Smartphone – die Spione immer dabei haben

 

 

Er ist nervig! Überall läuft er herum! Man begegnet ihm auf der Straße, im Cafe, im Restaurant, auf Bahnhöfen, in Bussen und Bahnen, und, und, und. Er ist einfach überall: Der Homo Smartphonicus!

Kommen, setzen, Smartphone auf den Tisch und dann wird getippt und gewischt, dass die Schwarte kracht! Furchtbar!

Das Smartphone ist zu einer sehr weitverbreiteten Sucht geworden und alle, die sowas nutzen, finden das unheimlich toll und so praktisch…

Die vielen sogenannten „APPS“ sind eine wahre Freude für den Homo Smartphonicus, denn ohne sie, würde er kaum noch eigenständig zur Toilette finden.

Die Hersteller dieser Dinger „haben natürlich nur an das Wohl der Menschen gedacht“, als sie die Smartphoneseuche auf den Markt warfen.

Nun haben wir den Salat! Das Ding geht überall mit hin und ist ständig aktiviert. Da freuen sich alle… und ganz besonders die Industrie und andere, die es nichts angeht, wer Sie sind, wo Sie wohnen, wofür Sie sich interessieren, wer Ihre Freunde sind, was Sie mit denen zu „bekakeln“ haben, und so weiter, und so weiter.

Vorinstallierte Spionageprogramme („APPS“)

G Data fand schon im Jahre 2015 heraus: Über 250 Modelle enthalten Schnüffelfunktionen, darunter auch Geräte von bekannten Herstellern.

Meist stecken die Schadprogramme in den allseits ach so beliebten „APPS“, die ab Werk installiert sind; beispielsweise die „Facebook-APP“.
Der Homo Smartphonicus kann diese ganz normal nutzen und merkt nicht, dass im Hintergrund Unmengen Daten abgegriffen werden.

Eine Deinstallation der „APPS“ sei häufig gar nicht möglich, da sie zu den fest installierten Anwendungen in der Firmware gehören.

Im Falle der „Facebook-APP“ fanden die Sicherheitsexperten beispielsweise die Malware »Android.Trojan.Andup.D«.

Diese kann umfangreich auf die Daten des Nutzers zugreifen, darunter auch Kontakte und Standortdaten.

Zudem ist sie in der Lage andere spionierende „APPS“ zu installieren, Nachrichten mitzulesen, Gespräche abzuhören und vieles mehr.

Die Daten überträgt sie ins Internet. Die Übertragung erfolge meist unverschlüsselt und ohne Überprüfung des empfangenen Servers. So können sich Angreifer einfach einklinken, die Daten abgreifen und auch die Kontrolle über die Malware übernehmen.

Es geht noch weiter! Manche „APPS“ können unter anderem Anrufe, SMS, GPS Daten, Kameradateien, Anrufgeschichte, Kontakte, Kalender usw abhören, abgreifen und ausspionieren.

Außerdem kann so manche „APP“ das Smartphone als Wanze benutzen und so Gespräche abhören, die man in der Nähe des Gerätes führt.

Sehr praktisch, das Ganze… und Homo Smartphonicus kriegt davon absolut nichts mit.

Spionagefunktionen gehören zur Grundausstattung fabrikneuer Smartphones und verwandeln jedes Gerät in eine Abhörstation und sogar noch viel mehr:

Im Namen des Smartphone-Besitzers können Betrüger in Onlineshops einkaufen und das Onlinebankkonto belasten, denn auch die per SMS/MMS/WhatsAPP übermittelten Zugangscodes können sie mitlesen.

So liest die Firma POLIZEI Ihre Chats und macht „Selfies“

„Skygofree“ nennt sich ein Scheinstaatstrojaner für Geheimdienste, der Inhalte verschlüsselter WhatsApp-Nachrichten an sogenannte „Behörden“ übermitteln, das Mikro einschalten und Selfies machen kann. Die Software ist ein kompletter Spionage-Werkzeugkasten.

Laut dem Sicherheitssoftwareunternehmen Kaspersky Lab ist der Android-Trojaner „Skygofree“ bereits seit 2014 im Einsatz.

Es handelt sich um eine hoch entwickelte, mehrstufige Spyware, welche die vollständige Fernsteuerung eines Gerätes ermöglicht.

Dazu gehört neben dem Mitlesen der eigentlich verschlüsselten Chat-Nachrichten auch standortbasierte Audioaufnahmen.

Das bedeutet im Klartext, dass scheinstaatliche Organisationen mit Skygofree unter anderem folgendes können:

WhatsApp-Nachrichten mitlesen, trotz Verschlüsselung
SMS mitlesen
den aktuellen Standort des Handys ermitteln
Bilder und Videos aufnehmen (auch Selfies)
Das Mikrofon des Handys heimlich aktivieren

Skygofree beherrscht laut den Sicherheitsexperten insgesamt 48 verschiedene Befehle, die von den Spionen genutzt werden können.

