Grundeinkommen: Gleiches Geld für alle – das Experiment

 

Grundeinkommen - Gleiches Geld für alle - das Experiment

 

Wenn jemand Geld bekommt, ohne dafür eine Gegenleistung erbringen zu müssen – hört er dann ganz auf zu arbeiten oder wird er vielmehr eine Tätigkeit aufnehmen, die er mag und die ihn erfüllt, aber vielleicht nicht gut genug bezahlt wird, um davon zu leben?

In Kürze startet ein Feldversuch in Kenia!

Das bedingungslosen Grundeinkommen wird immer wieder heiß diskutiert. Gegner und Befürworter kämpfen ähnlich erbittert. Die Befürworter können sogar mit Fakten aufwarten, doch die werden von den Gegnern natürlich wie immer lapidar abgewunken oder ignoriert.

 

Grundeinkommen - Gleiches Geld für alle - das Experiment.

 

Die US-Spendenorganisation GiveDirectly will nun noch 2016 mit einem Experiment im großen Stil beginnen.

Sie wird 6000 Menschen in Kenia ein monatliches Grundeinkommen zahlen. Genug zum Überleben, für mindestens zehn Jahre. Bedingungen für die Empfänger: keine.

Die vier Gründer von GiveDirectly kennen sich von den US-Universitäten Harvard und MIT, an denen sie wirtschaftliche Entwicklung studierten und nach der effizientesten Möglichkeit suchten, Armut zu bekämpfen. Am meisten Erfolg schienen Direktzahlungen zu versprechen.

2009 gründeten die Studenten GiveDirectly als eine Art privaten Spendenkreis. Zwei Jahre später öffneten sie die Organisation.

Schon im Dezember 2012 zahlten sie an erste zufällig ausgewählte Menschen in kenianischen Dörfern einen durchschnittlichen Jahreslohn – ohne Bedingung. Die Ergebnisse waren ermutigend.

Das Vorurteil, dass gerade die Ärmsten ausgezahltes Geld (im Unterschied zu Sachleistungen) vor allem in Alkohol oder Zigaretten investieren, ist neueren Studien zufolge nicht nur unbegründet , es ist auch kontraproduktiv.

Gerade die Ärmsten nutzen Geld offenbar viel besser , als es ihnen gemeinhin zugetraut wird. Spendenorganisationen weltweit gehen deshalb mehr und mehr dazu über, Bedürftigen Geld statt Sachleistungen zu geben.

GiveDirectly wird das Projekt in mehreren kenianischen Dörfern durchführen, voraussichtlich mit unterschiedlich hohen Zahlungen. Sicher ist nur: Innerhalb einer Gemeinschaft wird jeder die gleiche Summe erhalten, egal wie arm er ist und egal, ob der Nachbar weniger oder mehr Geld hat.

Begleitet wird das Experiment unter anderem vom renommierten indischen Wirtschaftswissenschaftler Abhijit Banerjee. Die Initiatoren wollen die Wirkung genau dokumentieren.

Dazu werden Mitarbeiter vor Ort auch vergleichbare Dörfer beobachten, deren Bewohner kein Grundeinkommen beziehen.

Die Ergebnisse aus Kenia dürften die Debatte in den kommenden Jahren stark beeinflussen, hofft GiveDirectly-Mitgründer Paul Niehaus.

Zusammengefasst: Die US-Spendenorganisation GiveDirectly will in einem Experiment testen, wie ein bedingungsloses Grundeinkommen wirkt.

6000 Menschen in Kenia sollen monatlich Geld ohne Gegenleistung bekommen, für mindestens zehn Jahre.

Davon erhofft sich die Organisation auch eine größere Akzeptanz für die Idee des Grundeinkommens.

Gleiches Recht für alle: Grundeinkommen

Viele Individuen bekommen schon seit langer Zeit ein Grundeinkommen, nämlich die Reichen.

Wenn der neugeborene Sohn eines Milliardärs nur die Hälfte dessen Kapitalerträge aus Zinsen und Dividenden auf ein Konto gutgeschrieben bekäme, dann hätte er im zarten Alter von nur 10 Jahre bereits den Gegenwert von 500 Häusern auf seinem Konto, ohne auch nur an Arbeit gedacht zu haben.

Das Grundeinkommen für alle bringt uns daher nicht nur der Gerechtigkeit einen Schritt näher – es ist auch längst überfällig.

 

Grundeinkommen - Gleiches Geld für alle - das Experiment..

                                                                                                                                
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3 Antworten zu Grundeinkommen: Gleiches Geld für alle – das Experiment

  1. Locke sagt:

    Ich dachte, die HLKO garantiert bereits ein bedingungsloses Grundeinkommen?

