Super-GAU in Europa immer wahrscheinlicher

 

Super-GAU in Europa immer wahrscheinlicher

 

Schwere Unfälle in Kernkraftwerken und die radioaktive Verseuchung riesiger Gebiete sind womöglich viel wahrscheinlicher als bislang angenommen.

Ein Super-GAU pro Jahrzehnt! Diese Einschätzung stammt nicht etwa aus dem Argumentationsleitfaden einer radikalen Umweltgruppe, sondern von einem Max-Planck-Institut.

Es wurde durchgerechnet, welche Folgerungen aus den Katastrophen von Tschernobyl 1986 und Fukushima 2011 zu ziehen sind.

Westeuropa und besonders Deutschland müssten demnach im Mittel alle 50 Jahre damit rechnen, dass sich eine strahlende Caesiumwolke über dicht bewohnte Gebiete legt.

Das hätte für Deutschland die Konsequenz, dass mit 1,5 bis 12 Millionen Toten, allein nur in den ersten drei Wochen nach einem Super-GAU auf deutschem Boden zu rechnen ist. Von den Multimillionen weiteren Strahlengeschädigten ganz zu schweigen.

Auch hieße das: „Bye bye Deutschland!“ Würde hierzulande ein Super-GAU stattfinden, dann ist es durchaus möglich, dass das gesamte Land verstrahlt wird und nie wieder bewohnbar ist.

Bei der geistesgestörten Atomkraftmafia regt sich da natürlich Widerspruch:

„Die Abläufe in Tschernobyl und Fukushima waren jeder für sich sehr speziell. Es waren untypische Unfälle“, sagt Horst Löffler von der sogenannten „Gesellschaft für Reaktorsicherheit“ in Köln.

Solche Faseleien sind urtypisch für hirnamputierte Atomkraftwahnsinnige, die stets die Tatsache ignorieren, dass es nach einem Super-GAU mistegal ist, ob dieser nun „speziell“ oder „untypisch“ war.

Laut Risikobewertung sogenannter „Atomexperten“ aus den sechziger/siebziger Jahren, sei mit einem Super-GAU höchstens alle 10.000 Jahre zu rechnen.

Zieht man heute Bilanz, liegt diese Behauptung zu 99,88 Prozent daneben – Tendenz steigend.

Harrisburg 1979, Tschernobyl 1986, Fukushima 2011. Das sind bereits drei Reaktorkatastrophen in nur 37 Jahren.

Der Beinahe-GAU im elsässischen Fessenheim 2014 und die maroden belgischen Atommeiler Tihange und Doel zeigen, wie nah wir in Europa, in Deutschland einer Reaktorkatastrophe sind, die uns unmittelbar treffen könnte.

Vor radioaktiven Strahlen lassen sich eben keine Grenzen schließen und das Risiko steigt jede Sekunde!

 

 

Weltweit gibt es ca. 440 aktive Kernkraftwerke und jedes einzelne davon ist eine tickende Zeitbombe mit unüberschaubarer Zerstörungskraft!

Drei große Reaktorkatastrophen

Fukushima bedeutet „Insel des Glücks“. Auf heutigen Fotos sieht man hunderttausende schwarze Big-Bags, fein säuberlich zu Quadraten zusammengestellt. Ästhetik der Katastrophe – von Glück keine Spur.

Das sind Japans Zwischenlager für die verstrahlten Hinterlassenschaften der Super-GAUs.

Erst kürzlich soll das Schild am Eingang der Geisterstadt Futaba abgenommen worden sein. „Atomkraft – Energie für eine leuchtend helle Zukunft“, stand darauf.

Sie hätten es wissen müssen. Sie hätten lernen können aus den Katastrophen von Harrisburg (Pennsylvania), wo es am 28. März 1979 zur teilweisen Kernschmelze des fabrikneuen Atommeilers kam.

 

 

Weil der Reaktor nicht explodierte, wie sieben Jahre später in Tschernobyl, ging dieser Ernstfall verhältnismäßig glimpflich aus, wurde aber von der Menschheit kaum wahrgenommen.

Anders der Super-GAU von Tschernobyl am 26. April 1986. Der Fallout verteilte sich großzügig über Westeuropa.

Angesichts der eigenen Betroffenheit entwickelte sich, insbesondere in der westdeutschen Bevölkerung, eine kritischere Haltung gegenüber Atomenergie.

