Denken lernen

 

denken-lernen

 

Die Frage lautet: Wird der Mensch blöd geboren oder erst nach seiner Geburt blöd gemacht? Darüber, dass er für gewöhnlich blöd ist, kann kein Zweifel bestehen:

Wer die alteingesessenen Massenlügenmedien konsumiert, an Götter und Geister glaubt, sich an sogenannten „politischen“, sogenannten „Wahlen“ beteiligt und sich ausnehmen lässt, wie eine Weihnachtsgans, muss erbärmlich blöd sein.

Es gibt allerdings auch krankheitsbedingte Dummheit, in Form von Credomanie (Glaubsucht), welche ihren Ursprung in tierischen Erblasten hat und eine der unerschöpflichsten Quellen menschlicher Fehleinschätzung ist.

Glaubsüchtigkeit ist die Grundlage vieler hartnäckiger menschlicher Fehlvorstellungen.

Einmal gewonnene Überzeugung sind oft sehr festgefahren. Selbst an fiktiven Zusammenhängen halten Credomanieerkrankte unbeirrbar fest.

Oft ändert sich daran auch dann nichts, wenn diese Zusammenhänge in wissenschaftlichen Experimenten widerlegt worden sind. Das soll aber nur der Fairness halber erwähnt sein.

Die „Kommunisten“ glaubten, die Ursache der Verblödung in den wirtschaftlichen Verhältnissen erkennen zu können.

Gelänge es, den Kapitalisten die Verfügungsgewalt über die Produktionsmittel zu entreißen, würde ein verändertes Sein auch das Bewusstsein ändern.

 

denken-lernen

 

Doch irgendetwas muss, auch ohne BILD, RTL, Pfaffen, Unternehmer und ihre parlamentarischen Interessenvertreter, den prognostizierten Mechanismus gestört haben.

Die Menschen in den ehemaligen „sozialistischen Staaten“ entsprechen auch nach Jahrzehnten „sozialistischer“ Herrschaft keineswegs den Erwartungen eines neuen Typs Mensch.

Immer wieder wurde auch hierzulande versucht sich in den Verhältnissen des Unrechts kommod einzurichten, so überhaupt in ´s Bewusstsein gedrungen war, dass man im Unrecht lebt, pausenlos belogen, betrogen, versklavt, beraubt und ausgeplündert wird.

 

 

Beliebte Standardsprüche des trägen Deutschen:

„Dafür habe ich keine Zeit….“
„Das war schon immer so….“
„Da kann man ja sowieso nichts gegen machen….“
„Uns geht ´s doch noch gut….“

Der träge Deutsche versucht(e) sich all das ohne Unterlass ständig einzureden, um ja nicht aktiv werden zu müssen, denn das hätte ja sonst zur Folge, den breitgesessenen Quadratarsch vom Fernsehsofa zu erheben und die Komfortzone zu verlassen.

Da das sehr unkomfortabel sein kann, klopft man lieber uralte, längst abgefrühstückte dumme Standardsprüche und meint, in diesen wirkungsvolle Ausreden für seine Gleichgültigkeit und Trägheit gefunden zu haben.

Anscheinend ist oder war das Bewusstsein eine sehr träge Masse und fast immun gegenüber der Aufklärung, soweit ihr Nutzen nicht unmittelbar, am besten ökonomisch erkennbar ist.

Wer also immer noch auf die Entwicklungsfähigkeit des Menschen hofft, muss zusätzlich die Ursachen der Dummheit überwinden.

 

denken-lernen

 

Dies kann nur gelingen, wenn man erkennt, wie ein Mensch zu dem wird, was er ist.

Da unser Denken und mentales Fühlen aus einem Lernprozess entsteht, ist es notwendig, das Lernen zu analysieren und zu verstehen.

Jeder Mensch lernt, ob er nun will oder nicht. Doch die Qualität des Lernens kann sehr unterschiedlich sein.

Am Anfang jedes Lernens steht die Wahrnehmung. Das von der Mutter abgenabelte Baby ist mit seiner Geburt einer Vielfalt wechselnder Sinneseindrücke ausgesetzt: hell, dunkel, warm, kalt, laut, leise.

