungsverwaltungsakt erlassen würde und er dann für Maßnahmen sich zur Verfügung halten müsse, um seine Vermittlungshemmnisse beseitigen zu lassen.

    Daraufhin meinte „Mr. Body Love“, daß er sich von den unqualifizierten Fallmanagerinnen keine Vermittlungshemmnisse unter den Anzug jubeln lasse und alle Anwesenden, sich mal besser fragen sollten, ob sie nicht vielleicht selbst ein Vermittlungshemmnis seien und wieso sie denn alle keine Chance auf dem ersten Arbeitsmarkt hätten.

    Daraufhin schauten sich Jurist und Geschäftsstellenleiter sprachlos an und verließen das Büro, die immernoch zitternden Fallmanagerinnen meinten, daß der Termin offiziell beendet sei. In der kommenden Woche erschien der findige Mr. Body Love pünktlich beim Maßnahmeträger, unterschrieb jedoch nichts und wurde wieder mit einem Bestätigungsschreiben nach Hause geschickt.

    • Gelinda Mener sagt:

      Der Link läßt sich leider NICHT öffnen, weil „Seite ist nicht vorhanden“.

      News Top-Aktuell:

      Welcher link? Weder in den Kommentaren, noch im Artikel selbst befindet sich ein link.

  4. Gelinda Mener sagt:

    Daumem hoch — aber, die lassen sich immer was einfallen!

    Früher war es so, daß man als Kunde für wahrgenommene Bildungsmaßnahmen besser in der Transferleistung eingestuft wurde.

    News Top-Aktuell:

    Sogenannte „Bildungsmaßnahmen“. Es sind nämlich keine. Diese Maßnahmen dienen lediglich zur Statistikschönfärbung und dem Erhalt von Provisionen.

    Heute kann man sich glücklich schätzen, die Fahrkosten ersetzt zu bekommen. Wenn man dann noch auf Bus angewiesen ist, was in der Summe mit Stunden Wartezeit wegen ungünstiger Anschlußbusse verbunden ist und man daher – im doppeltem Sinne – im Regen steht, kann einem die Bildungsmaßnahme mehr kosten, als nutzen.

    News Top-Aktuell:

    Die sogenannte „Bildungsmaßnahme“ nutzt nur der Statistik und dem Arbeitsvermittler.

    Wenn man dann noch sein Kind zu/bis zu bestimmten Zeiten aus der Einrichtung holen muß und deshalb auf andere angewiesen ist …. kann es einem bildungshungrigen Menschen wirklich vergehen.
    Oder, wie es heutzutage auch sein kann, daß man seinem Schulkind nicht beistehen kann – weil man ja auf der Schulbank sitzt – , wenn es aus irgendwelchen unverschuldeten Gründen Probleme mit dem Rück- oder Hintransport von oder zur Schule gibt, hat das auch wieder weiterreichende unangenehme Folgen.

    Es gibt auch keinen Anlaufpunkt betreffs Anschlußbusse-Regelund/Beschwerdeführung, denn die Transportfirmen haben Nachauftragnehmer, wobei es ja schon an der vermittelnden Stelle scheitern kann.

    Sollte man tatsächlich an der entsprechenden Stelle telefonisch ankommen, war und ist das am Ende für künftige ähnliche Fälle auch nicht weiterführend oder klärend. Es ist eben keiner Schuld oder zuständig und das Kind hat die Angelegenheit auszubaden.

    Was hatten wir doch vor Zeiten der 90er Jahre für geordnete, geregelte, goldene Zeiten. Man weiß eben erst hinterher, wenn man nicht mehr hat, was man hatte, was man verloren hat.

    News Top-Aktuell:

    Die vermeintlich „geordneten“, „geregelten“, und „goldenen Zeiten“ waren lediglich eine Illusion. Der Unterschied ist nur, dass mit den Jahren alles stets noch viel schlimmer geworden ist, als es sowieso schon war.

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