Das folgende Video ist ein Zusammenschnitt aus dem Jahre 2012, bezüglich Sicherheit usw.

 

 

Der Atomausstieg, den die sogenannte „Bundesregierung“ 2011 unter dem Eindruck der Reaktorkatastrophe von Fukushima beschloss, wähnt leider viele Menschen in Sicherheit.

Diese Sicherheit ist trügerisch: Nicht nur, weil in Deutschland bis 2022 immer noch Reaktoren laufen sollen, die allein wegen ihres Alters ein hohes Gefahrenpotenzial darstellen.

Vor allem sind es aber auch die grenznahen Atommeiler unserer Nachbarländer, auf deren Gefährlichkeit wir keinen Einfluss haben.

Beschwichtigung, Verharmlosung, Vertuschung

Erst vor wenigen Tagen wurde bekannt, dass bereits am 9. April 2014 im Atomkraftwerk Fessenheim im Elsass, Wasser im Reaktorblock I eingedrungen und in tiefere Gänge gelaufen war.

 

 

Das Krisenteam entschied, das Werk abzuschalten, doch die Steuerstäbe ließen sich nicht mehr bewegen. Das dürfte sich dann wohl in etwa so abgespielt haben:

 

 

Daher wurde – das erste Mal in der Atomgeschichte – Bor in das Kühlsystem eingeleitet, um die Kettenreaktion zu unterbrechen.

Der Internationalen Atombehörde wurde der Vorfall zwar gemeldet, jedoch die Einleitung von Bor verschwiegen.

Das war dicht dran am ersten Super-GAU in Europa! Fessenheim ist mit 39 Jahren das älteste Atomkraftwerk Frankreichs und hat noch ein Jahr Laufzeit. Ein Jahr, in dem alles passieren kann, zu jeder Sekunde!

 

Super-GAU in Europa immer wahrscheinlicher.

 

Momentan wird bei unseren französischen Nachbarn außerdem über eine Laufzeitverlängerung auf 50 Jahre diskutiert. Die Risiken würden dadurch drastisch erhöht werden.

Alt und marode. Das kennzeichnet das belgische Atomkraftwerk Tihange unweit der deutschen Grenze. Trotz der mehr als 2000 Risse soll der Reaktor noch Jahre weiter laufen.

Je länger der Meiler laufen wird, umso anfälliger wird er, so die Tatsache. Die Risse im Stahlmantel könnten zu Belastungen im Druckbehälter führen – Wasserstoffmoleküle könnten aus dem Kühlwasser ins Metall wandern und die Risse weiter aufsprengen.

Ein Risiko, mit dem auch das Niedersächsische AKW Grohnde behaftet ist.

 

Super-GAU in Europa immer wahrscheinlicher..

 

Städte und Gemeinden in der grenznahen Region Aachen bereiten sich bereits auf den Ernstfall vor.

Außerdem haben sie Klage eingereicht, gegen den Betrieb der belgischen Risiko-Meiler. Die Belgische Regierung verbittet sich indes jede Einmischung.

Wohin werden wir gehen?

Gerade weil sich radioaktive Strahlung nicht an der Grenze zurückschicken lässt, ist das Ganze keine interne Landesangelegenheit.

Dass in den nächsten Jahren oder vielleicht sogar schon bald ein Super-GAU in Europa passiert, wird angesichts der maroden Reaktoren immer wahrscheinlicher.

Darum müssen wir darauf bestehen, dass auch in unseren Nachbarländern die Reaktoren umgehend abgeschaltet werden!

Sämtliche Bevölkerungen dieser Welt haben sich zu erheben und die geistesgestörten Betreiber dieser Todesmaschinen zu zwingen, den Wahnsinn sofort zu beenden! Unbedingt!!

Wenn in Europa ein Super-GAU passieren würde, dann würden wir selber zu Flüchtlingen. Nur wo wird der Ort sein, an den wir noch gehen könnten?

                                                                                                                                
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2 Antworten zu Super-GAU in Europa immer wahrscheinlicher

  1. Tom sagt:

    Das sind wahre Geistesgestörte und Psychopaten. Mega traurig!

  2. Santeri sagt:

    Hallo. Kaum den Beitrag gelesen und nun lese ich in der Russischen Nachrichten, das in Finnland bei einem Atomkraftwerk die Radioaktive Flüssigkeit aus gelaufen ist. Wer Russisch lesen kann hier ist der Link dazu:
    https://news.mail.ru/incident/25404654/?frommail=10

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