Mit der Geburt beginnt die von außen initiierte Vernetzung des Gehirns. Unmittelbar nach der Geburt ist das Baby noch fast blind und taub.

Auch sein Schreien ist nicht kommunikativ, sondern vegetativ wie das Keuchen oder Furzen eines ausgewachsenen Menschen, doch jede Wahrnehmung wird im Hirn des Babys registriert und durch Vernetzung von Hirnzellen gespeichert.

Jede Vernetzung wiederum erweitert die Wahrnehmungsfähigkeit: Aus Schatten werden Formen und Farben, aus Lärm Töne, aus Luft Gerüche.

Dieser Differenzierungsprozess, der völlig unbewusst abläuft, ist ein grundlegender Lernvorgang.

Aus ihm entsteht durch Wiedererkennen der Intellekt mit seinen kombinatorischen Fähigkeiten.

Brüllte das Baby anfangs, weil es brüllen musste, entdeckt es nach einiger Zeit, dass Brüllen Wirkung zeigt in Form von Zuwendung eines großen, noch keineswegs als Mensch, geschweige denn als Mutter oder Vater erkannten Lebewesens. Sein Brüllen wird kommunikativ und fast schon bewusst eingesetzt.

Pech hat das Baby, wenn es nur behütet und geschont wird. Denn nicht die Sinneseindrücke an sich, sondern deren Vielfalt, Unterschiedlichkeit bestimmen den Grad und die Geschwindigkeit der Vernetzung.

 

denken-lernen

 

Gleichförmigkeit führt noch nicht zur Verblödung, jedoch beschränkt sie das intellektuelle Potential.

Noch ahnen wir es nur, aber die Hirnforschung wird es nachweisen: Die Vielfalt frühester Sinneseindrücke ist konstituierend für das Denkvermögen im Alter.

Was wir gerne essen und nicht riechen können, ob wie Rhythmen oder Melodien mögen, wird in den ersten Lebenswochen noch nicht entschieden, jedoch nahegelegt.

Bereits in dieser frühen Lebensphase entsteht jener Schatten, welchen zu überspringen den meisten erwachsenen Menschen so schwer fällt.

Auch das behütete, also isolierte Baby, erlebt genügend Impulse, um ein funktionsfähiges Gehirn zu entwickeln.

Allerdings wird es dessen Potential kaum ausschöpfen können, weil es stets unterfordert war.

Je mehr Gelegenheit es findet, Gegenstände zu ertasten, Formen wiederzuerkennen, desto häufiger wird es durch Probieren, Kombinieren, Zusammenpassendes und Unterschiedliches entdecken und dabei logisches Denken und Abstrahieren lernen.

Zum Beispiel das Muster Tisch wird über ein Wiedererkennen gespeichert, bis es abrufbar ist, ohne einen Tisch zu sehen.

Die Feststellung scheint nur so lange banal, wie sie nicht auf das Verständnis von Wissenschaft und Kultur übertragen wird.

Die Hirnentwicklung erst erlaubt die bewusste Steuerung von Muskeln. Das Kind gewinnt nach und nach Kontrolle über seine Bewegungen, seinen Stuhlgang, seine Artikulation.

Letztere befähigt es, Sprache durch Hören zu lernen. Es registriert, dass bestimmte Lautverbindungen bestimmten Gegenständen und/oder Menschen, sowie Aktionen zugeordnet sind.

Die Körper-, also Muskelbeherrschung ermöglicht dem Kind, die Lautverbindungen zu imitieren – die Logikfähigkeit erlaubt es ihm, gespeicherte Lautverbindungen zur Benennung von Vorgängen zu kombinieren.

So eignet es sich die Sprache, dieses unersetzliche Werkzeug des Denkens an.

Auf der Basis von Einheiten (z.B. seinen Fingern) lernt es Rechnen. Ganz abgesehen davon, dass die Erkenntnis von Einheiten grundlegend ist für die Entstehung eines Ichbewusstseins, fördert das Rechnen auch schon in seiner primitivsten Form das Abstraktionsvermögen.