    News Top-Aktuell:

    Tut sie auch (in Verbindung mit den Genfer Konventionen). Nur wird das von den Politschwerkriminellen des hiesigen Landes und deren Schergen in den Scheinämtern leider ignoriert.

    Finanziert wird das ganze aus freiwilligen Steuerabgaben.

    News Top-Aktuell:

    Es zahlt niemand freiwillig Steuern. Die Menschen zahlen hierzulande Steuern, weil sie jahrzehntelang glaubten, dass sie das müssten. Müssen sie aber gar nicht, da nicht ein einziges gültiges Gesetz existiert, welches zur Zahlung von Steuern verpflichtet. Diese Tatsache spricht sich mehr und mehr herum, sowie viel weitere Tatsachen sich mehr und mehr herumsprechen, von denen niemand etwas wusste.

    Wozu bedarf es da einer Studie?

    News Top-Aktuell:

    Keine Studie, sondern ein Experiment.

  2. Oliver von der Decken sagt:

    Es geht doch gar nicht um das Flaschen sammeln, sondern um die Tatsache, dass hier in diesem einst so schönen und reichem Land die Verhältnisse in ein totales Ungleichgewicht gesetzt worden sind.

    News Top-Aktuell:

    Und Flaschen sammeln ist ein Resultat davon.

    Der Mindestlohn von 8,50 Euro ist eine lächerliche Farce und soll nur eine kleine Beruhigungsspritze der elitären Schicht für das untere Drittel sein.

    Wer rechnen kann ist klar im Vorteil : 167,3 Std mal 8,50 Euro macht 1422 Euro brutto sind Ca. 1060 Euro netto. Wer soll davon leben?

    Väter müssen eh aufstocken gehen bei dem Geld. Das Grundeinkommen ist unumgänglich, wenn man bedenkt, dass dieses Land jährlich 100.000.000.000 Euro in Worten einhundert Milliarden Euro ausgibt, damit seine Ausgaben von Bediensteten kontrolliert und abgerechnet werden können! Das sagt alles aus und steht für sich.

    Schönen Abend noch für alle.
    Gruß: Toto 99

  3. Mark Doren sagt:

    Ein BGE, per „Gesetz“, finanziert sich immer aus unfreiwilligen gezwungenen Leistungen und ist damit nicht freiheitlich.

    News Top-Aktuell:

    Wenn man alteingesessen denkt, mag das sein. Sie müssten sich von Ihrer alteingesessenen Denke allerdings mal lösen, und in neuen Bahnen denken. Es gibt nämlich auch ganz andere Möglichkeiten.

    Darum braucht man auch kein Experiment.

    News Top-Aktuell:

    Inkorrekt. Ein Experiment ist eine prima Idee, da es schließlich unterschiedliche Aussagen zum Thema gibt.

    Das Ausbeutergesindel sagt: „Das geht nicht“.
    Denkende Menschen sagen: „Das geht promblemlos“.

    Wir haben sogar schon errechnet, dass das problemlos geht. 🙂

    Die Kritiker dieser „Idee“ als Lapidare Argumentierer zu betiteln ist sehr Verdächtig.

    News Top-Aktuell:

    In unserem Artikel steht gar nichts von „lapidaren Argumentierern“. Verdächtig sind daher eher Sie, der uns etwas in den Mund zu legen versucht, was wir gar nicht geschrieben haben. Im Übrigen hat das eine Verwarnung gegen Sie zur Folge. Wir mögen sowas nämlich nicht. Sollte ein weiterer Kommentar von Ihnen erneut sowas oder sowas Ähnliches beinhalten, so landet Ihr Kommentar im Müll und Sie auf unserer Sperrliste.

    Hier wird doch immer gegen den Staat und die Steuern gewettert aber bei dem Thema BGE nicht mehr?

    News Top-Aktuell:

    Inkorrekt. Hier wird nicht „immer gegen den Staat gewettert“, da das hiesige Land erwiesen kein Staat ist. Man kann nicht gegen etwas „wettern“, was nicht existiert. Gegen Steuern wettern wir schon eher und das völlig zu Recht, da es hierzulande nun mal erwiesen kein einziges gültiges Gesetz gibt, welches zur Zahlung von Steuern verpflichtet.

    D.h. ihr wollt dafür Werben das diese Idee auf freiwilligkeit beruht damit jeder die gleichen Chancen hat? hehe

    News Top-Aktuell:

    Inkorrekt. Das geht aus unserem Artikel auch gar nicht hervor. Wir werben für ein bedingungsloses Grundeinkommen, damit die Menschen freier leben können. Weiteres zum Thema finden Sie übrigens hier: https://newstopaktuell.wordpress.com/category/bedingungsloses-grundeinkommen-utopische-spinnerei-oder-machbar/

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