Verblödung, Abzocke und Gesundheitsschädigung durch Fernsehköche

 

 

Wer kennt sie nicht?! So gut wie alle kennen sie! Die Rede ist von Fernsehköchen. Die hat so ziemlich jede und jeder schon mal irgendwann in der Lügenpropaganda- und Verblödungsglotzkiste gesehen.

Herzlich willkommen zu unserem beinahe schon „nostalgischen“ Artikel, der einen Rückblick auf altbekannte Fernsehköche beinhaltet.

Wir erinnern uns da an eine ganz besonders dusselige Aussage, die jeder Fernsehkoch und jeder angebliche „Restaurantexperte“ vor Jahren von sich gegeben hat:

Fleisch muss man „scharf“ (nicht etwa heiß, sondern scharf) anbraten, „damit sich die Poren schließen“.

Großartig! Über solche Aussagen, die sämtliche Fernsehköche unisono mal erzählt haben, kann man noch heute Schmunzeln.

Es stellt sich allerdings auch die Frage, was Fernsehköche eigentlich hauptberuflich machen. Das Kochhandwerk kann es wohl nicht sein, da ein Koch gewöhnlicherweise weiß, dass Fleisch keine Poren besitzt.

Schuhbeck und Konsorten

Wenn angebliche „Spitzenköche“ bei Fleisch von „sich schließenden Poren“ faseln, dann ist das eigentlich schon schlimm und lächerlich genug, doch so mancher Fernsehkoch gab sich mit dieser Lächerlichkeit und Blöße nicht zufrieden und setze immer wieder noch mal einen drauf.

Alfons Schuhbeck ist einer von diesen „Kochprofis“. Der empfahl einst die „Escoffier Duett Champignon Creme-Suppe“.

 

Angeblich „ausgewählte Zutaten“ mit der angeblichen „Kunstfertigkeit“ von angeblichen „Spitzenköchen“ verarbeitet.

Tatsächlich war die Pseudo-Nobel-Dosensuppe ein Industrie-Massenprodukt und nicht besser, als eine dieser entsetzlichen Tütensuppen mit zahlreichen gesundheitsbedenklichen Zusatzstoffen.

Schuhbeck erzählte also nicht nur dummes Zeug von „sich schließenden Poren“. Er war sich auch nicht zu schade, den Leuten zu horrenden Preisen Dosen mit Wasser und bedenklichen Zusatzstoffen zu empfehlen.

In seinen Kochbüchern singt er das Hohelied auf frische Zutaten. Dann nutzte er das Vertrauen der Menschen in ihn schamlos aus und drehte ihnen gesundheitlich bedenkliche Dosen-Mogelprodukte an.

Auch Martin Baudrexel legte in „Kochprofisendungen“ stets allergrößten und unabdinglichen Wert auf frische Zutaten.

Seltsamerweise machte er gleichzeitig Werbung für „Rama Cremefine“ – eine bedenkliche Fertigschlotze von der Firma Unilever.

Kommen wir nun aber wieder zurück zu Schubecks Alfons, denn der hat sich noch viel frechere Dinger geleistet.

Da gab er mal den Verblödungsspezialisten von BR-3 ein Interview aus welchem wir folgendes zitieren:

Schuhbeck zum Moderator: „Du machst das eh gut, weil du trinkst am Tag einen Liter Tee. So, und wennst jetzt a paar Gewürze reingibst, dann hast du das, was du brauchst. Du entgiftest und entschlackst.

Aber wenn du deine ganzen Schlackstoffe nicht rausbringst aus dem Körper, dann explodiert der ganze Mist natürlich und dann atmest noch den ganzen Mist ein und dann brauchst dich nicht wundern, wenn du krank bist“.

Entzückend. Und nun die Fakten: Das „Entgiften“ und „Entschlacken“ ist pseudomedizinischer Voodoo-Unsinn, der mit der Wirklichkeit ungefähr so viel zu tun hat, wie Astrologie mit Astrophysik – nämlich gar nichts.

Wir zitieren Schuhbeck weiter: „Also Schwarzkümmel, den nennt man auch das Aspirin des Altertums, weil der schmerzlindernd und abschwellend ist (…), und der stärkt“.

In Wahrheit weiß kein Mensch, ob Schwarzkümmel „wirkt“ oder nicht „wirkt“. Medzinische Nachweise liegen bis zur Sekunde nicht vor.

Schwarzkümmel ist schlicht eines von vielen Jahrtausende alten angeblichen „Heilmitteln“, an die man glauben kann, aber besser nicht sollte, da Glauben etwas für Leute ist, die nicht wissen.

Niemand aber möge bitte, wie Schuhbeck, den Eindruck erwecken, es gebe eine nachweisbare Wirkung im Sinne einer evidenzbasierten Medizin.

Das grenzt nicht nur an, sondern ist definitiv Bevölkerungsverdummung, zu behaupten, dass Schwarzkümmel wie auch immer „wirken“ würde.

Schuhbeck fichte das natürlich nicht an – war er ja einst einer der bekanntesten „Profispitzenköche“, der die Menschen aus dem Verblödungsautomat mit Namen „Fernseher“ angrinste.

