Vorsicht Lebensmittelbetrug! Teil 4: „Der Metzger des Vertrauens“

 

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Es geht noch einmal um die Wurst und in diesem Artikel explizit um ´s traditionelle Handwerk.

„Naaaaein. Industriewurst aus dem Supermarkt kaufe ich nicht. Da gehe ich lieber zum Metzger meines Vertrauens. Da bezahle ich zwar deutlich mehr, aber da weiß ich wenigstens was ich habe.“

Ach ja!? Wissen Sie das wirklich?! Woher wissen Sie das denn?

Sie wissen ´s natürlich nicht. Sie bilden sich nur ein, etwas zu wissen, weil Sie gern Ihr Gewissen beruhigen möchten, aber wirklich wissen tun Sie diesbezüglich gar nichts.

Sie haben nämlich noch nie beobachtet, wie die Wurst bei Ihrem „Metzger des Vertrauens“ in seine Verkaufstheke gelangte.

Sie glauben, dass Ihr „Metzger des Vertrauens“ das alles selbst hergestellt hat und dass mit den Produkten alles in feinster Ordnung ist?

Bei einigen ganz wenigen Metzgern könnte das vielleicht sogar noch so sein, doch das sind absolute Ausnahmen.

„Hausgemachte Wurst“ heißt es oft bei den „Metzgern des Vertrauens“, doch leider bleibt da in den allermeisten Fällen nur der Wunsch der Vater des Gedankens.

 

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Ein Redaktionsmitglied von News Top-Aktuell kann darüber ein Liedchen pfeifen. Dieses Redaktionsmitglied erwischte nämlich mehrfach einen sogenannten „Metzger des Vertrauens“ dabei, wie dieser einen voll beladenen Wagen mit Fleischereiprodukten aus dem Großmarkt schob.

 

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So viel dann mal zu „Hausmacher“ und „Metzger des Vertrauens“. Das ist aber noch nicht alles.

Da gibt ´s ja dann auch wirklich Metzger, die das eine oder andere Fleischereiprodukt in Eigenleistung selbst herstellen.

Früher war das übrigens ausschließlich so. Da gab es nämlich keine Großmärkte und auch keine Supermärkte. Da wurde noch traditionell von Hand produziert, wie sich das gehört.

Das Problem ist nun, dass auch in diese von Hand gefertigten Produkte leider Stoffe eingearbeitet werden, die absolut nichts darin zu suchen haben.

Einer dieser Stoffe ist das Nitrit (Natriumnitrit), welches sich in Nitritpökelsalz (NPS) befindet, welches sich wiederum in so gut wie jedem Schinken- und Wurstprodukt befindet.

Da müssen wir doch kurz mal eine kleine Geschichte erzählen….

Als damit begonnen wurde, Nitritpökelsalz (E 250) in Fleischereiprodukte einzuarbeiten, da wurden doch tatsächlich so einige Menschen krank.

Daraufhin wurde der Grenzwert herabgesetzt, also die Menge an Nitrit, die Nitritpökelsalz enthalten darf. Vorher waren bis zu 2 Prozent statthaft, nachdem die Menschen krank wurden, nur noch 0,5 Prozent.

Wenn Sie sich jetzt fragen – „Was ist denn Nitrit und warum sind die Menschen krank geworden?“ – dann stellen Sie genau die richtige Frage.

Das wird Sie jetzt vielleicht überraschen, aber Nitrit, bzw. Natriumnitrit ist ein Stoff, der in Säcken oder Eimern mit „total lustigen“ Symbolen gelagert wird.

Diese Symbole möchten wir Ihnen nun zeigen:

 

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Natriumnitrit kommt gleich mit einer ganzen Batterie Gefahrstoffkennzeichen daher. Das liegt übrigens daran, dass Natriumnitrit so stark giftig ist.

Und dieses Zeug packen die Metzger (ob nun die mit oder ohne Vertrauen spielt da auch keine Rolle mehr) in so gut wie jedes Schinken- und Wurstprodukt.

 

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Nitrite haben „ganz tolle“ Eigenschaften. Säuglinge unter sechs Monate sind da wegen fehlender Enzyme ganz besonders empfindlich für die Auswirkungen von Nitriten auf das Hämoglobin im Blut.

Nitrite aus nitratreichen Wasser oder Gemüse können bei Säuglingen daher zu innerem Ersticken führen.

Für die Menschen ist es wichtig zu wissen, dass sich aus Nitriten und Aminen krebserregende Nitrosamine bilden können. Nitrosamine entstehen beispielsweise beim Erhitzen von gepökelten Fleisch.

 

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Und nun raten Sie mal, was denn wohl in der Bratwurst drin ist, die im Sommer immer so gern auf den Grill geworfen wird. Richtig! Nitritpökelsalz natürlich.

Wissen Sie, wie ein Pizzabäcker Pizza gart? Ganz einfach: Er heizt seinen Pizzaofen auf ca. 350 Grad Celsius hoch und schon kann ´s losgehen.

Essen Sie gern Pizza mit Salami? Das ist keine gute Idee, denn in Salami steckt selbstverständlich ebenfalls Nitritpökelsalz, welches ab erreichen von ca. 130 Grad Celsius krebserregende Nitrosamine bildet.

Nitritpökelsalz kann im menschlichen Körper übrigens ebenfalls zu stark krebserregenden Nitrosaminen umgewandelt werden.

Noch einige Informationen „vom anderen Ende der Welt“: In Australien und den Vereinigten Staaten wurden Giftköder auf der Basis von Natriumnitrit entwickelt.

Bisher wurden diese Köder, die bei einer Aufnahmemenge von 135 mg Natriumnitrit/kg zu einem schnellen Erstickungstod führen, gegen Wildschweine, verwilderte Hausschweine und in Neuseeland gegen Possums mit Erfolg eingesetzt.

Informationen für die „BIO-Freaks“: Natriumnitrit darf grundsätzlich auch für sogenannte „Biolebensmittel“ verwendet werden.

Wer ´s vergessen haben sollte: „BIO“ – das war die Sache mit dem Etikettenschwindel, der allein dazu dient, um unwissenden Leutchen für Normalitäten das dreifache Geld aus der Tasche ziehen zu können.

Zum Abschluss noch ein Video zum Thema:

 

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Übrigens! Was für den „Metzger des Vertrauens“ gilt, gilt auch für den „Landwirt des Vertrauens“, denn auch bei dem müssen nicht zwingend alle angebotenen Produkte vom eigenen Hof stammen.

Abschließend ist wie immer die Selbstversorgung und Eigenproduktion zu empfehlen, denn dann bestimmt man selbst, was in die Wurst ´rein kommt.

Rezepte, für die eigene Wurstherstellung, gibt ´s übrigens jede Menge. Schauen Sie mal:  Wurstrezepte

                                                                                                                                
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2 Responses to Vorsicht Lebensmittelbetrug! Teil 4: „Der Metzger des Vertrauens“

  1. Ove sagt:

    Verblüffung! Das habe ich alles gar nicht gewusst, was ihr in diesem Artikel geschrieben habt. Vielen Dank für die wertvollen Informationen. Meine Güte…

    „Metzger des Vertrauens“! Ja. Genau das dachte ich immer. Und siehe da…: den „Metzger des Vertrauens“ kann man vergessen, denn es ist genau, wie ihr geschrieben habt: Die Produkte liegen beim „Metzger des Vertrauens“ in der Verkaustheke und tatsächlich weiß niemand, ob das ganze Zeug selbst hergestellt oder im Großmarkt gekauft worden ist. Auf die Idee kommt man im Grunde auch gar nicht, dass die Produkte aus dem Großmarkt stammen könnten, denn es handelt sich ja „um den Metzger des Vertrauens“, den man ja schon so lange, praktisch schon von klein auf kennt.

    Bin echt völlig verblüfft!

    Auch die Sache mit dem Nitrit ist ein Hammer! Da futtern die Leute ihr Leben lang lecker Wurst vom „Metzger des Vertrauens“, und später wird sich dann gewundert, warum denn nun jemand im Alter von 40 Jahren plötzlich an Krebs erkrankt ist.

    Mich hauts echt gerade völlig um!

    Also eins steht schon mal fest! Schluss mit Wurst vom „Metzger des Vertrauens“!

    Vielen, vielen Dank. Mir ist jetzt zwar etwas übel aber euer Artikel hat mir die Augen geöffnet.

    Habt ihr diesbezüglich noch mehr Informationen und Tipps? Bin nach Lesen eures Artikels extrem neugierig geworden.

    News Top-Aktuell:

    In der Tat ist es erschütternd, was so alles in Produkte eingearbeitet wird, die dann von Menschen gegessen werden. Der Giftstoff Nitrit ist da nur das Eine. Hinzu kommt dann noch oftmals sogeanntes „Brätfibrisol“, welches Phosphat enthält, was der Gesundheit ebenfalls nicht zuträglich ist.

    In Fleischereiprodukten ist auch sehr oft „jodiertes Speisesalz“ enthalten, welches nicht etwa etwas mit Jod zu tun hat, wie der Name es vermuten lässt. Bei „jodierten Speisesalz“ handelt es sich schlicht und ergreifend um Salz, welchen Jodid zugesetzt worden ist. Jodid wiederum ist ein Stoff, der unter anderem aus Krankenhausabwässern recycelt wird.

    Es kann einem also schon übel werden und wundern muss man sich ganz und gar nicht, dass immer mehr Menschen immer häufiger und immer früher schwer erkranken, was wiederum gewollt ist, da sich mit Krankheit ja Unmengen Geld einsacken lässt.

    Doch wieder zurück zu den Fleischereiprodukten. Im Grunde genommen ist da so gut wie gar nichts sorglos essbar, denn in so gut wie allen Fleischereiprodukten befinden sich Stoffe wie Nitritpökelsalz, Phosphat und/oder auch Stoffe, die aus Krankenhausabwässern recycelt wurden.

    Sogenanntes „Kassler“ kennt wohl so ziemlich jede und jeder. „Kassler“ sieht fast aus wie ein rohes Stück Fleisch, welches lediglich geräuchert wurde, doch leider ist das nur die halbe Tatsache. Auch sogenanntes „Kassler“ jeder Art enthält giftiges Nitritpökelsalz.

    In fast allen Fleischerei-Fertigprodukten befinden sich dann übrigens auch noch eine ganze Reihe chemischer Stoffe, die als Stabilisatoren, Emulgatoren, Antioxidationsmittel und so weiter bezeichnet sind. Nichts davon muss da wirklich rein, aber dieses ganze Chemiedreckzeug ist eben deutlich billiger als der Rohstoff Fleisch, und da jedes Gramm zählt, packt man das in die Produkte hinein, weil sich der Profit so schön damit steigern lässt.

    Ist das alles? Nein!

    Da die Lebensmittelmafia gewisse Inhaltsstoffe gar nicht erst auf der Zutatenliste erscheinen lassen will, hat man sich die „Nichtzutat“ ausgedacht. Das müssen wir kurz erklären: Zutaten müssen ja auf der Zutatenliste erwähnt werden. Um das zu umgehen, dachte man sich die Nichtzutaten aus. Verrückt, aber leider eine Tatsache.

    Zutatenlisten ist also auch nicht zu trauen. Daher empfehlen wir immer und immer wieder – vom „alles schon fertig und alles schön einfach“-Leben – unbedingt Abstand zu nehmen und auf Selbstversorgung und Eigenherstellung umzuschalten, denn „einfach und fertig“ ist das, was krank macht und umbringt.

    „Metzger des Vertrauens“! Wie konnte ich bloß so naiv sein?! Ausgerechnet ICH, dem man überhaupt gar nichts vormachen kann (dachte ich zumindest immer). Nicht zu fassen!

    Nochmal vielen Dank für euren großartigen Artikel.

    News Top-Aktuell:

    Das ist gern geschehen. Empfehlen Sie uns doch bitte weiter, damit auch andere Menschen darüber in Kenntnis geraten, was sie da so Tag für Tag essen, ohne zu wissen, was sie da Tag für Tag essen.

  2. Mädelgruppe sagt:

    Wir sind eine Gruppe Mädels im besten Alter und begeisterte News Top Aktuell-Leserinnen. Wir möchten uns dem vorherigen Kommentatoren anschließen: Auch uns hat es umgehauen.

    Man kann sich ja auf rein gar nichts mehr verlassen und nichts und niemanden mehr über den Weg trauen. Ihr habt daher vollkommen Recht. Der einzige Ausweg aus diesem Desaster ist die Selbstversorgung und Eigenherstellung. Genau das werden wir in Angriff nehmen.

    Eine Frage noch: Wie sieht das mit Fleisch aus? Kann man das noch kaufen? Gibt es da etwas zu beachten?

    News Top-Aktuell:

    Fleisch kann man kaufen, wenn es nicht in einer Plastikschachtel mit sogenannter „Schutzatmosphäre“, sondern absolut schier daherkommt – wenn es also weder mit Nitritpökelsalz vergiftet, noch mariniert ist, oder sonst ´was damit angestellt wurde.

    Aus schieren Fleisch kann man sich dann nach belieben alles selber herstellen, was das Herz begehrt – sei es Wiener Würstchen, Bratwürstchen, sowie Schinken oder Aufschnitt jeglicher Art, und zwar ganz ohne Giftstoffe, Stabilisatoren, Emulgatoren, Antioxidantien, Geschmacksverstärker und sonstigen Scheißmist, der da nicht rein gehört.

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