Das Märchen von Luxus und hochwertigen Nahrungsmitteln

 

Luxusbetrug - Das Märchen von Luxus und hochwertigen Nahrungsmitteln

 

„Was teuer ist, ist Luxus.“ „Was teuer ist, ist besser als das, was günstiger ist.“ Auf diese Märchen wird leider immer wieder hereingefallen.

Manche glauben, echten, teuren Kaviar zu futtern, doch leider handelt es sich dabei womöglich um etwas ganz anderes, wovon die „Hei tei teis“ und „Schi Schi-Fans“ gar nichts mitbekommen.

Manche Leute kaufen scheinbar luxuriöse Dinge, weil sie ihre Minderwertigkeitskomplexe damit wegzubekommen hoffen.

Teuer hatte aber noch nie etwas mit Luxus oder mit besserer Qualität zu tun, sondern viel mehr mit der Geldgier der Anbieter und mit der Dummheit der Konsumenten.

Das mag jetzt so manch´ geistiges „Luxuskind“ überraschen, doch man braucht sich nur umzuschauen, um dies feststellen zu können.

Nehmen wir zum Beispiel ein Kilogramm Filet vom Rind. Im normalen Handel ist sowas für 20 bis 40 Euro zu haben, was bereits weit überzogene Preise sind.

Im Internet hingegen fängt die Preisgestaltung bei ca. 40 Euro erst an und nach oben ist da keine Grenze gesetzt.

Es finden sich Anbieter, die für ein Kilogramm Rinderfilet 50 oder 70 oder sogar über 100 Euro verlangen. Ein und dasselbe, zu vollkommen unterschiedlichen Preisen.

Schaut man sich dann am Agrarmarkt um, so stellt man doch tatsächlich fest, dass ein Kilogramm Rind für ca. 2,60 bis ca. 3,80 Euro gehandelt wird, vom Endkonsumenten aber das 10-, 20- oder auch 40-fache der Agrarmarktpreise verlangt wird.

Dazu werden dann rührende Geschichten erzählt, zum Beispiel die, von der „ganz besonderer Qualität“, wovon natürlich kein Wort wahr ist.

„Prämium, Deluxe, Gourmet“ und so weiter und so weiter. Die Verwendung solch´ absolut leerer Worthülsen kennt überhaupt keine Grenzen.

Das Ganze wird dann oft noch mit irgendwelchen fantastischen „Siegeln“ und „Zertifikaten“ aufgehübscht, und schon ist die Mogelpackung fertig.

Gerechtfertigt sollen überzogene Preise auch gern mit der Herkunft werden.  Zum Beispiel: „Rindfleisch aus Irland, von der Insel mit den saftig grünen Wiesen“, nur das kein einziges irisches Rind diese saftigen grünen Wiesen jemals gesehen, geschweige denn, sich davon ernährt hat.

So wie überall, werden auch irische Rinder in Mastbetrieben schlachtreif gezüchtet, und nicht etwa auf der saftigen, grünen Wiese handgestreichelt und bei bester Laune gehalten.

Fallen Sie in Ihrem eignen Interesse nicht auf die Masche mit dem irischen Rindfleisch herein, welches vom Endkonsumenten deutlich teurer zu bezahlen ist, als gleichwertiges Rindfleisch aus Deutschland.

Das Märchen, mit dem „Luxus“ und der „besonderen Qualität“, findet man nicht nur bei Fleischprodukten. Man finden diese Art Nepp praktisch in allen Bereichen.

Man kann sogar rund 50 Euro für zwei Flaschen Bier loswerden oder mehr als 500 Euro für ein Kilogramm billigen Zuchtlachs: „klick“

Auch in Restaurants kann es einem passieren, betrogen zu werden. Man bestellt zum Beispiel etwas von der Speisekarte, bekommt tatsächlich aber etwas ganz anderes, natürlich Minderwertiges.

Das folgende Video gibt ein wenig Aufschluss über den Nepp und Schlepp und Bauernfang:

 

 

Fazit: Man kann sich bezüglich Konsumgüter schlicht und ergreifend auf gar nichts verlassen. Lug und Betrug, soweit das Auge reicht.

Darum raten wir wie immer dazu, genau hinzuschauen oder besser gleich auf so einige Dinge zu verzichten, da der Betrug für Laien oftmals gar nicht zu erkennen ist.

Sommerzeit = Grillzeit! Da wird dann wieder abgepacktes, fertigmariniertes Fleisch gekauft, welches man besser im Laden liegen lassen sollte, denn die Sache ist nämlich die:

Man kann absolut nichts erkennen! Man kann nicht erkennen, ob das Fleisch frisch oder schon alt, also vergammelt ist.

Weder lässt die Marinade einen Blick auf das Fleisch zu, noch kann man riechen, in welchem Zustand sich dieses befindet.

Die Marinade macht ´s möglich, denn die verdeckt alles. Aus welchen möglicherweise gesundheitsgefährdenden Inhaltsstoffen die Marinade zusammengesetzt ist, erschließt sich zusätzlich nicht jeder und jedem.

Lassen Sie das marinierte Zeug darum besser im Laden zurück. Besorgen Sie sich lieber ein unmariniertes, unbehandeltes, frisches Stück Fleisch und basteln Sie sich Ihre Steaks und Marinaden selber.

Das empfehlen wir sowieso: Selbstversorgung! Selbst herstellen – selbst anbauen – selber machen eben.

Nur dann kann man sicher sein, nicht massiv betrogen und belogen zu werden. Nur so kann man dafür sorgen, sich unnötigen, billigen Zusatzstoffen zu entziehen, wovon einige sogar giftig sind.

                                                                                                                                
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2 Antworten zu Das Märchen von Luxus und hochwertigen Nahrungsmitteln

  1. Farid sagt:

    Ich geb euch zum Teil recht…… aber ich kauf bei meinem Metzger schon seit Jahren ein…

    News Top-Aktuell:

    Und was haben wir damit zu tun?

    Filet kostet da um die 70 €. Nicht 30-50 €.

    News Top-Aktuell:

    Da würde uns jeder Bissen im Halse stecken bleiben.

    Grund: Er hat ein Schild im Verkaufsraum wo er die Ware bezieht.

    News Top-Aktuell:

    Auf Schildern kann man alles behaupten.

    Das ist ein örtlicher Bauernhof den man auch besichtigen kann und der auch einen eigenen Laden hat. Ich war schon öfter da….Im Sommer sind die Tiere wirklich auf der Wiese.

    News Top-Aktuell:

    Und was beweist das?

    Fazit: Erkundigen wo das Fleisch herkommt. Billigfleisch egal ob Schwein, Rind oder Geflügel….ES IST IMMER MASSENTIERHALTUNG. Also Finger weg!!!!!!!

    News Top-Aktuell:

    Inkorrekt. Auch Landwirte verkaufen ihre Tiere an die Industrie. Pro Schwein gibt ´s etwa 30 Euro für den Landwirt.

  2. Frau Guddi sagt:

    Leider, so ist es und einfach nur noch zum kotzen………

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