Sogenanntes „Separatorenfleisch“ gesucht!

 

 

Jährlich werden etwa 70.000 Tonnen „Separatorenfleisch“, welches besonders billig ist – in Deutschland verarbeitet.

Obwohl „Separatorenfleisch“, wenn es in verpackter Ware verarbeitet wird, einer Kennzeichnungspflicht unterliegt, finden sich im Handel nur sehr wenige Produkte, die diese Kennzeichnung aufweisen.

Insider aus der Lebensmittelbranche äußern den Verdacht, dass große Mengen „Separatorenfleisch“ ohne Deklaration verarbeitet werden.

Was ist eigentlich „Separatorenfleisch“? Das folgende Video zeigt Ihnen das mal:

 

 

Das ist der Stand

Trotz intensiver Recherchen finden sich kaum konkrete Hinweise, in welchen Produkten diese Massen an „Separatorenfleisch“ Verwendung finden.

Im Supermarkt und Großhandel: „Separatorenfleisch“ kaum auffindbar!

Aus dem verschollenen „Separatorenfleisch“ könnte man 2 Milliarden Bockwürstchen herstellen!

LKW, beladen mit 70.000 Tonnen „Separatorenfleisch“ würden eine Kolonne von Berlin bis Frankfurt/Oder bilden!

Wir recherchierten in Supermärkten und im Großhandel. Wir fahndeten auf den Zutatenlisten von Fertigprodukten, Würsten und Bouletten.

Nicht in einem einzigen Produkt entdecken wir die Zutat „Separatorenfleisch“. Seltsam.

Die Produzenten: Schweigen im Walde

So leicht geben wir uns nicht geschlagen. Beim sogenannten „Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL)“ finden wir eine Liste der zur Gewinnung von „Separatorenfleisch“ zugelassenen Betriebe.

Die sollten wissen, wen sie beliefern! Also fragten wir sie allesamt und bekamen Auskunft zu den Abnehmern – von einem einzigen Betrieb.

Danach gehen die dort produzierten 463 Tonnen zu einem Unternehmen, das Produkte für den „türkischen Markt“ herstellt.

Damit wären also knapp 0,7 Prozent erklärt. Alle anderen Betriebe verweigerten entweder komplett die Auskunft oder wiegelten ab. Wir suchen weiter.

15 Produkte in türkischen Geschäften gefunden

Recherchen der Verbraucherzentrale Hamburg (vzhh) ergaben, dass 15 Produkte, die in türkischen Supermärkten vertrieben werden, laut Deklaration „Separatorenfleisch“ enthalten.

Auch die vzhh hat weiter geforscht: Deren Anfrage bei den Branchengrößen des Lebensmitteleinzelhandels, sowie Fleischwarenherstellern ergab, dass weder die Handelskonzerne Produkte mit „Separatorenfleisch“ anbieten noch die Fleischwarenproduzenten „Separatorenfleisch“ in ihren Eigenmarken verarbeiten (das deckt sich mit den Ergebnissen unserer vor-Ort-Recherche).

Einige Hersteller gaben lediglich an, auf „speziellen Kundenwunsch“ derlei Produkte herzustellen.

Wer diese Kunden sind, bleibt jedoch nach wie vor ein Rätsel – und 15 Produkte in türkischen Supermärkten werden wohl kaum den Verbleib von 70.000 Tonnen erklären können.

Sogenannte „Ministerien und Behörden“: angeblich ahnungslos

Unsere Suche geht weiter. Die Firma „Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL)“ sollte doch eigentlich etwas wissen, wenn im hiesigen Land 70.000 Tonnen „Separatorenfleisch“ verschwinden.

Fehlanzeige: Dazu liegen „keine Daten vor“, heißt es lapidar aus dem dafür zuständigen sogenannten „Bundesministerium“.

