Tschernobyl hat eine neue Schutzhülle bekommen

 

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Es geschah in den frühen Morgenstunden des 26. April 1986: Im Kernkraftwerk von Tschernobyl schlug ein Experiment fehl, mit dem der stellvertretende Chefingenieur Anatoli Stepanowitsch Djatlow einen totalen Stromausfall simulieren wollte.

Block 4 explodierte – der Reaktorbrand setzte gigantische Massen an Radionukliden frei.

Mehr als 30 Jahre danach scheint es in Tschernobyl langsam voranzugehen. Allerdings entstehen auch neue Risiken.

11. Februar 2013: Eine Versammlung in Slawutytsch. Die Kleinstadt ist nach der Havarie eilig für die Mitarbeiter des Kernkraftwerks und ihre Familien errichtet worden.

Jetzt diskutieren die Menschen auf einer Versammlung die Rückbaupläne. Ein Thema sind die Gefahren, die von den alternden Gebäuden ausgehen.

An diesem Abend ahnt niemand, dass eine der Befürchtungen am nächsten Tag Realität werden wird: Weil ein Stützträger nachgibt, bricht in der Maschinenhalle von Block 4 auf 600 Quadratmetern die Decke ein.

An diesem 12. Februar 2013 gab es weder Verletzte, noch wurde Radioaktivität freigesetzt, und auch die Arbeiten in der Umgebung des Havaristen wurden nach kurzer Unterbrechung fortgesetzt.

Deutlicher hätte der marode Zustand des ehemaligen „Kernkraftwerks namens W.I. Lenin“ wohl nicht vor Augen geführt werden können.

Untersuchungen ergaben, dass verschiedene Faktoren zu dem teilweisen Kollaps geführt haben. So sei Wasser durch Risse eingedrungen, und auch der Frost habe sein Übriges getan.

Die Maschinenhalle war als beheiztes Gebäude ausgelegt worden und setzte deshalb den winterlichen Minustemperaturen nicht genug entgegen.

Außerdem konnte die Dachkonstruktion nicht von innen inspiziert werden. Die Strahlung ist einfach zu hoch. Deshalb bemerkte niemand, wie stark die Korrosion an den Trägern genagt hatte.

Strahlende „Lava“ und gefährlicher Staub

Die Maschinenhalle steht direkt neben dem Sarkophag, der 1986 über dem Havaristen errichtet worden war.

Der ist das gefährlichste Bauwerk am Standort. So massiv, wie es wirkt, war es niemals. Der Zustand der Fundamente ist unbekannt.

Die Bauarbeiten des alten Sarkophags waren unter Lebensgefahr aller Beteiligten abgelaufen.

Wegen der extremen Strahlung wurden viele Elemente einfach nur aufeinander gestapelt und notdürftig zusammengeschustert.

Verankert wurde der Sarkophag an Querträgern und an einer Wand, die durch Explosion und Graphitbrand instabil geworden waren.

Obwohl die Querträger inzwischen verstärkt wurden, waren die Probleme nicht gelöst. Der Sarkophag, der wahrscheinlich 200 Tonnen an Uran und 1200 andere Radionuklide einschließt, war, ist und bleibt einsturzgefährdet.

Auch die Brandgefahr ist nicht zu unterschätzen: Das Gros des Nuklearmaterials liegt als „Corium“, bzw. als Mischung aus geschmolzenem Kernbrennstoff, Beton und Stahl vor. Ein Teil ist zu Staub zerfallen und ein Brand könnte große Mengen davon in die Umwelt freisetzen.

Nach mehr als 30 Jahren wurde der alte Sarkophag um Reaktorblock 4 nun von einer gigantischen neuen Hülle umschlossen.

 

 

„Anfang April ist die erste Hälfte des NSC (New Save Confinement) auf eine Warteposition vor dem Sarkophag gefahren worden“, beschreibt Balthasar Lindauer, stellvertretender Direktor der Abteilung für nukleare Sicherheit der EBRD.

72 Stunden dauerte es, die fast 12.800 Tonnen schwere Struktur über die 113 Meter hinweg zu bewegen.

Knapp 36500 Tonnen ist die gesamte neue Schutzhülle, das NSC schwer, und es bewegte sich extrem langsam.

In der Zeit, in der Usain Bolt 100 m läuft, kam das riesige Bauwerk auf Schienen etwa 2,5 cm weit. Da werden 330 m zu einer quälend langen Strecke.

