TEPCO bestätigt Verschleierung der Fukushima-Kernschmelze

 

TEPCO bestätigt Verschleierung der Fukushima Kernschmelze

 

Noch vor ca. zwei Monaten behauptete der Energieversorger TEPCO nach wie vor, es sei zu keiner Kernschmelze gekommen, obwohl die ganze Welt weiß, dass das eine infame Lüge ist.

Kurzum: Mehr als 5 Jahre nach der größten nuklearen Katastrophe aller Zeiten versuchte TEPCO noch immer zu vertuschen und zu verschleiern. Das hat sich nun geändert.

Der Präsident der Tokyo Electric Power Company hat eingestanden, dass das Energieversorgungsunternehmen die Reaktorkatastrophen des Kernkraftwerks Fukushima Daiichi verschwieg, die gleich nach dem Erdbeben und Tsunami im März 2011 passierten.

 

TEPCO bestätigt Verschleierung der Fukushima Kernschmelze.

 

Im Nachhinein hilft das Betroffenheitsgeheuchel niemanden, denn die Katastrophen sind passiert und die daraus resultierenden Schäden sind schon heute gigantisch.

Die Blöcke 4 bis 6 waren damals wegen Wartungsarbeiten zufällig außer Betrieb. In den Blöcken 1 bis 3 scheiterten jedoch trotz Schnellabschaltung alle Versuche, die Katastrophe zu verhindern.

Nachdem die Kühlmechanismen mangels Stromversorgung ausgefallen waren, versuchte man die Reaktoren von außen zu kühlen, was allerdings völlig sinnlos war.

Man kann sich das vereinfacht in etwa so vorstellen: In einem geschlossenen Stahlbehälter lodert ein Feuer. Nun kommt die Feuerwehr und bearbeitet den Stahlbehälter von außen mit Wasser.

Ergebnis: Das Feuer im Innern lodert völlig unbeeindruckt weiter.

In einem geschlossenen Behältnis würde jedes Feuer bekanntlich irgendwann mangels Sauerstoff erlöschen. Bei Kernreaktoren ist das nicht der Fall, denn Kernspaltungsprozesse benötigen keinen Sauerstoff.

Man kann also einen Kernreaktor von außen mit Wasser bearbeiten so viel wie man will. Dadurch wird es innerhalb des Reaktors nicht großartig kühler.

Ausreichende Kühlung ist nur zu erreichen, wenn Wasser direkt an den Kernbrennstäben entlang geleitet wird. Nur so kann ausreichend Wärme abtransportiert werden.

Einen Reaktordruckbehälter von außen mit Wasser zu beträufeln interessiert die Kernbrennstäbe im Innern herzlich wenig, denn die werden heißer und heißer, bis sie schließlich schmelzen.

In allen drei Reaktoren kam es deshalb zur Kernschmelze und somit zum mehrfachen Super-GAU.

TEPCO beauftragte eine außenstehende Kommission, den Sachverhalt zu prüfen.

Am 21. Juni 2016 veröffentlichte diese Kommission einen Bericht, der zeigt, dass der ehemalige Unternehmenspräsident Masataka Shimizu den Mitarbeitern untersagte, das Wort „Kernschmelze“ zu benutzen.

Der derzeitige TEPCO Präsident Naomi Hirose sprach bei einer Pressekonferenz von einer ernsten Angelegenheit, was das Vertuschen der Kernschmelze betrifft.

Er sagte, es sei natürlich, dass die Öffentlichkeit dies als eine Verschleierung der Wahrheit interpretiert und entschuldigte sich dafür.

Fragt sich nur: Kann man sich dafür überhaupt entschuldigen?

Kann man sich dafür entschuldigen, eine Technologie in Betrieb genommen zu haben, die auf ganzer Linie Tod und Zerstörung mit sich bringt?

Kann man sich dafür entschuldigen, wenn man riesige Gebiete für alle Zeiten unbewohnbar gemacht hat?

Kann man sich dafür entschuldigen, millionenfach für Krankheit und Tod gesorgt zu haben?

Kann man sich dafür entschuldigen, das größte Weltmeer dieses Planeten radioaktiv verseucht zu haben?

Wie will man sich für all das entschuldigen? Das ist so viel Schuld, dass eine Entschuldigung gar nicht möglich ist.