Ähnlich inkonkret bleibt auch die Firma „Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL)“: „Dem BVL liegen keine detaillierten Informationen über die im Handel befindlichen Mengen von Produkten mit Separatorenfleisch vor.“, heißt es auch dort.

Außerdem verweist man uns an die Länder. Die seien schließlich für die scheinamtliche Lebensmittelüberwachung zuständig.

Dort zeigt sich jedoch ein ähnliches Bild: Kein einziges Land hat uns konkrete Hersteller oder gar Produkte/Marken genannt, in denen „Separatorenfleisch“ (mit oder ohne Deklaration) Verwendung findet.

Fleischverbände abgetaucht

Auf dem Höhepunkt der „BSE-Krise“ 2001 hatte der „Bundesverband der Deutschen Fleischindustrie (BVDF)“ in einer Pressemitteilung bekannt gegeben, dass die deutsche Fleischindustrie freiwillig und vollständig auf die Verwendung von Separatorenfleisch verzichte.

Wie erklärt sich der „BVDF“ dann den Verbleib der 70.000 Tonnen der besagten Ware? Spannende Fragen, auf die wir leider trotz mehrmaliger telefonischer und elektronischer Kontaktaufnahme keine Antwort erhielten.

Auch der sogenannte „Bundesverband der Fleischwirtschaft (VDF)“ zieht es vor, auf unsere Kontaktversuche nicht zu reagieren. Keine Antwort ist auch eine Antwort.

Systemgastronomie: Separatorenfleisch? Wir doch nicht!

Nun bleibt noch die Gastronomie, die womöglich das „Separatorenfleisch“, ohne es zu kennzeichnen, an ihre Gäste verfüttert.

Wir hakten bei den 16 umsatzstärksten Systemgastronomen nach, die potentiell geeignete Produkte (Wurst, Hühner-Nuggets, Frikadellen, gefüllte Nudeln) verkaufen.

Hier zeigte man sich zumindest auskunftsbereit. 14 Unternehmen erklärten ausdrücklich, kein „Separatorenfleisch“ zu verwenden. Von zweien bekamen wir keine Auskunft. Wieder gilt: Keine Antwort ist auch eine Antwort.

Heimtiernahrung: legal aber unwahrscheinlich

Laut EU werden „begrenzte Mengen“ an „Separatorenfleisch“ auch zu Heimtiernahrung verarbeitet.

Da auch das „BVL“ diesen Verdacht äußerte, gingen wir auch diesem Hinweis nach.

Unsere Anfrage bei den vier umsatzstärksten Tiernahrungsherstellern ergab, dass lediglich ein Hersteller in minimalen Mengen „Separatorenfleisch“ verwendet. Zwei gaben an, es überhaupt nicht zu verarbeiten – ein Hersteller antwortete nicht auf unsere Anfrage.

Unser Fazit: WANTED!

Nach stundenlangen Supermarkt-Recherchen, zahlreichen Telefonaten und E-Mail-Korrespondenzen bleibt der Verbleib von 70.000 Tonnen „Separatorenfleisch“ nach wie vor ein großes Rätsel.

Die sogenannten „Ministerien“ geben sich weitgehend ahnungslos – die Fleischindustrie hüllt sich in Schweigen – die Systemgastronomie beteuert, dieses nicht zu verarbeiten.

70.000 Tonnen können sich jedoch nicht einfach in Luft auflösen! Wo also ist dieses ganze Zeug bloß geblieben?

Das merken Sie gar nicht

Vor einiger Zeit ist bekannt geworden, dass zweifelhafte Stoffe in allerlei Fleischereiprodukten landen, die für den menschlichen Verzehr im Handel zu erwerben sind.

Wie kann sowas sein!? Diese Frage ist durchaus berechtigt. Schauen Sie mal:

 

 

Das Bild zeigt Knochenmehl. Dieses besteht aus feingemahlenen Tierknochen. Landet sowas in Fleischereiprodukten, dann bemerken Sie davon gar nichts, dass Sie gerade Knochen essen. Mit anderen Schlachtabfällen sieht das nicht anders aus.

Knorpel, Schnäbel, Klauen und Hufe

Wenn Sie Wurst kaufen, dann erwarten Sie sicher, dass diese aus hochwertigen Zutaten besteht.

Nun ist es leider so, dass bereits seit Jahr und Tag Giftstoffe in Fleischereiprodukte eingearbeitet werden.

Die Rede ist von Nitrit, welches Nitritpökelsalz zugegeben wird, und von Phosphat, welches sich in Brätfibrisol befindet.

Wir wissen also, dass bei der Herstellung von Wurst giftige Stoffe verwendet werden.

Da jedes Gramm zählt, wird Wurstbrät selbstverständlich auch kräftig mit Wasser gestreckt.

Man wird sich daher kaum davor scheuen, auch Dinge zu verarbeiten, die Sie wissentlich niemals essen würden, denn auch Knorpel, Schnäbel, Klauen und Hufe lassen sich pulverisieren.

Das dann in geringen Mengen in die Wurst gepackt, bemerken Sie beim Verzehr auf gar keinen Fall. Selbst in einem Labor lässt sich das kaum feststellen!

Wir raten daher immer und immer wieder zur Selbstversorgung und Eigenherstellung, denn nur so kann man all den Widerlichkeiten entgehen, die in Produktion und Handel an der Tagesordnung sind.

Wir wollen das Rätsel um 70.000 Tonnen „verschwundenes Separatorenfleisch“ lösen – und dafür brauchen wir Ihre Unterstützung:

Haben Sie sachdienliche Hinweise auf Anbieter, die „Separatorenfleisch“ verarbeiten, ohne es auf der Verpackung (Supermarkt) oder der Speisekarte (Gastronomie) zu kennzeichnen? Dann geben Sie diese bitte an uns weiter.

Wir sind nicht die einzigen, die brennend daran interessiert sind, wie die deutsche Fleischwirtschaft uns jedes Jahr 70.000 Tonnen „Separatorenfleisch“ unterjubelt.

                                                                                                                                
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3 Responses to Sogenanntes „Separatorenfleisch“ gesucht!

  1. Stolte sagt:

    Wenn sogenannte „Ministerien“ sich ahnungslos geben, wozu brauchen wir solche nutzlosen Schmarotzer dann überhaupt noch?

    News Top-Aktuell:

    Nichts und niemand braucht diese Schmarotzer. Darum muss dieses schwerkriminelle Gesindel auch via Bevölkerungsrevolution aus dem Verkehr gezogen werden.

    Solche Säcke werden ja nicht nach Leistung bezahlt, sondern beziehen ihre festgelegten üppigen Diäten.

    News Top-Aktuell:

    Die sogenannten „Diäten“ sind nicht festgelegt. Die werden auf Kosten und zum Schaden der Bevölkerung immer mal wieder erhöht.

    Die sollen lieber die Straße fegen. Dann würden die einen guten Beitrag zum Allgemeinwesen leisten.

    News Top-Aktuell:

    Eigentlich wird das politschwerkriminelle Gesindel für gar nichts gebraucht und es taugt auch zu nichts. Dieses Krebsgeschwür der Menschheit muss einfach nur aus dem Verkehr gezogen und lebenslänglich eingesperrt werden.

    • Mr.G sagt:

      Haben sie einen Tip wie das „Krebsgeschwür“aus dem Verkehr gezogen werden kann?

      News Top-Aktuell:

      Ja. Haben wir. Durch eine Bevölkerungsrevolution.

  2. Jan Gieseker sagt:

    Toller Beitrag. Es ist echt zum heulen, was Verantwortung und Übersichtlichkeit unserer Scheinbehörden angeht. An dieser Stelle mal gefragt: was macht man sonst mit Menschen die Wasser predigen und Wein saufen?

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