Vorsicht Lebensmittelbetrug! – Teil 12 – Fette Geschäfte mit frei-von-Produkten

 

 

Die Lebensmittelindustrie kann eines ganz besonders gut: Verbraucher täuschen.

In Supermärkten findet man immer mehr Produkte mit dem Hinweis „laktosefrei” oder „glutenfrei”.

Häufig erwecken Hersteller und Händler den Eindruck, dass laktose- bzw. glutenfreie Produkte allgemein Gesundheit und Wohlbefinden steigern würden.

Da viele Menschen frei von Wissen sind, finden viele Menschen es ganz toll, wenn Produkte frei von was auch immer sind.

Immer mehr Produkte werden zu Marketingzwecken als laktosefrei ausgelobt und überteuert verkauft.

Die Umsätze in diesem Bereich wachsen Jahr für Jahr zweistellig, doch während laktosefreie Milch eine gute Alternative für Menschen mit entsprechender Intoleranz ist, sind laktosefreie Produkte, wie Hartkäse, Mozzarella, Brot oder Putenaufschnitt schlichte Verbrauchertäuschungen.

Trotzdem greifen mehr und mehr Verbraucher – auch Menschen, die gar keine Milchzuckerunverträglichkeit haben – zu diesen Produkten, weil sie glauben, dass Laktosefreies generell gesünder sei.

Tatsächlich sind handelsübliche Produkte sowieso alles andere als gesund, da diese nämlich Unmengen gesundheitsschädliche Stoffe beinhalten, wie zum Beispiel Glyphosat, Fluorid, Nitrit und Phosphat, sowie chemisch erzeugte Zusatzstoffe, wie Emulgatoren, Stabilisatoren, Glutamate, Antioxidantien, Farbstoffe, Aromen und so weiter und so weiter.

Mit Nahrungsmitteln hat das nicht mehr wirklich viel zu tun – schon gar nicht mit Lebensmitteln.

 

 

Die Lebensmittelmafia hat es geschafft, laktosefreie Produkte zu einem modernen „Lifestyleprodukt“ zu machen, obwohl 85 Prozent der Menschen Milchzucker gut vertragen.

 

 

Der durchschnittliche Preisaufschlag für laktosefreie Produkte liegt bei knapp 140 Prozent.

Laktosefreie Wurst war im Durchschnitt um 95 Prozent teurer, obwohl beispielsweise Schinken, Kochschinken und Putenbrust natürlicherweise gar keine Laktose enthalten.

Die Preise für laktosefreien Käse betrugen im Mittel 122 Prozent mehr als die für konventionelle Käseprodukte. Dabei sind z.B. die Klassiker Emmentaler, Gouda, Tilsiter und Butterkäse von Natur aus laktosearm und können normalerweise bedenkenlos verzehrt werden.

Butter, die von Natur aus laktosearm ist und ohnehin nur in geringen Mengen gegessen wird, war in der laktosefreien Variante um 217 Prozent teurer.

383 Prozent teurer als normales Schwarzbrot war das als gluten- und laktosefrei deklarierte Schwarzbrot und mit fast fünffachem Preis der Spitzenreiter in Sachen Abzocke, obwohl Brot in der Regel gar keine Laktose enthält.

Auch Knäcke- und Mehrkornbrot war mit Preisaufschlägen von 170 Prozent und 277 Prozent besonders überteuert.

 

 

Dass es noch immer Menschen gibt, die auf leere Worthülsen, wie „Heilquelle“ und ähnlichen Unsinn anspringen, ist kaum zu fassen.

Schauen Sie sich dieses Mineralwasser an:

 

 

Natriumarm steht da drauf. Manche Leute werden das bestimmt wieder „ganz toll“ finden und daher dieses überteuerte Mineralwasser kaufen, ohne zu wissen, dass in Wasser grundsätzlich überhaupt kein Natrium enthalten ist.

Wir zeigen Ihnen mal, was passiert, wenn Natrium mit Wasser in Berührung kommt.

 

 

Lassen Sie angeblich „natriumarmes“ Mineralwasser künftig also bitte im Supermarkt. Wasser kommt übrigens bei Ihnen zu Hause aus dem Wasserhahn und kostet dort fast gar nichts.

 

                                                                                                                                
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One Response to Vorsicht Lebensmittelbetrug! – Teil 12 – Fette Geschäfte mit frei-von-Produkten

  1. mark2323 sagt:

    Wie sieht es dahingehend mit Gluten aus? Ist dies ebenfalls nur von Relevanz, wenn man eine Unverträglichkeit dagegen hat? Gibt ja Leute die drauf schwören, dass ihnen Gluten-frei besser bekommt.

    News Top-Aktuell:

    Das ist nachvollziehbar, denn die Sache, mit dem Gluten, ist nämlich die:

    Gluten ist gesundheitsschädlich. Wenn man – meist kurze Zeit nach dem Essen – das Gefühl hat, das eigene Gehirn befinde sich in einem Nebel, wenn man sich einfach nicht konzentrieren und auch nicht mehr klar denken kann, wenn man sich fühlt, als habe man Drogen genommen, obwohl das keineswegs der Fall war, dann ist man nicht unbedingt in der Anfangsphase einer Demenz oder gar geisteskrank. Es könnte ganz einfach eine Glutenunverträglichkeit dahinter stecken.

    Gluten ist ein Protein, das in den meisten Getreidesorten wie zum Beispiel Weizen, Roggen, Hafer und Gerste enthalten ist.

    Gluten ist schwer verdaulich. Oft wird es nicht vollständig in einzelne Aminosäuren zerlegt. Es bleiben unvollständig verdaute Gluten-Bruchstücke zurück.

    Diese Protein-Bruchstücke nennt man Peptide. Je nach Zustand der Darmschleimhaut können sie die Schleimhaut passieren und gelangen in die Blutbahn.

    Gluten-Peptide können nun körpereigene Stoffe (Endorphine) nachahmen, die im Gehirn wichtige Funktionen innehaben und am Schmerz- oder auch Glücksempfinden und an der Steuerung des Hungergefühls beteiligt sind.

    Man nennt die Gluten-Peptide auch opioide Peptide. Das Wort „opioid“ stammt dabei von „Opium“ ab und weist auf die benebelnde Wirkung dieser Peptide hin.

    Gluten-Peptide können ausserdem allergische Reaktionen auslösen. Diese können sich in Schwellungen und Entzündungen äussern.

    Im Gegensatz zu einem Insektenstich beispielsweise am Arm, dessen Schwellung leicht erkennbar und auch unmissverständlich spürbar ist, spürt man Schwellungen im Darm, die durch eine allergische Reaktion ausgelöst werden, nicht unbedingt.

    Noch schwieriger zu entdecken sind allergische Entzündungen, wenn sie im Gehirn stattfinden. Das Gehirngewebe hat nicht – wie etwa die Haut – die Möglichkeit, sich über Juckreiz, Schmerzen oder Schwellungen bemerkbar zu machen.

    Daher verlaufen allergische Entzündungen im Gehirn – beispielsweise aufgrund von Gluten-Peptiden – sehr subtil, wie etwa durch ein vernebeltes Gefühl im Kopf.

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