Lernen bedeutet also zunächst Abschauen, Nachmachen, was um so wirkungsvoller gelingt, je mehr Anregung vorhanden ist.

Es folgt die nächste Entwicklungsstufe: das soziale Lernen. Auch hierbei schaut sich das Kind Verhaltensweisen seiner Bezugspersonen ab, ohne sie verstehen zu können.

Eine Laune erfährt es ebenso als objektiv, wie einen Tisch – Launenwechsel daher als Irritation.

War das Lernen des funktionalen Denkens nur von der Vielfalt des Angebots, kaum von Ideologie bestimmt, wird beim sozialen Lernen all der ideologische Müll verinnerlicht, den die Bezugspersonen als Rollenverhalten, Gläubigkeit, etc. mit sich herumschleppen und unbewusst vermitteln.

Beim sozialen Lernen wird das Lernen zur Prägung. Wiederum ist dem Kind zu wünschen, dass es wenigstens das Korrektiv der Vielfalt erlebt.

Großfamilien können ein hilfreiches Korrektiv bieten – ein Elternpaar, mit seinen geschlechtsspezifischen Unterschieden, reicht als Korrektiv aber auch aus.

Doch Pech hat das Kind, dass einer/einem Alleinerziehenden ausgeliefert ist. Seine Orientierung dürfte dadurch sehr einseitig bleiben.

Noch bedeutsamer für das Denken, als die unzähligen ideologischen Deformationen durch blaue oder rosa Kleidung, durch Jungen- oder Mädchenspielzeug, durch Moral oder Willkür, ist das Maß an Vertrauen, das ein Mensch im frühesten Kindesalter gewinnen kann.

Nicht nur die Verlässlichkeit der notwendigen Fürsorge entscheidet darüber, ob Zuversicht oder Angst oder Gleichgültigkeit seinen Lebensweg begleiten werden.

Nur Menschenkinder, die als Menschen ernstgenommen, statt als lästig abgeschoben, respektive als Objekt einer Autorität missbraucht werden, können jenes Selbstvertrauen gewinnen, das eine eigenständige Entdeckung der Welt und schließlich die mutige Überprüfung der vorgefundenen Verhältnisse erlaubt.

 

denken-lernen

 

Das Maß an Selbstvertrauen entscheidet darüber, ob jemand nur intelligent, oder „pfiffig“, schlau und clever wird.

Wahrscheinlich bestimmen die Ergebnisse des funktionalen Lernens auch über den Mechanismus, den wir als „freien Willen“ bezeichnen.

Vieles spricht dafür, dass unser Hirn Entscheidungen fällt, bevor uns die Alternativen bewusst werden.

Entsprechende Messungen der Hirnforscher können aufgrund eingeschränkter Versuchsmöglichkeiten am lebenden Menschenhirn noch nicht als Beweise gelten.

Unsere Art des Denkens legt allerdings die Vermutung nahe, dass ein „freier Wille“ durchaus existiert, aber anders funktioniert, als wir uns das gemeinhin einbilden.

Die Haupttätigkeit unseres Hirns besteht darin, Vitalfunktionen, sowie andere Körperfunktionen zu steuern und Sinneseindrücke zu verarbeiten, die uns das Überleben ermöglichen.

Hierfür wäre jeder „freie Wille“ oftmals kontraproduktiv. Wenn einen ein gefährliches Tier anspringt, dann ist es besser, nicht erst lange nachzudenken und abzuwägen, sondern sofort zu reagieren.

Allerdings werden entsprechende Reaktionen auf Grund verschiedener Erfahrungen nicht bei allen Menschen gleich sein.

Man kann zurück oder vorwärts springen, hinter einem Hindernis Schutz suchen, die Hände vor dem Kopf reißen, vor die Brust, vor das Geschlechtsteil, weglaufen, sich abrollen lassen, versuchen das Tier zu packen und es mit einem Handkantenschlag außer Gefecht zu setzen. Einfach stehen bleiben ist nur selten sinnvoll.

Der Mensch, durchaus lernfähig, wird so reagieren, wie es schon einmal funktioniert hat, oder (wenn die Situation neu ist) wie es in einem Analogieschluss funktionieren könnte.