Genau das ist die Entfernung von der Baustelle des neuen Schutzmantels, bis zum Reaktorblock 4 des AKW Tschernobyl, der seit mehr als 30 Jahren strahlt.

Sehr viele Medien behaupten fälschlicherweise (womöglich noch nicht einmal absichtlich), dass es der erste Super-GAU der Geschichte sei, der sich im Jahre 1986 in Tschernobyl zutrug.

Tatsächlich kam es durch das Kernkraftwerk bei Tschernobyl schon im Jahre 1982 zu einer großflächigen radioaktiven Verseuchung der Ukraine und Weißrusslands, ausgelöst in Reaktorblock 1.

Davon ist allerdings nie etwas an die westliche Öffentlichkeit gelangt, bis Wladimir Tschernousenko diese Tatsache im Jahre 1993 in der Dokumentation „Die Zeit, die mir noch bleibt – Das Vermächtnis des Wladimir Tschernousenko“ mitteilte.

Die üblichen Wahrheitsunterdrückungsmedien haben sich damit allerdings nie großartig befasst, da man über solche Dinge ja bekanntlich lieber den Mantel des Schweigens legt, woran mal wieder überdeutlich zu erkennen ist, was die alteingesessenen Medien taugen: NIX! GAR NIX!

Das Reaktorunglück von 1982 in Reaktorblock 1 des Tschernobylkraftwerks ist leider auch nicht der Anfang der Fahnenstange, denn schon 1957 kam es in Majak zu einem schweren Nuklearunglück.

Die bei der Aufbereitung der abgebrannten Uranbrennstäbe zur Gewinnung des spaltbaren Plutonium 239 angefallenen, hochradioaktiven flüssigen Rückstände wurden in großen Tanks gelagert.

Diese mussten gekühlt werden, weil durch den radioaktiven Zerfall der Stoffe Nachzerfallswärme entstand.

Nachdem im Laufe des Jahres 1956 die Kühlleitungen eines dieser 300 Kubikmeter fassenden Tanks undicht geworden waren und die Kühlung ausfiel, begannen die Inhalte dieser Tanks zu trocknen.

Am 29. September 1957 löste der Funke eines internen Kontrollgeräts eine Explosion der auskristallisierten Nitratsalze aus.

Es handelte sich um eine chemische Explosion, die große Mengen radioaktiver Stoffe freisetzte.

Darunter befanden sich langlebige Isotope wie z. B. Strontium 90 (Halbwertzeit 29 Jahre), Cäsium 137 (30 Jahre) und Plutonium 239 (24.110 Jahre).

Wir geben den Hinweis darauf, dass diese Halbwertzeiten mit dem Faktor 10 zu multiplizieren sind, bis die entsprechenden Stoffe so gut wie keinen Schaden mehr anrichten können.

Bei Plutonium 239 kommen dabei 241100 Jahre heraus, doch damit ist es bei diesem höchstgiftigen Stoff leider noch immer nicht getan, da Plutonium vollkommen unberechenbar breite und lange Zerfallsketten erzeugt.

Bedeutet: Das radioaktive Plutonium 239 zerfällt in Stoffe, die wieder radioaktiv sind, welche wieder in Stoffe zerfallen, die auch wieder radioaktiv sind und so weiter und so weiter.

Bis von Plutonium 239 und seinen ebenfalls strahlenden Zerfallsprodukten nichts mehr übrig ist, was Schaden anrichten kann, vergehen mindestens eine Milliarde Jahre!

Zurück nach Majak: Die Explosion soll laut Zeugenberichten als leuchtender Schein noch hunderte Kilometer weit entfernt sichtbar gewesen sein und in damaligen sowjetischen Zeitungen als „Wetterleuchten“ beziehungsweise „Polarlicht“ erklärt worden sein.

Die Verseuchung

Insgesamt wurde durch den Unfall nach Angaben der Produktionsfirma und der Behörden radioaktive Stoffe in der Größenordnung 400 PBq (4 x 10 hoch 17 Bq) über eine Fläche von etwa 20.000 Quadratkilometern verteilt.

Der Unfall ist damit hinsichtlich der Radioaktivität des freigesetzten Materials vergleichbar mit der Tschernobyl-Katastrophe von 1986.

Andere Quellen sprechen von deutlich höheren Mengen freigesetzter Radioaktivität.