Mit der Autorität eines „Profikochs“ verbreitete Schuhbecks Fonsel stets munter sein Halb- und Unwissen über dieses und jenes.

Seine „wichtigste Botschaft“ aber lautete:

„Wenn du dich übers Jahr nicht ausgewogen ernährst, dann kannst net in drei Minuten deine Missstände wieder gut machen – und wie soll denn ein Arzt, wenn einer das ganze Jahr seinem Körper den Mist gibt, (…) ihn in zwei Minuten reparieren. So geht’s doch net“.

Um ausgewogene Ernährung ging es Schuhbeck also angeblich, doch zu viel Gesundheit musste dann wohl auch nicht sein.

Auf allen Verblödungssendern war Schuhbeck in Werbespots für die „Hüttengaudi“ von McDonalds zu sehen, in welchen er den „Big Rösti“ und anderen Drecksfraß anpreiste.

Versalzene Fettbomben, empfohlen von Schuhbeck

Auf den Spuren Schuhbecks wandelnd, gehen wir in einen Ekelfraß-McDonalds-Laden und bestellen für Töchterchen oder Söhnchen ein kleines sogenannntes „Mittagessen“.

Wir nehmen… mal sehen… was nehmen wir denn… !? Ah ja! Da haben wir´s doch: Wir nehmen einen „Big Rösti“ (für den Schuhbeck geworben hat), eine mittlere Portion Pommes, eine mittlere Cola (die Schuhbeck werbewirksam in die Kamera hielt) und zum Nachtisch einen McFlurry.

Damit haben wir schlagartig 116% des Kalorien-Tagesbedarfs eines Kindes abgedeckt, 145% des Fett-Bedarfs und 140% des Salz-Bedarfs.

Bedeutet: Selbst wenn ein Kind morgens und abends zum Ausgleich fastet, wird es zwangsläufig zunehmen und irgendwann zu jener Mehrheit der deutschen Bevölkerung gehören, die übergewichtig ist.

Es wird „fast Food“ für Nahrung halten und sich wenig oder gar nicht für all das interessieren, was Essen interessant und genussvoll macht.

Dummes Zeug erzählen, bedenklichen Schnellimbiss-Drecksfraß empfehlen, und maßlos überteuerte bedenkliche Produkte bewerben, die ihr Geld hinten und vorne nicht wert sind:

All das machte Schuhbeck, sowie gewisse andere „Profi-Spitzenkochkollegen“.

Lafer, Lichter, Dümmer

Irgendwann kam der Laferstrom über die Menschen, die einst noch wertvolle Lebenszeit damit vergeudeten, indem sie sich vor den Verblödungsverstärker setzten. Machen gingen Lichter auf. Andere wurden noch dümmer, als sie ohnehin schon waren.

Da wurde tranchiert, filetiert, blanchiert, pochiert, sautiert und rotiert, bis die Gallensteine klimperten. Gönnen wir uns ein wenig Spaß? Ja. Machen wir:

Zurück zum Eigentlichen:

Im deutschen Propaganda- Ablenkungs- und Verblödungsfernsehen wurde also tranchiert, filetiert, blanchiert, pochiert, sautiert und rotiert, bis zum Abwinken.

Pro Woche gab es um die 90 Kochshows. Über 30 „Profiköche“ luden zum Augenschmaus ein. Etwa Vincent Klink („ARD-Buffet“), Alfons Schuhbeck („Schuhbecks“ auf BR) oder das Brutzel-Paar Martina Meuth und Bernd Neuner-Duttenhofer („Servicezeit: Essen & Trinken“).

Am menschlichsten ging es zu bei Vincent Klink und dem Duo Martina Meuth und Bernd Neuner-Duttenhofer – zumal sie aussahen, als würden sie selber essen, was sie kochen.

Beim nuschelnden Rolf Zacherl (der mit dem Ziegenbart) oder der norddeutschen Oberquatsche, Reiner Sass (Hauptberuf Versicherungsvertreter), wurde es mühsam, aber längst nicht so quälend wie bei Johannes B. Kerner.

Der Dampfplauderer schob im ZDF jede erdenkliche Peinlichkeit in die Röhre – jeweils in Tateinheit mit fünf „Spitzenköchen“ der sogenannten „gehobenen Art“, die allesamt von sich „schließenden Poren“ faselten, wenn man Fleisch nur „scharf“ und nicht etwa heiß genug anbrät.

Dann wurde Kerner von Ex-RTL-Moderator Lanz abgelöst, denn der verstand mehr von der Sache.

Als Absolvent der Bayerischen Akademie für Werbung wusste er, wie man Zutaten so verdeckt, dass der Zuschauer den Hersteller trotzdem erkennen kann.

Dass sein „Vorzeigekoch“ Johann Lafer spricht, wie ein Rheumadeckenverkäufer, ist mit einem süßen Wein gerade noch zu verkraften.

Selbst den zwanghaften Pausenclown Horst Lichter (Zwirbelbart mit angeklebten kleinen Mann) können sich die Zuschauer passabel saufen.

Die kredenzten Gerichte jedoch nicht.

                                                                                                                                
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