Zweifellos ist es ein Denkvorgang, der die Art unserer Reaktion bestimmt, doch geschieht dieser unbewusst.

Erst im Nachhinein können wir versuchen, unser Verhalten zu analysieren und zu verstehen.

Wie es Menschen gibt, die uns beim ersten Anblick sympathisch, gleichgültig oder unsympathisch sind, ohne dass wir unsere Empfindung wirklich begründen können, gibt es auch Ideen, gegen die wir uns sträuben, die uns nichts angehen oder uns begeistern.

Befragt, warum wir so reagieren, können wir erst nach einigem Nachdenken meist banale, oft vorgeschobene Begründungen nachreichen wie: die Nase, zu laut, zu leise, zu dick, zu dünn, zu schlau, zu blöd, Bartträger etc. – oder, wenn es um Ideen geht: falsch, nichts Neues, das ist es, gefährlich etc.

In jedem Fall berufen wir uns auf Voreinstellungen in uns, die uns reagieren ließen, bevor wir reagieren wollten.

Rationale Entscheidungen zu treffen dürfte davon abhängen, wie viel Zeit zur Verfügung steht, um über die Entscheidung nachzudenken.

Unser Bewusstsein ist gattungsspezifisch und zudem noch geformt durch subjektive Erfahrungen.

Wie ein Computer ist auch das menschliche Hirn theoretisch dazu in der Lage, alle Varianten zu prüfen. Wie beim Computer hängt das Ergebnis der Prüfung jedoch von den Eingaben, den Voraussetzungen ab.

Daher kann unser „freier Wille“ gar nicht dazu führen, etwas unbedingt rein Rationales zu tun, sondern uns bestenfalls helfen, etwas zu unterlassen.

Obwohl wir spontan oft falsch, weil voreingestellt reagieren, können wir mit Informationen und Disziplin durchaus adäquat denken und handeln, sowie „den inneren Schweinehund“ überwinden.

Egozentrik ist naturgegeben und gewiss eine Grundeigenschaft menschlichen Denkens. Die wünschenswerte Abstraktion dagegen, ist die mögliche Folge eines Denk- und Lernprozesses.

Ob wir allerdings zu einer Abstraktion fähig sind, hängt von den uns durch Wissensvermittlung gegebenen Möglichkeiten ab.

Wer ängstlich gemacht wurde in der Kindheit, wird kaum den Mut zum eigenständigen Denken entwickeln.

Wer autoritärer Abrichtung, Konsumorientierung, Gewalt, Glaube, Gefühlsduseligkeit etc. unterworfen war, wird, wenn ihn niemand eines besseren belehrt, in der Reproduktion der falschen Normen sein Leben fristen.

Niemand kommt als Nazi auf die Welt. Zum Nazi wird man erst durch Vorbild und Erziehung gemacht.

Ob jemand sein Leben lang Nazi bleibt, ist keine Frage von Glück oder Pech, denn über die Möglichkeiten der menschlichen Entwicklung entscheiden andere Aspekte.

Eigenveränderung ist abhängig von der Qualität des vermittelten sozialen und intellektuellen Denkens.

Die Volksweisheit „was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr“, ist unter diesem Aspekt betrachtet gar nicht so dümmlich, wie sie scheint.

Lange vor der Einschulung sind die Basisstrukturen unseres Denkvermögens geprägt.

Auch ohne Schule würde sich der Lernprozess fortsetzen, als Differenzierung der aus Erfahrung gewonnenen Grunderkenntnisse.

„Erst die Schule, wie immer sie auch organisiert sein mag, vermittelt intellektuelles Lernen“, wurde oder wird gerne behauptet.

„Keinem Kind ist einsichtig, warum es grammatikalische Regeln, Differentialgleichungen, Vokabeln, Geschichtsdaten, literarische und künstlerische Techniken lernen soll – und doch ist es dieses zunächst irrelevant scheinende Wissen, das uns Zusammenhänge, Irrtümer, Probleme und deren Lösungen erst erkennen lässt“, wurde oder wird gern behauptet. Ist das aber wirklich so?