Etwa 90 Prozent des radioaktiven Materials sollen auf dem Betriebsgelände verblieben sein, während 10 Prozent durch Winde bis zu 400 km in nordöstliche Richtung verteilt (Fallout) wurden und die sogenannte „Osturalspur“ erzeugten (siehe Landkarte).

 

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Im Unterschied zur Katastrophe von Tschernobyl im Jahre 1986 wurde das strahlende Material lokal und regional verteilt.

Der heftige Graphitbrand in Tschernobyl beförderte einen Großteil der Radionuklide hoch in die Atmosphäre hinauf, während bei Majak aufgrund geringerer Thermik eine bodennahe Wolke entstand.

Die hohe Konzentration der Radioaktivität, mangelnde Aufklärung der Bevölkerung, die nicht flächendeckende Evakuierung der Gegend und unzureichende Dekontamination führten zu hohen Schäden in der betroffenen Region.

Eine genaue Opferzahl kann nicht angegeben werden, da wie immer keine Untersuchungen vorliegen.

Der Majak-Unfall konnte bis in die 1970er Jahre vertuscht werden, da die Kontamination sich regional auf den Ural beschränkte und keine messbaren Effekte durch radioaktiven Niederschlag in Westeuropa feststellbar waren.

Die ersten Informationen gelangten durch einen Artikel des sowjetischen Journalisten und Dissidenten Schores Alexandrowitsch Medwedew in der Zeitung „New Scientist“ 1976 an die westliche Öffentlichkeit.

Die sowjetische Führung gestand erst 1989 die Geschehnisse offiziell ein.

Leider ist es damit noch immer nicht genug, da noch viel mehr passiert ist.

Atomunfälle 1945 – 1949

• Los Alamos ’45
• Los Alamos ’46

Atomunfälle 1950 – 1959

• Chalk River
• Idaho Falls
• Majak / Kyschtym
• Windscale / Sellafield ’57
• Los Alamos ’58
• Simi Valley
• Knoxville

Atomunfälle 1960 – 1969

• Idaho Falls
• Charlestown / Rhode Island
• Melekess
• Monroe
• Lucens
• Rocky Flats

Atomunfälle 1970 – 1979

• Windscale / Sellafield
• AKW Leningrad
• AKW Belojarsk ’77
• AKW Bohunice
• AKW Belojarsk ’78
• Three Mile Island / Harrisburg

Atomunfälle 1980 – 1989

• Saint-Laurent
• Tschernobyl ’82
• Wladiwostok
• Gore
• Tschernobyl ’86

Atomunfälle seit 1990

• Tomsk-7 / Sewersk
• Tokaimura
• Fleurus
• Fukushima

Auch diese Liste ist nicht vollständig, jedoch wollen wir es für diesen Artikel dabei belassen und uns nun wieder der neuen Schutzhülle um Reaktorblock 4 des Tschernobylkraftwerks zuwenden.

Schon lange warnen Experten, dass die alte Hülle, die damals eilig um den Reaktor gebaut wurde, brüchig und vom Einsturz bedroht ist.

Da im Innern der Ruine noch rund 200 Tonnen strahlendes Material vermutet wird, ist das bis heute eine gewaltige Gefahr, nicht nur für die Ukraine.

Das Land hätte das Geld für das Projekt (rund 2,1 Milliarden Euro), kaum selbst aufbringen können, und so wurde das „New Safe Confinement“ aus einem Fonds finanziert, an dem sich rund 40 Länder beteiligen, darunter auch Deutschland.

Weltgrößtes bewegliches Bauwerk an Land

Die offizielle Beschreibung der neuen Hülle klingt zuweilen, als ginge es um einen architektonischen Weltrekord, so etwas wie den Burj Khalifa im Energie- und Katastrophensektor.

Das weltgrößte bewegliche Bauwerk an Land wird da gefeiert – eine Meisterleistung der Ingenieurskunst, dessen äußere Form man dann passend als Triumphbogen bezeichnen könnte.

Das Konstrukt hat eine Spannweite von 257 Meter und ist mit seinen 108 Metern so hoch, dass es problemlos die Pariser Kathedrale Notre Dame beherbergen könnte oder die sogenannte „Freiheitsstatue“.

 

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Entscheidender aber sind die inneren Werte. Die Hülle soll einem Tornado ebenso standhalten können, wie einem Erdbeben der Stärke 6.
Fast 400 jeweils 1 m dicke und 19 m lange Betonpfeiler sorgen für die Verankerung im Boden.

Selbst ein Feuer im Inneren soll kein Problem darstellen, weil ein autonomes Brandschutzsystem eingebaut wurde, das unter anderem zwei Wassertanks mit je 1.500 m³ Fassungsvermögen enthält.

Eine halbe Million Schrauben befestigt

Vor über vier Jahren hat der Bau der neuen Hülle begonnen. Höchst aufwendige Arbeiten, an denen bis zu 1.200 Menschen gleichzeitig beteiligt waren.

Sie mussten rund eine halbe Million Schrauben einzeln befestigen und mehr als 3000 Laster allein mit Beton abfertigen.

Mindestens 100 Jahre würde diese Konstruktion einschließlich all ihrer Serviceeinrichtungen, wie zum Beispiel Kräne, Klimaanlage, Stromversorgung usw. dann halten, versprechen die Planer.

Die gesamte Hülle ist so gebaut und dimensioniert, dass in ihr der Rückbau von Anlagen des alten AKW stattfinden kann.

Das Altern der Blöcke 1 bis 3

Das NSC ist für eine Lebensdauer von 100 Jahren ausgelegt. Solange wird es wohl auch dauern die wichtigsten Rückbauarbeiten an Block 4 zu erledigen. Von der berühmten „grünen Wiese“ ist da noch lange keine Rede.

Bei der Versammlung im Februar 2013 war es jedoch nicht nur um Block 4 gegangen, sondern auch um die drei anderen Blöcke, die gemütlich Strom produzierten, als nebenan der Reaktor in die Luft geflogen war und der Rest desselben brannte.

Sie sind inzwischen alle abgeschaltet und altern vor sich hin – könnten also eines Tages zusammenfallen.

Im Jahr 2008 hatten Ingenieure des Kyiv Research Institute of Building Structures (NIISK) den baulichen Zustand der Blöcke 1 bis 3 jedoch noch generell als „zufriedenstellend“ bezeichnet.

„Allerdings gibt es notwendige Reparatur- und Verbesserungsarbeiten“, schrieb Tschernobyl-Pressesprecher Max Shatsman.

Immerhin ist ein erster Schritt geschafft: Die Brennelemente befinden sich inzwischen nicht mehr in den einzelnen Blöcken, sondern im gemeinsamen Nasslagerbecken IFS-1.

Dessen Betriebserlaubnis läuft allerdings 2016 aus. Es muss nachgerüstet werden, damit die Brennelemente erst einmal dort bleiben können.

Diese sollten eigentlich in das auf 100 Jahre ausgelegte Langzeitzwischenlager ISF-2 gebracht werden, doch das ursprünglich von der französischen Firma Framatome (heute Areva) entwickelte Konzept scheiterte.

Die Brennelemente konnten nicht wie vorgesehen in enge Lagerröhren geschoben werden.

Grund: Die Ingenieure waren bei der Planung von intakten Brennelementen ausgegangen, mit denen man das hätte machen können.
Nach Jahren im Nasslager war allerdings Wasser in die Brennelemente eingedrungen. Dadurch besteht die Gefahr, dass sich Wasserstoff bildet, der die Röhren aufreißen kann.

„Inzwischen hat die US-Firma Holtec International doppelwandige Behälter entwickelt, die das Problem lösen sollen“, erklärt Balthasar Lindauer.

Tschernobyl-Pressesprecher Max Shatsman erklärt indessen, dass „Holtec“ in Pittsburgh fünf dieser doppelwandigen Behälter gefertigt habe, die nun nach den ukrainischen Vorgaben getestet werden sollten.

21000 Brennstäbe werden in Stücke geschnitten

Schwieriger scheint es auf der baulichen Seite auszusehen. Die von Framatome errichteten Gebäude sollten so weit wie möglich genutzt werden, mussten allerdings an den neuen Behältertyp angepasst werden. Die Genehmigungen für die nächsten Bauabschnitte stünden aus, so Max Shatsman.

Geht ISF2 irgendwann in Betrieb, werden die mehr als 21.000 Brennstäbe der Blöcke 1 bis 3 in der Konditionierungsanlage von IFS 2 erst getrocknet, dann in Stücke geschnitten und schließlich in die Metallbehälter gesteckt.

Die landen dann in den Betonröhren des eigentlichen Langzeitlagers und werden eingeschlossen. Erst dann wird Phase 1 des Rückbaus der Blöcke 1 bis 3 wirklich abgeschlossen sein.

Phase 2 fängt jedoch jetzt schon an. Bis 2028 sollen die drei Anlagen „eingemottet“ sein. Deshalb werden derzeit die Turbinen und Generatoren aus der Maschinenhalle von Block 1 entfernt.

Vor allem aber muss wegen der Standsicherheit Last von den Reaktorgebäuden genommen werden. Die Hunderte von Tonnen schweren Maschinen zur Handhabung der Brennelemente sollen entfernt werden, ebenso die schweren Kräne und die Druckröhren für die Brennelemente.

So weit es geht, sollen die Gebäude dann verkleinert werden. In Phase 3 (wahrscheinlich von 2028 bis 2045) heißt es abwarten, bis in den noch verbliebenen kontaminierten Anlagenteilen die „kurzlebigeren“ Radionuklide abgeklungen sind.

Dann beginnt mit Phase 4 der eigentliche Rückbau. Falls alles ohne Verzögerungen läuft, soll dieser im Jahre 2065 abgeschlossen sein.

Dann wird kaum noch jemand leben, der sich an die Havarie erinnert.

Was kostet ein Wachmann über den Zeitraum von einer Milliarde Jahre?

Ob und wie schnell die „Entsorgungsarbeiten“ vorankommen, hängt jedoch entscheidend von der Finanzierung ab.

Den Begriff „Entsorgungsarbeiten“ haben wir in Anführungszeichen gesetzt, denn wo will man denn hin „entsorgen“?

Letztendlich ist es nur eine Verschiebung der Probleme von A nach B, dann von B nach C, von C nach D und so weiter, wobei das Alphabet bei weitem nicht ausreichen wird, um sämtliche Umlagerungsvorgänge abzudecken.

Wie schon erwähnt: Plutonium 239, inklusive all seiner radioaktiven Zerfallsprodukte, sendet mindestens eine Milliarde Jahre lang höchst gefährliche Strahlung aus.

Das Problem wird also über kosmische Zeiträume bestehen bleiben und da kommen wir jetzt mal zu den Kosten, die das verschlingen wird:

Es hieß ja immer so schön: „Günstiger, sauberer Atomstrom“. Von sauber kann wohl keine Rede sein und von günstig schon gleich dreimal nicht, denn das wird noch so teuer, dass es gar nicht beziffert werden kann.

Tatsächlich war und ist die Nutzung der Atomkraft der größte Wahnsinn und das mithin größte Schwerstverbrechen an der Menschheit, welches jemals begangen wurde.

Die Erzeugung von Strom war dabei übrigens nur ein Vorwand, da man den Bevölkerungen dieser Welt ja schlecht hätte mitteilen können, dass Kernreaktoren einzig und allein zur Erzeugung von atomwaffenfähigen Material gebaut und in Betrieb genommen wurden und werden.

Praktischerweise wurde und wird dabei auch eine Menge Energie frei. So konnte man den Bevölkerungen vorgaukeln, dass Kernkraftwerke zur Erzeugung von Strom errichtet worden wären – und es sind auch alle auf diese Lüge hereingefallen, welche sogar noch hübsch garniert wurde:

Man log der Menschheit ´was von „umweltschädlichen“ fossilen Energieträgern vor. Hinzugelogen wurde, dass die fossilen Energieträger angeblich schon bald zur Neige gehen würden.

Das I-Tüpfelchen auf den Lügen bildete schließlich die Lüge vom „billigen, sauberer Atomstrom“, und „wie sehr die Menschheit diesen doch brauchen würde“, obwohl dieser massenmörderische Wahnsinn noch nie gebraucht wurde und auch nie gebraucht werden wird.

                                                                                                                                
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2 Responses to Tschernobyl hat eine neue Schutzhülle bekommen

  1. Peter Müller sagt:

    Gute Zusammenfassung. Danke

    News Top-Aktuell:

    Gern geschehen.

  2. Bisnezz sagt:

    *link ausgeblendet*

    News Top-Aktuell:

    Wir haben leider nicht die Zeit, eine umfangreiche Webseite auf Stimmigkeit aller Inhalte zu prüfen. Einige Unstimmigkeiten sind uns jedoch sofort aufgefallen: Auf der von Ihnen verlinkten Webeite ist von Verfassung und Grundgesetz die Rede, obwohl keine Verfassung in Kraft und das Grundgesetz ungütig ist, worauf leider nicht hingewiesen wird. Die von Ihnen verlinkte Webseite ist daher nicht unbedingt zur Erlangung von tatsachenlastigen Informationen geeignet.

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