„Der Trojaner kann Ziele intensiv ausspionieren, ohne Verdacht zu erregen“, so Alexey Firsh, Malware Analyst, Targeted Attacks Research, bei Kaspersky Lab.

Spione selber einladen

Es geht nicht nur vorinstalliert, sondern auch so: Der Homo Smartphonicus befindet sich auf einer täuschend echt aussehenden Download-Seite.

Nun meint er, sich auf einer offiziellen Seite eines Providers zu befinden und wird dort zum Softwareupdate aufgefordert, was dann natürlich auch gleich gemacht wird. Schon hat er sich weitere Spionageprogramme eingefangen. Toll, nech. 🙂

Wir hoffen, dass der Homo Smartphonicus seine Schiebe- und Wischkiste nun mit ganz anderen Augen sieht und das Ding bestenfalls weit von sich wirft.

Das wäre toll, denn dann könnte man sich nämlich mal wieder Auge in Auge miteinander unterhalten, was sehr erfrischend wäre.

 

                                                                                                                                
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4 Responses to Smartphone – die Spione immer dabei haben

  1. Zulu sagt:

    Bei Android-Geräten stimmt man doch freiwillig zu, oder nicht?
    „Pokemon will Zugriff auf Ihre Kamera“ Jupp!
    Wohnung abfilmen… Google konnte bisher ja nur von draußen schauen. Völlig bescheuert. Denken die nicht nach??

    News Top-Aktuell:

    Der Homo Smartphonicus und „nachdenken“!?? Das machen doch die sogenannten „APPS“ und der Verblödungsverstärker im Wohnzimmer schon für ihn.

    Vor allem: wer die „App“ gemacht hat, hinterfragt keiner.

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    Na wozu denn auch? „Hauptsache es funktioniert, ey.“

    Ich arbeite in einem militärischen Unternehmen. Normalerweise sind Handy´s dort verboten. Selbst bei Firmentelefonen wird die Kamera-Linse versiegelt. Aber…daran hält sich keine Sau. Die rennen da rum und jagen Pokemons! Autsch.

    News Top-Aktuell:

    Autsch. In der Tat. Das muss man sich mal vorstellen: Erwachsene Menschen „jagen Pokemons“! Und da fragen Neurologen noch, ab wann man hirntot ist!??

    Sogar Schichten usw. werden über WhatsApp besprochen, englische Anleitungen mit Google-Übersetzer translatet. Die merken nix mehr. Sagt auch keiner was, weil alle bereits völlig süchtig sind.

    Habe ein altes iPhone zum Musikhören und Bilder-Knipsen, aber das ist meistens aus und habe es selten mit – und wenn, ist es mir schon peinlich, da mal auf die Uhr zu sehen.
    Ich will nicht so´n Smombie sein.

    News Top-Aktuell:

    Sie haben gerade unsere Herzen erfreut. 🙂

    Wirklich eine schlimme Entwicklung, wobei es an sich ja tolle Geräte sind. Orientierung in einer fremden Stadt; zig Bücher drauf für die Wildnis usw. Es hat jedoch noch nie WhatsApp oder Facebook und so´n Dreck gesehen. BRAUCHT MAN NICHT!

    Wo Leute auf Ponton´s knallen und in Dixiklo´s hochgeschleudert werden und was für Scheiß die sich da alles zuschicken. Danach ne Runde „Candy-Crush“. Digitale Degeneration…

    News Top-Aktuell:

    Uns ging bereits die Handymanie auf die Nerven, also das stundenlange gegenseitige vorführen irgendwelcher albernen Klingeltöne ( Furz 1, Furz 2 usw.). Unerträglich!

    Heute ist das ja noch viel schlimmer. Wo man auch hinschaut: überall sieht man den Homo Smartphonicus, der keinen blassen Dunst davon hat, worauf er da eigentlich die ganze Zeit ´rumtippt und ´rumwischt – und wenn er’s wüsste, dann wär’s ihm wahrscheinlich mal wieder „egal“, weil die Sucht bereits Ausmaße angenommen hat, welche der Verstand nicht mehr zu kontrollieren vermag.

    • Zulu sagt:

      „Homo Smartphonicus“ finde ich witzig:) Was mich aber fasziniert, in welch kurzer Zeit das alles stattgefunden hat, oder? Ich mein, die Teile gibt´s doch noch nicht so lange, sagen wir, 10 Jahre?

      Meine Hoffnung: Es ist ein Trend, der auch wieder abebbt.

      News Top-Aktuell:

      Da wird wohl noch so einiges an Aufklärungsarbeit nötig sein, damit das wieder abebbt, wenn es überhaupt abebbt, da hier Sucht mit im Spiel ist.

      Wie damals der Gameboy…jeder mußte einen haben!
      Oder Nietenhosen, was weiß ich.

      News Top-Aktuell:

      Von Nietenhosen wird man nicht süchtig und der „Gameboy“ wurde irgendwann zur Lachnummer, weil grafisch Hochwertigeres und auch ansonsten, zumindest ein wenig „Anspruchvolleres“ auf den Markt kam.