Behauptet wurde und wird auch gern: „Wäre die Schule nur eine Agentur des intellektuellen Lernens, könnte ihre Bedeutung für die menschliche Entwicklung gar nicht überschätzt werden.“

Womöglich mag das ja alles stimmen, doch wenn es so ist, dann muss das mit einem überdimensional hohen Preis bezahlt werden.

Hauptsächlich war und ist die Schule immer noch eine Agentur der Abrichtung – betrieben und finanziert zur Erschaffung von marionettenartigen, funktionierenden Personal, welches das Konsumsystem aufrecht erhalten und gleichzeitig ausgebeutet werden soll.

Der Bildungskanon der Schule ist eben nicht der Aufklärung, sondern der Funktion als programmierter Bioroboter geschuldet.

 

denken-lernen

 

Nicht nur im Sportunterricht will sie Leistungsdenken erzeugen. Individuelle Fähigkeiten fördert sie nur dann, wenn sie der herrschenden Parasitenkaste nützlich sein könnten.

So gibt es unzählige Schulen für musisch, sportlich, mathematisch, ja sogar für abergläubisch begabte Kinder.

An wichtigen Dingen interessierte Kinder gelten dagegen eher als „suspekt“ und sind nicht förderwürdig.

Die wirkliche Misere des Schulwesens liegt nicht in der Pisakonformität, der Hierarchie der Schultypen, der Unterrichtsdauer und Klassengrößen, sondern in ihrer Zwittereigenschaft als Agentur des intellektuellen Verblödens und des gesellschaftlichen Funktionierens.

In der Erfüllung ihrer eigentlichen Aufgabe, nämlich der Normierung, trägt sie in der Regel wesentlich zur Verblödung der Menschen, also der künftigen Eltern bei.

Daher bedarf es einer neuen Pädagogik zur Entfesselung des menschlichen Denkvermögens.

 

denken-lernen

 

Es ist ein Skandal, dass junge Menschen Unmengen von Verbildungsschrott einpauken müssen, der allein der Stabilisierung von Herrschaftsverhältnissen und Leistungskontrolle dient, aber so gut wie nichts erfahren über den Prozess der nachgeburtlichen Menschwerdung, den sie als Eltern, Bezugspersonen, Ausbilder und Lehrer mitgestalten werden.

Nichts über die Ursachen von Ängsten und Desinformationen, unter denen sie als Erwachsene besinnungslos leiden werden.

Nichts über die Wirtschaftsverhältnisse, denen sie ausgeliefert sind.

Warum werden im Mathematikunterricht Teilflächen von Kirchenfenstern u. ä. berechnet und nicht Profitraten und Lohnentwicklungen?

Warum werden im Deutschunterricht die Dramen der Dichterfürsten und nicht die raffinierten, verblödenden Strickmuster von TV-Soaps behandelt?

Warum wird in den Schulen alles Mögliche gelehrt, doch so gut wie nichts, was wirklich wichtig ist?

Wer solche Fragen für rhetorisch hält, muss sich gar nicht rhetorisch fragen lassen, warum sie ihm rhetorisch erscheinen, sondern sich der einzig richtigen Antwort stellen:

Sie gelten als rhetorisch, weil sie zur Bewahrung der abartigen, parasitären Herrschaftsverhältnisse nie wirklich gestellt und schon gar nicht umfassend beantwortet werden durften.

Es steht jedoch jeder Lehrerin und jedem Lehrer frei, im Rahmen des vorgeschriebenen Mangelunterrichts solche Fragen zu diskutieren.

Wer sich dieser Aufgabe entzieht, wirkt trotz allem pädagogischen Engagement als Büttel. Nicht einmal als Büttel des Staates (denn den haben wir ja nicht, worüber die jungen Menschen in Schulen „seltsamerweise“ nicht unterrichtet werden), sondern als Büttel jener niemals legitimierten Schwerverbrecherclique, die den Scheinstaatsapparat zur Durchsetzung ihrer Herrschaftsinteressen nutzt, um die Bevölkerung versklaven, berauben und ausplündern zu können.

