Pilze 2018 – Pfifferlinge aus dem Handel sind eine einzige Katastrophe

 

 

Seit Jahren wird von großen Einzelhandelsketten immer wieder mitgeteilt, die Qualitätsprüfung von „frischen“ Pilzen zu verschärfen.

Leider bemerkt man davon nichts, denn die Qualität von Pilzen ist, auch im Jahre 2018, unterste Schublade.

Ganz besonders übel sieht es bei den Pfifferlingen aus, die als „frische Pfifferlinge“ angeboten werden, mit Frische jedoch schon lange nichts mehr zu tun haben.

Bruch, Schimmel und Fäulnis zeichnen das Bild der angeblich „frischen Pfifferlinge“ in den Zentralen der Vergiftung (sogenannte „Supermärkte“), wie auch auf Wochenmärkten.

Sowas darf gar nicht zum Kauf angeboten werden, denn wer vergammelte Pilze verzehrt, bekommt erhebliche gesundheitliche Probleme.

Übelkeit, Brech-Durchfall, starke Bauchschmerzen und Schweißausbrüche sind da noch die kleineren Übel, denn wer verschimmelte Pilze verzehrt, kann es sogar erst Jahre später mit viel schlimmeren gesundheitlichen Einbußen zu tun bekommen.

Schimmel ist nämlich überaus gefährlich. Dieser Mikropilz, von welchen es ca. 100.000 Arten gibt, kann so toxisch sein, dass er die inneren Organe und sogar das Gehirn schwer schädigen kann.

Dass der Zustand der Pfifferlinge so erbärmlich schlecht ist, hat mehrere Gründe. Zu nennen wäre da zunächst die grundsätzlich falsche Handhabung mit den sensiblen Fruchtkörpern.

Oftmals sind sie in geschlossene Behältnisse eingepfercht, wodurch es zu Druckstellen und vor allen Dingen zu Feuchtigkeitsstaus kommt, was den Zerfallsprozess der Pilze erheblich beschleunigt.

Außerdem fehlt es an Kühlung. Frische Pilze halten sich länger, wenn sie gekühlt werden. Im Handel finden sich Champignons, wie auch Pfifferlinge, jedoch entweder im ungekühlten Gemüseregal, oder sie stehen sonstwo ungekühlt herum.

Ein Punkt sind auch die viel zu langen Zeitspannen, die zwischen Ernte und Verkauf liegen. Pfifferlinge kommen grundsätzlich aus Ländern wie Rumänien, Polen, Litauen oder auch aus Weißrussland zu uns.

Bevor sie dort gesäubert und verladen worden sind, können Wochen vergehen. Der Transport selbst nimmt dann noch mal 48 bis 60 Stunden in Anspruch.

Das ist für Pilze alles viel zu lange, denn Pilze sind schnell verderbliche Lebensmittel.

Wenn man heute frische Waldpilze sammelt, dann sollten die spätestens nach 3 Tagen zubereitet werden, da sie sonst womöglich schon nicht mehr essbar sind.

Schnell bilden sich fiese kleine Schimmelgeflechte und der Zerfallsprozess innerhalb des Pilzes läuft ebenfalls auf Hochtouren. Dabei zerfällt das Eiweiß im Pilz, wodurch sich Giftstoffe bilden, die schwerste Lebensmittelvergiftungen hervorrufen können.

Geschmacklich geben überalterte Pilze auch nicht mehr sonderlich viel her, denn je älter ein Pilz wird, desto mehr verliert er an Geschmack – und das sogar schon dann, wenn er noch im Wald steht.

Überalterte Pilze sind also nicht nur gesundheitlich bedenklich, sondern auch geschmacklich nicht zu empfehlen.

Pilze im Jahr 2016 – Pilze im Jahr 2017. Über beide Jahre hatten wir berichtet. Im Jahre 2018 wurde sich nun erneut die Qualität von Pfifferlingen angeschaut. Das Ergebnis war (wie immer) eine Katastrophe, was das folgende Video zeigt:

 

 

Wir haben uns bei einigen Händlern umgeschaut. Bei den tiefgekühlten Pfifferlingen ist zu erwähnen, dass nicht mitgeteilt wird, woher diese stammen.

Weder bei Edeka, noch im Großhandel (Metro) und auch bei Internethändlern haben wir keinen Hinweis darauf finden können, wo die Pilze herkommen.

Das ist leider auch schon wieder ein Grund, um von gefrosteten Pfifferlingen abzuraten, da es womöglich Pfifferlinge sind, die aus radioaktiv kontaminierten Gebieten, wie Weißrussland gekommen sein könnten.

Selbst Pfifferlinge aus Litauen müssen nicht unbedingt aus Litauen sein, sondern können aus Weißrussland stammen. Man karrt die Pilze von Weißrussland einfach nach Litauen, verpackt sie dort und schreibt dann auf die Verpackung: „Pfifferlinge aus Litauen“.

Wir können einmal mehr nur dazu raten, Pfifferlinge aus dem Handel nicht zu kaufen und zu essen. Das gilt sowohl für Pfifferlinge im Gemüseregal, wie für Marktpilze und auch für die gefrorene Variante.

Dem Handel raten wir, Pfifferlinge nicht mehr anzubieten, da dabei sowieso nichts vernünftiges herauskommen kann.

Für allesamt nun noch ein abschließender Hinweis:

                                                                                                                                
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One Response to Pilze 2018 – Pfifferlinge aus dem Handel sind eine einzige Katastrophe

  1. Heinrich Blezinger sagt:

    Empfehle diese Pilze zu trocknen.

    Gaststätteninhaber

    Heinrich Blezinger

    News Top-Aktuell:

    Welche Pilze empfehlen Sie zu trocknen? Etwa verschimmelte und verfaulte Gammelpfifferlinge!? Die sind nur noch ´was für den Kompost. Für den Verzehr sind die auf keinen Fall geeignet, was auch immer man damit macht.

    Wir hoffen, dass Sie in Ihrer Gaststätte nicht getrockene Gammelpfifferlinge auf den Teller bringen.

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