      Die Singlebörsen sind voll von einsamen Leuten. Sie werden irgendwann merken, dass Realität wichtiger ist, als Bilder vom Mittagessen zu posten und auf möglichst viele Smileys zu hoffen. Das interessiert nämlich keine Sau. Menschenmassen sind in dieser Beziehung Herdentiere, denken dann, sie gehöhren dazu.

      News Top-Aktuell:

      Da haben Sie wohl Recht. Individualität, entgegen der Masse, ist leider selten zu finden.

      Das mit der Spionage ist natürlich nicht zu verachten, dennoch glaube ich, mit dem Internet und der Vernetzung haben sie (die Planer) sich selbst angeschissen. Sollte zur Verdummung und Kontrolle dienen.

      News Top-Aktuell:

      Ja. Das ging dann mal nach hinten los, da das Internet sich dann doch etwas anders entwickelt hat, wie das von den Verdummern und Kontrolettis geplant war.

      Sicherlich ist im Internet sehr viel Mist, Müll, Lügen, Unsinn und Scheißdreck zu finden. Allerdings sind auch sehr viele wertvolle Informationen vorhanden, die ohne Internet wohl niemals die breite Masse erreicht hätten.

      Aber wie viele Menschen haben dadurch erst zueinander finden können?

      News Top-Aktuell:

      Vor allen Dingen: Wie viele Menschen sind dadurch aus dem Koma erwacht und haben erstmalig im Leben Bewusstsein erlangt!? Auch sehr schön: Das reißt nicht ab. Bedeutet: Jeden Tag werden es mehr und mehr, die wach werden. Das ist eine sehr gute Entwicklung.

      Wie alles im Leben sollte man es in Maßen genießen, dann schadet es auch nicht.

      News Top-Aktuell:

      Das mag auf viele Dinge zutreffen, jedoch nicht auf Wissen. Wissen schadet nicht und darum kann man davon gar nicht genug aufhäufeln.

      Trotzdem muß es angesprochen werden, na klar.
      Danke!

      LG Zulu

      News Top-Aktuell:

      Gern geschehen.
      Liebe Grüße auch für Sie.

  2. Klaus Borgolte ZA7975 sagt:

    Prima Artikel. Er behandelt, so wie ich es begreife, einen sehr wichtigen Aspekt unserer Wirklichkeit.

    Intuitiv habe ich seit Jahren alle Facebook und ähnliche Dinge gemieden. Meine Kinder sind enttäuscht, meine ehemaligen Schulkameraden wundern sich über meine Abwesentheit und meiden mich. Zugegeben, stattdessen Briefe und Karten zu schreiben, habe ich inzwischen aufgegeben. Bin aus meinem Astronomie-Club ausgetreten, als der eine Facegruppe startete.

    Das Tabu gilt erst recht im Falle der Smartphones und ihren Apps. Meine Bank fordert mich ständig auf, deren App auf ein Smartphone zu laden, damit „Online-Banking noch schöner und sicherer“ wird.

    Wenn ich heute so viele Leute sehe, die sich mit ihrem Smartphone stehend, liegend, sitzend, paarweise und wie sonst noch beschäftigen, sehe ich eine weltweit angepasste, gleichartig informierte Masse. Viel mehr neue Weltordnung braucht es schon gar nicht mehr.

    Hänge viel am Computer, schau mir „blogs“ an, informiere mich „alternativ“, äußere mich gelegentlich. Ich weiß natürlich auch nicht, was im Hintergrund abläuft. Der Erkenntnisgewinn wiegt hoffentlich manche heimlichen Mankos auf.

    Hat mit dem Thema dieses Artikels so gar nichts zu tun: Vielleicht kann mir jemand einen Hinweis zu folgender Sache geben. Komme selbst zu keinem Ergebnis.

    Im Melderechtsrahmengesetz steht unter § 14 Befreiung von der Meldepflicht: „Von der Meldepflicht … sind befreit … (2) Personen, für die diese Befreiung in völkerrechtlichen Übereinkünften festgelegt ist.“

    Welche völkerrechtlichen Übereinkünfte sind hier gemeint?
    Vielen Dank schon jetzt.

    News Top-Aktuell:

    Das wissen wir nicht, welche „völkerrechtlichen Übereinkünfte“ da gemeint sind und im Grunde interessiert uns das auch nicht, da dass sogenannte „Meldegesetz“ sowieso ungültig ist. Warum das so ist, erklären wir demnächst in einem ausführlichen Artikel.

    Beste Grüße: Klaus Borgolte

    News Top-Aktuell:

    Beste Grüße auch für Sie nach Südafrika (falls Sie da noch sind).

  3. Klaus Borgolte ZA7975 sagt:

    Hallo NTA-Team,

    kurz am Rande: wohne weiterhin in Kapstadt. Will aber, sobald es mir möglich ist, zurück in meine Heimat ziehen.

    Glück Auf und Grüße

    Klaus Borgolte

    News Top-Aktuell:

    Glück und Grüße auch für Sie.

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