Vorsicht Lebensmittelbetrug! – Teil 17 – Gut versteckte Geschmacksverstärker

 

 

Vor Jahren war es noch in Zutatenlisten zu finden: Glutamat (oder auch Mononatriumglutamat).

Dann kam der Geschmacksverstärker Glutamat schwer in Verruf, was dazu führte, dass immer mehr Produkte keine Abnehmer mehr fanden, die Glutamat enthielten.

Also war es für die Lebensmittelmafia an der Zeit, sich etwas einfallen zu lassen.

Glutamat verschwand von den Zutatenlisten. Fortan enthielten die Produkte Hefeextrakt (ebenfalls Geschmacksverstärker).

Nun kam Hefeextrakt in Verruf, da sich herum sprach, dass es sich um den altbekannten Geschmacksverstärker handelt.

Weiteres zum Thema von Lebensmittelchemiker Udo Pollmer:

 

 

Zurzeit (2018) versteckt sich der Geschmacksverstärker gern in den Zutaten „Tomatenpulver“, „Brühe“, und „Sojaprotein“. Alternativ versteckt sich der Stoff getarnt als „Würze“ oder „Aroma“ in der Zutatenliste.

Ist das alles? Nein. Das ist bei weitem nicht alles!

Begriffe, hinter welchen sich Glutamat versteckt:

E 620 – Glutaminsäure
E 621 – Natriumglutamat
E 622 – Kaliumglutamat
E 623 – Calciumglutamat
E 624 – Magnesiumglutamat
E 625 – Ammoniumglutamat
Hefewürze, Hefeextrakt
Weizenprotein, Weizeneiweiß
autolysierte Hefe
hydrolysierte Hefe
hydrolysiertes Gemüseprotein
Proteinisolate
fermentierter Weizen
Maltodextrin
Carrageen (begünstigt die Entstehung von Glutamat in z.B. Milchprodukten)
Sojasauce
Sojaextrakte
Aroma (darf z.B. bis 30% Natriumglutamat enthalten, ohne dass es extra deklariert werden muss)
Gelatine
Pektin
Milchprotein, Milcheiweiß, Würze aus Milch
Trockenmilchpulver, Süßmolkenpulver
Trockenmilcherzeugnis
Eiweiß, Eipulver
diverse Pflanzenproteine oder Eiweißzusätze
pflanzliches Eiweiß
pflanzliches Eiweiß – biologisch aufgeschlossen
Alles mit Würze oder Würz- z.B.
Würze, Würzstoff, Würzmittel, Speisewürze
pflanzliche Würze
Sojawürze
Fleischwürze
Flüssigwürze
Gewürzaromenzubereitung
Gewürzextrakte
Gekörnte Brühe
Brühwürfel
Citronensäure (citric acid) – enthält oft Glutamat
Calcium Casein – enthält 17% Glutaminsäure (glutamic acid)
Maissirup (unter 5% Fructose), Glucose-Fructose-Sirup (über 5% Fructose), Fructose-Glucose-Sirup (über 50% Fructose) – enthält freies Glutamat.
Reissirup – enthält freies Glutamat.

 

 

Guanylat, Guanylsäure oder Guanosinmonophosphat (GMP) ist ebenfalls ein Geschmacksverstärker mit ähnlichen biochemischen Effekten auf den menschlichen Körper wie Glutamat.

GMP ist ein Grundbaustein von Nukleinsäuren und ist in jeder menschlichen, tierischen oder pflanzlichen Zelle enthalten.

Es wandelt z.B. Informationen aus unserer genetischen Matrix, in Proteine um.

GMP wirkt als Geschmacksverstärker 10-20 mal stärker, als Glutamat und wird häufig in Dosen und Fertiggerichten verwendet.

