Sogenannte „Pestizide“ verursachen chronische Krankheiten

 

 

Sogenannte „Pestizide“ sind in der Landwirtschaft leider sehr weit verbreitet. Zwischenzeitlich gibt es viele hunderte Arten von sogenannten „Pestiziden“.

Die geläufigsten Arten sind „Herbizide“, „Fungizide“ und „Insektizide“, wobei „Herbizide“ knapp die Hälfte ausmachen.

Bekannt sind „Herbizide“ als Vernichtungsmittel von Wildkräutern, welche fälschlicherweise als „Unkraut“ bezeichnet werden, aber ihre Wirkung ist natürlich nicht nur auf sogenanntes „Unkraut“ beschränkt.

„Fungizide“ richten sich speziell gegen Pilzbefall, während „Insektizide“ Insekten ins Visier nehmen.

Sie alle sind uns als „Pestizide“ – als sogenannte „Pflanzenschutzmittel“, bekannt. Tatsächlich handelt es sich bei all diesem Zeug um Gift! Daraus ergibt sich eine weit unterschätzte Gefahr für die Gesundheit. Diese Chemikalien können Lebewesen sehr effektiv schädigen und auch töten.

Das hat profitrelevante Vorteile beim Anbau von Gemüse und Früchten, doch leider bleiben deutlich nachweisbare Mengen der Giftstoffe auf und in landwirtschaftlichen Erzeugnissen zurück .Mit der Nahrung nimmt die Bevölkerung die Giftstoffe dann ebenfalls auf.

Eine schwere Erkrankung wünscht sich niemand, doch wie man es auch dreht und wendet: Gesundheitliche Beschwerden oder gar chronische Krankheiten können uns alle treffen.

Ist es dann passiert, ist der Schock groß. Viele Menschen haben so eine Situation bereits selbst erlebt. Ob persönlich, in der Familie oder bei Freunden: wir alle können es uns gut vorstellen.

Jetzt untersuchen Wissenschaftler zunehmend den Zusammenhang von chronischen Krankheiten und sogenannten „Pestiziden“.

 

 

Zahlreiche wissenschaftliche Forschungen untersuchen die Wirkung dieser Gifte auf unsere Gesundheit. Die amerikanische Organisation „Beyond Pesticides“ hat eine Datenbank zusammengestellt, um solche Forschungsarbeiten systematisch zu erfassen.

Laut Hunderten solcher Arbeiten besteht ein Zusammenhang zwischen „Pestiziden“ und einer Reihe von chronischen Erkrankungen.

Dazu zählen unter anderem Diabetes, Asthma, Parkinson, Alzheimer, Geburtsfehler, Krebs sowie Lern- und Entwicklungsstörungen bei Kindern wie zum Beispiel Hyperaktivität. Dazu einige Beispiele:

Körperliche Krankheiten

Asthma: Untersuchungen zeigen, dass „Pestizide“ nicht nur Asthma-Attacken auslösen können, sondern identifizieren sie auch als eine mögliche Ursache.

Insbesondere ergab eine Untersuchung an 4.000 Schulkindern in Kalifornien aus dem Jahr 2004, dass sie bis zum fünften Lebensjahr 4,5-mal wahrscheinlicher an Asthma erkranken, wenn sie während ihres ersten Lebensjahres „Herbiziden“ ausgesetzt waren.

Diabetes: Bestimmte „Pestizide“ und andere Schadstoffe können das Risiko, an Diabetes zu erkranken, um 20 bis zu über 100 Prozent erhöhen.

Menschen, die einem bestimmten „Insektizid“ mindestens 100 Tage lang ausgesetzt waren, verdoppelten ihr Diabetes-Risiko.

Fortpflanzungsstörungen: Untersuchungen stellten niedrigere Testosteron-Werte bei Männern, sowie eine verringerte Fruchtbarkeit bei Frauen fest, die „Pestiziden“ ausgesetzt waren.

Andere Effekte waren erhöhte Anzahlen von Fehlgeburten und ein unnatürliches Ungleichgewicht zwischen Geburten von Jungs und Mädchen.

Geburtsfehler: Laut einer Untersuchung treten Missbildungen verstärkt auf, wenn die Babys im Frühjahr oder im Sommer gezeugt werden.

Zu dieser Zeit nimmt die Verwendung von „Pestiziden“ zu, und einige Oberflächengewässer weisen hohe „Pestizid“-Konzentrationen auf.

Krebs: Einige krebserzeugende Wirkungen bestimmter „Pestizide“ sind schon länger bekannt. Untersuchungen ergaben, dass „Insektizide“, die das Nervensystem angreifen, das Wachstum von Gehirntumoren begünstigen können.

Manche „Pestizide“ wirken störend auf die Hormone im Körper, was zu Brustkrebs führen kann.

Haushalts-„Pestizide“ können das Risiko, an Leukämie (Blutkrebs) zu erkranken, bei Kindern vervierfachen. Garten-„Pestizide“ erhöhten dieses Risiko sogar um das Sechsfache!

Andere Krankheiten

Alzheimer: Viele Forschungsergebnisse stellen einen Zusammenhang zwischen Pestiziden und einer Wirkung auf das Nervensystem her.

Die Untersuchung einer landwirtschaftlichen Gemeinde in Utah ergab ein erhöhtes Risiko von Alzheimer- und Demenzerkrankungen bei Menschen, die „Pestiziden“ ausgesetzt waren.

Attention Deficit Hyperactivity Disorder (ADHD), eine Form von Hyperaktivität: Die Wahrscheinlichkeit einer ADHD-Erkrankung ist bei Kindern um 50 Prozent erhöht, wenn sie bestimmte Metabolite in der zehnfachen Konzentration im Urin hatten, die darauf schließen lassen, dass sie Phosphorsäureestern ausgesetzt waren.

Autismus: Kinder erkranken 6-mal wahrscheinlicher an Autismus, wenn ihre Mütter während den ersten drei Monaten der Schwangerschaft in der Nähe von Feldern leben, wo Phosphorsäureester wie Endosulfan und/oder Dicofol zum Einsatz kommen.

Parkinson: Es gibt Hinweise darauf, dass ein Zusammenhang zwischen „Pestiziden“ und Parkinson besteht, wenn die Betroffenen zuvor über lange Zeit mit „Pestiziden“ in Kontakt kamen. Dies gilt insbesondere für „Herbizide“ und „Insektizide“.

Kein Schutz durch „Grenzwerte“

„Grenzwerte“ sind überaus grenzwertig, da sie beliebig willkürlich festgelegt werden. Immer wieder ist das zum Beispiel bei nuklearen Katastrophen zu beobachten:

Man erhöht einfach die „Grenzwerte“ und was gestern noch radioaktiver Sondermüll war, ist heute „gesunde Nahrung“. „Grenzwerte“ sind Bevölkerungsberuhiger und gleichzeitig praktisch eine Lizenz zum Töten.

In der Landwirtschaft setzen sogenannte Bauern „Pestizide“ in umfassender Weise ein.

Laut Umweltbundesscheinamt waren im Jahr 2016 in Deutschland 753 sogenannte „Pflanzenschutzmittel“ unter insgesamt 1465 unterschiedlichen Bezeichnungen zugelassen. Darin befinden sich 270 unterschiedliche Wirkstoffe.

Der jährliche Absatz liegt bei 30.000 bis 35.000 Tonnen dieser Giftcocktails. Im Durchschnitt belasten dann jeden Hektar Anbaufläche 8,8 Kilogramm „Pestizide“. Davon bleiben entsprechende Mengen in den Lebensmitteln zurück. Kann man das überhaupt noch Lebensmittel nennen!?

