Erpressungstrojaner haben weltweit viele Nutzer zur Kasse gebeten. Auch Firmen bekommen es immer häufiger mit Ransomware wie „Goldeneye“ oder „Locky“ zu tun.
Damit ist Malware gemeint, die den Computer komplett lahm legt und gleichzeitig Geld für die Freigabe fordert.
Diesbezüglich dürfte vielen der sogenannte „BKA-Trojaner“ oder auch der „GEMA-Trojaner“ bekannt sein.
Der „GEMA-Trojaner“ ist eine Abwandlung des BKA-Trojaners, allerdings eine Nummer härter als letzterer.
Wer nun meint, man bekäme seinen Computer wieder zum Laufen, indem man den geforderten Betrag bezahlt, irrt leider. Es geht diesen Erpressern allein darum, die Menschen um ihr Geld zu bringen und um überhaupt nichts anderes.
Bedeutet: Das Problem wird auch nach Zahlung etwaiger Gelder nach wie vor vorhanden sein. Das mit der Zahlerei lässt man also bitte hübsch bleiben, denn das bringt gar nichts (außer den Verbrechern).
Allein in Baden-Württemberg sind im vergangenen Jahr 600 Fälle bekannt geworden.
Üblicherweise fordern Erpresser mehrere tausend Euro von betroffenen Firmen. Derzeit sind zwei Tätergruppen im Visier. Dabei gehe es um einen Schaden in Höhe von 17 Millionen Euro.
Nichts geht mehr. Was nun?
Diese überaus nervigen Trojaner legen praktisch den ganzen Computer lahm. Wer keine Kenntnisse hat, wird seinen Computer nie wieder funktionsfähig bekommen, auch nicht durch einen Neustart desselben, da die Störung sofort wieder auftritt.
Was also machen in so einem Fall? Zunächst sollte man über die Systemwiederherstellung versuchen, das Problem loszuwerden. Das geht wie folgt:
Starten Sie den Rechner neu und booten Sie mit Hilfe der F8-Taste in den “abgesicherten Modus”.
Nun können Sie versuchen, per Systemwiederherstellung auf eine Systemsicherung zuzugreifen, welche vor der Trojaner-Infizierung erstellt wurde.
Manchmal klappt das – manchmal aber auch leider nicht. Manche Trojaner legen nämlich nicht nur Ihren ganzen Computer lahm, sondern zerstören auch gleichzeitig sämtliche Sicherungsdateien oder verhindern den Zugriff auf selbige.
In diesem Fall hilft die Rescue-Disk von Kaspersky weiter, welche Sie hier kostenlos herunterladen können: https://support.kaspersky.com/de/4162
Die Rescue-Disk sollte jede und jeder griffbereit haben, denn sollte mal nichts mehr gehen, dann säubert diese Ihren Computer von zahlreichen Schädlingen und sorgt dafür, dass Ihr Rechner anschließend wieder tadellos funktioniert.
Dazu brauchen Sie die Recue-Disk nur in Ihren Rechner einlegen und selbigen starten. Dieser wird dann von der Rescue-Disk aus hochgefahren.
Nach dem Hochfahren führen Sie zunächst ein Update durch. Dieses setzt die Suche nach Schädlingen auf den neusten Stand.
Dann starten Sie die Überprüfung Ihrer Festplatte(n). Die Überprüfung kann je nach Inhalt einige Stunden in Anspruch nehmen.
Rescue-Disk findet dabei etwaige Schädlinge, löscht diese und stellt eventuell veränderte und/oder beschädigte Dateien wieder her.
Anschließend entfernen Sie Rescue-Disk aus dem Computer und führen einen Neustart durch. Fertig. Ihr Computer sollte nun wieder so funktionieren, wie Sie es gewohnt sind.
https://newstopaktuell.wordpress.com/ News Top-Aktuell abonnieren
Lesen Sie bei uns, was NIE in der Zeitung steht!
NEWS TOP-AKTUELL
den Tatsachen entsprechend aufbereitet






Hallo,
eine weitere Möglichkeit, welche ich seit Jahren praktiziere, ist einen Imager zu benutzen; TrueImage leistet dabei gute Dienste.
Hallo NTA,
danke für den Link zur Backupsoftware. Werd‘ ich mal testen.
Ja, ist wirklich merkwürdig, dass ich auf meinem PC noch nie einen potentiellen Virus bemerkt habe. Glaubt mir auch so schnell keiner. Das einzige was da läuft, ist der interne Microsoft Defender, und bei XP Pro lief Security Essential. Aber diese beiden Apps haben noch nie was zu meckern gehabt. Hmm, vielleicht lebe ich zu gesund(?) 😀
Freundliche Grüße
Was für die WindowsWelt gilt, ist auch für Mac gültig. Immer regelmäßig ein Backup auf ein externes Laufwerk machen. Ich habe zwar noch nie Probleme mit Trojanern etc. auf meinem gehabt, aber das Systemlaufwerk kann trotzdem mal crashen.
Freundliche Grüße an die Redaktion und ein erfolgreiches neues Jahr.
Hallo hackintoshi :-)…..wie geht’s?
Hi NTA 🙂
Das ist völlig richtig.
Denn gerade auch Windows benötigt sehr viel pflege. Und nicht nur das.
Viele Menschen, ohne das sie es wissen, vertrauen einen
sogenannten „trusted Installer„, der alles andere als vertrauenswürdig ist.
Da ich so gut wie alle Betriebssysteme durch habe
und deren stärken und schwächen kennengelernt hatte,
bin ich letztlich bei Linux(Ubuntu) angekommen.
Seit Jahren bin ich vollauf zufrieden und auch allen aus meinen
Umfeld ergeht es nicht anders.
Ein kleines Beispiel von vielen:
Ein sehr guter Freund von mir kaufte Anfang 2016 einen neuen Lappi,
ich schmiss win10 raus und installierte Ubuntu.
10 Sekunden für das komplette Booten.
In 3 Sekunden im Internet.
In 3 Sekunden heruntergefahren.
Und noch unendlich viele andere Vorzüge.
Sie alle möchten Linux nicht mehr missen 🙂
Ich auch nicht 🙂
Denn Linux ist pflegeleicht.
Lieber hackintoshi, ich wünsche dir (wir dürfen uns ja Duzen denke ich da wir uns ja kennen 😉 ),
alles erdenkliche gute für das neue Jahr 2017.
Und vielleicht, wenn du mal ein wenig Zeit über hättest,
kleiner Tipp: WARUMLINUXBESSERIST auf Youtube 🙂
Aber kennst du sicherlich schon.
HG
Berni
Liebe Grüße an NTA 🙂
Sehr gute Artikel, wie immer 🙂
Servus Berni, danke für die Neujahrsgrüße.
Und ja, jeder darf mich prinzipiell duzen. So ist mein Selbstverständnis bei Begegnungen mit anderen Menschen. Wer sich mir auf selbiger vorbehaltlos Ebene annähert, muß keine Angst vor mir haben.
Freundliche Grüße…..
Hatte auch mal so einen BKA Trojaner . Den konnte man mit einer schnellen Tastenkombination ausschalten und dann entfernen.