Zur GMP Gruppe gehören folgende Stoffe, die genauso als Geschmacksverstärker eingesetzt werden:

– Guanosinmonophosphat – E 626
– Dinatriumsalz – E 627
– Dikaliumsalz – E 628
– Calciumsalz – E 629

Genauso verhält es sich mit Inosinmonophosphat (IMP), das wie auch das Dinatrium-, Dikalium- und Calciumsalz als Geschmacksverstärker eingesetzt wird und die Wirkung von Glutamat stark potenziert.
E-Nummern: E 630, E 631, E 632 und E 633.

Nun können die Konsumentinnen und Konsumenten alles in den Regalen liegen lassen, was die gerade genannten Zusatzstoffe enthält, und wie Udo Pollmer schon im Video mitteilte, wird sich immer wieder etwas anderes ausgedacht werden, da es ohne Geschmacksverstärker nicht zu gehen scheint.

Man könnte auch einfach werthaltige, natürliche Gewürze verwenden, doch das würde ja den Profit schmälern und die Menschen blieben gesund.

Also wird sich immer wieder etwas Neues ausgedacht werden, um Geschmacksverstärker in unzähligen Produkten unterzubringen.

Den Konsumis bleibt letztendlich nur das, was wir immer wieder dringend empfehlen: Selbstversorgung und Eigenproduktion.

                                                                                                                                
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2 Responses to Vorsicht Lebensmittelbetrug! – Teil 17 – Gut versteckte Geschmacksverstärker

  1. justizfreund sagt:

    Mononatriumglutamat macht Dumm wie Aspartam und Citronensäue E330 und verfressen (vom Leckerbissen zum Nervengift).

    Der führende US-Glutamatforscher, John Olney von der Washington University in St. Louis, hat in mehreren Untersuchungen an Versuchstieren die neurotoxischen Effekte des Stoffes nachgewiesen.

    Vor allem die Wirkungen im Gehirn erscheinen gefährlich: „Glutamat ist ein Nervenzellgift“, sagt der Heidelberger Alzheimerforscher Konrad Beyreuther: „Zu viel Glutamat bringt uns um den Verstand.“
    Und gerade hier ist Glutamat einer der wichtigsten Botenstoffe. Deshalb machen Wissenschaftler einen gestörten Glutamat-Haushalt mitverantwortlich für das Volksleiden Übergewicht, das nicht mehr nur in Amerika vorherrscht, sondern längst auch schon bis zu uns vorgedrungen ist.

    Zahlreiche Versuche haben gezeigt, dass glutamathaltige Speisen schneller und in weit größeren Mengen verzehrt wurden als die Speisen ohne den Geschmacksverstärker.

    Wer also auf seine Figur bedacht ist, sollte vielleicht zukünftig das weiße Pulver im Essen meiden und tut dabei vermutlich auch seinem Gehirn etwas Gutes.

    Wie die Glutaminsäure im Glutamat enthält auch das Aspartam einen als Neurotransmitter wirkenden Stoff: das Aspartat.

    Die Gefahren, die daher von Aspartam ausgehen, sind dieselben, wie sie Kritiker und Wissenschaftler bei Glutamat befürchten. Darüber hinaus behindert Aspartam den Transport von Glukose ins Gehirn, unseren wichtigsten Hirntreibstoff und steht in Verdacht, das Risiko für Hirntumore zu erhöhen.

    News Top-Aktuell zum Thema Aspartam: „klick“

  2. Ariovist sagt:

    Abgesehen von den gesundheitlichen Risiken: Essen mit künstlichen Geschmacksverstärkern schmeckt wirklich ungenießbar wenn man natürliche Gewürze gewöhnt ist. Man nimmt sich geschmacklich viel im Leben. Der Geschmacksinn verkümmert völlig.

    Ein kleiner Kräutergarten oder Kräuter auf dem Balkon machen nicht viel Aufwand und allein der Kräuterduft und die Blütenfarben bereichern schon bei der Pflege. Eine Gesundheits-Apotheke ist es obendrein.

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