Um die Zulassung von neuen Giften zu beantragen, müssen Chemieunternehmen ihre Wirkungen auf Mensch und Umwelt in einem gewissen Rahmen untersuchen.

Die Ergebnisse und Beurteilungen erstellen sie natürlich selbst. Es ergibt sich also von vornherein ein Interessenkonflikt.

Abgesehen davon sind die sogenannten „Behörden“ meist dermaßen überlastet, dass sie mit der Einschätzung dieser Mittel kaum hinterherkommen.

Es werden ständig viel mehr neue Giftstoffe hergestellt als die zuständigen Stellen tatsächlich selbst untersuchen können.

In vielen Fällen greifen die sogenannten „Behörden“ dann bestimmte „Grenzwerte“ aus den Wolken und winken das schlimmste und gesundheitsschädlichste Zeug durch.

Damit ist der „legale“ Einsatz der entsprechenden „Pestizide“ in trockenen Tüchern und die Chemieunternehmen können sich stets darauf berufen.

Gefahr durch Giftcocktails

Die Entwicklung beim Einsatz von „Pestiziden“ geht allerdings noch einen Schritt weiter. Spritzmittel, die gleich mehrere Giftstoffe enthalten, werden immer beliebter.

Das hat zum einen praktische Gründe, weil dann ein „Pestizid“ die Aufgaben von mehreren erledigen kann – tum anderen aber überschreitet das Mittel keinen einzigen „Grenzwert“, weil die Konzentration von jedem Giftstoff unterhalb des „zulässigen Grenzwertes“ liegt. Die Gesamtmenge an Giftstoffen erhöht sich allerdings erheblich!

Daraus entsteht dann ein wahrer Giftcocktail, der schließlich bei uns auf dem Teller landet.

Die Folgen für die Gesundheit solcher Giftmischungen sind praktisch unbekannt. Wo es noch viel zu wenige Untersuchungen über die einzelnen chemischen Giftstoffe gibt, da fehlen Untersuchungen bei Giftkombination praktisch komplett.

Nehmen wir ein einfaches Beispiel: Ein Apfel enthält drei unterschiedliche „Pestizide“, deren Menge unterhalb des jeweiligen „Grenzwertes“ liegt. Also enthält der Apfel drei „Pestizide“ in jeweils scheinbar „unbedenklichen Mengen“, wenn man den „Einschätzungen“ der „Behörden“ folgt.

Wir essen aber den ganzen Apfel. Sind alle drei „Pestizide“ zusammen dann immer noch scheinbar „unbedenklich“!??

Zusätzlich, zur erhöhten Gesamtmenge, sind dann noch die Wechselwirkungen der einzelnen Giftstoffe in der Regel gänzlich unbekannt sind.

Was empfehlen wir doch immer wieder? Das hier: Selbstversorgung und Eigenproduktion, denn das Obst und Gemüse im eigenen Garten kann man mit natürlichen Dünger (z.B. Kompost) versorgen und für etwaige „Mitesser“ (Schnecken, usw.) gibt´s ungiftige Tipps und Tricks, um diese von der künftigen Ernte fernzuhalten.

                                                                                                                                
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One Response to Sogenannte „Pestizide“ verursachen chronische Krankheiten

  1. aladur sagt:

    Die vollen Auswirkungen wird man erst in einigen Jahren sehen, aber was uns Forscher schon heute prophezeien, ist geradezu erschreckend.

    Demnach soll es bei neurologischen Erkrankumgen in naher Zukunft zu pandemischen Verhältnissen kommen.
    Z.B Google-Suche nach ‚Parkinson+Pandemie‘.

    News Top-Aktuell:

    Das jährliche Ausbringen von ´zigtausend Tonnen Giftstoffen kann gar nichts anderes bewirken, als Krankheiten zu verursachen.

    Wir raten nicht aus Jux immer und immer wieder zu Selbstversorgung und Eigenproduktion.

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