Wenn „Sie“ oder „Er“ nun glaubt, viel klüger als die breite Masse zu sein, weil „Sie“ oder „Er“ studiert hat, dann wird sich leider geirrt: Wer studiert hat, wurde lediglich etwas länger und auf höherem Niveau verblödet.

Bezahlt von der Bevölkerung hat die Schule nur der Bevölkerung und niemand anderem zu dienen.

Gewiss ist es naiv, ausgerechnet von der Schule die Revolution der Köpfe zu fordern. Jede Aktion jedoch, propagandistische Lerninhalte durch selbstständiges Denken zu entlarven, ist aller Mühen wert.

Da von Schulen, BILD und RTL, von Pfaffen und anderen Scheinheiligen, von Lügenpropagandisten und Lobbyisten, von Parteischauspielern und den „Propheten des drohenden Untergangs“ keine Aufklärung zu erwarten ist, bleibt als Hoffnungsträger nur der gesunde Menschenverstand, begleitet von eigenständiger Bildung.

Erfolgreiche Revolutionen kann man nicht einfach auf die Tagesordnung setzen, was auch gar nicht nötig ist, denn ausbrechen werden diese ganz von selbst.

 

denken-lernen

                                                                                                                                
https://newstopaktuell.wordpress.com/        News Top-Aktuell abonnieren

Lesen Sie bei uns, was NIE in der Zeitung steht! 

NEWS TOP-AKTUELL

Aktuelle Nachrichten, Schlagzeilen, „breaking news“ und Eilmeldungen aus aller Welt,
den Tatsachen entsprechend aufbereitet

 

2 Antworten zu Denken lernen

  1. Waage sagt:

    Hallo NTA-Team,

    erstmal vielen Dank für eure äußerst informativen Artikel.

    News Top-Aktuell:

    Gern geschehen. Vielen Dank für Ihren vielen Dank.🙂

    Habe bisher immer gerne mitgelesen und wollte auch mal einen Kommentar hinterlassen.

    News Top-Aktuell:

    Das freut uns.🙂 Dann schießen Sie mal los.

    Ein Lehrer, mit dem ich mich mal privat unterhalten habe, meinte mal zu mir, dass ich soviel hinterfragen würde.

    Meine Antwort war dann: weil ich merke, dass soviel falsch läuft und mich die Ursachen dafür interessieren. ( Lösungen natürlich auch ).

    Sätze oder Wörter wie „Das war ja schon immer schon so“, oder Verschwörungstheorie, fielen ebenso.

    Im Geschichtsunterricht zeichnete ein Lehrer einmal die Herrschaftspyramide auf – seis mit Pharao oder Kaiser und König an der Spitze, darunter Angehörige und Priviligierte, und die Breite Masse an Arbeitern mit wenig Einkommen und Rechten am Boden der Pyramide.

    Ich erklärte die Zeichnung. Der Lehrer lobte mich mit den Worten, er hätte es selbst nicht besser ausdrücken können, schloss das Thema dann aber mit den Worten ab: dass wäre ja heute nicht mehr so…

    News Top-Aktuell:

    Und da liegt der Lehrer leider falsch, da das heute durchaus nach wie vor so ist. Es haben sich lediglich die Bezeichnungen geändert. Was früher Sklaven waren, wird heute „Angestellte oder Arbeiter“ genannt. Was sich früher „Kaiser“ oder „König“ nannte, nennt sich heute „Kanzler“ oder „Präsident“.

    Geändert hat sich hingegen nichts. Sogenannte „Angestellte oder Arbeiter“ sind nach wie vor Sklaven, während sogenannte „Kanzler“ oder „Präsidenten“ nach wie vor schmarotzendes Parasitengesindel ist.

    Macht weiter so. Tolle Arbeit.
    Ein treuer Leser.

    News Top-Aktuell:

    Vielen Dank für Ihre freundlichen Worte und für Ihre Treue.

    Mit freundlichen Grüßen:

    News Top-Aktuell

  2. Eigenzitat sagt:

    “ es gibt keine uneingeschränkte Vollkommenheit, ehe sich die geistige Fähigkeit nicht vollendet hatt.
    von daher, was ist heute schon so gut, als das es morgen nicht noch besser sein könnte ? „

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: