Folgen des Untergangs der „Sanchi“ furchtbarer, als bei der „Exxon Valdez“

 

 

Nach dem Untergang des Tankers „Sanchi“ im ostchinesischen Meer breiten sich mehrere Ölteppiche aus. Experten warnen vor einer der schlimmsten Katastrophen für die Natur, aller Zeiten.

Es haben sich zwei Ölteppiche gebildet, wovon der eine 15 – der andere 18 Kilometer lang und bis zu siebeneinhalb Kilometer breit ist, wie Chinas Nachrichtenagentur „Xinhua“ am Dienstag unter Berufung auf die Meeresverwaltung des Landes berichtete.

Schiffe und ein Flugzeug sind vor Ort im Einsatz, um die Entwicklung zu beobachten.

Laut CCTV konnte das Feuer an der Unglücksstelle am Montag gelöscht werden. Zwei Schiffe sollen Chemikalien versprühen, um den Ölteppich aufzulösen.

Dramatischer, als zugegeben wurde

Zunächst hatte es noch geheißen, „die Folgen für die Umwelt blieben überschaubar“. Diese Aussage wurde nun von Experten revidiert.

Das Schiff hatte jedoch 136.000 Tonnen Ölkondensat geladen und 1000 Tonnen Schweröl als Treibstoff an Bord.

Anders, als Rohöl, bildet Ölkondensat keinen Teppich auf der Meeresoberfläche, sondern erzeugt unter Wasser eine giftige Säule aus Kohlenwasserstoffen, die von der Meeresoberfläche aus nicht zu sehen ist.

Für die Wale, Fische und das Plankton im ostchinesischen Meer bedeutet dies Lebensgefahr.

Darüber hinaus könnte das Unglück bei den Tieren chronische Krankheiten verursachen oder ihre Fortpflanzung hemmen.

Auch Fischeier sind sicherlich den giftigen Bestandteilen ausgesetzt. Selbst wenn die „giftige Phase“ des Tankerunglücks nach einigen Monaten beendet sei, könnten die Auswirkungen auf die Umwelt viel länger dauern.

Richard Steiner, Experte für Ölkatastrophen: „Bislang ist kein vergleichbarer Fall bekannt, bei dem eine dermaßen große Menge des giftigen Kondensats in die Umwelt gelangt sind“.

So schlimm wie „Exxon Valdez“ 1989

Seiner Meinung nach könnte die Umweltkatastrophe eine historische Dimension erreichen, die mit der folgenschweren Havarie des Tankers „Exxon Valdez“ 1989 vor der Küste Alaskas vergleichbar wäre.

Das Unglück, bei dem 37.000 Tonnen Rohöl vor der Küste Alaskas ins Meer gelaufen waren, gilt bis heute als verheerendste Umweltkatastrophe der Seefahrt.

2000 Kilometer Küste wurden damals verseucht – hunderttausende Tiere waren qualvoll verendet.

Gegenwärtig seien die Meeresströmungen an der Schwelle zwischen gelben und ostchinesischen Meer komplex, sodass kaum vorherzusagen sei, wohin die Ölteppiche driften werden.

Der iranische Tanker war vor etwa einer Woche rund 300 Kilometer östlich von der Hafenstadt Shanghai entfernt mit einem chinesischen Getreidefrachter kollidiert.

Nach mehreren Explosionen sank der Tanker am Sonntag. An Bord waren dreißig Seeleute aus dem Iran und zwei aus Bangladesch, für die es laut iranischem Transportministerium keine Hoffnung mehr gibt.

 

 

Das Kondensat, welches aus dem gesunkenen Tanker austritt, ist giftig für Meeressäuger, Fische, Schildkröten und Seevögel.

Da die Auswirkungen des Tankerunglücks vor China nicht wissenschaftlich untersucht werden, ist daraus zu schließen, dass die Folgen mal wieder vertuscht werden sollen.

                                                                                                                                
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2 Responses to Folgen des Untergangs der „Sanchi“ furchtbarer, als bei der „Exxon Valdez“

  1. Albert Rieder sagt:

    Schön, dass ihr wieder da seid.

    News Top-Aktuell:

    Noch viel schöner, dass auch Sie wieder da sind. 🙂

    Den Urlaub habt ihr euch sicher verdient, aber schön wieder zensurfreie Artikel hier lesen zu können.

    News Top-Aktuell:

    Auch wenn wir im Urlaub sind: unsere Artikel sind immer für Sie abrufbar (aber wir wissen schon, was Sie meinen).

    Ein erfolgreiches 2018 für euch.

    News Top-Aktuell:

    Das wünschen wir Ihnen auch und vor allen Dingen: Gesundheit.

  2. Mensch sagt:

    Die unmittelbaren Auswirkungen sind natürlich hoch – dann kommen schnell die Öl-verzerenden Bakterien und räumen auf – natürlich nur, wenn kein toxisches Bindemittel eigesetzt wird (ala BP).

    Lange wird es ja nicht mehr dauern bis der finale Reinigungsevent startet. Alle werden diesen nicht schaffen – das nächste Leben ist wieder neue Chance.

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