Zurück zum Bericht: Der Bericht der Kommission zeigt auf, dass der damalige Präsident Anweisungen seitens des Premierministers der japanischen Regierung erhalten hat.

Dennoch ist unklar, wer genau die Anweisungen gab und was diese beinhalteten.

Der ehemalige Premierminister Japans, Naoto Kan, als auch der ehemalige Chefkabinettssekretär, Yukio Edano, stritten selbstverständlich ab, derartige Anweisungen gegeben zu haben.

 

TEPCO bestätigt Verschleierung der Fukushima Kernschmelze..

 

 

Experten zufolge, leiden etwa 600.000 Millionen Europäer unter den Auswirkungen der Strahlung. Bis zum Jahr 2056 werden etwa 240.000 neue Krebsfälle in Europa erwartet, von Japan ganz zu schweigen.

Bis zu 630.000 Terabecquerel Strahlung

Während man zuvor von bis zu 10.000 Terabecquerel pro Stunde sprach, wurden die von den Reaktoren 1, 2 und 3 ausgehenden Strahlungswerte später auf zwischen 370.000 bis 630.000 Terabecquerel „korrigiert“.

Radioaktivität VIER MAL höher als innerhalb der Evakuierungszone von Tschernobyl

Japan lässt Menschen außerhalb der Evakuierungszone in bis zu VIER MAL HÖHERER Radioaktivität vegetieren, als die wahrlich nicht besonders zimperliche ehemalige Sowjetunion den Menschen das „nach“ der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl zumutete.

Die Sowjetunion evakuierte bei viermal niedrigeren Verstrahlungsdosen, als die Regierung Japans.

Was kommt nach Stufe 7?

Fukushima ist zu einem radioaktiven Vulkan geworden. Japanische „Experten“ rechnen damit, dass es noch 10 Jahre dauern wird, bis das AKW abgebaut werden kann. Guten Morgen!

Wenn man heute ein intaktes Kernkraftwerk abbauen will, so kann man schon mal locker 60 Jahre dafür einplanen. Tschernobyl steht übrigens heute noch und strahlt.

Zwar wurde in Japan nicht die Menge an Radioaktivität in große Höhen transportiert wie in Tschernobyl, dafür ist aber das Meer sehr hoch radioaktiv belastet.

Wir raten daher erneut unbedingt davon ab, Meeresfrüchte aus dem Pazifik zu verzehren.

Schlussworte: Wir dürfen nicht glauben, dass hierzulande eine bessere Informationspolitik herrschen würde, wenn es zu einer Nuklearkatastrophe kommt.

Für uns folgt daraus vor allem: Wir müssen diese Todestechnologie schnellstens loswerden!

                                                                                                                                
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4 Responses to TEPCO bestätigt Verschleierung der Fukushima-Kernschmelze

  1. Sandra sagt:

    Fehler können immer passieren. Irrtümer nicht zuzugeben ist ein Verbrechen.

    News Top-Aktuell:

    Fehler können immer passieren. So weit, so richtig. Es ist aber kein Verbrechen, wenn man einen Irrtum nicht zugibt. Wenn das so wäre, dann wäre wohl so ziemlich jeder Mensch ein Verbrecher.

    Ein Verbrechen ist es, eine Technologie in Betrieb zu nehmen, die auf der ganzen Linie Tod und Zerstörung mit sich bringt. Das ist in der Tat ein Vebrechen. Das ist sogar ein Schwerverbrechen.

    Historisch betrachtet gib es mehrere tausende solcher Fälle. Das Medikament Aspartam wurde ja auch nicht postwendend eingestellt, als man die Auswirkung kannte. Man macht einfach fröhlich weiter und einige grinsen dabei, da sie wissen, das es ewig dauert, um die Beweise und eine Lobby zu haben.

    Gesellschaftliche Verantwortung ist leider Vielen völlig unbekannt.

    News Top-Aktuell:

    Da müssen wir Ihnen leider zustimmen, denn gesellschaftliche Verantwortung ist in der Tat vielen Leuten unbekannt.

  2. Sandra sagt:

    Jeder Einzelne trägt eine gesellschaftliche Verantwortung.

