Tschüss Maggi! Würzsößchen selber machen

 

 

Maggi, Knorr, usw. Das sind Produkte, die jede und jeder kennt. Was die wenigsten Menschen wissen: Konzerne, die solche Fertigprodukte herstellen, wollen der Bevölkerung nichts Gutes.

So landen auf den Tellern hungriger Menschen dann gesundheitlich bedenkliche Produkte, die aus Tüten, Fläschchen, Dosen und Tetrapacks kommen.

Was in diesen Produkten alles drin ist, interessierte bisher so gut wie niemanden. Dankenswerterweise kommen immer mehr Menschen zu Bewusstsein und nehmen Angriffe auf ihre und auf die Gesundheit ihrer Kinder überaus persönlich!

In den Zutatenlisten dieser gesundheitlich bedenklichen Produkte fanden sich einst Unmengen E-Nummern, mit welchen niemand etwas anfangen konnte, außer ein Lebensmittelchemiker.

Die E-Nummern kamen in Verruf und verschwanden. Ersetzt wurden diese durch Begriffe, mit welchen auch wieder niemand etwas anfangen konnte, wie zum Beispiel „Glutamat“.

Alsbald kam Glutamat ebenfalls in Verruf, da sich herumsprach, dass dieses Zeug nicht empfehlenswert ist. Was es anrichtet, war der Allgemeinheit weniger bekannt und eigentlich ist es das bis heute nicht.

Der Geschmacksverstärker Glutamat, der das Geschmacksempfinden erheblich durcheinander bringt, wurde sodann durch Hefeextrakt ersetzt, was auch wieder ein Geschmacksverstärker ist.

Nun ist man gerade dabei, auch den in Verruf geratenen Hefeextrakt zu ersetzen. Selbstverständlich wieder mit einem Geschmacksverstärker.

Worauf wir hinaus wollen ist das Folgende:

Es braucht diese fragwürdigen Geschmacksverstärker gar nicht und die Bevölkerung sollte sich davon entledigen, indem sie Geschmacksgeber, ohne industrielle Geschmacksverstärker selbst herstellt.

„Maggi“! Was ist das eigentlich???

Zwar ist die genaue Rezeptur der traditionellen Flüssigspeisewürze streng geheim, doch ein kurzer Blick auf die Zutatenliste der braunen Fläschchen verrät, dass es sich dabei vor allem um Geschmacksverstärker, sonstige künstliche Aromen und fast 25 Prozent Salz handelt.

Liebstöckel, die wegen ihres ähnlichen Aromas auch unter dem Namen „Maggikraut“ bekannt sind, sucht man darin hingegen vergebens.

Statt Maggi: Liebstöckel-Speisewürze selber machen

Omas Suppen sind ein Gedicht! Flüssiges Maggi geht darin gar nicht, denn es tötet jeden Geschmack ab, da dann alles nur noch nach Maggi schmeckt.

Umso interessanter sind Rezepte für selbst gemachte Speisewürze mit echten Liebstöckel, die das Würzen “wie bei Oma” auf natürliche Weise möglich machen.

Wer denn also unbedingt ein Fläschen mit einer Gewürzsoße im Kühlschrank haben möchte, kann auf Maggi und Konsorten durchaus verzichten.

Liebstöckel lässt sich nämlich prima selber züchten und so ist das Ganze kein Problem.

 

 

Im Frühjahr treibt der Liebstöckel aus und ab Mai bis in den September können die Blätter geerntet werden.

Im Laufe des Sommers lagert der Liebstöckel allerdings vermehrt Bitterstoffe in seinen Blättern ein, sodass die beste Erntezeit vor der Sommerblüte ist.

Um trotzdem das ganze Jahr über mit Liebstöckel zu würzen, kann man Blätter und Stängel trocknen und zum Beispiel zu einem Würzsalz verarbeiten.

Hier nun ein Rezept für eine maggiähnliche, leckere Würzsoße:

150 g frische Liebstöckel mit Stiel,
500 g Wasser zugeben, sowie
20 g Salz.

Wer Bärlauch oder „Knobi“ mag, kann gern damit experimentieren und auch davon etwas hinzugeben. Einige Lorbeerblätter dürften sicher auch für eine interessante Note sorgen.

Alles zusammen etwa 20 Minuten durchköcheln lassen. Nun alles in einen Kaffeefilter oder ein feines Sieb geben und die Flüssigkeit auffangen.

Der Flüssigkeit, je nach Geschmack, etwas Honig oder Zucker hinzugeben und eine weitere Minute aufkochen lassen.

Wer möchte, kann nach Belieben nachwürzen, mit noch etwas Honig, mit Salz, mit Pfeffer, oder welche natürlichen Gewürze dem eigenen Geschmack auch immer zusagen.

Die fertige Würzsoße in kleine Flaschen geben und im Kühlschrank lagern. So einfach ist das.

Hier noch ein Hinweis: Auf manchen Seiten wird die Zugabe von gekörnter Gemüsebrühe angeraten, wovon wir jedoch unbedingt abraten, da Brühe aus dem Handel ein Geschmacksverstärker ist und genau den wollen wir in unserem selbstgemachten Würzsößchen ja gerade vermeiden.

                                                                                                                                
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2 Responses to Tschüss Maggi! Würzsößchen selber machen

  1. Ariovist sagt:

    Vielen Dank für Eure guten Beiträge zur gesunden Ernährung. Macht weiter so!

    Kleiner Tipp: Man kann auch Gewürzsoßen in Eiswürfelbehältern einfrieren. Das hält sich recht lang und man hat immer Vorrat, wenn es beim Kochen mal schnell gehen muss.

    Viele Grüße!

    News Top-Aktuell:

    Viele Grüße auch für Sie.

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