    News Top-Aktuell:

    Stimmt. Nur ist das leider vielen Menschen nicht bewusst oder egal.

    Wer auf bekannten Irrtümern aufbaut und diese erhält, hat auch die Verantwortung dafür zu übernehmen und zu tragen.

    News Top-Aktuell:

    Und was hat diese Aussage mit Tepco zu tun? Die Tepco-Schwerverbrecher haben sich nicht „geirrt“. Die haben ganz bewusst Verschleierung und Vertuschung betrieben, so wie die ganz bewusst eine Todestechnologie in Betrieb genommen haben.

    Schwachsinn erzeugt Schwachsinn.

    News Top-Aktuell:

    Schwachsinn kann aber auch zu Überlegungen führen, sodass aus Schwachsinn Sinn entsteht.

  3. Michael Knaack sagt:

    Pandemien und Seuchen zu erwarten.

    Aufgrund der atomaren Belastung im Pazifik und weltweit, finden überall Mutationen statt. Am schnellsten mutieren Viren und Bazillen.

    Folglich ist mit Seuchen und Pandemien in Zukunft zu rechnen, welt-weit.
    Philosophicus

  4. Sesostris sagt:

    Dem letzten Kommentar ist wohl nichts Nennenswertes mehr hinzuzufügen.

    Schon vor über 100 Jahren warnte bereits Nicola Tesla vor den Gefahren der damals gerade neu entdeckten Röntgen- und Gammastrahlung. Dieser Lichtgestalt war schon damals die Unbeherrschbarkeit dieser Kräfte klar ersichtlich.

    Im Bereich der Mikrobiologie gibt es die rasantesten Mutationen und da das Wasser uns alle verbindet, muss man kein Prophet sein, um zu erkennen, dass die schleichende Verstrahlung bereits den ganzen Globus umfasst, wenn man gerade auch die Altlasten vor Fukushima in diese Überlegungen und Beobachtungen mit einbezieht.

    In diesem hiesigen Landesgebilde werden seit über 30 Jahren Endlagerstätten wie Gorleben „geprüft“. Und im Himmel ist Jahrmarkt.

    Die Forschung hat seit Entdeckung dieser Kräfte im Grunde genommen die Pflicht, sich um die Entwicklung von Dekontaminierungs-Technologien zu bemühen, mehr noch um Technologien zur „Entstrahlung“ der Umwelt. Geister wie Tesla, von Neumann oder Einstein hätten das Potenzial dazu gehabt. Bei den heutigen Vertretern der Zunft sehe ich leider nur konzertierten Tunnelblick.

    News Top-Aktuell:

    Wenn Individuen Gesetze machen, dann heißt es: „du darfst nicht“.
    Bei den Naturgesetzen sieht das anders aus. Da heißt es nicht „du darfst nicht“, sondern du kannst nicht.

    Das Naturgesetz des natürlichen Zerfalls von radioaktiven Stoffen lässt sich nicht ändern. Aus diesem Grunde wird man da weder etwas beschleunigen, noch „entstrahlen“ können.

    Universalgelehrte mit dem Blick für komplexere Zusammenhänge sind auf dem Arbeitsmarkt kaum zu entdecken. Wer meldet sich freiwillig? Könnte lukrativ werden… Aber halt, da war ja noch etwas, dass die Menschheit mehr erregt: ein durchziehendes Tiefdruckgebiet verhagelt das „Public Viewing“! Skandal!

    Euch auf jeden Fall einen wohlverdienten und erholsamen Urlaub!!
    Nach so viel Einsatz zur Aufklärungsarbeit ist die kreative Erholungsphase mehr als verdient…

    News Top-Aktuell:

    Vielen Dank, dass Sie das genau so sehen wie wir. Wir sind auch in der Tat am Ende unserer Kräfte (wie jedes Jahr vor unserem Sommerurlaub).

    wann geht es denn los?

    News Top-Aktuell:

    Das teilen wir Ihnen mit Freude mit: Am 01. Juli 2016 ist unser erster Urlaubstag. 🙂 🙂 🙂

    GLG (nicht nur gelegentlich ;-))
    Sesostris

    News Top-Aktuell:

    Auch für Sie ganz liebe (nicht nur gelegentliche) Grüße. 😉 🙂

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